Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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September 2011 Archive

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Die wachsende Wut über den herrschenden Stillstand hat viel mit überzogenen Erwartungen an Staat und Politik zu tun.
 
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Es ist im Grunde schon absurd, dass es für Steuern auch so etwas wie begeisterte Zustimmung gibt. Wenn sich aber die EU oder zumindest der Großteil der Euroländer jetzt endlich dazu durchringen sollte, die Spekulation auf den Finanzmärkten zu besteuern, dann geht es dabei eben nicht nur um irgendeine neue Einnahmequelle.
 
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Das Erdölkönigreich Saudi-Arabien hat den Obus entdeckt, natürlich in Luxusausführung. Salzburg hingegen bleibt eine verkehrspolitische Wüste.
 
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Auch wenn sich manche eine Abwechslung im Chiemseehof wünschen: Für die Grünen wird es schwierig werden, nach der Wahl 2014  wie in Oberösterreich ein Mitglied der Landesregierung zu stellen.

 
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Noch einmal hat sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel als geschickte Machttechnikerin erwiesen. Lang hat ihre Regierungskoalition um den Konsens bei der großen Euroabstimmung zittern müssen. Jetzt hat sie dank kräftiger Seelenmassage bei zweifelnden Abgeordneten sogar die politisch bedeutsame Kanzlermehrheit
geschafft.
 
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Sehr freundlich, ausgeglichen, liebevoll: So wurde Olaf H. im Prozess von Leuten aus seinem privaten Umfeld beschrieben. Olaf H., ein gut verdienender Manager. Hochintelligent. Mit dem Strafgesetz war er nie in Konflikt geraten.
 
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Die Strafaktion von Präsident Baschar el-Assad gegen das syrische Volk hat bereits mehrere Tausend Tote gefordert. Es ist zu spät für das Regime und seine Schergen, einen Ausgleich zu suchen - selbst wenn sie es wollten. Zu viele Familien haben Angehörige verloren, zu viele Menschen  wurden gedemütigt, misshandelt und gefoltert.
 
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Die Vergangenheit  wird gern mit dem Begriff „rückständig" in Verbindung gebracht. Bei der  Salzburger Lokalbahn trifft dies nur auf die Epoche  Mitte des vorigen Jahrhunderts zu. Als ein leistungsfähiges Ververkehrssystem auf eine Stichverbindung von der Landeshauptstadt in den nördlichen Flachgau reduziert wurde.
 
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Die Anonymous-Gruppe zeigt mit ihren Angriffen schonungslos die Schwächen der Behörden im Umgang mit unseren Daten auf.

 
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Es gibt Gründe dafür, warum die griechische Krise die gesamte Eurozone angesteckt hat. Für das gemeinsame Europa der Zukunft fehlt die   Vision.   Je länger Europa für Lösungen braucht, desto teurer wird es. 
 
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Die neue Rektorin der Fachhochschule muss zuerst das eigene Haus befrieden.

 
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Erinnerungen an  2008 werden wach. Nach Griechenland-Pleite wären wieder Banken zu retten. Was diesmal trotzdem anders ist.
 
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Vor allem parteipolitisch nicht fixierte Lokalpolitiker wandten sich in Frankreich von den Bürgerlichen ab.
 
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Eine frohe Botschaft ist es, welche der Verein LandLuft in diesen Tagen mit seiner Ausstellung in der Salzburg AG verkündet. Sie lautet: Die Dörfer und Gemeinden Salzburgs sind nicht dazu verdammt, langsam zu veröden oder zu Auspendlerwüsten zu verkommen.
 
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Immer mehr Regierungen wackeln. Das Management der Schuldenkrise wird immer schwieriger. Es fehlt der große Ruck.
 
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Vor einem halben Jahr, zu Beginn von Sebastian Vettels Titelverteidigung, wurden von praktisch allen Experten Fernando Alonso und Lewis Hamilton als die großen Titelrivalen gesehen. Und nicht Webber, Button oder sonst wer von Mercedes bis Renault.
Fünf Rennen vor Schluss der Solo-WM für Vettel und Red Bull Racing heißt der einzige verbliebene „Konkurrent" des Heppenheimers Jenson Button, den viele als Nummer zwei bei McLaren sahen.

