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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Oktober 2011 Archive

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Wie oft haben Sie sich schon für ein soziales Netzwerk verkauft? Wie oft Ihre intimsten Geheimnisse für ein einziges Suchergebnis verraten? Und wie viele persönliche Daten für eine E-Mail-Adresse hergegeben?

 
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Nicht nur zu Allerheiligen

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Tod und Sterben sind immer noch große Tabus in unserer Gesellschaft und werden verdrängt, wo es nur geht. Auch Medien berichten darüber, wenn es sich nicht um Unglücke, Kriege oder Katastrophen handelt, meist nur zu Anlässen wie Allerheiligen.

 
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Eine Macht im eigenen Stadion ist Red Bull Salzburg schon lang nicht mehr. Es gibt kaum noch einen Gegner, der sich - wie in der Kunstrasen-Ära - davor fürchtet, in der Red-Bull-Arena antreten zu müssen. Und je öfter die Salzburger vor den eigenen Fans nicht gewinnen, umso mutiger treten die Rivalen in Salzburg auf. In dieser Saison konnte die Truppe von Trainer Ricardo Moniz von sieben Heimspielen nur zwei gewinnen, es gab fünf Unentschieden. Mit dieser mageren Ausbeute wird es schwierig, den Titel nach Salzburg zu holen. Moniz hat bis jetzt noch keine Stammformation gefunden, kein Wunder, dass das
Offensivspiel seit Wochen nicht nach Wunsch läuft.

 
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Über den Inhalt des Bildungsvolksbegehrens kann man geteilter Meinung sein, über die Wichtigkeit dieses Themas nicht.Das Volk begehrt. Ab Mitte dieser Woche können die Bürgerinnen und Bürger dafür unterschreiben, dass - so der Slogan der Initiatoren - Österreich nicht sitzen bleibt.

 
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Die Burnout-Gesellschaft hat alles, nur keine Zeit. Nicht nur Eltern beklagen den Raubbau mit dieser wertvollsten Ressource.
 
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Selbstwusst. Ein Leiser war Heinz Schaden nie, aber derzeit ist kein anderer Politiker in Stadt und Land so präsent wie er. Ein wenig erinnert er an die machtbewussten roten Bürgermeister Wiens.
 
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Auf dem Planeten Finanz scheint erlaubt, was irdisch verboten ist. Es darf getrickst, gedroht, getäuscht und genötigt werden.
 
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Die Islamisten haben mit haushohem Vorsprung die ersten freien Wahlen Tunesiens gewonnen. Ein Verrat an der gerade erkämpften Freiheit?

 
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Entweder es setzen sich alle an einen Tisch. Oder es kann auch kein Arzt mehr helfen.
 
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Den letzten beißen die Hunde. Dieses Sprichwort bewahrheitete sich beim zweiten Urteil im Eishallenprozess nicht.
 
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Die Eurozone macht ein paar wichtige Schritte vorwärts. Aber aus dem Gefangenendilemma kommt sie damit noch nicht heraus.
 
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Die erste Wahl nach der Revolution in Tunesien dürfte Signalwirkung haben. Der haushohe Sieg der Islamisten in dem nordafrikanischen Land zeigt, wohin die Reise in den Ländern des „arabischen Frühlings" geht. In Richtung islamische Staatsgebilde, in denen die Religion zweifellos größeren Einfluss als bisher auf die Politik haben wird.

 
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Nie vergleichen mit Muster

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Dominic Thiem ist ein sympathischer Typ. Er ist 18 Jahre jung, wirkt aber bei Interviews wie ein schüchterner Firmling. Dass er vor 7500 Zuschauern im Generationenduell mit Thomas Muster so cool auftreten würde wie ein abgeklärter Profi, das hätten ihm aber selbst anerkannte Tennisexperten nicht zugetraut. 
 
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Die außergewöhnlichen Bilanzmaßnahmen der Erste Group werfen auch ein schlechtes Bild auf Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsorgane. Und sie untergraben das Vertrauen in die Banken.
 
