Aids ist immer noch unheilbar. Dank des Arsenals an Medikamenten kann man heute damit aber ziemlich alt werden.
November 2011 Archive
Österreich ist Schlusslicht beim Klimaschutz in Europa - und Salzburg hat daran einen erheblichen Anteil. Größter Verursacher ist der Verkehr.
Ein Spiel dauert 90 Minuten - und am Schluss gewinnen immer die Deutschen. Abgewandelt auf den österreichischen Ringersport müsste dieser legendäre Spruch des englischen Fußballers Gary Lineker lauten: Insgesamt 28 Kämpfe werden im Bundesliga-Finale ausgefochten - ehe der A. C. Wals als Sieger feststeht. Tatsächlich hat es der Traditionsclub auch heuer wieder geschafft, sich in einem hochklassigen Finale die Meisterkrone zu sichern. So wie immer seit dem Jahr 2007.
Ein alter Bauernhof vor mächtiger Bergkulisse und tiefblauem Himmel. Ein schöner Anblick, aber in den Gebirgsregionen ein immer seltenerer.
Die sieglose Serie von sieben Bundesligaspielen haben die Salzburger beendet, aber es besteht noch kein Grund, allzu euphorisch in die Zukunft zu blicken. Ein Sieg gegen Kapfenberg ist für Red Bull auch in Krisenzeiten Pflicht. Erst in den nächsten Wochen wird sich entscheiden, ob ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest gefeiert werden kann. Dabei steht weniger das Spiel in der Europa League im Fokus, sondern mehr die Alltagsaufgaben in der Bundesliga.
Für einen Neubeginn war das schon sehr ansehnlich: Fünf Mann in der ersten Abfahrt unter den Top 10, das zeigt, dass man sich um die Zukunft der schnellen ÖSV-Truppe nicht sorgen muss. Wobei gerade der dritte Platz von „Standby-Abfahrer" Hannes Reichelt alle Stärken und Schwächen im heimischen Skisystem offenlegt.
Einzelne Funktionen von Kommunen kann und soll man zusammenlegen. Die Gemeinden selbst jedoch nicht.
Aber dass die Region auf Jahrzehnte große Wachstumschancen bietet, daran besteht kein Zweifel. Auch in Osteuropa wird künftig alles langsamer gehen. Das klingt wie eine schlechte Nachricht für die lokale Bevölkerung, ist aber auf lange Sicht wohl die Garantie für eine nachhaltige Entwicklung der Region. An Osteuropa führt auch künftig kein Weg vorbei.
Das Rote Kreuz Salzburg sucht nach dem schnellen Rückzug von Direktor Helmut Schmidt - der nie wirklich in Salzburg angekommen ist - einen neuen Geschäftsführer. Die Hilfsorganisation braucht jetzt wieder jemanden, der diese Spitzenfunktion öffentlichwirksam ausfüllt. Diesen Part übernahm in den vergangenen drei Jahren immer wieder Ex-Direktor Gerhard Huber.
Welcher Nutzertyp sind Sie? Der still vor dem Computer Hockende? Oder der Motivator, der nach jeder geglückten Aktion ein erfreutes „Ja" oder „Super" in Richtung Bildschirm schmettert? Oder eher doch der cholerische „Geh!" und „Was soll das!"-Rufer, der bei der geringsten Fehlermeldung gleich mit dem Herunterfahren aus dem siebten Stockwerk droht?
In den italienischen Stadtstaaten der frühen Neuzeit, die häufig durch inneren Parteienhader gelähmt waren, heuerten die verfeindeten Patrizier für ein Jahr einen „Podesta", einen Machtexperten von außen, an, der die Lage entschärfte und ihre internen Streitereien schlichtete.
Schön gesagt. Und schön, wenn's so wäre.
Die Sicherheitsbehörden werden geschrumpft. Das ist im Lichte zweier anderer Strukturreformen nur konsequent.
Die neue Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von
Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) sei eine wirkliche
„Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft, ein echtes Kompetenzzentrum". Damit
zeige die Justiz, „dass es uns ernst ist mit der Korruptionsbekämpfung". - Das
sagte Justizministerin Beatrix Karl im September gegenüber Medien.
Auch wenn andere in Sorgen und
Krisen ertrinken, wir leben in der Idylle und jammern übers Wetter.
Auch wenn andere in Sorgen und
Krisen ertrinken, wir leben in der Idylle und jammern übers Wetter.
Hektisch rufen Politiker in Deutschland nach einem Verbot der rechten NPD. Als würde damit aller Fremdenhass verschwinden.