 
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Sorge bei Nachbarn

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Nicht die großen, sondern die kleinen Ansprechpartner werden Moskaus
Außenpolitik mehr als bisher fürchten müssen. Denn während der scheidende Präsident Dmitrij Medwedew im Verhältnis mit schwächeren Nachbarn durchaus kompromissfähig war, ist ein Entgegenkommen von seinem Vorgänger und Nachfolger Wladimir Putin nicht zu erwarten.

 
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In Deutschland sind die Zeiten des "Wir sind Papst" vorbei. Aber die Papstvisite zeigte, dass Religion an sich nicht abgemeldet ist.Hunderttausende Menschen in Deutschland haben es sich nicht entgehen lassen, bei den Gottesdiensten und Feierlichkeiten mit Benedikt XVI.

 
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Sortiment im Container

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Sie suchen in Abfallcontainern nach Lebensmitteln. Nicht, weil die sogenannten „Mülltaucher " das aus persönlichen finaziellen Gründen tun müssen, sondern weil sie es tun können.

 
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Salzburg lebt von seiner Schönheit, Unverwechselbarkeit und Identität. Trotzdem vernachlässigt es diese Schätze zum Teil sträflich. Der Residenzplatz ist das beste Beispiel dafür. Wo das Herz der Stadt Salzburg schlägt, ist dieser Tage nicht zu übersehen und zu überhören: Rund um den Dom entfaltet der Rupertikirtag pulsierendes Leben.

 
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Mit seinem Auftritt vor der Vollversammlung der UNO hat Palästinenser-Präsident Abbas zumindest einen symbolischen Erfolg erzielt. Die Sache der Palästinenser liegt jetzt bei der obersten Instanz für internationale Fragen.

 
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Wir haben Opfer gebracht, jetzt wollen wir nicht länger für die Krise zahlen, sagen die Vertreter der Arbeitnehmer. Wir haben Geld in die Hand genommen, um den Betrieb und die Mitarbeiter mit Kurzarbeit und anderen Maßnahmen durch die Krise zu tragen, tönt es von der Unternehmerseite. Beide haben recht, und das macht die heurige Herbstlohnrunde nicht einfacher.

 
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Religiöser Nationalismus zementiert den Nahostkonflikt. Vernunftlösungen sind in weite Ferne gerückt. Dunkle Wolken brauen sich über Israel zusammen.

 
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Das offizielle Österreich wurde im August 1968 bei der Niederschlagung des Prager Frühlings auf dem falschen Fuß erwischt - die Minister weilten im Urlaub, Sowjet-Jets drangen in unseren Luftraum ein. Wenigstens zog die Regierung ihre Lehren aus dem Vorfall.
 
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Zurück unter die Erde

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Überlegungen, aus der OMV einen Energiekonzern zu machen, sind unter dem neuen Chef Gerhard Roiss vom Tisch.
 
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In einer Demokratie sind Kritik und Protest erlaubt. Diese Rechte dürfen auch Politiker in Anspruch nehmen. Und sie dürfen selbstverständlich auch den Papst kritisieren. Dennoch drängt sich im Fall der zahlreichen Abwesenheiten linker Politiker beim ersten Staatsbesuch eines deutschen Papstes im Bundestag der Eindruck einer Überreaktion auf - als würde da mit zweierlei Maß gemessen.
 
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Die Todesstrafe in den USA steht im Schlaglicht einer als Gerechtigkeit verbrämten Barbarei. Selten war es greller als im Fall Troy Davis.
 
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Die Affären lasten schwer auf der Republik. Das Parlament tut so, als ob es die Kontrolle der Regierung nichts anginge.
 
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Salzburg hat in der Verkehrspolitik jetzt genau zwei Möglichkeiten. 
 
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„ÖVP Wien zerfällt", schreiben die Kollegen der Innenpolitik. Und der Kritikrax der SN ätzte am Samstag: „Die ÖVP Wien sucht einen neuen Chef! Dabei wusste ich gar nicht, dass es diese Partei überhaupt noch gibt." Bitteschön, da ist aus der Kulturredaktion eine kleine Richtigstellung anzubringen: In der ÖVP Wien gibt es etwas, was in anderen Regionalformationen der ÖVP, ja, sogar in der gesamten SPÖ kaum noch wahrnehmbar ist: Kulturpolitik. Um die kümmert sich in der ÖVP Wien Isabella Leeb.