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Der Rückstand wächst. Nach der Niederlage bei Meister Sturm Graz liegt Red Bull Salzburg in der Meisterschaft bereits sechs Punkte hinter dem sensationellen Tabellenführer Admira. Das ist angesichts der Drei-Punkte-Regelung nicht viel, für die Ansprüche von Red Bull jedoch schon.
 
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Jahrzehntelang hat man in Europa, und nicht nur hier, über die Verhältnisse gelebt. Die Staatsschulden stiegen auf ein gefährlich hohes Niveau. Dann kamen vor drei Jahren als Auswuchs hemmungslos deregulierter Finanzmärkte die Bankenkrise und damit verbunden weltweite Konjunktureinbrüche. Die Staaten mussten Abermilliarden in ihre Banken stecken. Und gegen die Rezession wurden noch einmal mächtige Konjunkturpakete geschnürt. Natürlich wieder auf Pump.
 
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Die ganze arabische Welt schaute am Sonntag auf Tunesien. Der Vorreiter der arabischen Revolution probiert jetzt den Übergang zu einer Demokratie. Wenn das gelingt, dürfte das tunesische Exempel auch diesmal auf andere Araberstaaten wie Ägypten oder Libyen ausstrahlen, die vor einer ähnlichen Transformation stehen.
 
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Am Nationalfeiertag tagen in Brüssel die Ministerpräsidenten der EU. Sie werden ein Stück Selbstständigkeit dort lassen.

 
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Abseits hochkomplexer finanztechnischer Notoperationen geht es um einen Neustart für den Euro. Und um Vertrauen. 
 
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Eine Bürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl. Das gilt erst recht für eine kleine Gemeinde wie St. Martin, wo praktisch jeder jeden kennt. Die Kandidaten werden aus persönlicher Erfahrung beurteilt, nicht nach ihrem Auftreten auf dem Bildschirm. Dennoch geht die Bedeutung dieser Wahl über den Pongau hinaus. Die Salzburger Parteizentralen von SPÖ und ÖVP haben dem kleinen Ort seit Monaten ziemlich viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die SPÖ wollte nicht noch einen weiteren Bürgermeistersessel an die ÖVP verlieren. Für die ÖVP  galt es, die Führung in einer sehr ländlichen Gemeinde zurückzuerobern. Das ist eindrucksvoll gelungen. Jetzt wird St. Martin mindestens so viel Aufmerksamkeit einfordern, wenn es um  Förderungen wichtiger Projekte geht.
 
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Besser geht es nicht

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Was Anif und die Red Bull Juniors im Spitzenspiel der Regionalliga West zeigten, war für Drittligafußball fast perfekt. Salzburgs Spitzenteams legten ein Tempo vor, das oft nicht in der Ersten Liga zu sehen ist. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und ein Ergebnis, mit dem auch beide Trainer leben konnten. Anif-Coach Thomas Hofer und Juniors-Betreuer Gerald Baumgartner sollten sich vor allem über die Spielweise ihrer jeweiligen Mannschaften freuen, als nach dem 1:1 zwei verlorenen Punkten nachzutrauern. Anif und die Jungbullen haben eindrucksvoll bewiesen, dass Fußball in der Westliga nicht nur spannend, sondern auch attraktiv sein kann.
 
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Am Sonntag wählt Tunesien. Es ist der Beginn einer Rollensuche in einer arabischen Welt, in der das Volk auf der Bühne steht.
 
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Wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist, bekam Salzburg-Trainer Ricardo Moniz in der vergangenen Woche zu spüren. Nach dem  Remis gegen  Innsbruck  machte sich im Umfeld der Bullen Unzufriedenheit breit. Nach nur zwei Heimsiegen aus sechs Spielen kam die Kritik auch nicht unerwartet.
 
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Historischer Gewaltverzicht

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Keine Bomben, keine Morde mehr: Die baskische Terrorbewegung ETA streckt endlich die Waffen. Sie gelobt, für ihr Ziel eines unabhängigen Baskenlandes nur noch mit Worten zu kämpfen.
 
