Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Juli 2011 Archive

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Vom undemokratischen China muss sich die US-Politik vorhalten lassen, dass sie die Welt zur Geisel macht. Ein Debakel.
 
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Sonntagnachmittag in Maxglan: 1500 Zuschauer, beste Stimmung und weit und breit kein Polizist. Dasselbe übrigens unter der Woche beim Landescup in St. Martin. Warum die Sicherheitsbehörden für das Austria-Match in Hall gleich 120 Ordnungshüter vorschreiben, bleibt ein Rätsel.
 
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Red Bull Salzburg hat die gute Form vom Startspiel gegen Austria Wien gänzlich verloren. Das ist nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Mattersburg nicht mehr weg zu diskutieren.
 
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Heuer wird alles geboten, was der Formel 1 nach Meinung vieler Kritiker gefehlt hat: Rad- an-Rad-Kämpfe und dazu Überholmanöver in fast schon inflationärem Ausmaß. Nur noch selten gibt es wichtige Positionswechsel dank perfekt inszenierter Boxenstopps wie zu den Glanzzeiten des Michael Schumacher.
 
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Finanzkrise, Steuerreform, mehr Alte und Kranke - was am Landesbudget nagt.

 
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Die serbische Regierung wähnte sich schon fast am Ziel. Mit der Auslieferung der flüchtigen Kriegsverbrecher Ratko Mladic und Goran Hadzic schien Belgrad die größten Hindernisse für eine Annäherung an die Europäische Union aus dem Weg geräumt zu haben. Aber die Annahme der serbischen Führung, bis Ende dieses Jahres könnte als Lohn dafür beinahe automatisch der Status eines EU-Kandidaten folgen, war viel zu optimistisch.

 
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Dem schrecklichen Massaker in Norwegen folgte rasch eine furchtbare Schlammschlacht der Worte. Pauschalurteile waren diese Woche billig zu haben. Da wurde einerseits jeder, der den Islam kritisch sieht, zum Mittäter ernannt.

 
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Wer fragt, wie viele Reiche kommen und wie viel Reichtum die Salzburger Festspiele für Staat und Stadt bringen, ist auf falscher Fährte.Fragt man die Präsidentin oder den Intendanten der Salzburger Festspiele, ob diese vor allem für reiches Publikum seien, erntet man ein forsch vorgetragenes Gegenargument:

 
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Eines kann man annehmen: SPÖ und ÖVP hatten es bei den Verhandlungen um ein striktes Sparbudget nicht immer nur lustig miteinander. Es könnte durchaus die eine oder andere emotionale Härte gegeben haben - das zeigt die Erfahrung. Jetzt kommt aber erstmal eine gute Nachricht: Der Budgetrahmen steht.
 
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Wo tut es dem Bürger, der sich zu Gericht begeben muss, am meisten weh? Überwiegend dort, wo das Geldbörsel sitzt.
 
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Zuerst haben wir kein Glück gehabt und dann ist noch Pech dazu gekommen. So lässt sich sarkastisch die Situation der AUA beschreiben.
 
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Washington bietet derzeit ein jämmerliches Bild. Im Schuldenstreit zeigt sich Amerikas politisches System handlungsunfähig.
 
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Künftig werden die Salzburgerinnen und Salzburger die Ohren spitzen, wenn Vorstandssprecher Arno Gasteiger von der Salzburg AG von „Preisstabilität und Versorgungssicherheit" spricht.
 
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Es ist nie zu früh, sich Sorgen über die Struktur der Salzburger Festspiele ab
dem Jahr 2014 zu machen.

 
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Der ewige Ackermann

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Der Machtkampf in der Deutschen Bank kennt einen Sieger - Josef Ackermann - und mehrere Verlierer. Da ist zuerst der noch amtierende Aufsichtsratschef Clemens Börsig zu nennen.
 
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Mehr Überwachung der Bürger durch den Staat hilft nicht im Kampf gegen Massenmörder und Terroristen.
 
