Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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August 2011 Archive

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Die ersten Erfahrungen mit dem neuen Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping zeigen: Es ist mehr als eine Beruhigungspille.
 
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Die banale Erkenntnis, dass ein Staatshaushalt irgendwann saniert und Wachstum der Wirtschaft geschaffen werden muss, hat nicht einmal diesen heißen August überlebt.
 
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Die Berechnungen des Münchener ifo-Instituts über die Zinsen für Eurobonds halten einer Überprüfung nicht stand.
 
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Muss man offenlegen, wie hoch die Gehälter sind, die Manager bekommen? In Privatfirmen - eher nicht. Hier ist es Sache der Eigentümer, wie viel sie ihren Führungskräften bezahlen. Es ist  ihr Geld, und wem sie was geben, geht im Grunde niemanden etwas an.
 
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Wirtschaft und Politik liefern einen Kriminalfall nach dem anderen. Gleichzeitig findet Wirtschaftspolitik nicht mehr statt. 
 
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Die Aufnahme der vier Mitglieder des Gadafi-Clans in Algerien war alles andere als ein Akt der Nächstenliebe. Dahinter steckt politisches Kalkül. Algier steht mit den neuen Machthabern in Tripolis auf Kriegsfuß. Man verdächtigt sie, islamische Extremisten zu hofieren. Nach dem Sturz Gadafis glaubt Algier, einen Bundesgenossen im Kampf gegen den islamischen Extremismus verloren zu haben.
 
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Am 13. September ist es so weit: SPÖ und ÖVP setzen sich wieder an den Verhandlungstisch, um über die Heeresreform zu verhandeln. Fragt sich nur: Worüber eigentlich?
 
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Einen Schatz hüten

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Der Wallersee habe sich durch die Sanierung in mäßig nährstoffreichem Zustand stabilisiert. Das entspreche seinem natürlichen Zustand. Das verkündete LR Walter Blachfellner am Donnerstag stolz. Die Rede war davon, dass sich das Seewasser in einem sehr guten Zustand befinde. Am Sonntag war alles ganz anders: Anrainer in Zell am Wallersee schlugen Alarm.
 
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Neues Recht und alte Fehler

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Österreichs Budgetdefizit wird heuer wohl deutlich geringer ausfallen als die geplanten 3,9 Prozent der Wirtschaftsleistung. So weit, so gut. Schlecht ist, dass Österreichs Staatshaushalt auch auf absehbare Zeit nicht ausgeglichen sein wird. Dass er irgendwann gar Überschüsse ausweisen könnte, daran wagt man nicht einmal zu denken.
 
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Alle Macht der Polizei?

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Es hindert einen bekanntlich ja nichts daran, klüger zu werden. Das nennt man dann „Reform der Reform".
 
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Langsam wird es eng. Für ein Wachstum nach den Regeln der vergangenen 150 Jahre gibt es keine Luft mehr.
 
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In Libyen werden Kriegsverbrechen offenbar. Gadafi und sein Clan müssen vor das Weltstrafgericht gebracht werden.
 
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Die Zeit wird knapp

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Konkurrenz belebt das Geschäft. So gesehen dürfen sich  Salzburgerinnen und Salzburger freuen, die oft mit der Bahn zwischen Salzburg und Wien hin- und herpendeln. Mit Fahrbahnwechsel im Dezember startet die neue Westbahn - und macht den Bundesbahnen ausgerechnet auf deren  Paradestrecke Konkurrenz.
 
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FPÖ und Grüne verharren in einem Zustand wunschlosen Unglücks. Sie scheinen auf den Oppositionsbänken pragmatisiert zu sein, wagen aber nicht, anderes auch nur zu wünschen.
 