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Das Feilschen und Zerren, wer den Vorsitz im Korruptionsausschuss übernehmen soll, lässt das Schlimmste befürchten: Dass es manchem Parlamentarier nicht so sehr um Aufklärung und Wahrheitsfindung gehen wird, sondern um Positionskämpfe und Macht. Die Betonung liegt auf Parlamentarier. Die Akteure sind durchwegs Männer: Werner Amon (ÖVP), Walter Rosenkranz (FPÖ) und Ewald Stadler (BZÖ) lehnen als Fraktionsführer ihrer Parteien eine grüne Aufdeckerin als Ausschussvorsitzende ab.
 
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Der kleine Lift  draußen vor dem Ort  und die Kinder, die ihn nicht mehr finden.
 
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Demokratie. Es ist nicht alles schlecht in der Landespolitik. Salzburg hat demokratiepolitische Reformen hinter sich, von denen andere Bundesländer nur träumen können. Der Nationalrat sowieso.
 
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Es ist nur eine Statistik

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Zahlen lügen bekanntlich nicht - aber sie verführen leicht zu euphorischen Aussagen. Die Kriminalstatistik zeigt für heuer einen geringen Anstieg an Anzeigen.
 
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Wohnen, das man sich leisten kann - der Wunsch ist recht und billig. Nur: Gerecht und billig ist auf Salzburgs Wohnungsmarkt kaum etwas. Viele können sich Grund und Boden, ja sogar Mieten nicht mehr leisten.
 
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Der arabische Aufstand ist eine politische Kettenreaktion, die in einem Dreivierteljahr drei Autokraten hinweggefegt hat.
 
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Die UEFA macht die EURO 2012 in Polen und der Ukraine zur rauchfreien Zone, in allen EM-Stadien wird striktes Rauchverbot herrschen. Eine scheinheilige Entscheidung.
 
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Kulturpolitik im Tohuwabohu

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Da soll einer behaupten, Kulturpolitik sei nicht spannend! Dabei vermag ein einziger Museumsdirektor - diesfalls Gerald Matt von der Kunsthalle Wien - die Politiker in Rot, Schwarz und Grün in ein Tohuwabohu zu stürzen.

 
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Blutige Machos

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Die Spirale der Gewalt in der Türkei dreht sich weiter. Ein offenbar lang vorbereiteter und koordinierter Angriff der Guerillatruppe PKK auf Polizeistationen und militärische Ziele hat mindestens 24 Soldaten das Leben gekostet.

 
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In Deutschland hat die schmerzhafte Auseinandersetzung darüber, dass Kindesmissbrauch quer durch alle Einrichtungen und quer durch alle Schichten stattfand und stattfindet, vor mehr als einem Jahr begonnen.

 
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Dass sich Erzfeinde wie Israel und die Hamas zu einem Deal bereit erklären, ist dem regionalen Szenenwechsel durch den arabischen Aufstand zuzuschreiben. Israel sah sich durch den Sturz langjähriger Verbündeter wie dem ägyptischen Staatschef Mubarak um einen bewährten Vermittler gebracht. Das drängte Premier Netanjahu angesichts zunehmender Isolation zum Einlenken.
 
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Österreich hätte die Chance gehabt, sein Budget rasch zu sanieren. Die Möglichkeiten wurden nicht genutzt.
 
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Die One-Man-Show

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Wer Wilfried Haslauer kennt, der weiß: Der Mann ist ein begnadeter Redner, umfassend gebildet und mit Humor gesegnet. Hinter dem ÖVP-Parteichef klafft aber ein schwarzes Loch.
 
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Der Schriftsteller Michael Ende hätte seine Freude: Die Poller in der Salzburger Altstadt entwickeln sich zur unendlichen Geschichte. Zu Schildern, Ampeln und Haltelinien kommen nun auch noch Kameras, die beim Aufspüren von fahrerflüchtigen Lenkern helfen sollen.
 
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Wer spart, zahlt drauf

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Spare in der Zeit, dann hast du deine Not. Diesen Spruch darf sich der Intendant des Landestheaters an die Bürowand heften. 8,7 Mill. Euro Rücklagen hat Maldeghems Haus.
 
