Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Dezember 2011 Archive

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Wer sich der Mühe unterzieht, zum Jahreswechsel zu lesen, was zu früheren Gelegenheiten dieser Art in den Zeitungen stand und breit diskutiert wurde, kommt zum Schluss: Seit vielen Jahren geht es mit uns nur noch bergab. Prognosen sind meist schlecht, Wirtschaftsdaten auf dem Weg in den Keller, Weltuntergangsszenarien, wohin man schaut.
 
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Im Kreuzfeuer der Kritik

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Die Entscheidung ist keine populäre, dennoch musste sich FIS-Renndirektor Walter Hofer zum Tourneeauftakt in Oberstdorf dazu durchringen, den ersten Durchgang abzusagen
 
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Salzburg steht wirtschaftlich gut da. Für die Politik bringt 2012 eine Weichenstellung. 
 
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Ein abgewetztes Stück Papier, unhandlich für jede Brieftasche, ein Jahrzehnt nach der Fahrprüfung nahe der Selbstauflösung und mit peinlichem Foto noch dazu. Ganz schön retro, womit man seine Unabhängigkeit und Mobilität einst gewonnen und woran man sie geknüpft hat.
 
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Was war das nicht für ein Wehklagen, als die ÖBB in den vergangenen Jahren einen Riesenverlust einfuhren. Und was wird das für ein Jubel sein, wenn der neue ÖBB-Chef schon im kommenden Frühling erstmals wieder einen kleinen operativen Gewinn im Bahnkonzern vermelden kann.
 
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Viktor Orban lenkt Ungarn ins Aus. Beobachter sprechen vom größten Rückschlag für die Demokratie in Europa seit der Wende 1989.
 
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Wenn die Mission in Syrien scheitert, verschwindet der Klub der Araber wieder in gewohnter Bedeutungslosigkeit.
 
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Willkommen im Paradies

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Willy Bogner, die deutsche Skilegende, sagte mir bei einem Besuch in Salzburg: "Wer hat das schon, diese unglaubliche Natur und Schönheit, die Salzburg bietet?" Millionen Touristen geben Geld dafür aus, um Urlaub in einer Landschaft machen zu können, in der wir Salzburger unser Leben zubringen.
 
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Willkommen im Paradies

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Willy Bogner, die deutsche Skilegende, sagte mir bei einem Besuch in Salzburg: "Wer hat das schon, diese unglaubliche Natur und Schönheit, die Salzburg bietet?" Millionen Touristen geben Geld dafür aus, um Urlaub in einer Landschaft machen zu können, in der wir Salzburger unser Leben zubringen.
 
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Weil weniger oft mehr ist

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Was ist das Erfolgsgeheimnis von Anna Fenninger? Mal abgesehen davon, dass sie ein begnadetes Naturtalent ist - die Siegerin von Lienz ist bei all ihrer erfrischenden Jugend schon eine sehr mündige Athletin mit großer Eigenverantwortung. 
 
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Das Weihnachtsgeschäft geht in die Verlängerung. Das hat mit niedrigen Zinsen und unserem Gehirn zu tun.
 
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Die Nachricht könnte besser nicht sein: Italien wird normal. Der Regierungschef ist ein ernsthafter, trockener, konservativer Intellektueller, der sein Rettet-Italien-Paket in Windeseile  durch das Parlament gebracht hat. Monti fährt mit dem Zug, ist - wie es sich in Italien gehört - verheiratet und geht in die Kirche. Er orientiert seine Politik an einem demokratischen Europa und nicht wie sein Vorgänger an den Fürstenhöfen der Medici-Ära. Er will Italien entwickeln und sich nicht wie sein Vorgänger bereichern. Mario Monti verzichtet auf sein Gehalt als Premier und Finanzminister, um glaubwürdig zu sein. Silvio Berlusconi gab sich als Vorbild aller Steuerhinterzieher.
 
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Was, der H. hat eine Depression? Na ja,  ein bisserl mit den Nerven hat's eh ein jeder. Vielleicht will er auch nicht mehr arbeiten."
Gerade auf dem Land, wo auch noch fast jeder jeden kennt, wird eine psychische Erkrankung oft nicht als Krankheit  akzeptiert. Ein psychisch Kranker wird als Simulant dargestellt. Oder als „verrückt". Oder  als einer, der sich das „einbildet".
 
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SPÖ-Sekretär Niko Pelinka auf dem Küniglberg heißt: Wer objektive Information sucht, sollte nicht mehr dem ORF vertrauen.
 
