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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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März 2011 Archive

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In der Auseinandersetzung um die Leitung der Gynäkologie am Landeskrankenhaus Salzburg läuft einiges schrecklich schief.
 
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In diesem Haus wurde Kunstgeschichte geschrieben: Die vom einstigen Leiter Wilfried Skreiner in und über die Neue Galerie Graz geförderte „Neue Malerei in Österreich" (Hubert Schmalix, Siegfried Anzinger, Alois Mosbacher, Herbert Brandl u. a.) wurde zum Stilbegriff.
 
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Die von Brüssel verordnete Budgetwahrheit zeigt einmal mehr: Die Schuldenpolitik ist eine politische Sackgasse.
 
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Vernunft kann man Streitenden nicht verordnen: Aber das neue Obsorgerecht folgt zumindest dem „Prinzip Hoffnung".
Kann man zwei Menschen, die in einen Rosenkrieg verstrickt sind, zur Vernunft bringen, indem man mit den Buchstaben des Gesetzes einen „Wunsch" formuliert? Etwa so:
 „Ihr sollt - unabhängig davon, ob ihr miteinander könnt oder ob ihr das beide wollt - auch künftig euer Kind in eure gemeinsame Obhut nehmen!" Das, was Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP) künftig im Obsorgerecht „automatisieren" will und was Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) in dieser Form ablehnt, wirkt auf den ersten Blick wie „nachfamiliäre Zwangsharmonie".
 
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Die Feinde des libyschen Diktators Muammar el-Gadafi sind gerade wieder auf dem Rückzug in diesem seltsamen Wüstenkrieg. Die Rebellenarmee scheint im Wesentlichen aus einem Pulk  von Pick-up-Trucks zu bestehen, der je Stärke des NATO-Luftschirms Richtung Westen oder Osten unterwegs ist. Die paar Einheiten, die Gadafi ins Gefecht werfen kann, sind dank besserer Ausrüstung haushoch überlegen. Das zähe Hin und Her samt begleitendem Terror der Gadafi-Schergen kann noch lang dauern. 
 
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Hypo-Vorstandschef Gottwald Kranebitter kennt sich mit Bilanzen aus, der Mann kann rechnen. Er weiß daher, dass die Abwicklung der Hypo Group Alpe Adria für den Eigentümer kein Geschäft werden wird. Im Gegenteil: Es muss schon verdammt gut laufen, damit die Republik Österreich am Ende nicht doch auf Haftungen sitzen bleibt und das eingesetzte Kapital zurückbekommt.  
 
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Alles lei-lei-wand

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Welsers Attacke an Gratton ist eine Seite. Die Willkür, mit der der Strafsenat derzeit handelt, ist die weitaus schlimmere Seite.
Schade: Das wichtigste Tippspiel der Salzburger Eishockeyfans - nämlich: Welcher Salzburg-Spieler wird nach dem ersten Match gegen den KAC warum gesperrt? - entfällt heuer. Denn die erste Strafe gab es schon VOR dem Finale. Nun leistet sich die Liga für genau solche Situationen wie Welsers Check einen Strafsenat, dessen Urteil auch zu akzeptieren ist. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, wann der Strafsenat unter seinem Klagenfurter Vorsitzenden Karl Korentschnig glaubt, handeln zu müssen. 
 
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Thorak muss weg! Straßenname weg! „Kopernikus" weg! Hitlers Lieblingsbildhauer darf in Salzburg nichts verloren haben! Solche Forderungen werden alle paar Jahre laut. Je schärfer sie werden, desto trivialer sind sie.

 
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Nach den Freisprüchen im ersten Prozess zum Hypo-Skandal müssen Ankläger und Ermittler ihre Strategie überdenken.
 
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Barack Obama hat spät, aber überzeugend dargelegt, warum die USA sich in Libyen engagieren: Als Präsident der größten Militärmacht werde er nicht tatenlos zusehen, wie ein Diktator sein eigenes Volk abschlachte.  In einem solchen Fall müsse Amerika im Verbund mit anderen Nationen handeln. Ein starkes Argument.