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Die Schlacht ist geschlagen. Schneller als sonst sind die Gewerkschafter heuer an ihr Ziel gekommen. Anstatt sich über den Verhandlungstisch ziehen zu lassen und den Arbeitgebern die Chance zu geben, über kommende Krisen zu lamentieren, haben die Arbeitnehmer deutlich gemacht, wie es jetzt und heute um sie bestellt ist.
 
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Warum man gar nicht mehr hinhören sollte, wenn die Parteien von gläsernen Parteikassen schwadronieren.
 
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Einfallsloser hätte das auch die Bundesregierung nicht hinbekommen: Man kürze nach der Rasenmähermethode bei den Subventionen, drehe an der Gebührenschraube, erfinde zumindest eine neue Abgabe und stoße eine Beteiligung ab. Und hoffe, dass nicht auffällt, dass die ziemlich einmalige Förderung für Bundesratsmandate offenbar beibehalten wird. 
 
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Freiwillig passiert zu wenig

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Welche Logik hat es, wenn von allen Talenten in Österreich nur 16 Prozent Frauen in Führungsebenen landen, aber 84 Prozent Männer? Gar keine. Ganz oben an der Spitze sackt der Frauenanteil sogar noch in den einstelligen Prozentbereich ab. Und obwohl das Thema mehr Frauen in Führungsebenen ein gesellschaftliches Dauerthema in den vergangenen Jahren geworden ist, findet die Entwicklung in Deutschland und in Österreich im Schneckentempo statt.
 
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Der absehbare Tag X traf ein

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Vermutlich hat jeder im amerikanischen Rennsport damit gerechnet, dass er kommen werde, der „big one" am Tag X. Der Horrorunfall im Oval, wo der kleinste Fehler bei jenseits der 300 km/h  fatal enden kann.
 
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Die Austria ist diese Saison mit ehrgeizigen Zielen angetreten. Vom Meistertitel war die Rede. Und von der baldigen Rückkehr in den Profifußball.
 
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Neues aus der Statistik: 2011 wurden bisher 85 Prozent aller neuen SUVs und Geländewagen sowie 88 Prozent aller Sportwagen in Österreich von Männern gekauft. Etwa die Hälfte dieser Fahrzeuge sind als Firmenautos getarnt.
 
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Das Sparbudget ist ein erster richtiger Schritt. Der große Wurf ist es nicht.

 
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Prädikat sehenswert

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Auch wenn die Weltmeistertitel für heuer vor den letzten drei Saisonrennen vergeben sind, wird die Formel 1 für den Zuseher nicht langweilig werden.
 
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Ein bisschen gemein ist es mitunter, wenn man Archive bemüht. Auch im Fall von Ricardo Moniz, dem Trainer von Red Bull Salzburg.
 
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Der Kampf um kräftige Lohnerhöhungen hilft auch dem Budget. Den Arbeitnehmern helfen geringere Einkommenssteuern mehr.
 
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Eine Studie, die 300.000 Euro gekostet hat, interessiert die Stadtpolitik offenbar nicht.

 
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Nach heftiger Diskussion bei einer richterlichen Fachtagung in dieser Woche über den von Emotionen, politischen Zurufen und medialer Kritik begleiteten Prozess gegen Tierschutzaktivisten erging der Appell, nicht öffentlich auf laufende Verfahren einzuwirken und Gerichte unter Druck zu setzen.

 
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Es war kein risikoloses Experiment, das Frankreichs Sozialisten unternahmen, als sie das Verfahren zur Nominierung ihres Kandidaten für die Präsidentenwahl öffneten.

 
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Nur wer über Risiken für die Gesundheit und über die Möglichkeiten der Medizin Bescheid weiß, kann wirksam vorsorgen.

 
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Mehr Visionen, bitte!

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Die Verlegung der Bahn vom Seeufer in einen Tunnel würde Zell am See einzigartige Möglichkeiten bieten und das Gesicht der Stadt nachhaltig verändern. Zum Positiven, denn die Bahnstrecke durchschneidet die Stadt und ist eine Lärmbelästigung. Seit Jahrzehnten wird an den Stammtischen gejammert und geträumt. Aber unternommen hat man nichts.