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Am 10. Oktober 2010 trafen sie einander in der libyschen Stadt Sirte ein letztes Mal. Ein Foto zeigt das Diktatoren-Quartett Zine el-Abidine Ben Ali aus Tunesien, Hosni Mubarak aus Ägypten, Ali Abdullah Saleh aus dem Jemen und Muammar el-Gadafi, den Gastgeber. Sie zählten zu jenen arabischen Herrschern, die auf ihrem Thron zu sterben pflegten. Wer hätte auch nur zu hoffen gewagt, dass ihre Regentschaft kaum ein Jahr später zu Ende sein würde?
 
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Es geht zu Ende, was in der Geschichte der Salzburger Festspiele einmalig ist: Eine Intendanz von der Kürze eines Jahres.

 
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Man darf nichts unversucht lassen, um den Lehrberuf attraktiver zu machen.

 
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Es gibt vermutlich nicht mehr Korruption als früher, sie wird nur eher bekannt. Jedenfalls ist sie Gift für unser politisches System.
 
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Am Golde hängt so allerlei

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Festspielzeit ist Goldes wert. Also werden jetzt Verdienst- und Ehrenzeichen, Medaillen und Nadeln en masse verliehen. Wofür?
 
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Der Computerkonzern Apple ohne seinen Gründer Steve Jobs - geht das? Es ging schon einmal, aber es ging nicht gut.
 
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Realitätsverlust und Niederlage, gejagt von den Siegern, doch überzeugt davon, im Recht zu sein: Diktatorenschicksal. Muammar el-Gadafi rief sein Volk, seine Kinder, am Mittwoch erneut zum Widerstand auf. Er habe nur einen taktischen Rückzug aus seiner Residenz in Tripolis vollführt, sagte er sozusagen beruhigend in einer Audiobotschaft.

 
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Großbaustelle Gesundheitsreform: Damit endlich etwas weitergeht, werden alle Beteiligten Macht abgeben müssen. Der frühere dänische Gesundheitsminister Jakob Axel Nielsen brachte es in Alpbach auf den Punkt: Nimmt der Staat die Debatte über Finanzierungsprobleme nicht ernst, stehen unsere Grundwerte - etwa der, dass jeder den gleichen und freien Zugang zu Spitälern hat - auf dem Spiel. „Ernst nehmen" aber heißt verändern, wo Strukturen sich verselbstständigt haben und ohne Nutzen für die Patienten Milliarden verschlingen.

 
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Im Grunde hatte die Kirchenführung von Salzburg bis Rom bislang leichtes Spiel. Dass immer weniger Gläubige in die Kirche gehen? Tut nicht wirklich weh. Dass der Kirchenbeitragstopf schrumpft? Macht man eben einen Spendenaufruf mehr! Und die Proteste der Schäfchen, Kirchenvolksbegehren usw.? Auch das vermochte das große Kirchenschiff nicht ins Wanken zu bringen.

 
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Wenn sich eine Neuverpflichtung bei Red Bull Salzburg in die Länge zieht, dann wird man als Fan unruhig. Wie aktuell bei Stefan Maierhofer.
 
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Erst das Geld, dann das Gold

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Die Debatte über zusätzliche Sicherheiten für Griechenland-Kredite schürt nur die Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Politik.
 
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Die Regierung ist mit gebräunten Gesichtern aus dem Urlaub zurück. Am fahlen Zustand der Politik hat sich indes nichts geändert.
 
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Wir Europäer haben großes Interesse, dass an den Südküsten des Mittelmeers stabile, friedliche Staaten leben.

Einen Tyrannen zu stürzen ist nicht leicht. Das hat die Welt seit Mitte Februar gesehen: Die Libyer, die sich gegen Muammar Gadafi wandten, brauchten ein halbes Jahr und die Unterstützung der NATO, um den Diktator zu bekämpfen. Noch viel schwieriger wird es aber sein, die Revolution zu sichern, sie in einen politischen Prozess umzuwandeln, an dessen Ende ein stabiler Staat Libyen steht. Ein Staat, in dem der Ausgleich von Interessen zwischen den verschiedenen Stämmen ebenso gelingt wie die einigermaßen gerechte Verteilung der Gewinne aus den Bodenschätzen des Landes.
 
