Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Barbara Haimerl-Egger

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Firlefanz, Geldverschwendung, Bauchpinselei. So mögen Kritiker argumentieren, die mit Ehrenzeichen ebenso wenig anfangen können wie mit den Berufstiteln Obermedizinalrat, Amtsrat oder Hofrat.

 
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Es ist vollbracht. Mit der Kardiologin Uta Hoppe zieht endlich wieder eine Frau als Primarärztin in die Salzburger Landeskliniken ein - und damit auch etwas Ruhe nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen und Monate. Künftig werden also in den Primarrunden zwei Frauen mit 39 Männern am Tisch sitzen. Die weibliche Verstärkung war längst überfällig.

 
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Von der Tafel Schokolade bis zum Häferl mit Klassenfoto. Zu Schulschluss stellen sich Schüler und Eltern alle Jahre wieder mit kleineren und größeren Geschenken bei Lehrerinnen und Lehrern ein.
 
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Der Alltag in vielen Familien hat sich radikal geändert. Nicht jede Mutter oder jeder Vater kann am Nachmittag bei den Kindern zu Hause sein. Der Beruf zwingt viele Eltern, einen großen Teil der Betreuung an Kindergarten und Schule zu übertragen. Das ist ein Faktum und kann Müttern und Vätern nicht zum Vorwurf gemacht werden.
 
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Der internationale Frauentag naht. Am 8. März jährt er sich zum hundertsten Mal. Zum sprichwörtlich tausendsten Mal werden Frauen das Wort ergreifen und einfordern, was ihnen trotz der rechtlichen Gleichstellung noch immer verwehrt wird: gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation.
 
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Keine Frage. Die meisten Pädagoginnen in den städtischen Kindergärten geben ihr Bestes, um die Kinder gut zu betreuen. Sie leisten enorm viel - trotz des Personalmangels und der zusätzlichen Aufgaben, die sie in den vergangenen Jahren übernehmen mussten. Viele rackern sogar mehr denn je, um die fehlenden Fachkräfte zu ersetzen.
 
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Respektieren Erwachsene die Rechte von Kindern? „Zu wenig", sagt die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Salzburg. Wenn man sie denn fragt. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft hat das getan.

 
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Zum ersten Mal meldete sich dieses ungute Gefühl, als im Oktober über Nacht  Lebkuchen in die Supermärkte eingefallen sind. Wenig später verdarben einem die bei herbstlichem Schönwetter angelieferten Schokonikoläuse die Laune.
 
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Ein Klassenzimmer neben dem anderen, fein säuberlich in Reihen aufgestellte Schulbänke mit vorgeschriebenem Mindestabstand zur Tafel und überdimensionierte Stiegenhäuser. Während der Pause tummeln sich die Schüler in den Gängen. Platz für Bewegung? Fehlanzeige.


  
 
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Pfui Teufel! Hundekot mitten auf dem Spazierweg, auf dem Gehsteig, auf dem Spielplatz  oder - wie einmal am eigenen Hinterteil erlebt - auf einem Baumstumpf am Ignaz-Rieder-Kai, auf dem die Kommentatorin einst nichts ahnend eine Rast eingelegt hatte.

 
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 Der richtige Umgang mit den Neuen Medien muss Teil des Unterrichts werden. 

 
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Acht Monate lang habe er nach der Scheidung seine Kinder nicht sehen dürfen. „Das hat mir schier das Herz gebrochen", erzählte am Donnerstag ein zweifacher Papa am Stand des Vereins „Vaterverbot" in der Salzburger Altstadt.


 
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Der Satz des krebskranken Dominik aus Straßwalchen rührt: „Ich bin froh, dass ich keine Geschwister habe, weil sie unter meiner Krankheit leiden würden."


 

 
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Für immer mehr Salzburger wird der Einkauf in einem normalen Supermarkt zum Luxus. Ihnen fehlt schlichtweg das Geld, um die Preise für Brot, Obst, Gemüse und andere Waren des täglichen Bedarfs zu bezahlen.

 
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Wie erniedrigend. Ein Kaufmann hört nach 27 Jahren im Beruf zu arbeiten auf, um sich um seine Tochter zu kümmern. Beim geplanten Wiedereinstieg muss er feststellen, dass er mit 47 Jahren zum alten Eisen zählt.
Zu teuer und überqualifiziert lautet der Kommentar der potenziellen Arbeitgeber - soferne sie sich überhaupt die Mühe machen, auf die Bewerbung zu reagieren.
 
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Still und leise haben sich in der Altstadt Methoden eingeschlichen, die nicht von Hausverstand zeugen. Und schon gar nicht von Sensibilität.
 
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Lange war Salzburg das einzige Bundesland ohne Bürgermeisterin. Seit den Gemeindewahlen 2004 sitzen in drei Pinzgauer Gemeinden Frauen an den Hebeln der Macht.

 
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Politiker leisten zwar nicht immer Großes, sie debattieren aber gerne darüber. Umso lieber tun sie das, wenn Wahlen vor der Türe stehen. Von der Energiewende ist da die Rede, von neuen Sicherheitskonzepten und von Programmen zur Ankurbelung der Wirtschaft.
Bei all dem Plänewälzen bleiben oft die „kleinen" Dinge des Alltags auf der Strecke. Für jene, die sie betreffen, sind sie allerdings alles andere als klein.

 
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Spielwaren Neumüller sperrt zu. Die Nachricht von der Schließung des alteingesessenen Geschäfts im Herzen der Salzburger Altstadt löste bei vielen Salzburgern Bedauern aus.
Jetzt geht der Reigen weiter. Demnächst macht auch der benachbarte Body Shop dicht. In der Münzgasse hat die Parfümerie Hois bereits die Pforten geschlossen. Auch die Eisdiele am Anton-Neumayr-Platz ist Vergangenheit.

 
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Jetzt ist es also fix. Mit der geplanten Eröffnung des Erlebnisbades  in Salzburg-Liefering  sollen das Paracelsusbad und das Kurhaus eingestampft werden -  also in etwa  fünf Jahren.  Stadtchef Heinz Schaden will nicht auf die Millionen aus dem Verkauf des Grundstücks im Stadtzentrum   verzichten.

Er kann es sich nicht leisten, dass nach jahrelangen Standortdiskussionen erneut ein Badprojekt in den Sand gesetzt wird. Zu oft hat die Stadt ihren Bürgern vergeblich ein neues Hallenbad versprochen.

 Eines ist absehbar. Auf der Strecke bleiben  jene Salzburger, die das Paracelsusbad wegen seiner zentralen Lage und der günstigen Tarife  schätzen. Eine kalte Dusche bedeutet die Schließung auch für die 16.000 Besucher des positiv bilanzierenden Kurhauses.   Es leistet wichtige Dienste für Kranke und Finanzschwache. Und es ist keineswegs so marode, wie es  oft hingestellt wird.

Zu den Verlierern werden auch Schulklassen und Vereine gehören.   Das neue Erlebnisbad wird   nicht alle Ansprüche erfüllen können.
 Das sind alles Gründe, um eine Schließung zu überdenken. Geld kann nicht das einzige Argument sein. Jede der beiden Olympiabewerbungen hat mehr gekostet als Kurhaus und Paracelsusbad zusammen wert sind.