 
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Die Beschäftigten in der Metallindustrie sind die ersten, die ihren Zorn über eine beschämende Lohnentwicklung zeigen. Und plötzlich war alles anders. Das jährliche Ritual bei den Lohnverhandlungen der Metaller ist Geschichte.

 
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Schwere Jugendunruhen in London, jugendliche Rowdies wüten in französischen Vorstädten, in deutschen U- und S-Bahnen ist kein harmloser Fahrgast mehr vor minderjährigen Schlägern sicher: Diese Bilder wurden uns zuletzt immer wieder vor Augen gestellt, und keineswegs zu Unrecht. Auch in Österreich gibt es ab und an schockierende Extremfälle jugendlicher Gewaltausübung.

 
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Die Hamas kann sich rühmen, den besten Deal in der Geschichte des Nahostkonflikts errungen zu haben.

 
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Die Spuren bei dem Mordkomplott gegen die Saudis weisen laut US-Angaben nach Teheran. Eine neue Konfrontation droht. Das ist der Stoff für einen Thriller, deshalb können jetzt die Spekulationen ins Kraut schießen. Dass die USA und der Iran geostrategische Gegenspieler im Nahen und Mittleren Osten sind, ist jedermann bekannt. Dass die Führung in Teheran tatsächlich die Stirn haben könnte, auf amerikanischem Boden einen Terroranschlag gegen Amerikas Alliierten Saudi-Arabien zu inszenieren, erscheint vielen Beobachtern freilich als ein wenig realistisches Szenario.

 
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Wer ist dieser Jean-Claude Trichet? Er ist ehemaliger Präsident der Banque de France, eine jener wenigen Persönlichkeiten, die die Entstehung der Währungsunion von Beginn an mitgestaltet haben, und ein überzeugter Europäer. Er ist aber auch ein 
Notenbanker, dessen primäres Anliegen die Preisstabilität ist.
 
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Seit  Monaten geistert der Sportbauernhof Waldzell durch die politische Landschaft: ein Baurechtsvertrag zwischen der ASKÖ und ihrem eigenen Präsidenten. Tausende geleistete Arbeitsstunden, die aber nicht überprüft wurden.
 
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Strukturelle Probleme legen die Schwächen der EU jetzt schonungslos offen. Die Antwort kann aber nicht Resignation und Blockade sein.
 
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Schon in der Amtszeit von Hosni Mubarak fühlten sich die Kopten diskriminiert. Aber seit dem Sturz des ägyptischen Autokraten sehen sich die Angehörigen der christlichen Minderheit   (zehn Prozent) mehr und mehr Übergriffen radikaler Islamisten ausgesetzt.
 
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Vergabe mit Augenmaß

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Im Jahr 2006 wurden die Vergaberegeln für  Bund, Länder und Gemeinden strenger. Seither müssen auch Aufträge mit niedrigerem Wert ausgeschrieben werden.
 
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In der gegenwärtigen Schuldenkrise,  Eurokrise und/oder Bankenkrise - so genau weiß im Moment niemand, welche Krise gerade durchlebt wird - kommt Ihnen manches bekannt vor? Zu Recht: Denn blättert man die Zeitungen vom Herbst 2008  durch, könnte man die eine oder andere Passage eins zu eins übernehmen - keiner würde es merken.
 
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Um das Pensionssystem zu sanieren, braucht es mehr als nur Politik. Eine andere Arbeitskultur ist notwendig.
 
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Es muss sehr viel geschehen und gelingen, bis ein Weltmeister der Formel 1 geformt ist. Die Drop-out-Rate dabei ist immens.
 
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Der SV Seekirchen ist Salzburgs längstdienender Westliga-Club. Seit dem Aufstieg vor neun Jahren ereilt dem Verein jedoch dasselbe Schicksal. Nahezu Jahr für Jahr kämpft Seekirchen wie ein Löwe gegen den drohenden Abstieg - mit Erfolg.
 