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Das Fatale an Wirtschaftskriminalität ist nicht nur der unmittelbare Schaden, sondern die Wirkung. Manager, die zu Unrecht Millionen einstreifen und wie Gangster in mittelmäßigen Krimis  in kleinen Gassen Geld übergeben, lösen ebenso wie Politiker, die Steuern hinterziehen, oft einen Reflex aus. Der heißt: Mir reicht es, wenn „die da oben" keine Gesetze kennen, dann baue ich mir mein Haus auch mithilfe von Schwarzarbeitern günstiger um oder versteuere nicht jeden meiner Handgriffe. Schon ist das magische Dreieck aus Motiv (Geldsparen), Gelegenheit (willige Handwerker, die man kennt) und Rechtfertigung (die Mächtigen tun es ja auch) beisammen.
 
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Was unterscheidet Beamte in Nieder- und Oberösterreich, der Steiermark und Vorarlberg von jenen in Salzburg? Ihr Pensionsbezug! Denn wie der Rechnungshof (RH) 2009 vorgerechnet hat, haben sich diese vier Länder getraut, die Pensionsreform der Bundesbeamten in ihrem Wirkungsbereich durchzuziehen. Salzburg. Laut RH beträgt das Sparpotenzial in Salzburg allein 24 Millionen Euro.
 
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Offiziell sprechen sich die Vertreter der Salzburger Volkskultur stets für das Völkerverbindende im Brauchtum und gegen Nationalismus aus. Und sie initiieren auch entsprechende Projekte.

 
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Es war ein Papst-Besuch in einem abtrünnigen, zutiefst verunsicherten Land. Spanien ist nicht mehr wie früher eine katholische Bastion. Die Oberhirten verlieren auch unter der spanischen Sonne jedes Jahr zehntausende von Schäfchen.
 
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Gadafi stürzt mit viel Getöse, wie es seinem revolutionären Gestus entspricht. Über sein politisches Gewicht sagt das wenig.
 
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Was radelnde Landeshauptleute mit journalistischer Freiheit zu tun haben und warum Salzburg eine Insel der Seligen ist. Noch, jedenfalls. Als Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll diese Woche mit einer Herrenrunde auf den Großglockner radelte, war ein ORF-Team aus Niederösterreich dabei. Und am Abend auch das Fernsehvolk zu Hause: Ganze 2,29 Minuten durfte es dem Landesvater via „Niederösterreich heute" beim Freizeitsport zusehen.

 
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Um 11.41 Uhr befand sich am Freitag die Salzburger Delegation noch auf dem Rückflug von Zypern. An Bord des Air-Berlin-Jets waren acht erkrankte Fußballprofis von Red Bull Salzburg, auch vier Medienleute waren gesundheitlich schwer angeschlagen.

 
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Russland hatte die Chance, nach der Tyrannei die Demokratie zu gewinnen. Doch es beschied sich mit Putins Herrschaft.

 
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Die Affäre um angebliche Kursmanipulationen in der früheren Telekom Austria wirft die Frage auf, welchen Einfluss die Aussicht auf üppige Bonuszahlungen auf das Verhalten von Managern haben kann.

 
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Ohne Disziplin kein Erfolg

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Mangel an Mut ist dem Salzburger Trainer Ricardo Moniz nicht nachzusagen. Denn Courage bewies er Donnerstagabend in Nikosia, als er eine sehr offensiv ausgerichtete Elf auf das Feld schickte. Moniz' Vorgänger Huub Stevens ging es gegen Omonia im Auswärtsspiel vor zwölfeinhalb Monaten deutlich vorsichtiger an. Er nominierte zwei, statt wie Moniz nur einen defensiven Mittelfeldspieler. Stevens holte damals ein 1:1, Moniz pokerte hoch - und verlor erstmals seit dem 24. April dieses Jahres wieder ein Pflichtspiel (2:3 gegen Wacker Innsbruck).
 