 
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Natürlich haben die politischen Fernwirkungen der Atomkatastrophe in Japan zu der krachenden Niederlage der CDU im Stammland Baden-Württemberg beigetragen. Aber deutsche Landtagswahlen werden noch immer in Deutschland entschieden, und zwar durch hausgemachte Politik.
 
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Es hätte ein Neubeginn werden sollen. Das hat sich die Leitung des Salzburger Landeskrankenhauses von der Neubesetzung des Gynäkologie-Primariats erhofft.
 
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Wenn Josef Pröll nicht bald die längst fälligen Reformen durchsetzt, muss er die Regierung des Stillstands verlassen. 
 
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Drei Wünsche zur Biennale

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Am Ende der zweiten Salzburg Biennale steht eines fest: Das Publikum nimmt die Angebote mit Neugier und Begeisterung an, und es ist - bei einer gemeldeten Auslastung von 70 Prozent, die sich mit dem Augenschein deckt - nicht nur der Inner Circle vom Fach.
 
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Dass Banken viele Aktivitäten in Sondergesellschaften auslagerten, wurde in der Finanzkrise zum Brandbeschleuniger.
 
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Die Wende von Angela Merkel in der Atomdebatte hat sich nicht ausgezahlt. Am Wahlsonntag triumphierten die Grünen.
 
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US-Präsident Barack Obama führt die Supermacht in der Libyen-Krise in eine ungewohnte Position. Obwohl militärisch nach wie vor wenig ohne das Rückgrat der amerikanischen Streitkräfte funktioniert, verzichten die USA demonstrativ auf Führung der Koalition und treten diese an eine multilaterale Organisation ab.
 
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Die Idee hat schon etwas: Privatfirmen sanieren Gebäude, die der Stadt gehören. Und der Magistrat muss keinen Cent dafür bezahlen. Und: Er muss sich um nichts kümmern. Dann gibt es Ersparnisse bei Wärme und Strom - die gibt die Stadt an ihre Vertragspartner weiter, bis sie ihre Schuld aus der Sanierung abgegolten hat. Freilich: Die Firma will dabei Gewinn machen und macht ihn auch. Die Stadt verbessert ihre Klimabilanz und kann, etwa nach zehn Jahren, auch selbst von den geringeren Energiekosten profitieren.
 
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Auch wenn Dietmar Constantini nicht allen als Teamchef gefällt: Es gibt keine brauchbaren Alternativen.
 
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Andere mögen im Eilzug in Richtung schöne, saubere Energiewelt brausen. Wir satteln die Schnecken.
Es ist unrichtig, zu behaupten, es habe erst der Reaktorkatastrophe in Japan bedurft, um die heimische Politik zum Umdenken in Energiefragen zu bewegen. Salzburg setzt schon lang auf erneuerbare Energien - und das dank des Reichtums an Wasser und Biomasse auch einigermaßen erfolgreich: 40 Prozent des Energieverbrauchs im Land stammen aus erneuerbaren Quellen.
 
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Japans AKW-Desaster rüttelt auch an den Grundfesten der Energieversorgung in Europa. Wahrhaben wollen das bisher nur wenige.
Die USA wollen in 30 Tagen die Ergebnisse von Sicherheitstests in ihren AKW vorlegen. Die EU will „so bald wie möglich" Kriterien für ihre Stresstests festlegen. Auf der einen Seite wird nach der  Atomkatastrophe in Japan schnell geschaltet, auf der anderen werden Placebos verteilt.
 
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In Wien war unlängst ein enormes Stück Bauchspeck plakatiert. Im weißen Fett stand in schwarzen Lettern: „Es ist schon März. Nimm ab." Unterdessen ist die Aufforderung, den inneren Schweinehund zu überwinden, verschwunden. Vermutlich aus gutem Grund: Wer bisher nicht mit dem Abnehmen begonnen hat, dem ist es wohl heuer nicht mehr ernst damit.  
 
