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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Alexander Bischof

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Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte kann Red Bull Salzburg die erste K.o.-Runde der  Europa League erreichen. In einer Phase, in der die Nörgler schon zum Rundumschlag über das schwache Abschneiden der heimischen Klubs im internationalen Geschäft ausgeholt hatten, zeigten die Bullen, dass sie in den Duellen gegen Teams aus den europäischen Topligen bestehen können. Salzburgs 2:0 gegen die mit Katar-Millionen aufgemotzte Truppe von Paris SG beweist, dass Österreichs Fußball in den vergangenen Jahren einiges aufgeholt hat. Trotz einiger Pleiten unterstrichen die Salzburger mit guten Spielen gegen Lazio Rom, Villarreal, Juventus und zuletzt Bilbao und Paris SG ihre internationale Qualität. Es gilt noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, dann werden die Bullen den Aufstieg schaffen.
 
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Die sieglose Serie von sieben Bundesligaspielen haben die Salzburger beendet, aber es besteht noch kein Grund, allzu euphorisch in die Zukunft zu blicken. Ein Sieg gegen Kapfenberg ist für Red Bull auch in Krisenzeiten Pflicht. Erst in den nächsten Wochen wird sich entscheiden, ob ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest gefeiert werden kann. Dabei steht weniger das Spiel in der Europa League im Fokus, sondern mehr die Alltagsaufgaben in der Bundesliga.

 
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Marcel Koller feiert gegen die Ukraine sein Debüt auf der österreichischen Betreuerbank. Mit einem neuen obersten Fußballlehrer wird die Hoffnung geschürt, dass in Zukunft auch die Ergebnisse wieder besser werden.

 
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Im Pappelstadion, wo in dieser Saison der Fußball-Bundesliga noch kein Team verloren hat, schlitterte der Branchenkrösus mit einem geschätzten Jahresbudget von 50 Millionen Euro (Rapid hat zum Beispiel 20 Millionen, Ried nicht einmal zehn) in die schärfste Krise, seit Red Bull in das Fußballgeschäft eingestiegen ist.
 
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Die erste Saisonhälfte in der Ersten Liga ist vorbei. Und Grödig sorgte in der 18. Runde mit dem Sieg gegen den Titelfavoriten Altach noch einmal für einen Paukenschlag.
 
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Eine Macht im eigenen Stadion ist Red Bull Salzburg schon lang nicht mehr. Es gibt kaum noch einen Gegner, der sich - wie in der Kunstrasen-Ära - davor fürchtet, in der Red-Bull-Arena antreten zu müssen. Und je öfter die Salzburger vor den eigenen Fans nicht gewinnen, umso mutiger treten die Rivalen in Salzburg auf. In dieser Saison konnte die Truppe von Trainer Ricardo Moniz von sieben Heimspielen nur zwei gewinnen, es gab fünf Unentschieden. Mit dieser mageren Ausbeute wird es schwierig, den Titel nach Salzburg zu holen. Moniz hat bis jetzt noch keine Stammformation gefunden, kein Wunder, dass das
Offensivspiel seit Wochen nicht nach Wunsch läuft.

 
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Besser geht es nicht

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Was Anif und die Red Bull Juniors im Spitzenspiel der Regionalliga West zeigten, war für Drittligafußball fast perfekt. Salzburgs Spitzenteams legten ein Tempo vor, das oft nicht in der Ersten Liga zu sehen ist. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und ein Ergebnis, mit dem auch beide Trainer leben konnten. Anif-Coach Thomas Hofer und Juniors-Betreuer Gerald Baumgartner sollten sich vor allem über die Spielweise ihrer jeweiligen Mannschaften freuen, als nach dem 1:1 zwei verlorenen Punkten nachzutrauern. Anif und die Jungbullen haben eindrucksvoll bewiesen, dass Fußball in der Westliga nicht nur spannend, sondern auch attraktiv sein kann.
 
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Wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist, bekam Salzburg-Trainer Ricardo Moniz in der vergangenen Woche zu spüren. Nach dem  Remis gegen  Innsbruck  machte sich im Umfeld der Bullen Unzufriedenheit breit. Nach nur zwei Heimsiegen aus sechs Spielen kam die Kritik auch nicht unerwartet.
 
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Ricardo Moniz hat den Spekulationen um einen möglichen Wechsel in die deutsche Bundesliga zum Hamburger SV bereits ein Ende bereitet. Er wolle weiter in Salzburg arbeiten, erklärte der Trainer der Bullen vor dem Spiel gegen die Wiener Austria. Es muss eine schwierige Entscheidung gewesen sein, denn ein Angebot eines deutschen Topclubs flattert einem nicht jeden Tag ins Haus. Dort ist die Luft allerdings dünn. Der Trainerposten beim HSV ist einer der heißesten Schleudersitze der  Liga und mit viel Risiko verbunden. Und wenn die HSV-Legende Uwe Seeler mit Horst Hrubesch eine andere HSV-Legende als Trainer forciert, dann erleichtert das die Aufgabe für einen anderen Coach auch nicht. Im Gegensatz dazu stehen in Salzburg für Moniz die Chancen auch nach der Pleite in Wien nicht schlecht, dass er in dieser Saison seinen ersten Titel holt. Die Entscheidung von Moniz kennt nur Gewinner: Der Trainer, der am Anfang seiner Karriere steht, kann in Salzburg relativ ruhig arbeiten und sich für das Ausland empfehlen. Und Red Bull muss nicht wieder auf Trainersuche gehen, die kontinuierliche Arbeit kann fortgesetzt werden.
 