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Die durchaus verständliche Sorge um die Sicherheit unseres Essens ist längst zu einer Hybris geworden, die grenzenlos wuchert und immer mehr Geld verschlingt.
 
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Weihnachten. Die Zahl der Menschen ist explodiert. Jeder ist nur ein Siebenmilliardstel - und doch einzigartig.

 
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Im Kleinen läuft oft vieles schneller, besser, effizienter als im Großen. So sind die Gemeinden bei Neuerungen oft deutlich weiter als Land oder Bund, wie sich etwa beim Klimaschutz zeigt, wo etliche Salzburger Orte eine Vorreiterrolle übernommen haben.

 
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Man kann den steigenden Konsumdruck, der besonders auf Jugendlichen und deren Familien lastet, schrecklich finden oder als übertrieben abtun. Er verschwindet deshalb nicht. Ob Schulkollegen, Freunde oder Vorbilder in Filmen und Videos - die Botschaft lautet „kaufen, kaufen" und „haben, haben".
 
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Schlimm genug, dass das Misstrauen zwischen den großen islamischen Glaubensrichtungen der Sunniten und Schiiten den Irak nach wie vor im Griff hat. Doch damit nicht genug: Immer wieder wird vermutet, dass der schiitische Iran im Hintergrund mitmischt.
 
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Die Justiz lässt sich derartig willig von Grasser an der Nase herumführen, dass es schwer ist, nicht an geheime Komplizenschaft zu glauben.
 
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Dass man sich im Slalom im sportlichen Niemandsland wiederfindet, wenn man nicht alles riskiert, ist keine wirklich neue Erkenntnis mehr.
 
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Im Grunde ist der Vorschlag des Wissenschaftsministers nicht so abwegig: Die Universitäten sollen autonom entscheiden, von wem sie in welcher Höhe Studiengebühren verlangen.

 
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Christian Wulff hat Vertrauen verspielt. Eine Entschuldigung kann das nicht mehr reparieren. Ein Rücktritt wäre konsequent.

 
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Die neuen Zahlen über die von den Salzburger Festspielen ausgelöste Wirtschaftsleistung sind beeindruckend. Erstens sind sie hoch. Da kauft ein Besucher aus Rosenheim, Vöcklabruck oder Salzburg nicht nur Karten, sondern gibt auch noch 127 Euro aus. Zweitens sind Umsätze und Steuern seit Jahren im Wachsen.

 
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Druck perfekt gemeistert

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Marlies Schild war in Flachau wieder einmal die „Königin der Nacht." Die 30-jährige Salzburgerin hat immerhin ein Viertel aller bisher im Weltcup ausgetragenen Flutlichtslaloms gewonnen.
 
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Die gute Nachricht ist, dass der EU-Gipfel kein Misserfolg war, und dass er zumindest einige konkrete Ergebnisse brachte.Auch der britische Premierminister hat mit seinen unverschämten Forderungen keine Schwächung der Eurozone oder der EU bewirkt, sondern sich selbst vor die Tür katapultiert.  David Cameron abzuschmettern war ein starkes Zeichen für die Solidarität der  anderen 26 EU-Länder. Dass damit die Schuldenbremse nicht durch eine Reform des Lissabon-Vertrags festgeschrieben wird, wie von Bundeskanzlerin Merkel angestrebt, ist kein Nachteil. Denn das Procedere würde lang dauern und wäre im Ausgang ungewiss. Eine Vertragsänderung hätte die Umsetzung der Gipfelbeschlüsse zur Budgetdisziplin  auf unbestimmte Zeit vertagt. Die Wirkung zur Stärkung der Währungsunion und  der Beruhigung der Finanzmärkte  wäre gleich null gewesen. So gesehen war Camerons Verhalten ein Glücksfall und kein Schaden.
 
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Wir suchen kleinste Teilchen und erdähnliche  Planeten. Weil wir so wenig über uns wissen und es allein im Weltall ungemütlich ist.
 
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Mit den Ski abstimmen

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Die Senioren sind unzufrieden, dass es an den meisten Skiliftkassen keine ermäßigten Seniorentarife mehr gibt. Sie waren jahrzehntelang daran gewöhnt.
 
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Die heute 46-jährige Frau war ihrem Vater, einem Familientyrannen, das erste Mal mit zwölf Jahren „zu Willen". Das heißt aber nicht, dass es tatsächlich ihrem „Willen" entsprach, was er drei Jahrzehnte lang mit ihr machte.
 
