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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Anton Kaindl

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Millionen verschwendet

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Innerhalb weniger Wochen könnte in einem neuen Verfahren eine Entscheidung für die Therme Lend fallen. Das erste Verfahren war somit für die berühmte „Wurscht". Mehrere Millionen Euro dürften dafür verpulvert worden sein - für Anwaltskosten, unzählige Gutachten, die Arbeitszeit von Beamten und Gerichten.
 
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An Papieren mangelt es in Österreich bekanntlich ja nicht. Sie enthalten oft gute Konzepte, Entwürfe, Vorschläge und Ideen. Aber in der Regel landen sie bald im Reißwolf, weil irgendeine Wählergruppe dagegen ist und unsere mitfühlende Regierung niemandem wehtun will, vor allem nicht sich selbst. Es ist also abzuwarten, welches Schicksal das Kooperationspapier der Spitäler Zell am See und Mittersill erleidet.
 
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In Salzburg stehen Gewerbegebiete oft nicht da, wo sie hingehören, sondern dort, wo gerade jemand einen Grund verkaufen wollte. Das Einfügen in die Landschaft oder die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel werden persönlichen finanziellen Interessen geopfert. Das Ergebnis ist oft scheußlich.
 
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Mit den Ski abstimmen

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Die Senioren sind unzufrieden, dass es an den meisten Skiliftkassen keine ermäßigten Seniorentarife mehr gibt. Sie waren jahrzehntelang daran gewöhnt.
 
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Mehr Visionen, bitte!

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Die Verlegung der Bahn vom Seeufer in einen Tunnel würde Zell am See einzigartige Möglichkeiten bieten und das Gesicht der Stadt nachhaltig verändern. Zum Positiven, denn die Bahnstrecke durchschneidet die Stadt und ist eine Lärmbelästigung. Seit Jahrzehnten wird an den Stammtischen gejammert und geträumt. Aber unternommen hat man nichts.

 
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Kritiker halten die Vorgänge rund um die SWH-Heizwerke für einen Skandal. Vor allem die Rolle der Bundesforste und der Kelag als SWH-Eigentümer ist  fragwürdig.

 
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Halb Europa will in einem Salzburger Skiort leben. Eine traumhafte Landschaft, hohe Lebensqualität, saubere Umwelt und Sicherheit: Wer es sich leisten kann, kauft sich eine Wohnung in Zell am See, Flachau oder St. Michael.

 
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Vom Unfug zum Erfolg

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Selten traf der Spruch "Was lange währt, wird endlich gut" so ins Schwarze wie beim Nationalparkzentrum.
 
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Stadtluft macht frei. Meist unbehelligt kann man sich das Leben nach dem eigenen Gusto gestalten. Man zahlt seine Steuern und nimmt dafür die Leistungen der Gesellschaft in Anspruch. Die Verantwortung sollen andere tragen.
In kleinen Orten funktionierte vieles nicht, würden die Leute dort ebenso denken. Fast jeder muss ein Stück Verantwortung tragen. Wer sich ausklinkt, eckt an. Das ist nicht immer angenehm, aber angesichts leerer Kassen der einzige Weg, um den sozialen Standard hoch zu halten.   
 
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Die Therme St. Martin wird seit Jahren zu einem Projekt hochstilisiert, von dem Gedeih oder Verderb des unteren Saalachtales abhängen. Umso bewundernswerter, dass Bürger die Courage haben, in einer Kleingemeinde wie St. Martin offen gegen so ein Projekt aufzutreten.
 
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Früher rückten die Lieferinger Fischer im Frühjahr zum Nasenstechen aus. Zu Tausenden wanderten die Nasen, eine Weißfischart, in die Nebengewässer der Salzach, um dort abzulaichen und für Nachwuchs zu sorgen. Die Fische waren so zahlreich, dass man sie mit Mistgabeln aus den Bächen stechen konnte.
 
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Ein Promille ist ein Promille und führt zum Verlust des Führerscheins. Und ein Schwarzbau ist ein Schwarzbau und führt zum Einsatz der Abrissbirne. Während man den ersten Satz abnicken kann, lachen über den zweiten sogar die österreichischen Hühner. Wer jemals privat mit Handwerkern zu tun hatte oder selbst gebaut hat, weiß: Auf dem Bau ist Improvisation alles. Das gilt dort manchmal auch beim Umgang mit Vorschriften und Gesetzen. Pfusch, illegale Beschäftigung, Absprachen bei Vergaben, Missachtung von Sicherheitsvorschriften: Kaum eine Branche gerät so oft ins Zwielicht. Und in diese ruhmlose Reihe gehört auch der Schwarzbau.
 
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Heuer keine Geschenke

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Die Bürger müssen sich auf unliebsame Überraschungen einstellen, wenn die Gemeinden gegen Weihnachten ihre Budgets vorlegen. Mit höheren Gebühren und weniger Geld für die Vereine ist zu rechnen. Investitionen müssen aufgeschoben werden.
 
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Die Wiederansiedlung der majestätischen Bartgeier ist gelungen. Erstmals seit 100 Jahren wurde in Österreich ein Bartgeier in freier Wildbahn geboren. Das ist ein spektakulärer Erfolg, der den Nationalpark Hohe Tauern in die Medien bringt und viele Besucher anzieht
Aber der wahre Erfolg des Nationalparks ist ein unauffälliger. Der Nationalpark ist endlich auch bei der einheimischen Bevölkerung angekommen. Sie akzeptiert ihn nicht nur, sondern sieht ihn als große Chance für die Zukunft.
 
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Die S-Bahn Pinzgau ist dem Land also derzeit zu teuer. Bei jährlichen Kosten von sechs Mill. Euro überrascht das nicht wirklich. Immerhin erfuhren die Pinzgauer Bürgermeister in der gleichen Sitzung von der Landesregierung, dass die 50 Mill. Euro teure Umfahrung Saalfelden ab 2014 gebaut werde. Diese Zahlen zeigen, dass die Straße bei uns noch immer Vorrang hat.
 
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Die Trasse für die 380-kV-Leitung liegt nach monatelangen Verhandlungen auf dem Tisch. Das Land ist zufrieden. Dank des Landeselektrizitätsgesetzes wanderte der Korridor großteils von den Siedlungen in die Wälder.

 
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Sport ohne Pleitegefahr

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Sportliche Großveranstaltungen sind umstritten. Die Touristiker loben den Werbewert, aber die Kosten wachsen den Veranstaltern schnell über die Köpfe und die Bevölkerung beklagt sich über Einschränkungen.
 
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Im Tourismus entwickelt sich ein neuer Trend. Zum Zimmer gibt es die Benützung von zahlreichen Freizeiteinrichtungen in der Region gratis dazu. Zutritt verschafft eine Plastikkarte, die beim Einchecken ausgefolgt wird.
 
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Die Pinzgauer wollen also eine S-Bahn. Was klingt wie der absurde Ruf nach einer Superbahn, ist tatsächlich aber nur die berechtigte Forderung nach einem vernünftigen Grundangebot auf  der Schiene.

 
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Spital braucht Rosskur

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Die Schließung der Geburtenstation in Mittersill ist nur der Anfang, fürchtet der Mittersiller Bürgermeister Wolfgang Viertler. Und er wird Recht behalten, wenn nicht schnell gehandelt wird.