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Zum Jahreswechsel gab es einen absurden Streit um die Bewerbung Österreichs als Tourismusziel. Die Wirtschaftskammer kündigte ihren Vertrag mit der Österreich Werbung (ÖW) auf und stellte ihre jährlichen Zahlungen von sechs Millionen Euro ein. Ende Jänner einigte man sich auf einen Kompromiss: Die WKÖ ruderte zurück, finanziell blieb alles beim Alten. Aber die  ÖW bewirbt seither verstärkt den Inlandsmarkt (ein Kammerwunsch) und kann sich im Gegenzug dafür bei der Betreuung der weltweiten Auslandsmärkte  auf die Außenhandelsorganisationen der Kammer stützen.
 
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Mit dem Massaker an Jugendlichen in einem Ferienlager und dem Bombenanschlag auf das Zentrum der norwegischen Hauptstadt Oslo hat der aus Hass gewachsene Terror unserer Zeit aus einer Richtung zugeschlagen, aus der es kaum jemand erwartet hätte.
 
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Wie jede Woche vor einem Spiel in der heimischen Bundesliga musste Red Bull Salzburg auch gegen Wacker Innsbruck mit der Favoritenrolle umgehen. Damit werden die Salzburger auch in den nächsten Jahren leben müssen. Und auch damit, dass der vermeintliche Außenseiter versucht, mit Härte und Aggressivität die Spielfreude von Alan, Zarate und Co zu stoppen. Das ist durchaus legitim, denn Fußball bedeutet auch Zweikampf- und Laufstärke. Genau diese Tugenden warfen die Innsbrucker gegen den Branchenkrösus der Liga ins Spiel. Salzburg wirkte dann auch phasenweise wie gelähmt, wusste vor allem vor der Pause keine Antwort auf die ambitionierte Gangart der Tiroler. Der Favorit wankte bedenklich, nichts war mehr von der Souveränität, die man in der  Auftaktpartie gegen Austria Wien gezeigt hatte, zu sehen. Salzburg wird weiter der große Favorit auf den Titelgewinn bleiben, aber Innsbruck zeigte trotz der Niederlage, wie man den Bullen den Weg zum Titel sehr steinig machen kann.
 
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Fad ist diese WM nicht

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Ein Vorsprung von 77 Punkten, das entspricht der Ausbeute von drei Siegen und einem neunten Platz. Ist Sebastian Vettel knapp nach der Hälfte der Rennen alter und neuer Weltmeister? So schnell geht es in der Formel 1 auch wieder nicht zu. Zwar spricht viel für die erfolgreiche Titelverteidigung, aber fad ist diese Weltmeisterschaft noch lange nicht. Die Rennen und England und Deutschland zeigten, dass Ferrari und McLaren-Mercedes noch nicht resigniert haben.  Alonso und Hamilton gehen bissig ans Werk - und ein Vettel besitzt weder ein Dauerabo für die erste Startreihe, noch ist er frei von Fehlern. Auch ein zum Weltmeister gereiftes Talent kann sich auf der Piste drehen.
 
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Genau beobachten, wie sich die Dinge entwickeln - aber nicht in Hysterie verfallen: Das ist wohl die angemessene Reaktion auf den Fluglärm-Streit zwischen Salzburg und Freilassing. Denn: Vorerst ist unklar, wie stark die Landeshauptstadt durch mehr Südanflüge dann belastet wird.
Vor allem deshalb, weil in nächster Zukunft vor allem Flugzeuge betroffen sein dürften, die ohnehin von Süden kommen - und sich einfach die Schleife über den Norden sparen. „Keine Mehrbelastung für Salzburg" hat Verkehrsministerin Bures versprochen - und daran wird sie zu messen sein.
 
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Drei Bauern, respektive deren Meinungen, unter einen Hut zu bringen gilt gemeinhin als unmöglich. Die Agrarförderungen so zu gestalten, dass sie von allen Bauern als gerecht empfunden werden, muss demzufolge ein nachgerade herkulisches Unterfangen sein.
Zu beneiden ist die Agrarpolitik nicht. Und zu bemitleiden schon gar nicht.
 