 
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„Mich hat das zutiefst empört. Erst hab ich gedacht: Das ist ein Scherz! Das gibt's nicht!" Diesen Aufschrei könnte ein Kunstinteressierter ausstoßen, der den „project space" der Kunsthalle Wien am Karlsplatz besuchen will, aber den Eingang kaum findet. Auf der einen Seite macht sich eine schicke Bar samt immenser Terrasse breit, auf der anderen Seite prangt eine Textilwerbung.

 
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Fragwürdige Geschäfte

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Kritiker halten die Vorgänge rund um die SWH-Heizwerke für einen Skandal. Vor allem die Rolle der Bundesforste und der Kelag als SWH-Eigentümer ist  fragwürdig.

 
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Dem Skifahren wurde   ein schleichendes Siechtum vorausgesagt. Der Sport sei veraltet,  der Schnee komme zudem immer  unzuverlässiger, und teuer  sei  Skifahren  obendrein,   wurde geunkt.  Tatsächlich ging die Branche in den vergangenen Jahren durch ein Tal der Tränen. Doch schon 2010  verbuchten  die maßgeblichen   heimischen Hersteller wieder  zum Teil schöne Gewinne.    

 
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US-Präsident Barack Obama findet sich bei den Vereinten Nationen vor einem Dilemma wieder. Egal, wie sich die USA zur Anerkennung Palästinas verhalten, niemand dürfte am Ende zufrieden mit der Positionierung der Supermacht sein. 

 
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Die Mächtigen haben ein großes Interesse daran, dass die Kontrolle durch unabhängige Medien so gering wie möglich ist.

 
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Zu viel gewollt

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Respekt vor dem Schritt von Didi Emich. Die totale Selbstaufgabe zwischen Beruf, Familie und Trainerjob wäre ein zu hoher Preis für Punkte und Meistertitel gewesen. Der Trainer zog rechtzeitig vor dem Burnout die Reißleine. So schwer ihm der Rücktritt fiel, Emich war auch ein Opfer seiner hohen Ansprüche. Er wäre am liebsten auch gleich durch die Regionalliga marschiert und litt unter der Vorgabe, als hoch qualifizierter Trainer  unter Amateurbedingungen arbeiten zu müssen.
Der Fall Emich zeigt erneut die Schizophrenie der Grauzone Regionalliga: Einerseits sollen reine Amateure spielen und coachen, zugleich aber  für den Fall eines Aufstiegs schon quasi-professionelle Strukturen bestehen. Das kann nicht funktionieren.

 
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Berlin mag ein politisches Biotop der besonderen Art sein. Doch die Folgen der Lokalwahlen sind bundesweit zu spüren.
 
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Die hohe Zahl von Spitzenoffizieren im Bundesheer gibt ebenso oft Anlass zu Spott, wie der Sinn der Militärkommanden infrage gestellt wird. Dabei sind die Heeresvertretungen in den Ländern bereits auf ein Minimum reduziert.
 
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Verschobene Ziele

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Es kommt einigermaßen spät, klingt aber wirklich gut, was die ÖBB und die zuständige Ministerin für den Bahnverkehr der Zukunft versprechen: Mehr Züge, moderne Bahnhöfe, einen klaren Taktfahrplan und - nicht zuletzt - deutlich kürzere Fahrzeiten.
 
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Nicht gefeit vor dem Neuen

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Bald kann man sich auch im Kunsthistorischen Museum, dem Tempel der antiken und der alten Kunst, vor dem Neuen nicht mehr sicher sein. Ab nächstem Jahr ist kein Besucher mehr gefeit, auch dort auf moderne und zeitgenössische Kunst zu stoßen.

 
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Es liegt in der Natur der Sache, dass Verteidiger für ihre Mandanten Milde fordern. Aber im Fall  jenes 18-Jährigen eine gänzlich bedingte Haftstrafe zu beantragen, der in einem Berliner U-Bahnhof im Rausch grundlos einen Mann niederschlug und ihm mehrmals wuchtigst gegen den Kopf trat, kam einem weiteren Schlag ins Gesicht des Opfers gleich. 
 
