Europa hat gelernt, Finanzkrisen solidarisch abzuwenden. Sobald es aber um Flüchtlinge geht, wenden sich alle ab.
Solidarität sollte jener Klebstoff sein, der die Europäische Union zusammenhält. Jeder Mitgliedsstaat weiß, dass die EU als Gesamtheit das Potenzial hat, weit stärker zu sein als die Summe aller Mitglieder. Das erweist sich im Umgang mit den diversen Finanzkrisen in Griechenland, Irland und Portugal. Viel weiter als zum Beheben jener Krisen, die mit Geld, wenn auch viel Geld, bewältigt werden können, sind wir in Europa aber noch nicht gekommen.
Sobald Flüchtlinge in großer Zahl über die Grenzen Europas hereinschwappen, hört sich die Freundschaft der EU-Länder zueinander recht rasch auf. Wenn Menschen, die in Asien keine Perspektive für ein erträgliches Leben sehen, über die Türkei nach Griechenland einsickern, dann empfehlen die europäischen Partner den Griechen, gefälligst Maßnahmen gegen den Flüchtlingsstrom zu setzen.
Wenn Nordafrikaner den kürzesten Weg nach Europa wählen und in Italien landen, vergessen die anderen 26 EU-Staaten das Wort Solidarität ganz, ganz schnell und richten den Italienern aus, sie mögen sich doch bitte selbst um die Flüchtlinge kümmern, sie versorgen, ernähren, medizinisch betreuen - oder halt kaltherzig zurückschicken. Hilfe, so hört man in Rom verzweifelt, Hilfe der anderen ist nicht zu erwarten.
Die Reaktion der Italiener ist um nichts besser. Rom stattet Flüchtlinge mit Touristenvisa aus, womit sie Zugang zu allen Schengen-Staaten haben. Auch das ist egoistisch und nicht solidarisch.
Die Misere zeigt: Europa hat sich verrannt in der Flüchtlings- und Zuwandererpolitik. Die Verantwortung für Asylsuchende und Flüchtlinge liegt ausschließlich bei jenen, die Europas Grenzen bewachen. Und wenn Italiener, Griechen oder Spanier damit überfordert sind, dann hilft man ihnen nicht, sondern schottet sich ab, wie jetzt die Bayern und andere Zentraleuropäer.
Der Flüchtlingsdruck wird nicht nachlassen. Europa wird auch für hier einen Weg finden müssen, der das Problem solidarisch löst, statt es auf andere abzuschieben.




Herr Hermann, wie kommen Sie zu der verwegenen Ansicht, Europa hätte gelernt, Finanzkrisen abzuwenden. Wissen Sie denn nicht, was gespielt wird. Unser Steuergeld wird jetzt in die Pleiteländer und Pleitebanken gepumpt. Noch läßt man uns das AAA. Aber dannn schnappt die Falle zu und alle sind bankrott. So wollen es die Weltenlenker. denn nur so ist die absolute Kontrolle über den Globus möglich.
Herr Hermann, die arabische Revolution ist von Soros und Konsorten, also den Einschlägigen, angezettelt. Und wir sollen die Suppe auslöffeln. Nein, nein und nochmals nein!
Herr Hermann, so dumm sind die Leser auch wieder nicht, dass sie nicht ahnen, was hier gespielt wird. Sie brauchen nicht mehr schön zu färben.
Das Problem ist im Kern dieses:
Solidarisch sollen immer nur die Anderen sein.
Die eigene Solidarität erschöpft sich darin, von den anderen Solidarität einzufordern.
Oder hat ein Herr Hermann gar schon die Solidarität etwa von den monatlich ca. 13.000 Euro kassierenden "Magistratssozialdemokratiepensionisten" beobachten können?
Die europäische Union ist noch nie eine Solidaritätsgesellschaft gewesen, sondern höchstens eine Ellenbogen bzw. Ichgesellschaft. Die EU ist eine ungerechte Geldverteilungsmaschine und verteilt das Geld der fleißigen an die weniger fleißigen EU Mitgliedsstaaten und das seit Jahren. Nur weil wir alle auf einem Planeten leben, heißt das noch lange nicht, dass man anderen ständig unter die Arme greifen muß, wenn sie weniger haben als man selbst. Den Wohlstand, den wir seit Jahren aufgebaut haben, kommt nämlich nicht dahergeflogen, sondern er muß hart erarbeitet werden. Diese Leute werden weder verfolgt noch herrscht z.Z. Krieg, sondern diese Leute sind reine "Wirtschaftsasylanten" und wollen nur ein besseres Leben auf unsere Kosten führen. Diese zahnlose EU sollte endlich einmal restrektive Gesetze mit Hilfe der Mitgliedsländer gegen die Massenzuwanderung erlassen. Man sollte diese Leute schon vor der EU Grenze abfangen und sofort wieder zurücksenden. Das kostet zwar auch viel Geld, aber nicht so viel, als wenn sie der EU und deren Mitgliedsländer auf der Tasche liegen. Menschen, die noch immer glauben, dass man diese Leute nach unserere Unterstützung jemals wieder los wird, sind entweder extrem naiv oder unbeschreiblich dumm.