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Eine vom tagelangen Verhandlungsmarathon schwer gezeichnete Angela Merkel hatte auf dem Euro-Krisengipfel am späten Donnerstagabend Mühe, ihre Botschaft zu vermitteln. Ein sicheres und überzeugendes Auftreten einer deutschen Kanzlerin sieht anders aus.
 
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Vernünftig wäre es, Studiengebühren einzuführen. Denn das Gratisstudium ist eine klassische Umverteilung von unten nach oben.
 
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Johann Padutsch tut, was sich angeblich alle von Politikern wünschen: Er zeigt Rückgrat.
 
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Die Eurostaaten können nicht länger auf Zeit spielen. Sie stecken in einem Teufelskreislauf aus verunsicherten Anlegern auf den Kapitalmärkten und sich dadurch ständig weiter verschlechternden Finanzierungsbedingungen für das schuldengeplagte Europa.
 
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Schön, wenn sich unsere Politik in der Stadt Salzburg jetzt Gedanken darüber macht, wie öffentliches Geld verantwortungsbewusst eingesetzt werden soll. Schön, dass Frauen und Männer von den Geldern in Zukunft auch gleichermaßen profitieren sollen.
 
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Die ständigen Gipfel zur Euro-Rettung sind vor-demokratische Ereignisse. Die, die alles zahlen müssen, werden erst gar nicht gefragt.
 
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Seit zehn Jahren gibt es  die Möglichkeit der anonymen Geburt. Das Verständnis für die, die sich dafür entscheiden, fehlt.

 
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Das ist ein politischer Moment, der so gar nicht passt zu dem, wie Angela Merkel sich Staatshandeln vorstellt. Die deutsche Bundeskanzlerin bevorzugt die Rolle der Moderatorin, die zwischen unterschiedlichen Standpunkten vermittelt. Jetzt aber, da sich der Euro in Not befindet, ist Führungsstärke verlangt, mit der man zu klaren Entscheidungen kommt.
 
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Beim Automatenglücksspiel wird mit harten Bandagen gekämpft. Automaten mit geringen Spieleinsätzen sind Landessache. Die Novelle des Glücksspielgesetzes im Vorjahr schraubte hier die Grenze auf bis zu zehn Euro Einsatz pro Spiel um das 20-Fache nach oben. Der Gesetzgeber hat den Rahmen für legales Automatenspiel also wesentlich ausgeweitet. Die Verantwortung für die Einhaltung der Bestimmungen wiegt daher umso schwerer.
 
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Immer dann, wenn Red Bull Salzburg eine Saison ohne Titel abschließen musste, sitzt die Schmach tief. Aber die Salzburger jammerten nicht, sondern erledigten ihre Hausaufgaben. Dafür gibt es Beispiele. So wurde dem Trainerduo Ricardo Moniz und Niko Kovac schon frühzeitig das Vertrauen geschenkt. Das brachte Ruhe in den Verein, eine Trainerdiskussion über Wochen wurde vermieden. Dazu rüstete man  personell nur punktuell, dort wo es notwendig war, auf.
 
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Es ist ein Thema, das in regelmäßigen Abständen wiederkehrt und für kontroversielle Debatten sorgt: die öffentlichen Gelder für die Landwirtschaft.
Jüngster Anlass sind die teils doch recht auffälligen Abweichungen bei den Flächenangaben in den Förderanträgen. Tatsächlich ist die Frage berechtigt, warum Hunderte Salzburger Landwirte jetzt, da ihre Wiesen mittels Luftbildern kontrolliert werden, plötzlich weniger Wiesenfläche zur Förderung einreichen. Eigentlich hätten sie das schon in den Jahren davor, als die Kontrollore noch keine Luftbilder zur Hand hatten, tun können.
 
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Der Skandal um Murdochs Medienimperium beschränkt sich nicht aufs Abhören, sondern reicht weit in die britische Politik hinein.
 
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Vor zwanzig Jahren gab es für die Psychotherapiestunde noch vergleichsweise viel Geld von der Krankenkasse: Mit den 300 Schilling (21,80 Euro) Zuschuss war immerhin die Hälfte der Kosten für den Therapeuten gedeckt. Diesen Betrag bekommen die Versicherten noch heute. Das Problem: Die Summe deckt bestenfalls noch ein knappes Drittel der tatsächlichen Kosten.