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Der stürmische Wind des Wandels, der durch die arabische Welt fegt, bläst jetzt sogar dem Regime in Syrien ins Gesicht. Das kommt überraschend, weil dieser Polizeistaat seit Jahrzehnten rigoros jegliche Opposition im Keim erstickt.

 
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Er war der Schlag ins Gesicht einer ganzen Generation, die sich in der Naivität der Hippie-Zeiten Ende der 60er-Jahre dem Slogan „Liebe & Frieden" verschrieben hatte: Charles Manson,  Krimineller, Satanist, Möchtegern-Musiker, Rassist, Kommunenchef. Er hatte es auf der Welle der Zeit mit Drogen und Sex verstanden, Verführbare auf der Suche nach einer „Botschaft"  in seine „Family" zu integrieren und auf Mordtouren zu schicken. 
 
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Die Idee hat Charme: Maxglan als verkehrsberuhigte Vorstufe zur Altstadt.



 
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Der Plan, die Länder Europas über eine gemeinsame Währung enger aneinander zu binden, ist bisher nicht aufgegangen.
 
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Schön wäre es ja, das Bild von der kleinstrukturierten, naturnahen Landwirtschaft: kleine Bauernhöfe, deren Besitzer ein vernünftiges Einkommen erzielen, ohne auf staatliche Beihilfen angewiesen zu sein, weil die Konsumenten ihre Produkte kaufen und das Billigfleisch aus dem Ausland im Regal lassen. Nur: Die Wirklichkeit sieht derzeit anders aus.

 
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Carl Philip von Maldeghem, seit zwei Jahren Intendant des Salzburger Landestheaters, entwickelt sich zum Musterknaben.
 
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Die Grünen in Salzburg haben es nicht leicht. Zählbare Wahlerfolge sind selten. Seit 1994 pendeln die Grünen bei Landtagswahlen zwischen 5,4 und 8,0 Prozent der Wählerstimmen. Der Versuch, das dritte Landtagsmandat zurückzuerobern, scheiterte sowohl 2004 als auch 2009.
 
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Darf man zu einem verdienten Museumsdirektor so garstig sein, wie viele es mit dem ehemaligen MAK-Direktor Peter Noever sind? Darf man einem Mann, der sich für zeitgenössische Kunst starkgemacht hat, die Karriere mit Strafanzeige und Rechnungshof-Bericht vermasseln?
 
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Atomenergie ist unbeherrschbar, gefährlich und belastet Generationen, die noch nicht einmal geboren sind, mit dem strahlendem Müll von heute: Deshalb ist Atomenergie abzulehnen. Darüber sind sich die Parteien in Salzburg einig. So weit, so gut, so einfach.

 
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Es gibt keine vernünftige Alternative zur laufenden  Militäraktion gegen den libyschen Tyrannen Gadafi.  
 
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Der Koblenzer Missbrauchsprozess erinnert in seiner schockierenden Dimension an den    Amstettner Inzestfall des Josef F. Hier wie dort bleibt die Frage,  wie jahrzehntelange Horrortaten dieser Art so lang unentdeckt bleiben konnten. Detlef S. etwa lebte in einem 700-Seelen-Dorf. Obwohl schon in den 90er-Jahren einschlägige Hinweise bei den Behörden eingingen, wurde diesen viele Jahre lang nicht mit Nachdruck nachgegangen.
 
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Käufliche Nationalratsabgeordnete auf der einen Seite und auf der anderen in Hinterzimmern rücksichtslose Interessenvertreter, die mit Geld um sich werfen? Das ist sicher ein falscher Eindruck des heimischen Parlamentarismus und dennoch kommen beide Seiten, sowohl Lobbyisten als auch Politiker, regelmäßig in diesen Geruch, von dem auch Ernst Strasser sprach.
 
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Strenge Strafen gegen Bestechung und Bestechlichkeit im Gesetz allein genügen nicht. Sie müssen auch in unsere Köpfe.

 
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Wir könnten alle relativ leicht Energie einsparen, gingen wir nur bewusster damit um. 
 