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Immer mehr Gesetze, die immer komplizierter werden. Immer mehr Materien, die man regelt, immer genauer. Und immer mehr Aufgaben und Leistungen, die sich die Politik ausdenkt und welche die Beamten in Stadt und Land dann umsetzen müssen
 
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Mit großem Bahnhof wurde dieser Tage ein Kraftwerk in Salzburg eröffnet. Fünfeinhalb Jahre bohrte der Verbund an den Kavernen der Pumpspeicher für Limberg II in Kaprun. 405 Millionen Euro wurden verbaut.
 
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Sparen ist notwendig, aber für sich allein betrachtet noch keine Leistung. Es hat nur Sinn, wenn dabei Geld für die Zukunft übrig bleibt. Und für den Kampf gegen die nächste Krise. Kommende Woche also soll den Salzburgern die Stunde der Budgetwahrheit schlagen. Den exakten Zeitpunkt werden die meisten wohl verschlafen. Es dürfte irgendwann in der Nacht von Freitag auf Samstag so weit sein, dass sich SPÖ und ÖVP nach stundenlangem Feilschen auf das Budget einigen werden. In den folgenden Monaten aber werden viele Salzburger die Auswirkungen des Budgets 2012 in der einen oder anderen Form dann doch zu spüren bekommen. Jede Wette: meist nicht angenehm.

 
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Über die Torheit der Regierenden haben die Erdenbewohner viel zu klagen. Die politische Dummheit geht überwiegend auf das Konto männlicher Herrscher. Denn sie dominieren seit jeher in der Weltpolitik, und schlechtes Regieren ist vor allem ihrem Machtgehabe, ihrem egoistischen Verhalten zuzuschreiben. In Afrika haben despotische „Big Men" viele Staaten ins Elend gestürzt. In Arabien steuerten Alleinherrscher unter Ausschluss der Frauen in die Krise, bis die Wut der Untertanen explodierte.

 
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Wer hätte das für möglich gehalten? In den USA, dem Mutterland des Kapitalismus, wächst eine Protestbewegung, die sich gegen die freien Kräfte der Finanzmärkte erhebt.

 
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Der 4. Juli 2007 war ein ebenso denkwürdiger wie schwarzer Tag für den Salzburger Sport. Vordergründig war in Guatemala die Salzburger Olympia-Bewerbung für 2014 gescheitert, tatsächlich verabschiedete sich aber gleich die ganze Salzburger Stadtpolitik vom Sport.
 
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Die Salzburger Landesregierung stellt an die Salzburger Landeskliniken allerhöchste Ansprüche.
 
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Er war nicht der "iGod", für den ihn viele hielten, aber mit Sicherheit der Edison des zwanzigsten Jahrhunderts.
 
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Im (neuen) Steuerhinterziehungsprozess gegen einen Ex-Bordellchef ließen zwei Dinge die Prozessbeobachter ungläubig staunen.
 
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Interessant, was deutsche Soldaten auf dem Truppenübungsplatz Hochfilzen toll finden. So loben sie die unbürokratische Leitung und die gute Küche. Beides ist in Gefahr: Die Bürokratie im Bundesheer wächst, die Küchen sollen künftig  Tiefkühlessen aufwärmen. Beides ist ein Beispiel dafür, wie fahrlässig beim Heer Stärken vernichtet werden, weil man blind einem Trend aus dem Ausland folgt.

 
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In Pakistan schrillen die Alarmglocken. Die  Anlehnung   von Afghanistans Präsident Hamid Karzai an   den Erzfeind Indien ist in Islamabad  ein Schreckensszenario. Pakistan fühlt sich seit jeher  zwischen einem unsicheren Afghanistan und dem   traditionellen Erzfeind Indien eingeklemmt und hat bislang erfolgreich eine   Annäherung verhindert.
 
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Finanzkrise, Produktionskrise, Schuldenkrise - so lief es seit 2008. Geht dieses Spiel von Neuem los? Auszuschließen ist es leider nicht.
 
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Recht im Web - Kinderleicht?

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Eine Schulklasse deckt juristische Fehler auf über 400 Webseiten von Salzburger Unternehmen auf. Und das in einem zweitägigen Projekt. Vom Ergebnis sind sie nicht überrascht. Sie hatten zuvor über das E-Commerce-Gesetz gelernt und auch darüber, wie schlampig es umgesetzt wird.
 