 
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Spät, zu spät reagiert die Welt auf die neue Hungerkatastrophe am Horn von Afrika. Falsche Politik macht die Folgen der Dürre schlimmer.
 
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Geht es nach der ökonomischen Logik, müssten die EU-Spitzen Ja zur Teilentschuldung Griechenlands sagen. Ökonomische Logik deckt sich aber selten mit der Logik der Politik. Aber jetzt reden Politiker von der Schuldentragfähigkeit der Griechen, endlich erkennend, dass das jetzige Niveau unerträglich ist. Damit ist der Weg vorgezeichnet. Weil die EZB den Weg für eine Umschuldung - noch - versperrt, bleibt vorerst nur der EFSF-Kredit für den Rückkauf von Anleihen. Ein Schritt, aber nicht der letzte.
 
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Ausverkaufte Stadien, Millionen von Zusehern vor den TV-Geräten und ein Finale zwischen Japan und den USA, das an Spannung kaum zu überbieten war. Die Fußball-WM der Frauen in Deutschland war trotz des frühen Ausscheidens der Gastgeberinnen ein Hingucker. Auch deshalb, weil sich der Spielstil geändert hat. Insgesamt ist der Frauenfußball athletischer und taktisch besser geworden. Frauenfußball hat seine Reize und das nicht nur wegen der vielen hübschen Mädels, die dem Ball nachjagen. Harte Zweikämpfe, präzise Schüsse und tolle Paraden der Torhüterinnen stehen genauso an der Tagesordnung wie bei einem Männerkick.
 
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Diese Stadt und dieses Land brauchen ihren Flughafen. Salzburg ist angewiesen auf Touristen, die hierher kommen. Die Betriebe brauchen internationale Anbindung. Viele Bürger sind froh, direkt von Salzburg in den Urlaub fliegen zu können. Und: Stadt und Land freuen sich jedes Jahr über hübsche Dividenden. Auch die bayerische Grenzstadt Freilassing profitiert nicht wenig vom Flughafen „drüben bei den Ösis".
 
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Österreichs Damentennis ist jahrelang vor allem von einer Spielerin getragen worden. Von Sybille Bammer. Mit 31 Jahren will die ehemalige Nummer 19 der Welt, wie berichtet, vorwiegend Hausfrau und Mutter sein. Und was kommt nach der Ära Bammer?
 
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Red Bull Salzburg verfügt über das höchste Budget aller heimischen Bundesligaclubs. Red Bull Salzburg hat einen qualitativ derart hochwertigen Kader, dass auch eine vermeintliche B-Truppe um den Titel mitspielen müsste.
 
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Die Gemeinden sind drauf und dran, neue Einnahmequellen aufzutun: durch Radarfallen.
 
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Die Freundschaft der FPÖ zu Tyrannen und Diktatoren sollte uns allen ein Anlass zur Nachdenklichkeit sein.
 
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Freie Mitarbeiter, Teilzeit, Geringfügige - darauf müssen auch die Kammern reagieren.
 
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Mit dem im Eiltempo durchgepeitschten Sparpaket von mehr als 70 Mrd. Euro ist niemand in Italien richtig zufrieden.
 
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Es gibt Wichtigeres als eine Debatte über den Text der Bundeshymne. Dennoch tut die Diskussion Österreich gut.

 
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Ja: Man muss erst einmal bei Liepajas Metalurgs gewinnen. Also ist Red Bull Salzburg zum Sieg im ersten Saisonpflichtspiel zu gratulieren. Aber das, was man schon vorab erahnen konnte, bewahrheitete sich: Die Letten waren kein Gegner, für den die Salzburger an, geschweige denn über ihre Leistungsgrenzen gehen mussten.
 
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Republikaner wollten mit dem Streit um die Schuldenobergrenze Obama in Schwierigkeiten bringen. Jetzt stellen sie sich selbst bloß.
 