Die deutschen Behörden haben bei der Bekämpfung des Terrorismus zu lang nur in eine Richtung geschaut.
Böse Zungen sind es, die behaupten: Wird in Beamtenschaft und staatsnaher Wirtschaft ein hoher Posten ausgeschrieben, steht schon zuvor fest, wer ihn bekommt. Zumindest welche politische Farbe derjenige haben muss. Die Suche nach einem neuen Vorstand der Salzburg AG muss als Beispiel dafür herhalten.
Marcel Koller feiert gegen die Ukraine sein Debüt auf der österreichischen Betreuerbank. Mit einem neuen obersten Fußballlehrer wird die Hoffnung geschürt, dass in Zukunft auch die Ergebnisse wieder besser werden.
Optimisten haben es immer schon gesagt: Europa wird aus der Schuldenkrise stärker hervorgehen, als es je war. Und tatsächlich scheint dieser Krise eine gewaltige Kraft innezuwohnen. Jetzt hat sie sogar unsere Schlafmützen-Koalition aufgeweckt!
Jetzt hampeln Sie doch nicht immer so herum, mit Ihrem iPad - was ist, wenn es runterfällt, vom vielen Wischen über und Gestikulieren auf dem Display. Sie können wohl nicht die Finger davon lassen. Immerzu muss etwas geschehen, immer noch ein Klick, ein Wisch ein ... Ach, Sie machen gar nichts? Jetzt zieren Sie sich aber. Jüngste Studien zeigen, dass Interaktivität Ihr größtes Bedürfnis ist. Sie wollen Hyperlinks, wo Ihr hyperaktives Auge auch hinreicht. Sie wollen doch nur eines: draufklicken, surfen, browsen, skimmen, wischen und klicken.
Es gibt mehrere Gründe, warum die von Initiator Hannes Androsch erträumte Million Unterschriften nicht erreicht wurde.
Nur
eine gemeinsame Front der Weltmächte kann den Iran vom Griff nach der Bombe abhalten.
Doch die UNO ist gespalten.
Noch nie waren so viele Gemälde Peruginos außerhalb Italiens wie derzeit in der Alten Pinakothek in München. Noch nie waren so hochkarätige italienische Renaissance-Porträts auf einmal zu sehen, wie derzeit in Berlin.
Wer Lehrer oder Lehrerin sein will, muss auch die
Rechtschreibung beherrschen. Daran führt kein Weg vorbei. Bei Lehrenden ist ein
strenger Maßstab anzulegen. Schließlich treten sie an, ihr Wissen
weiterzugeben.
Der Schuldspruch über Dr. Murray konnte niemand
überraschen, der das für den Arzt verheerende Beweisverfahren verfolgt hatte -
so wie auch der Tod des Popstars Michael Jackson im Juni 2009 nicht überraschend
kam.
Jetzt runzeln Sie aber die Stirn. Ja, Sie! Ich sehe es ganz genau − durch die Kamera auf ihrem iPad. Keine Sorge − "bits and bites", das ist absichtlich so geschrieben und − noch einmal Aufatmen - es stimmt natürlich nicht. Ich sehe Sie nicht durch die Kamera auf ihrem iPad, vielmehr starrt mich in diesem Moment des Schreibens die Kamera auf meinem Laptop an. Fühlen Sie sich auch manchmal beobachtet? Wer garantiert Ihnen, dass nicht ein kleiner, bisher unerkannter Computervirus auf Ihrem Handy in diesem Moment Kamera und Mikrofon eingeschaltet hat und Sie, munter darauf los, am Frühstückstisch, auf der Couch, noch im Bett oder im Bus oder Büro schamlos abfilmt und stereophonisch belauscht?
Die "Salzburger Nachrichten" starten mit der ersten digitalen Tageszeitung Österreichs in ein neues Zeitalter: Qualitätsjournalismus auf allen Kanälen.
Der steirische Reformeifer wird zu Recht beklatscht. Man kann aber auch übers Ziel hinausschießen, wie der Taferlstreit zeigt.
Es ist schon seltsam, wie krass politische Ankündigungen und politisches Handeln mitunter auseinanderklaffen. Das zeigt sich gerade jetzt beim Bildungsvolksbegehren.
Die Griechen sollen über die Annahme der EU-Hilfe selbst entscheiden. Die Regierung spielt damit den Ball dem Volk zu.
















