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Salzburg ist als gastfreundliches Land in aller Welt geschätzt. Doch der Tourismus ist eine zwiespältige Sache.
 
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Das Leben in Österreich wird immer teurer. 2008 überschlugen sich die Politiker zum Thema Preisauftrieb. Jetzt schweigen sie.
 
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Ein neuer Akteur im Sinai

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Trotz der Anschuldigungen aus Jerusalem scheint es unwahrscheinlich, dass die Hamas oder der islamische Dschihad hinter dem blutigsten Attentat in Israel seit Jahren stehen.
 
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Garanten der Stabilität

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Unter Wladimir Putin endete das teilweise chaotisch verlaufene demokratische Experiment in Moskau.

 
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Jahrelang wollten die Großen in Europa nichts von enger Zusammenarbeit wissen. Doch die Not treibt die EU-Staaten zusammen. Die EU, zumindest die Eurozone, befindet sich auf dem Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa. Die Absichtserklärung der deutschen Kanzlerin und des französischen Staatspräsidenten, eine europäische Wirtschaftsregierung installieren zu wollen, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Er ist die Konsequenz aus den schweren Fehlern, die schon bei der Einführung des Euro gemacht wurden.

 
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Eurobonds können helfen

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Es braucht nicht nur eine bessere Koordination der Wirtschaftspolitik, sondern auch die Stärkung des Euro als sicherer Hafen für Anleger.
 
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Auch der Gehorsam gegenüber Bischof oder Papst hat seine Grenzen. Die Priester sagen das jetzt, die Bischöfe sind noch nicht so weit. 
 
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Eines ist sicher: Dicke Freunde werden Personallandesrat Sepp Eisl (ÖVP) und Personalvertreter Helmut Priller (FSG) in diesem Leben nicht mehr. Kein Wunder: Sie haben als Dienstgeber und Gewerkschafter unterschiedliche Interessen in der Diskussion um das Landespersonal zu vertreten. 
 
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Amerikanische Studien gehen davon aus, dass jeder Dollar, der in die psychische und physische Gesundheit eines kleinen Kindes investiert wird, sich fünf- bis zehnfach rechnet. Weil das Kind als Erwachsener nicht mehr verhaltensauffällig oder arbeitslos sei - oder gar ein Drogenproblem habe und mit dem Gesetz in Konflikt komme.

 
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Nur Wärter im Agrarmuseum?

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Der Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft wird zu einem Thema für die Selbstversorgung Österreichs mit Nahrungsmitteln. Längst geben nicht nur Kleinbetriebe in schlechten Lagen auf. Am stärksten ist der Rückgang der Zahl der Bauern in den guten Produktionsgebieten und mit an sich guten Produktionsvoraussetzungen, wo sie zumeist auch entsprechende Mengen produzierten.

 
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Blut, Schweiß und Tränen

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Mit der europäischen Pistole auf der Brust hat die italienische Regierung in wenigen Tagen ein Blut-, Schweiß- und Tränenprogramm zusammengeschustert. Es ist sozial unausgewogen und ungerecht und trifft wie üblich die Schwachen am härtesten. Wer drei Jahre lang seine Pflichten zu Budgetsanierung und Reformen versäumt hat, kann aber nicht darüber klagen, Hals über Kopf zu drastischen Maßnahmen gezwungen zu werden. Die Notsituation war vorhersehbar, die internationale Finanzspekulation hat sie nur verschärft.

 
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Sind über 200 Veranstaltungen und über 220.000 aufgelegte Festspielkarten zu viel? Die Antwort bedarf einer Abwägung. Die Salzburger Festspiele sind zu groß, wenn sie einen Exklusivitätsanspruch stellen wollen." Diese bedenkenswerte Warnung sprach der Generalmusikdirektor der Staatsoper Wien, Franz Welser-Möst, vor kurzem im dritten „SN-Festspielgespräch" aus. Denn: Bei über 200 Veranstaltungen sei künstlerische Exklusivität kaum zu erreichen. Der Intendant der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, argumentierte am Sonntag ähnlich: „Ich glaube tatsächlich, dass wir die Grenze erreicht haben."