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Es ist schon als nicht behinderter Mensch nicht leicht, ein ganz normales Leben zu führen. Umso schwieriger ist es für behinderte Menschen. Insbesondere dann, wenn schon die kleinen Dinge des Alltags, wie der Weg zum und vom Arbeitsplatz, zum echten Hindernis werden können.
 
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Der Salzburger Magistrat hat eine Imageumfrage in Auftrag gegeben. Herausgekommen ist, dass der Auftraggeber, der die Studie bezahlt hat, bei den Bürgern beliebt ist.
 
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Wer wenig Geld in der Staatskasse hat - wie derzeit fast ganz Europa - sollte genau überlegen, wofür es ausgegeben wird. Das gilt auch für das Ökostromgesetz, das vergangene Woche im Nationalrat zur Freude von Wirtschaftsminister, Umweltorganisationen und Ökostromerzeugern beschlossen wurde.
 
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Lange Zeit hat die Regierung von US-Präsident Obama Syriens Staatschef Assad zu Reformen gedrängt. Von einem Rücktritt des arabischen Autokraten war nicht die Rede. Nun aber hat sich die Tonart im Verhältnis zu Damaskus drastisch verschärft: Assad habe an Legitimität verloren, heißt es. Es gebe kein Interesse daran, dass er an der Macht bleibe.
 
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Seit Handys Internetzugang haben, kann man damit alles tun. Auch ihre Besitzer ausspionieren und ihre Konten plündern.
 
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Europa, genauer gesagt Euroland, übt sich derzeit in selbstzerstörerischer Hysterie. Die Protagonisten - die EZB, die Regierungen der Euro-Staaten, Politiker, Wirtschaftswissenschafter, tatsächliche und selbst ernannte Experten sind in einem Kreislauf des Schreckens gefangen, aus dem sie keinen Weg mehr finden.
 
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David Brenner und Wilfried Haslauer haben momentan keinen besonders schönen Job: Sie müssen sich überlegen, wem sie wie viel Geld wegnehmen. Denn das Land schnürt ein Sparbudget, und die Abteilungen warten auf Vorgaben, wie viel sie einsparen müssen. Was SPÖ und ÖVP genau vorhaben, ist derzeit Staatsgeheimnis. Klar ist: Am Ende werden die meisten Salzburger in der einen oder anderen Weise betroffen sein.
 
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Es war eine aufwendig vorbereitete Pressekonferenz, zu der LH-Stv. David Brenner und Salzburgs Vizebürgermeister Martin Panosch geladen hatten: Begleitet von nicht weniger als fünf ihrer Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeiter warben die beiden SPÖ-Männer im September des Vorjahres wortreich dafür, die jungen Menschen mögen doch den Pflegeberuf ergreifen. Und sie versprachen auch gleich, dass es für die angehenden Pflegekräfte künftig mehr Taschengeld und beste Berufsaussichten geben werde.

 
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Auch wenn am Montag in Brüssel zunächst alle mit Abwiegeln beschäftigt waren. Die Schuldenkrise einiger Länder in der Eurozone spitzt sich wieder einmal gefährlich zu. Nun droht auch Italien verstärkt ins Visier der Finanzmärkte zu geraten.
 
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Der Südsudan feiert mit Überschwang seine Freiheit vom Nordsudan, der ihn so lange geknechtet und ausgebeutet hat. 
 
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Bei dem Aufwand, den die Erzdiözese Salzburg betrieben hat, wirkt das Ergebnis bescheiden: Nach der Aktion „Treten Sie ein" kehrten bisher 34 Salzburger in die katholische Kirche zurück. Der Aufruf hatte sich prinzipiell an 20.000 Personen gerichtet; die meisten antworteten gar nicht auf den Brief aus dem Erzbischöflichen Palais.
 
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Selbst langdienende Berichterstatter konnten sich an kein derartiges Tohuwabohu in jüngerer Vergangenheit erinnern wie jenes, das sich in Silverstone abspielte. Zwischengas, heiß oder kalt angeblasener Diffusor, Motorenverschleiß, Abtriebsunterstützung usw. hießen die Schlagworte in einer Debatte, in der bestenfalls diplomierte Techniker wussten, worum es ging.
 