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Lang waren Staatsschulden kaum ein Thema in Europa. Die Zinsen waren niedrig, das Wachstum solid, die Schuldenlast daher erträglich. Dann platzte die Griechenland-Blase und mit einem Mal entdeckten Ratingagenturen und „die Märkte", dass viele Staaten hoch verschuldet waren. Seitdem ist nichts  wie früher, jetzt müssen Staaten sparen.
 
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Ein Öko-Weihnachtsfest ist möglich und macht viel Spaß. Ideen, der Umwelt zuliebe etwas einzusparen und dabei trotzdem nichts zu vermissen, gibt es genug.
 
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Genug Platz für alle

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Wer nicht in dieser Stadt geboren ist - quasi kein „gelernter Salzburger" -, der kann sich manchmal durchaus wundern: über die Inbrunst, mit der an der Salzach über die Lufthoheit im öffentlichen Raum gestritten wird. Darf man moderne Kunstwerke aufstellen? Dürfen Obdachlose herumsitzen? Graffitisprayer sich austoben? Darf man Teile einer Straße für Busse - oder gar Fußgänger - absperren?

 
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Jetzt also auch die Masthühner. Nach den Kühen und den Legehennen kommt bald auch bei ihnen nur mehr Schrot aus GVO-freiem Soja ins Futter. Österreich ist damit international Vorreiter. Toll eigentlich.

 
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Persönlichkeiten vom Schlage Vaclav Havels erwirkten das Wunder von 1989.

 
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Das war das Fanal für die arabische Freiheitsbewegung: Vor einem Jahr verbrannte sich ein verzweifelter und gedemütigter Gemüsehändler in Tunesien selbst. Seither verbreitet sich wie ein Lauffeuer der Protest gegen die Potentaten in den arabischen Staaten.
 
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Dieser Tage in Innsbruck: Im Rahmen des „Politfilmfestivals" wird der Streifen „Widerstand in Haiderland" zur Aufführung gebracht, der die Jahre der schwarz-blauen Koalition kritisch beleuchtet.
 
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Unattraktiv, aber lösbar

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Den Verantwortlichen von Red Bull Salzburg war der Schreck ins Gesicht geschrieben.
 
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Bei den Gemeinden knallen die Sektkorken. Sie sprechen von einem vorgezogenen Weihnachtswunder. Was ist geschehen?
 
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Neonazis tun, was der Staat immer weniger tut.

 
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In Salzburg hängt der Fußballhimmel voller Geigen. Wann konnte man so etwas eigentlich zuletzt sagen?
 
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Ein Jahr noch. Ein Jahr müssen Personalvertreter, Landeskliniken, SPÖ und ÖVP aussitzen.
 
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Nach mehr als acht Jahren ziehen die amerikanischen Streitkräfte aus dem Irak ab. Gründe zum Feiern gibt es wenig.
 
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Es ist ein Lehrstück in politischer Taktik, das wir derzeit miterleben. Denn in den Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition geht es nur vordergründig um die Frage, ob die Schuldenbremse nun in die Verfassung kommt oder nicht.
 
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Das allgemeine Preisniveau um 3,6 Prozent höher als vor einem Jahr, der wöchentliche Einkauf gar um 6,9 Prozent teurer, da keimt augenblicklich ein böser Verdacht auf.
 
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Österreich gilt vielen als eine Art gelobtes Land. Vor allem Menschen in Not oder solche, die in Krisengebieten leben, sehen unsere Heimat als einen Hort der Sicherheit, wirtschaftlich ebenso wie sozial. Sie wollen ganz einfach weg aus dem Chaos, aus der Gefahr und der Armut. Und sie wollen dorthin, wo sie sich sicher fühlen - zu uns.
 
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Die vereinten Lobbys blasen zum Kampf gegen alles, was nach Sparen riecht. Büßen werden dies wir Steuerzahler.
 
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So schlecht stand es selten für die FDP wie in diesem Moment. Mit dem Rücktritt von Generalsekretär Christian Lindner verlieren die Liberalen vorerst einen programmatischen Kopf und eine politische Zukunftshoffnung.
 
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Klimapolitik in den Tagen nach Durban: Erst  jahrelang nichts tun, dann die zuvor vereinbarten Spielregeln infrage stellen. 
 