Wovon sprechen Sie eigentlich Herr Hermann? Welche Finanzkrise haben Ihre Götter in Brüssel denn abgewendet ? Brüssel hat nur zu Unsummen (Inflation und Milliardenzahlungen an Pleiteländer) das Problem vertagt und wir alle werden dann mit dem Fall Spaniens die Schlussrechnung (schlag nach bei 1929-1930) präsentiert erhalten. So nebenbei hat man mehrfach die Verfassung gebrochen, die Glaubwürdigkeit von Merkel und Sarkozy zerstört und die Bevölkerung massiv belogen ( Merkel hat die Rechung schon bei den Wahlen im März erhalten, Sarko ist so unbelebt wie nie und politisch schon hinter ! Marie Le Pen!)
Anstatt dies aufzuzeigen reihen Sie sich leider auch nahtlos in den Club der Eu-Verherrlicher der Sn Redaktion ein -willkommen auf der Titanik !
Wo ist denn da der Knopf "gefällt mir nicht" ?
Wieder einmal ein "Reindrücker"-Artikel von Herrn Hermann. Macht uns glauben, daß nicht die selbstgefälligen EU-Eliten, sondern alle EU-Bürger per Urabstimmung, oder gar in hündischem, braven Gehorsam sowie in Verletzung der "No Bailout"-Klausel dem Rettungsmanöver für marode EU-Staaten zugestimmt hätten.
Für die Bonzen in Brüssel ist es - und war es schon immer - leicht, über Geld zu verfügen, das nicht ihnen gehört. Völlig anders verhält es sich, für jeden Unterbemittelten verständlich, mit der von unfähigen Politikern verursachten Flüchlingsproblematik: wer möchte schon Zeltcamps vor seiner Luxusvilla?
Die Europäer schlagen sich da mit einem Problem herum, das im Grunde gar keines ist. Getern kam im Morgenjournal eine Sprecherin der UN-Flüchtligs-Hochkommissariat zu Wort. Demnach hat u. a. das kleine Tunesien ohne mit der Wimper zu zucken, spontan mehr als 200.000 Flüchtlinge aufgenommen, Ägypten fast so viele. Von denen gelangten gerade einmal 20.000 nach Europa, also mit 16% einen Bruchteil dessen. Trotzdem erweisen sich die vergleichsweise reichen europäischen Staaten als unfähig, wenigstens diese menschenwürdig aufzunehmen. Da kämen auf jeden Staat nur in der EU gerade einmal 741. Es ist im höchsten Grade lächerlich, deshalb so ein Angehen zu machen, als drohe ihnen dadurch der Ruin. Aber anstatt sich schamrot zu verkriechen, scheuen sie sich nicht, ihre "Flüchtlingspolitik" von der Angst vor der xenophoben Rechten bestimmen zu lassen, wie Roman Arens ausführte; heute in den SN, S. 2 nachzulesen. Sind das die "Werte", die wir dorthin übermitteln wollen? Ich schäme mich, zu diesen Europäern zu gehören. Auch für die bisherigen Kommentatoren hier ist einzig ihr Geld wichtig; und die schämen sich nicht.
Wieder typisch Christine: sie verliert kein Wort über die Ursachen der Flüchtlingsströme aus dutzenden Ländern Afrikas, Asiens und dem mittleren Osten, und wie man dem Wahnsinn Einhalt gebieten könnte. Sie mokiert sich anstelle dessen einmal mehr über ihre geizigen und uneinsichtigen Zeitgenossen, und verdreht auch noch die Zahlen! Aus Tunesien alleine kamen in den letzten Tagen - den Angaben unserer südlichen Nachbarn zufolge - nämlich schon 23.000 Migranten! Nur nach Italien! Einen genauen Überblick über die täglich an den Gestaden Europas landende Schar von Flüchtlingen (unter anderem auch Boatpeople) aus Ägypten, Tunesien, dem Sudan, der Elfenbeinküste, aus Libyen, um nur einige zu nennen, gibt es nicht! Hinzu kommt noch, daß bedauerlicherweise auch aus dem Osten Europas der Asylantenzustrom noch nicht abgerissen ist. Sogar Israel stöhnt unter der Last: 300.000 illegale Flüchtlinge sollen laut einer ARTE-Dokumentation in den letzten Jahren dorthin geflohen sein, jede Woche kommen weitere 700 dazu.
Ich mache Ihnen daher eine Vorschlag, liebe Christine: nennen Sie mir bitte Ihr Bankkonto, auf das Sie - mit gutem Beispiel vorangehend - bereits 100 Euro oder mehr eingezahlt haben. Wenn Sie mir dann schlüssig nachweisen können, daß dieses Geld widmungsgemäß 100%ig in die Behebung der Ursachen bzw. Linderung der Not in den Herkunftsländern dieser Flüchtlinge fließt, bekommen Sie den ebensolchen Betrag umgehend von mir überwiesen! Gilt's?
Sehr geehrter Herr Hermann!
Wir sind ebenfalls der Meinung ,dass die EU-Staaten in Bezug auf die
"Flüchtlingsfrage" nicht zusammenhalten, wie sich das am Beispiel Italiens zeigt.
Uns fehlt allerdings ein konkreter Vorschlag wie dieser Weg aussehen
soll der das Prolem lösen kann.
Wir bitten um Rückmeldung!
Mit freundlichen Grüßen
Jennifer,15 Jahre & Lisa,15 Jahre BHAK Mattersburg