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Simmering gegen Kapfenberg, ließ uns schon Helmut Qualtinger wissen, das sei Brutalität. Er kannte damals die Usancen in der heimischen Biogetreide-Branche nicht. Dort ging es in den vergangenen Jahren zu, wie nirgendwo in der Landwirtschaft. Mit Vehemenz verteidigte ein kleiner Klüngel von selbst ernannten Bio-Pionieren aus Land- und Futtermittelwirtschaft, zu denen auch der Salzburger Raiffeisenverband als Gesellschafter der Agentur für Biogetreide gehört, mit Zähnen und Klauen und mitunter äußerst fragwürdigen Mitteln ihre Pfründe -  ungeachtet jeder Marktentwicklung.
 
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Nach dem Ausscheiden der deutschen Elf bei der Frauenfußball-WM wird sich die wahre Begeisterung in den Stadien zeigen.
 
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Eine ganz wesentliche Aufgabe von unabhängigen Medien ist die Kontrolle der Mächtigen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die journalistischen Methoden, die dabei angewendet werden, sind nicht immer die feinsten. Sie sollten jedoch moralisch vertretbar, und sie müssen auf jeden Fall legal sein.

 
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Keine Frage, Helmut Elsner ist krank. Das sieht ein medizinischer Laie mit freiem Auge. Der einst vitale und wortgewaltige Bankmanager wirkt aufgedunsen und erschöpft. Die Entscheidung, den 76-Jährigen nach fast viereinhalb Jahren Gefängnis zu enthaften, war daher die einzig richtige.
 
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In Deutschland sind Gentests an Embryonen jetzt eingeschränkt erlaubt. Die Entscheidung für betroffene Paare wird dadurch nicht leichter.
 
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Die Kosten scheinen auf den ersten Blick erheblich. Wieso sollte eine Firma jedem Mitarbeiter ein 500 Euro teures Ticket für den öffentlichen Verkehr schenken?
 
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Kaum war am Donnerstag heraußen, dass der Verfassungsgerichtshof das bisschen, was an Studiengebühren eingehoben wird, wegen der Schleißigkeit der Regelung kippt, schloss die SPÖ schon aus, über Studiengebühren nachdenken zu wollen.
 
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Beim dritten Anlauf hat es für Pyeongchang doch noch geklappt. Die Olympischen Winterspiele 2018 gehen nach Südkorea. Deren Kommunikationschefin Theresa Rah sprach bei der Präsentation vor den 95 IOC-Granden von „Hartnäckigkeit und Geduld". Das höchste Budget hat den Ausschlag gegen München und gegen Annecy gegeben. Für das IOC war es in Durban eine richtungsweisende Wahl. Entscheidet man sich für Gigantismus oder für die Rückkehr zu einfacheren Spielen. Die Antwort gab es im ersten Wahlgang klar und deutlich: Das Moderne (Milliarden) besiegte die Tradition. Lange Gesichter in München und Annecy.
 
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Die Probleme in der Kunsthalle Wien sind ein Beispiel für ein grundlegendes Manko in vielen Kulturinstitutionen.
Wer über Kulturpolitik und -institutionen berichtet, hat derzeit viel über Strafanzeigen, Korruptionsstaatsanwaltschaft oder Untreue zu schreiben. Jüngstes Beispiel ist die Kunsthalle Wien, deren Direktor Gerald Matt seit Monaten einer Flut von Vorwürfen ausgesetzt ist, die noch nicht glaubwürdig zu entkräften waren: versuchte Vermittlung von Staatsbürgerschaft gegen Geld, Honorare für Aufträge, für die Matt Angestellte der Kunsthalle arbeiten ließ, hohe Telefonspesen und lange Dienstreisen.

 
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Drei Viertel der Österreicher sind der Meinung, Integration  funktioniert nicht gut. 85 Prozent der Zugewanderten hingegen fühlen sich gut integriert. So weit die diffuse Stimmungslage im Land.
Die Gastarbeiter von einst sind statistisch gesehen schlechter ausgebildet, öfter arbeitslos und verdienen weniger. So weit die Fakten.
 