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Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte kann Red Bull Salzburg die erste K.o.-Runde der  Europa League erreichen. In einer Phase, in der die Nörgler schon zum Rundumschlag über das schwache Abschneiden der heimischen Klubs im internationalen Geschäft ausgeholt hatten, zeigten die Bullen, dass sie in den Duellen gegen Teams aus den europäischen Topligen bestehen können. Salzburgs 2:0 gegen die mit Katar-Millionen aufgemotzte Truppe von Paris SG beweist, dass Österreichs Fußball in den vergangenen Jahren einiges aufgeholt hat. Trotz einiger Pleiten unterstrichen die Salzburger mit guten Spielen gegen Lazio Rom, Villarreal, Juventus und zuletzt Bilbao und Paris SG ihre internationale Qualität. Es gilt noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, dann werden die Bullen den Aufstieg schaffen.
 
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Eine Ordnung eigener Art

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Versteht sich die Villacher Polizei als Büttel der Kärntner Freiheitlichen? Ist der dortige Kirchtag gar politisch so sakrosankt, dass man den blauen Seelen rund um den erstinstanzlich verurteilten FPK-Landesparteiobmann Uwe Scheuch willfährig sein wollte? So kann man es  durchaus verstehen, dass ein Aktionist mit selbstgebasteltem T-Shirt, der eine (Gegen-)Meinung zu Scheuch vertrat, ruckizucki verhaftet wurde. Wo ist hier die „Ordnungsstörung", außer Kärnten hat eine Ordnung eigener Art? Das Ganze dann noch mit dem Zitat einer „entarteten Meinungsäußerung" zu garnieren, obwohl die BuPol eingestanden an der „Zeitgemäßheit der Formulierung" zweifelte - das lässt tief blicken.
 
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Wenig Aufwand, viel erreicht

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Zeige mir, wie ihr feiert und ich sage dir, wie es um euer Betriebsklima steht. Mitarbeiter, die abseits alltäglicher Probleme und unterschiedlicher Auffassungen im Job, nicht miteinander mal fröhlich sein können, haben auch bei der Arbeit im Team so ihre Schwierigkeiten. Doch Teamarbeit bringt bessere Ergebnisse. Teams zeichnen sich dadurch aus, dass sie gemeinsame Ziele haben und diese erreichen. Genau das gehört aber dann auch gemeinsam gefeiert, weil dies den Einzelnen und das Miteinander stärkt, sowie Zuversicht für künftige Herausforderungen gibt.
 
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Wenn die Regierung die Schuldenbremse will, muss sie die Opposition beim
Sparpaket mitreden lassen.Hochmut kommt vor dem Fall. Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger haben von dieser alten Weisheit anscheinend noch nie etwas gehört. Ansonsten wären sie beim Versuch, eine der drei Oppositionsparteien davon zu überzeugen, der Verankerung der Schuldenbremse in der Verfassung zuzustimmen, wohl ein wenig diplomatischer vorgegangen.

 
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Während viele Unternehmen Fertigungslinien in Billiglohnländer auslagern, macht Infineon Österreich das Gegenteil. Die Halbleiterproduktion in Villach wird ausgebaut, die Fertigungsflächen wurden um 2000 Quadratmeter vergrößert.

 
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Der Verbund hat aus den Vorgängen rund um den Bau der 380-kV-Leitung keine Lehren gezogen.

 
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Die deutsche Kanzlerin ist kühl und sachlich geblieben, als anderen längst der Kragen geplatzt und der Kamm geschwollen war.
 
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Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hat mit ihrer jüngsten Wortmeldung die Position der SPÖ verändert. Die Sozialdemokraten lehnen Studiengebühren nun nicht mehr kategorisch ab.
 
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Es geht  um  keine Glaubensfragen. Der Klimawandel ist eine Tatsache. Wer nicht rasch genug die Wende schafft, zahlt  immer mehr. 
 
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Beim Geld hört sich die Freundschaft auf. Und so erhielt das ohnehin angespannte Verhältnis der Europäischen Union zu England beim Gipfel eine weitere, tiefe Schramme. Die Briten waren von Beginn an Europameister im Braten von Extrawürsten: kein Euro, kein Schengen, dafür aber einen fetten Britenrabatt auf die EU-Beiträge.
 
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Ein Wiener Wallenstein

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Gäbe es eine Trophäe „Wallenstein des Jahres", so könnte sie heuer dem Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny verliehen werden. Wallenstein, wie Schiller ihn beschreibt, war ein siegreicher, bewunderter Feldherr. Der Anfang seines Endes begann mit Zaudern und Wanken. Er entschied zu spät und zu ungenau, und er übersah, wie einige seiner vermeintlich Getreuen hinter seinem Rücken eigene Interessen verfolgten.

