Neues von Alexander Bischof
Die sieglose Serie von sieben Bundesligaspielen haben die Salzburger beendet, aber es besteht noch kein Grund, allzu euphorisch in die Zukunft zu blicken. Ein Sieg gegen Kapfenberg ist für Red Bull auch in Krisenzeiten Pflicht. Erst in den nächsten Wochen wird sich entscheiden, ob ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest gefeiert werden kann. Dabei steht weniger das Spiel in der Europa League im Fokus, sondern mehr die Alltagsaufgaben in der Bundesliga.
Marcel Koller feiert gegen die Ukraine sein Debüt auf der österreichischen Betreuerbank. Mit einem neuen obersten Fußballlehrer wird die Hoffnung geschürt, dass in Zukunft auch die Ergebnisse wieder besser werden.
Eine Macht im eigenen Stadion ist Red Bull Salzburg schon lang nicht mehr. Es gibt kaum noch einen Gegner, der sich - wie in der Kunstrasen-Ära - davor fürchtet, in der Red-Bull-Arena antreten zu müssen. Und je öfter die Salzburger vor den eigenen Fans nicht gewinnen, umso mutiger treten die Rivalen in Salzburg auf. In dieser Saison konnte die Truppe von Trainer Ricardo Moniz von sieben Heimspielen nur zwei gewinnen, es gab fünf Unentschieden. Mit dieser mageren Ausbeute wird es schwierig, den Titel nach Salzburg zu holen. Moniz hat bis jetzt noch keine Stammformation gefunden, kein Wunder, dass das
Offensivspiel seit Wochen nicht nach Wunsch läuft.
Beim Tag der offenen Tür wurde deutlich, dass Red Bull Salzburg auf dem besten Weg ist, die Fans zurückzuerobern. Über 6000 Zuseher waren in die Red-Bull-Arena gekommen.