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Europa und die USA trennt derzeit mehr als es verbindet - das wird vor allem in der Bekämpfung der Schuldenkrise deutlich.
 
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Die Salzburger könnten die Politiker beim Land und in den Gemeinden für manches Versäumnis kritisieren, für eine mutlose Verkehrs- und Energiepolitik etwa oder die Gewohnheit, bei Problemen stets auf Wien zu verweisen.

 
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Interesse an Politik? 74 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sagen: Nein. Dieses Ergebnis einer aktuellen IMAS-Studie erschreckt zwar, aber es überrascht nicht. Gemeint ist die institutionelle Politik, wie sie uns täglich begegnet. Korruptionsverdacht, Streit, Unfähigkeit und Untätigkeit geben hier einander die Hand.

 
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Reisender, der du nach Frankfurt kommst: Du bist in der Hauptstadt des Planeten Auto.
 
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Die ÖVP versucht wieder einmal einen Neustart. Wahrscheinlich vergebens. Denn die besten Slogans helfen nicht, wenn die Partei nicht bereit ist, Politik zu machen.
 
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Wie schön: In Salzburgs Politik sind also die neue Ehrlichkeit und Transparenz eingezogen. „Das Erdkabel ist tot!" Das teilten Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und SPÖ-Klubchef Roland Meisl diese Woche in dankenswerter Offenheit mit. Und meinen damit: Tausende Anrainer der geplanten 380-kV-Leitung sollen sich ins vermeintlich Unausweichliche fügen und mit der Stromautobahn vor der Haustür leben lernen.
 
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Die Palästinenser wollen bei den Vereinten Nationen ihre Anerkennung als Staat erzwingen. Ein Plan mit viel Zündstoff.
 
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Das Sammeln von Unterschriften ist gewöhnlich Sache von Bürgerinitiativen. Und wenn von der "Verschandelung" der Landschaft durch Windräder gewarnt wird, erinnert das eher an die Wahlkampfveranstaltung eines lokalen Polit-Rebellen.

 
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Dass sich Banken dagegen wehren, als Zockerbuden tituliert zu werden, ist verständlich, weil als Pauschalurteil falsch. Allein, die Branche macht es jenen, die solche Vorurteile pflegen, relativ leicht.

 
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Die bessere Absicherung eines grenzfreien Raums und der Schengen-Außengrenzen braucht mehr als nur ein paar flotte Sprüche.

 
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Wettlauf um Libyens Öl

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Erst hat die internationale Koalition mit Luftangriffen auf Gadafis Militärmaschinerie den Rebellen zum Sieg verholfen. Nun muss die Welt der noch wackeligen Übergangsführung der Opposition beim Aufbau eines neuen, hoffentlich demokratischen Libyen unter die Arme greifen: mit humanitärer Hilfe und schrittweiser Aufhebung der Sanktionen. Mit Geld, Investitionen, Knowhow und Vertrauen.

 
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Der neue alte ORF-General startet mit einer schweren Hypothek in die neue Ära. Jetzt muss er sich politisch emanzipieren.Jeder hat eine zweite Chance verdient, auch Alexander Wrabetz.

 
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Die Zahlen auf dem US-Arbeitsmarkt und der offiziellen Armutsstatistik weisen verblüffende Parallelen auf. Einer von sechs Amerikanern hat zu wenig oder keine Arbeit. Genauso viele rutschten zuletzt unter die Armutsgrenze ab. Der Jobverlust bedeutet für immer mehr Bürger den Absturz nach ganz unten. Ohne Aussicht auf eine neue Beschäftigung haben viele Betroffene nicht genügend Reserven, eine längere Durststrecke zu überstehen.
 
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Grausame Kabelfakten

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Hochachtung. Nicht weniger gebührt den Bürgern, die am Mittwoch erneut gegen die 380-kV-Leitung auf die Straße gegangen sind. Hochachtung wegen ihres Einsatzes, wegen ihres Willens, noch mehr wegen ihrer Hartnäckigkeit. Die Aktivisten setzen sich für ein Anliegen ein, das grundsätzlich alle 540.000 Salzburger etwas angeht. Sie tun es nicht nur ohne Eigennutz.  Aber sie investieren Zeit, Energie und auch Geld - stellvertretend für viele Betroffene.
 