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Die Niederlande trifft eine Mitschuld an den Massakern von Srebrenica. So wird in Bosnien-Herzegowina das jüngste Urteil eines niederländischen Berufungsgerichts interpretiert. Wohl nicht zu Unrecht.
 
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Nicht, dass Cornelia Schmidjell nicht wüsste, was auf sie zukommt - hat sie sich doch in der Arbeiterkammer um Sozialpolitik gekümmert. Bequem war, dass sie Forderungen stellen, sie aber nicht umsetzen musste. Die Bewährungsprobe kommt also jetzt: Die Kosten für Pflege, Spitäler, Jugendarbeit explodieren. Gleichzeitig sitzt das Land auf einem Schuldenberg. Da wird Rückgrat gefragt sein - und Leidensfähigkeit.
 
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Dänemark führt die Kontrollen an den Grenzen wieder ein. Das Land stellt ein wesentliches Symbol der EU infrage.

 
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Die Schule muss zu den Kindern kommen. Das war lange ein Credo der Schulpolitik in Salzburg. In diesem Klima hatten auch Kleinstschulen ihre Existenzberechtigung -  auch deshalb, weil die Schule zur gewachsenen Identität kleiner Dörfer gehört. Nicht zuletzt machten sich die Landtagsparteien immer wieder für den Erhalt dörflicher Infrastruktur stark - vom Bezirksgericht bis zum Postamt.
 
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Kommt Sie, oder kommt Sie nicht? Die Frage um das Antreten der frischgebackenen Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova verunsichert die Verantwortlichen des Damen-Tennisturniers in Gastein zusehends.
 
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Der Vergleich macht sicher. Der Flughafen Wien wirkt, gemessen am Züricher Airport, verlottert. So wie das Terminal 2 -  fertiggestellt in den 60er-Jahren - darf heute eine Check-in-Halle schlicht nicht mehr aussehen. Doch geht es längst nicht nur um bauliche Mängel. Das Gleiche gilt für viele Abläufe auf dem Flughafen - sei es die schlechte Ausschilderung und mangelnde Koordination von Bus- und Bahnanbindung, die unaufgeräumte Gepäckhalle oder die Mülltonnen bei den Sicherheitskontrollen an den Gates.
 
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Die Regierung gibt sich zugeknöpft. Dabei wäre zu der aufbrandenden Debatte über Waffenlieferungen an die Saudis längst ein klares Wort des Kabinetts von Kanzlerin Angela Merkel fällig. Jeder Tag des Schweigens mehr ist zum Schaden des Landes.
 
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Nach dem Warnschuss durch die Mitarbeiter muss die FH-Leitung rasch reagieren. 
 
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Kaiserwetter über dem Kitzbüheler Horn und tausende Radfahrer, die Österreichs steilsten Radberg zuvor mit dem Rad bezwungen haben: Für eine viel zu kurze Woche wirkt Österreich so, als wäre es eine Radsport-Nation und das Mekka des heimischen Sports wäre auf dem Kitzbüheler Horn und nicht vis-a-vis auf dem Hahnenkamm angesiedelt.
 
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Ein regelmäßiger Dialog zwischen Politik und Wirtschaft  - das kann vieles sein. Angefangen vom offenen Meinungsaustausch von Entscheidungsträgern bis zum Nachhilfeunterricht für die Regierung. Das kann sowohl ein Versuchslabor für das Ausloten wirtschaftspolitischer Gestaltungsräume sein wie auch die Möglichkeit, negative Reaktionen auf Regierungsbeschlüsse bereits im Vorfeld zu erheben und abzufedern.
 
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Das Vertrauen der Österreicher in das Rechtssystem ist getrübt. Jeder Fünfte hat bereits ein Vertrauensproblem, ergab jüngst eine Umfrage. Der Umgang mit einem Verdächtigen im Fall Julia Kührer passt in dieses Bild von der Justiz.
 