 
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Cavaliere und Clown, Lustgreis und nun entmündigte Trauerfigur: Die Agonie des Silvio Berlusconi sollte rasch enden.

 
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Herrschaft ohne die Legitimation durch die Beherrschten kann sich auch nicht durch den Bau von Mauern ewig schützen.Vor 50 Jahren hat das ostdeutsche Regime eine Bankrotterklärung abgegeben, die leider erst 28 Jahre später eingelöst wurde. Ostberlin versuchte, den Drang seiner Bürger nach Freiheit, Wohlstand, Liberalität und Demokratie mit Beton, Stacheldraht und Schießbefehl endgültig zu unterdrücken.

 
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Der Blick in die Zukunft, in die Glaskugel, hat etwas Faszinierendes. Nicht umsonst genießt die Zunft der Wahrsager, Sterndeuter und Finanzanalysten seit Menschengedenken großen Zulauf. Auch wenn die Prognosen relativ oft danebengehen.

 
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Stau. Die Schlechtwettersperre könnte besser organisiert sein. Aber nicht sie ist das Problem, sondern das Brett vor den Köpfen mancher.

 
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Firlefanz, Geldverschwendung, Bauchpinselei. So mögen Kritiker argumentieren, die mit Ehrenzeichen ebenso wenig anfangen können wie mit den Berufstiteln Obermedizinalrat, Amtsrat oder Hofrat.

 
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Die Debatte über einen Schuldenstopp wird auch in Österreich lebhafter. Die Politik steht damit vor einer völligen Umpolung.
 
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Nach dem großartigen Erfolg der Bürgerbefragung in der Strubergasse - die Beteiligung lag doppelt so hoch wie bei der Bürgermeisterwahl - wird das Instrument der direkten Demokratie ausgebaut.
 
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Tücken der Demokratie

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Die Politiker der Stadt Salzburg dürften heute, Donnerstag, genau so klug sein wie vor drei Monaten.

 
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Es stinkt zum Himmel

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Nur weil etwas komisch riecht, muss es noch nicht faul sein. So wurde der Aktiendeal, der Telekom-Managern vor sieben Jahren zu saftigen Prämien aus ihren Aktienprogrammen verholfen hat, bisher abgetan.

 
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Die Vermengung von politischer Opportunität und juristischen Entscheidungen ist eine gefährliche Sache.

 
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Die Unruhen in britischen Städten zeugen von der Gewalt einer kleinen Gruppe von Menschen und der Ratlosigkeit vieler.
 
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So wie es aussieht, ist der Zug abgefahren: Die ÖBB halbieren die Zugverbindungen zwischen Salzburg und Graz.

 
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Damit dürfte wohl nicht einmal Alexander Wrabetz gerechnet haben: Der neue alte Generaldirektor des ORF erhielt bei seiner Wiederwahl am Dienstag 29 von 35 Stimmen.

 
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Es war ein Fehler, dass die Welt dem Massaker in Syrien so lang zugeschaut hat.
 
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Es ist erschütternd, in welch rascher Abfolge österreichische Politiker neue Steuern fordern.
 
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Das Geschehen an den Börsen bleibt vielen rätselhaft. Dabei hat es durchaus eine Logik - die oft primitiver ist, als man vermutet.
 
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Die Krise als Dauergast: Die politische Führung in den USA und in Europa ist zu schwach, um der Schulden Herr zu werden.
 
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Wenn dereinst die Wirte beginnen sollten, die Halbe „Freibier" um 3,50 Euro zu verkaufen, werden sie mit dieser Werbe-Idee nicht die ersten sein. Nein, auf die Marketingstrategie, für „Gratis"-Angebote Geld zu verlangen, haben die für Familien- und Kindergartenagenden verantwortlichen Politiker von Salzburg bis Wien das Copyright.