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Das ungewöhnliche Bündnis aus Hippies und Hipsters der Proteste in den USA  zeigt, wie tief das Unbehagen über die Verantwortlichen der Finanz- und Wirtschaftskrise sitzt. In der Wall Street haben die Demonstranten ein Symbol gefunden. Doch der Unmut reicht weit über die Nieten im Nadelstreif hinaus, die sich mit Millionen-Boni belohnten, nachdem die Steuerzahler ihre Banken vor dem Zusammenbruch gerettet hatten.

 
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Was Bundeskanzler Werner Faymann die Reichensteuer, ist Landeshauptfrau Gabi Burgstaller die Umwidmungsabgabe. Beide Male geht's gegen die vermeintlich oder tatsächlich finanziell Bessergestellten in unserer Gesellschaft. Beide Male wird - sehr zu Recht - der Begriff der Gerechtigkeit bemüht. Und beide Male wird -  aus politischem Kalkül - auch der Neidreflex ausgelöst.

 
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Was wäre gewesen, wenn die Mordverdächtige Amanda Knox nicht hübsch, sondern hässlich gewesen wäre? So aber wurde Amanda zur „öffentlichen Person", was auch die Justiz Italiens nicht ignorieren konnte: Sie musste mit der US-Bürgerin „sorgsam" umgehen.   
 
 
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Der Poker um Milliardenhilfen für Griechenland spitzt sich erneut zu. Doch alle Beteiligten wissen: Noch gibt es keine Alternative dazu. 
 
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Es ließen sich viele gute Argumente für den Bau einer neuen Eishalle in der Stadt Salzburg finden. Wir wollen uns mit einem einzigen konkreten Beispiel begnügen.
 
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Version 1: Amanda Knox ist eine skrupellose Femme fatale, die gemeinsam mit ihrem Freund, getrieben von der Gier nach Action und berauscht von Marihuana, sexuelle Fantasien ausleben wollte - bis zum Mord.
 
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Das teure Schweigen

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Über Geld redet man nicht. Das kommt Frauen teuer zu stehen. Denn so wissen sie nicht, was ihnen zustehen würde.
 
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Der Versuch, das Verhalten von Menschen durch Steuern zu beeinflussen, kaschiert den Mangel an Fantasie und Macht von Politikern.
 
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Die richtige Entscheidung

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Ricardo Moniz hat den Spekulationen um einen möglichen Wechsel in die deutsche Bundesliga zum Hamburger SV bereits ein Ende bereitet. Er wolle weiter in Salzburg arbeiten, erklärte der Trainer der Bullen vor dem Spiel gegen die Wiener Austria. Es muss eine schwierige Entscheidung gewesen sein, denn ein Angebot eines deutschen Topclubs flattert einem nicht jeden Tag ins Haus. Dort ist die Luft allerdings dünn. Der Trainerposten beim HSV ist einer der heißesten Schleudersitze der  Liga und mit viel Risiko verbunden. Und wenn die HSV-Legende Uwe Seeler mit Horst Hrubesch eine andere HSV-Legende als Trainer forciert, dann erleichtert das die Aufgabe für einen anderen Coach auch nicht. Im Gegensatz dazu stehen in Salzburg für Moniz die Chancen auch nach der Pleite in Wien nicht schlecht, dass er in dieser Saison seinen ersten Titel holt. Die Entscheidung von Moniz kennt nur Gewinner: Der Trainer, der am Anfang seiner Karriere steht, kann in Salzburg relativ ruhig arbeiten und sich für das Ausland empfehlen. Und Red Bull muss nicht wieder auf Trainersuche gehen, die kontinuierliche Arbeit kann fortgesetzt werden.
 
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Auf Salzburgs Straßen wird täglich gekämpft. Und zwar  um die Gunst der Bürger. Zwei Hauptkontrahenten sind: Der Bus und das Auto.
Doch die Gegner haben nicht dieselbe Gewichtsklasse. Im Auto sitzt es sich bequem, der Treibstoff ist (noch immer) relativ billig, man ist ungestört vor lästigen Mitmenschen und kann jene Musik hören, die man will.