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Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat auch nach dem Debakel von Gelsenkirchen noch immer die Chance, den zweiten Gruppenplatz zu erreichen. Gewinnen die Österreicher die letzten drei Qualifikationsspiele, dann darf geträumt werden. Aber vor der Partie am Dienstag gegen die Türkei muss ein Ruck durch das gesamte Team gehen.
 
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Acht Österreicher, die in Deutschland als Fußballprofi ihr Geld verdienen, könnten heute im EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland in der Anfangsformation des ÖFB-Teams stehen. Und fast alle strotzen vor Selbstbewusstsein.
 
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Vizemeister Red Bull Salzburg ist nur mehr einen Schritt davon entfernt, erneut die Gruppenphase in der Europa League zu erreichen. Dort sind die Bullen seit zwei Jahren Stammgast.
 
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Red Bull Salzburg hat die gute Form vom Startspiel gegen Austria Wien gänzlich verloren. Das ist nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Mattersburg nicht mehr weg zu diskutieren.
 
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Wie jede Woche vor einem Spiel in der heimischen Bundesliga musste Red Bull Salzburg auch gegen Wacker Innsbruck mit der Favoritenrolle umgehen. Damit werden die Salzburger auch in den nächsten Jahren leben müssen. Und auch damit, dass der vermeintliche Außenseiter versucht, mit Härte und Aggressivität die Spielfreude von Alan, Zarate und Co zu stoppen. Das ist durchaus legitim, denn Fußball bedeutet auch Zweikampf- und Laufstärke. Genau diese Tugenden warfen die Innsbrucker gegen den Branchenkrösus der Liga ins Spiel. Salzburg wirkte dann auch phasenweise wie gelähmt, wusste vor allem vor der Pause keine Antwort auf die ambitionierte Gangart der Tiroler. Der Favorit wankte bedenklich, nichts war mehr von der Souveränität, die man in der  Auftaktpartie gegen Austria Wien gezeigt hatte, zu sehen. Salzburg wird weiter der große Favorit auf den Titelgewinn bleiben, aber Innsbruck zeigte trotz der Niederlage, wie man den Bullen den Weg zum Titel sehr steinig machen kann.
 
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Immer dann, wenn Red Bull Salzburg eine Saison ohne Titel abschließen musste, sitzt die Schmach tief. Aber die Salzburger jammerten nicht, sondern erledigten ihre Hausaufgaben. Dafür gibt es Beispiele. So wurde dem Trainerduo Ricardo Moniz und Niko Kovac schon frühzeitig das Vertrauen geschenkt. Das brachte Ruhe in den Verein, eine Trainerdiskussion über Wochen wurde vermieden. Dazu rüstete man  personell nur punktuell, dort wo es notwendig war, auf.
 
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Ausverkaufte Stadien, Millionen von Zusehern vor den TV-Geräten und ein Finale zwischen Japan und den USA, das an Spannung kaum zu überbieten war. Die Fußball-WM der Frauen in Deutschland war trotz des frühen Ausscheidens der Gastgeberinnen ein Hingucker. Auch deshalb, weil sich der Spielstil geändert hat. Insgesamt ist der Frauenfußball athletischer und taktisch besser geworden. Frauenfußball hat seine Reize und das nicht nur wegen der vielen hübschen Mädels, die dem Ball nachjagen. Harte Zweikämpfe, präzise Schüsse und tolle Paraden der Torhüterinnen stehen genauso an der Tagesordnung wie bei einem Männerkick.
 
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Red Bull Salzburg verfügt über das höchste Budget aller heimischen Bundesligaclubs. Red Bull Salzburg hat einen qualitativ derart hochwertigen Kader, dass auch eine vermeintliche B-Truppe um den Titel mitspielen müsste.
 
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Beim Tag der offenen Tür wurde deutlich, dass Red Bull Salzburg auf dem besten Weg ist, die Fans zurückzuerobern. Über 6000 Zuseher waren in die Red-Bull-Arena gekommen.

 
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Österreichs Fußball liegt in der aktuellen Fünfjahreswertung des Europäischen Verbandes (UEFA) an der 15. Stelle. Für die Anzahl jener heimischen Klubs, die in der Saison 2011/12 in den internationalen Bewerben spielen können, ist das noch nicht relevant. Erst mit Ende der  Bundesligasaison 2012/13 wird sich dieser Platz 15 auf die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften auswirken.
 
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 Der FC Barcelona agierte im Finale der Champions League einfach nur überragend.