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Damals in Pepita-Land

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Die Regierungsparteien schaffen es nicht, ihre jeweiligen Interessen  zum Vorteil aller abzutauschen. Ein Appell für einen neuen Big Bargain. 
 
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Eine Solidargemeinschaft sind die Europäische Union oder die Eurozone noch nie gewesen. Im Grunde ging es immer nur darum: Wie profitiert man als einzelner Staat am meisten vom Binnenmarkt? Welche Vorteile verschafft die gemeinsame Währung? Wo lässt sich in Brüssel noch etwas holen?
 
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Die ÖVP-Strategen sehen David Brenner allein auf den Plakaten der SPÖ und hören sogleich die Nachtigall trapsen: Dessen Soloauftritt könne nur bedeuten, dass die Landeshauptfrau kurz vor dem Absprung stehe.
 
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Das Bild des Massenmörders wollen die Norweger am liebsten gar nicht mehr in den Medien sehen. Der Verbrecher, der der kleinen Nation in Nordeuropa so großes Leid zugefügt hat, und sein Gedankenmüll sollen nicht mehr das Bewusstsein der trauernden Bevölkerung bestimmen.
 
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Das Schulsystem in Österreich wird oft kritisiert. Ob es wirklich so schlecht ist, ist allerdings die Frage
 
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Pendler in den Bummelzug

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Niemand bezweifelt die Zählungen der ÖBB, wonach von Salzburg nach Graz und umgekehrt pro Zug maximal so viele Passagiere sitzen, die auch in einem Bus Platz hätten. Die Bahn selbst stellte dazu die Weichen. Eine veralterte, teils eingleisige Streckenführung sowie rollendes Material, das längst schrott- oder museumsreif ist, führten zum Ist-Zustand.
 
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Für sich genommen ist die drohende Insolvenz Griechenlands nichts Außergewöhnliches. Immer sind Länder in akute Zahlungsnöte geraten, samt den entsprechenden Konsequenzen, wie das Beispiel Argentinien zeigt. Der Ablauf folgt in der Regel dem gleichen Schema: Das Land nimmt einen Schuldenschnitt vor und wertet seine Währung ab.
 
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Er kam, sah und resignierte - so lässt sich die bisherige Bilanz des ÖVP-Chefs zusammenfassen. Wann beginnt er seine Partei zu führen?
 
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Mehr als Mittelmaß

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Trotz dreimaliger Führung und einer beherzten Leistung hat es für den SV Grödig gegen den WAC/St. Andrä nicht zum Sieg gereicht. Eines hat das 3:3 am Freitagabend gegen den Tabellenführer der Ersten Liga aber deutlich gemacht: Die Grödiger haben sich weiterentwickelt. 
 
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Verzwickte Zwickeltage

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Am Montag beginnt das Schuljahr. Das steht ebenso fest wie der letzte Schultag,  der 6. Juli 2012. Noch nicht so klar ist, wann die Schüler  freie Tage haben werden. Die klassischen Ferien  sind fix. Aber die so genannten schulautonomen Tage sind das große Rätsel.
 
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Israels Premierminister opfert Friedensoptionen der Rettung seiner rechtslastigen Koalition. 
 
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Der US-Präsident hat mit seiner kämpferischen Rede klargemacht, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat.
 
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Die Volksschullehrerin stellt entscheidende Weichen. Wertschätzung erfährt sie dafür nicht. Es gehört Idealismus dazu, um unter den herrschenden Bedingungen den Beruf zu wählen.
 
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Der ohrenbetäubende Krach, mit dem die beiden Türme des World Trade Centers in New York einstürzten, hallt bis heute nach, der Widerschein der Flammen dort und im Pentagon in Washington flackert noch immer in unseren Augen. Die Bedeutung historischer Ereignisse bemisst sich an den Wirkungen auf eine große Region und über eine lange Zeit.
 
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Mit einem frischen Team könnte Generaldirektor Alexander Wrabetz dem ORF einiges an Dynamik zurückgeben.
 