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Jetzt erst ist das Kaisertum wirklich Geschichte. Die Republik hat ihren Frieden mit den Habsburgern gemacht.
 
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Was in den Salzburger Landeskliniken passiert ist, macht kein gutes Bild: Der Klinikchef, der ärztliche Leiter und weitere Führungskräfte wurden vom Arbeitsinspektorat angezeigt - weil Ärzte bis über 98 Stunden pro Woche gearbeitet haben. Erlaubt wären im Extremfall 72 Stunden.

 
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Die erste Woche der Frauenfußball-WM ist vorbei - und man muss ehrlich gesagt den Hut ziehen. Das bezieht sich gar nicht erst auf die Leistungen, sondern auf den Druck, der sich um dieses in Deutschland längst zum Sommermärchen hochstilisierte Ereignis aufbaut.

 
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Beim Tag der offenen Tür wurde deutlich, dass Red Bull Salzburg auf dem besten Weg ist, die Fans zurückzuerobern. Über 6000 Zuseher waren in die Red-Bull-Arena gekommen.

 
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Im Grunde spielt es keine Rolle, wie hoch der Wahlsieg der thailändischen Pheu Thai, der Partei des 2006 von den Militärs gestürzten Premierministers Thaksin, am Ende ausfällt.

 
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Im Fall von DSK sollte man vorsichtig sein mit fixen Vorausurteilen. Am Ende könnte es in diesem Skandal nur Verlierer geben.

 
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Noch keine Klarheit

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Tatsächlich: Die Glaubwürdigkeit des angeblichen Opfers in der Affäre um den einstigen Währungsfondschef Dominique Strauss-Kahn ist erschüttert. Am Tag nach der behaupteten Attacke von DSK telefonierte die 32-jährige Frau mit einem Bekannten, der wegen Drogenhandel im Gefängnis sitzt. Dass sie in dem mitgeschnitten Telefonat freimütig erörtert, welche Vorteile sie aus einem Prozess gegen den damals noch so mächtigen Finanzmanager ziehen könnte, sollte jeden Ermittler stutzig machen.
 
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Und noch einmal Griechenland: Das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel" hat ein interessantes Gedankenexperiment angestellt. Würde der Bundesrepublik ein ähnliches Sparprogramm wie Griechenland aufgezwungen, würde der Staat kollabieren. Analog zu Athen müsste Berlin gleich 17 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts als Sparleistung aufbringen. Das bedeutete eine gigantische Summe von 425 Milliarden Euro. Um so viel Geld lockerzumachen, müssten zum Beispiel alle Kindergärten, Schulen und Universitäten zugesperrt werden. Oder aber es würden die Zuschüsse an Pensionisten und Arbeitslose gestrichen. Unvorstellbar.
 
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Mit Modulen legt Österreichs Schule endlich das Augenmerk auf das einzelne Kind. Davon können wir noch mehr gebrauchen.
Reden wir nicht ständig über Fünfer. Ob Kinder und Jugendliche mit zwei oder wie vielen Nicht genügend immer aufsteigen dürfen, das kann nicht das Problem der österreichischen Schule sein.  Wir müssen endlich Abschied nehmen von einem Unterricht, der sein Augenmerk darauf richtet, was die jungen Menschen nicht können. Erstens wissen sie das selbst gut genug, und zweitens und vor allem kann Österreich als hoch entwickeltes Hightech-Land in den nächsten zwei Jahrzehnten nur bestehen, wenn alle, wirklich alle unsere Kinder alle ihre unterschiedlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen können.
 
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Wenn von den Krankenkassen die Rede ist, dann meistens von ihren Problemen - von kranken Finanzen, schmerzhaften Sanierungspake-ten und Leistungskürzungen für die Versicherten.
Auf die Salzburger Gebietskrankenkasse trifft dieser Befund nur sehr bedingt zu.
 
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Reformdebatte. Es gibt viel zu verbessern in Salzburgs Landtag und Landesregierung. Aber es gibt nichts zu verkleinern. Das ständige Lizitieren nach unten macht die Politik nicht besser.