 
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Der Erfolg gibt Moniz rechtRed Bull Salzburg und Ricardo Moniz - dieses Gespann scheint ein Glücksfall zu sein. Nachdem sich die Mannschaft unter Moniz' Vorgänger Huub Stevens eher rück- anstatt nach vorn entwickelte, herrscht nun wieder eine Aufbruchsstimmung.

 
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Das Erschreckende am (nicht rechtskräftigen) Urteil über den Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Uwe Scheuch ist, dass die halbe Republik über den Schuldspruch richtig erschrocken ist.

 
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Was derzeit an den Börsen passiert, bildet die Verunsicherung ab, die viele von sich selbst und ihrem Umfeld kennen.

 
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Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hat in einem Interview betont, dass sie für Zugangsbeschränkungen an den hiesigen Unis eintritt. Denn  der freie Hochschulzugang sei ohnehin eine „Illusion", meint die Sozialdemokratin.

 
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Vizemeister Red Bull Salzburg ist nur mehr einen Schritt davon entfernt, erneut die Gruppenphase in der Europa League zu erreichen. Dort sind die Bullen seit zwei Jahren Stammgast.
 
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Im Schuldenstreit hat US-Präsident Obama nachgeben müssen. Doch sind die Nachrufe, die auf ihn angestimmt werden, viel zu voreilig.
 
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Wie soll eine Airline mit 13 Flügen pro Woche der AUA schaden können, fragt dieser Tage ein kritischer Leser angesichts des wilden Streits zwischen AUA und Emirates. Das klingt tatsächlich nicht plausibel. Doch Emirates ist die am schnellsten wachsende und bei Langstreckenflügen mittlerweile größte Airline der Welt: ein gefährlicher Gegner.
 
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Kindermörder Magnus Gäfgen erhält Schmerzensgeld, weil ihn Polizisten mit rechtswidrigen Folterdrohungen bedacht hatten. Dadurch sei er, Gäfgen, der den kleinen Jakob entführt und getötet hatte, traumatisiert worden.
 
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Ein Plädoyer für die Pause

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Zurzeit füllt ein Großteil der österreichischen Arbeitnehmer seine Speicher für Kreativität und Leistungsfähigkeit auf. Denn genau das passiert, wenn der Mensch Pause sprich Urlaub macht. Doch wir tun uns oft gar nicht leicht mit Pausen, zu sehr geistert die kranke Vorstellung vom allzeit leistungsfähigen Menschen in unseren Köpfen umher.
 
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Der ehemalige ägyptische Potentat Hosni Mubarak steht vor Gericht. Das wird der Demokratisierung des Landes gut tun.
 
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In den Schuldenländern gibt es zu viele Fundamentalisten und Selbstdarsteller 
 
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Das Scheuch-Urteil und die Folgen: In Kärnten wackelt die Koalition, und Gerhard Dörfler könnte einen Konkurrenten verlieren. 
 
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Standesgemäß

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Wo kann man als Salzburger Landespolitiker standesgemäß einen Münchener Oberbürgermeister und einen Wiener Wohnbaustadtrat empfangen? Im Schloss Leopoldskron natürlich.
 
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Die gering Qualifizierten in diesem Land nehmen an der Zunahme des Wohlstands wenig teil.  Denn ihre Reallöhne sind in den vergangenen Jahrzehnten gesunken beziehungsweise  weniger stark gestiegen als die von besser Ausgebildeten.  
 
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Es gibt Wege, die aus einem Konflikt herausführen, und solche, die ihn immer weiter verschlimmern.
 
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Natürlich ist die US-Schuldenkrise nicht vergleichbar mit jener in Europa, konkret mit der Lage in Griechenland. Klarer Fall: Die USA sind die wirtschaftliche Supermacht der Welt, Heimat vieler dominanter multinationaler Firmen, Trendsetter wirtschaftlicher Innovationen, was auch die Zahl der dort produzierten Nobelpreisträger belegt.
 
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Die ehrenamtlichen Helfer sind der soziale Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Ihre Arbeit ist unersetzbar.