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Moskau, hin und zurück

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Der Wettlauf westlicher Banken in den Osten ist vorbei. Jetzt wollen auch die Russen mitmischen.
 
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Verlorene Generation

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Das Restaurant in Kosice trug einen bedeutungsschweren Namen: „Golem", benannt nach dem jüdischen Fabelwesen. Drinnen skizzierte Giuseppe Mion, Sportwart des Verbands, passend ein unheilvolles Bild von der Zukunft des österreichischen Eishockeys.
 
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Wenn Arno Gasteiger die öffentliche Bühne verlässt, geht nicht einfach nur ein Spitzenmanager in Pension. Er hat drei Karrieren gemacht - als Journalist, als Politiker und in den letzten elf Jahren als Vorstandssprecher der Salzburg AG.
 
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Der Eurorettungsschirm ist rechtens. Deutschland darf mittun. In Zukunft aber muss der Bundestag das letzte Wort haben.
Karlsruhe hat seine Praxis beibehalten. Wie bei den Entscheidungen zu Maastricht und Lissabon haben die Höchstrichter erneut die Souveränität Deutschlands, vertreten durch den Bundestag, ins Zentrum gestellt. Die Beteiligung am Eurorettungsschirm sei zwar rechtens, so der Spruch, weitere finanzielle Rettungsmanöver aber nur mit vorheriger Genehmigung des Bundestags machbar. Denn die Budgethoheit obliege der gewählten Volksvertretung, nicht der Regierung und schon gar nicht Brüssel. Weder die umstrittenen Eurobonds wird es ohne grünes Licht des Bundestags geben noch andere Integrationsschritte. Das mag bremsend wirken. Doch solange es keine juristisch sauber verfasste demokratische Legitimation für Visionen wie EU-Wirtschaftsregierung oder Kerneuropa gibt, wird Karlsruhe die nationale Demokratie stärken - mangels Alternative.      
 
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Österreichs Fußball-Nationalteam ist an der Qualifikation für eine Endrunde gescheitert. Und das zum wiederholten Mal.
 
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Der Konjunkturmotor stottert, die Menschen fürchten um den Wert ihres Geldes. Und die Politik findet keine befriedigende Antwort.
 
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Österreich wird von einem  Skandal erschüttert. Täglich werden neue Details bekannt, wie sich Manager und Politiker bei der Telekom Austria bedient haben sollen. Außenstehende fühlen sich an eine Bananenrepublik erinnert - ohne solchen Staaten allzu  nahe treten zu wollen.
 
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Was ist reich? Seit die SPÖ die Wohlhabenden und Reichen stärker zur Kasse bitten will, wird darüber heftig diskutiert. Ist jemand reich, der ein altes Haus am See geerbt hat, der eine größere Firma, Wald und Wiesen besitzt oder jemand, der ein Gehalt von mehr als 200.000   Euro pro Jahr verdient?
 
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Die Gläubiger von A-Tec kommen mit einem blauen Auge davon. Ob auch Mirko Kovats davonkommt, ist noch keineswegs sicher.
 
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Wolfgang Schüssel tat am Montag das, was er schon nach der Wahl 2006 hätte tun sollen. Er kehrte der Politik den Rücken.

 
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Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat auch nach dem Debakel von Gelsenkirchen noch immer die Chance, den zweiten Gruppenplatz zu erreichen. Gewinnen die Österreicher die letzten drei Qualifikationsspiele, dann darf geträumt werden. Aber vor der Partie am Dienstag gegen die Türkei muss ein Ruck durch das gesamte Team gehen.
 
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Dietmar Constantini als ÖFB-Teamchef unmittelbar nach dem Debakel gegen Deutschland abzuberufen, wäre ein Schnellschuss gewesen. Ein vielleicht nachvollziehbarer, aber er hätte nichts gebracht.
 
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Die enttäuschenden August-Zahlen vom US-Arbeitsmarkt spiegeln die Turbulenzen an den Finanzmärkten. Sie stellen einen Zusammenhang zwischen der Achterbahnfahrt an den Börsen, überhitzten Preisen für Gold und Realwirtschaft her. Dahinter stecken Individuen, die von einem überragenden Gefühl getrieben werden: Angst.
 