 
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Der Unmut der Menschen auf Russlands Straßen nimmt zu, und die Kremlführung reagiert sichtlich nervös. Die Parlamentswahlen haben mehr bewegt, als bekannte Experten mit ihrem Routineblick auf das Land gemutmaßt haben. Eine neue Oppositionsbewegung meldet sich zu Wort.
 
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Die Politik agierte zu lang defensiv. Vertrauen in den Euro entsteht jetzt nur noch mit einer Offensivstrategie.
 
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Verhaltensauffällige Jugendliche vorübergehend oder dauernd vom Besuch einer Schule auszuschließen, kann nur die letzte Konsequenz sein. In dem Punkt wird dem Landesschulrat kaum jemand widersprechen.

 
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Wenn die Vorzeichen nicht trügen und es wirklich zu einem zweiten Bawag-Prozess kommt - worum könnte es da im Kern gehen?
 
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Der Wettbewerb hat den ÖBB-Kunden auf der Weststrecke schon Vorteile gebracht, bevor er begann. Sonst wird sich lange nichts ändern.
 
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Selten zuvor hat eine Institution mit globaler Machtfülle derart drastisch vor Augen geführt, dass sie dringend gebändigt gehört.
 
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Europa stehen schicksalhafte Tage bevor. Wenn der Gipfel  keine Ergebnisse bringt, sind die Überlebenschancen für die Währungsunion gering.  Vielleicht war die Tatsache, dass in der Vorwoche erstmals auch eine Emission deutscher Staatsanleihen nicht zur Gänze auf dem Markt untergebracht werden konnte, ein heilsamer Schock für Frau Angela Merkel & Co. Nicht die (linke) Opposition, sondern bekannt liberale Wirtschaftsblätter wie   „Financial Times" oder  „New York Times" warnen die deutsche Regierung seit Monaten vor ihrem Kurs.
Warum die deutsche Regierung bis heute nicht verstanden hat, dass es längst nicht mehr darum geht, die „verschwenderischen Defizitländer" zum Sparen zu zwingen, sondern um die Rettung der Währungsunion an sich, und diese auch im Interesse der Deutschen liegt, bleibt ein Rätsel.
 
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Kein Sorgenkind mehr

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Mitte der Neunzigerjahre war Hallein hoch verschuldet, die Stadtgemeinde quasi handlungsunfähig und zeitweise sogar unter Kuratel des Landes gestellt. Hallein galt als DAS Sorgenkind des Landes.
 
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Deutschland schwört Europa auf eiserne Spardisziplin ein. Doch das allein reicht nicht.
 
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So kann man auch die Justiz an der Nase herumführen. Die Rede ist von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser.
 
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Die Niederlage der Machtpartei von Wladimir Putin bei der Duma-Wahl am Sonntag ist  in ihrem Ausmaß so überraschend wie peinlich.
 
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Die Opposition verweigert sich. Das ist nicht gut für das Land. Ganz verdenken kann man ihr das Nein zur Schuldenbremse aber nicht.
 
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Wir sind längst gewohnt, dass SPÖ und ÖVP die Jobs verteilen. Warum eigentlich?
 
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Neue große Einkaufszentren würden die Nahversorgung zusammenbrechen lassen. Diese vor Jahren von Kritikern vorausgesagte Katastrophe fand zumindest im Lebensmittelhandel nicht statt.
 
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SPÖ und ÖVP werfen mit den Schlagwörtern Bildung, Schule und Universitäten um sich. Sie ändern aber nichts.
 
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Auf zum letzten Gefecht um den Euro.
 
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Das Ergebnis von Ägyptens erster  Wahlrunde  ist der Tendenz nach erwartet worden. Im Detail aber ist es  eine unangenehme Überraschung.
 
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Die Frage, wer wie viel für die Schulen zahlen soll, sorgt wieder einmal für Zwist zwischen Salzburg und Wien.

 
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Es gibt kaum mehr Zweifel daran, dass der Iran nach nuklearer Bewaffnung trachtet. Es gibt ebenfalls kaum Zweifel daran, dass dies niemals geschehen darf - jedenfalls aus Sicht Israels, wahrscheinlich auch aus Sicht der arabischen Nachbarn.
 
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Europa steht wegen der Finanzkrise Kopf. Nur Österreich tut weiterhin so, als ob nichts geschehen wäre.