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1971 prägte Israels Außen- und Verteidigungsminister Mosche Dayan ein Diktum: Das Volk könne sich nicht gleichzeitig hinter zwei Fahnen sammeln - die eine stand für den Kampf um das Überleben und die andere für soziale Gerechtigkeit.
 
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Die neue Voranmeldung hat den Unis - außer Kosten - nichts gebracht. Schuld daran sind Politik und auch Studierende.
 
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Mehr Demokratie, mehr Beteiligung, mehr Interesse an der Politik - das Salzburger Modell soll die Bürger der Stadt im wahrsten Sinne des Wortes zu Mitbestimmern machen. Es soll ihnen mehr Macht geben, sie zu Diskussionspartnern auf Augenhöhe aufwerten.
 
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Der  Tabellenführer spielt ohne Druck und zeigt erfrischenden Kombinationsfußball.
 
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Mani pulite - saubere Hände - unter diesem Begriff lief im Italien der Neunzigerjahre die langwierige Aufarbeitung von Korruption, Amtsmissbrauch und illegaler Parteienfinanzierung.
Viele saubere Hände braucht es jetzt auch in Österreich, dem Land der immerwährenden weißen Westen, um die schmutzigen Geschäfte aufzudecken, die im Dunstkreis der Telekom Austria liefen. Dabei wusch eine Hand die andere, und Politiker hielten - so hat es bisher den Anschein - bereitwillig die Hand auf. Die Gegenleistung erfolgte meist im Handumdrehen. Dass alle Genannten bis zum Beweis des Gegenteils selbstverständlich als Unschuldslamperl gelten, liegt auf der Hand.
 
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Landesregierung. Wenn Burgstaller und Haslauer lautstark Reformen im Bund fordern, hört ihnen ganz Österreich zu. Warum nur sind sie im eigenen Bundesland so leise?

 
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Mut eines Bürgers. So lässt sich der Begriff „Zivilcourage" übersetzen. Diesen Mut bewies ein Lungauer, der in finsterer Nacht hörte, wie ein Mann ein weinendes Mädchen traktierte und mit dem Umbringen bedrohte. Im (irrtümlichen) Glauben, das Mädchen befinde sich in den Fängen eines Verbrechers, möglicherweise eines Vergewaltigers, schritt er ein.

 
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In der Linzer Swap-Affäre liegen die Nerven blank. Ein extrem riskantes Wettgeschäft zwischen der Stadt und der Bawag hat Linz bereits viele Millionen Euro gekostet und könnte die Stahlstadt letztlich an den finanziellen Abgrund treiben, denn das Limit ist unbegrenzt.

 
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Der Bericht über die Enterung der „Mavi Marmara" zeigt einmal mehr: Es gibt keine simplen Wahrheiten im Nahen Osten.

 
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Wer hätte das gedacht? Die NATO lehrt als Rebellenluftwaffe autoritären Herrschern das Fürchten - und das mit UN-Mandat. Dieses Mal, dieses eine Mal, hat es der Westen richtig gemacht.

 
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Es schickt sich nicht, die eigene Zeitung zu zitieren. Man gerät leicht in den Verdacht, ein eitler Fatzke zu sein. In manchen Fällen ist ein Rückblick aber erlaubt oder sogar angezeigt, wenn dadurch belegt wird, dass sich eine Entwicklung längst abgezeichnet hat und für alle erkennbar war.

 
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Am Donnerstag herrschte an der Salzburger Universität Ausnahmezustand: Hunderte Prüflinge aus ganz Deutschland strömten in die Hörsäle, um einen der begehrten - und knappen - Studienplätze für Psychologie zu ergattern.
 
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Acht Österreicher, die in Deutschland als Fußballprofi ihr Geld verdienen, könnten heute im EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland in der Anfangsformation des ÖFB-Teams stehen. Und fast alle strotzen vor Selbstbewusstsein.
 
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Ausgerechnet die öffentliche Hand ist also ein vergleichsweise schlechter Schuldner, sie bezahlt ihre Rechnungen später als Firmen und Privatpersonen, wie eine Umfrage des Kreditschutzverbands zeigt.