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Die E-Bikes haben die kleine Revolution der Pedalritter so richtig angefeuert. Ihr großer Nachteil: Sie brauchen Strom.
 
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Wer will, wer kann, wer darf? Die Frage nach den Aufsteigern in die Erste Liga ist in den drei Regionalligen weitgehend ungeklärt. Da wie dort gibt es Vereine an der Tabellenspitze, die aus persönlichen, finanziellen oder anderen Gründen definitiv nicht aufsteigen werden.
 
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Strahlefrau Lindsey Vonn ist seit Jahren „Everybodys Darling" im Skiweltcup. Nicht nur in den USA, sondern auch in ihrer Wahl-Heimat Österreich und - wegen ihrer innigen Freundschaft zu Maria Riesch - sogar in Deutschland. Vorigen Samstag hat sich die 26-Jährige aber viele Sympathien verscherzt.
 
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Erst haben die Europäer Gadafi aufgerüstet. Dann wendete der Despot ihre Waffen gegen das Volk. Jetzt hilft nur Gewalt gegen ihn.
 
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Die Richter des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, deren Urteile über den Einzelfall hinaus richtungsweisend für alle 47 Europaratsstaaten sind, hatten mit dem „Kruzifix-Urteil" weniger eine Gratwanderung im heiklen Verhältnis zwischen Staat und Kirche zu bewältigen: Viel mehr galt es zu beweisen, dass sich Straßburger Urteile noch auf dem Boden der europäischen Realität bewegen und nicht bereits unverständlich für eine breite Mehrheit der Bürger geworden sind.  
 
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Heimische Hoteliers klagen über den Hotelboom. Das bringt sie aber nicht weiter.      
 
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Die Welt eilt der Opposition in Libyen zu Hilfe. Das Eingreifen ist riskant, aber unausweichlich.
 
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Verkehrte Welt in den Medien. Üblicherweise sinken mit dem Quadrat der Entfernung Betroffenheit und Hysterie. Im Fall der Dreifach-Katastrophe von Japan ist es umgekehrt. Je näher man dem Ort des Geschehens kommt, umso sachlicher berichten Fernsehen, Radio, Onlinedienste und Presse.

 
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Das Thema Sicherheit im Rennsport ist in dieser Saison wieder einmal lang und breit diskutiert worden. Und nach den Horrorunfällen von Johann Grugger und zuvor von Daniel Albrecht möchte man meinen, dass endlich etwas passiert. Aber wie es derzeit aussieht, passiert auch kommende Saison nichts - zumindest beim Material.
 
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Die Festung Hohensalzburg ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt Salzburg, sie ist auch eine Hauptattraktion für Touristen.
 
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Wie kann es sein, dass ausgerechnet in jenen Strafprozessen, in denen es um die schwersten Delikte und um die höchsten Strafen geht, der Schuld- oder der Freispruch ohne jede Begründung gefällt werden kann?
 
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Die Welt weiß um die Tragödie in der libyschen Wüste, doch sie will kaum
mehr darauf reagieren.
 
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Kapital kann fliehen, die Menschen können es nicht. Ist die Unsicherheit groß, nehmen Anleger Reißaus - und kehren rasch zurück.
Das Kapital, sagt man, sei scheu wie ein Reh. Nimmt man die Entwicklung an den weltweiten Börsen der vergangenen zwei Tage als Gradmesser, dann ist an dem Sprichwort etwas dran. Während die Medien atemlos darüber berichteten, wie stoisch ruhig die Japaner der Katastrophe in ihrem Land begegneten, gab es an den Börsen Panikverkäufe.

 
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Nein, Politik ist nicht immer kompliziert. Manchmal ist Politik auch ganz einfach - etwa, wenn es um das Abschieben von Verantwortung geht.
Und dabei erweisen sich die Vertreter der Salzburger Regierungsparteien immer wieder als besondere Meister - mit zwei Methoden: Da sind zum einen die gerade im Salzburger Landtag so beliebten „Briefträgeranträge", mit denen SPÖ und ÖVP bei jeder Landtagssitzung ihre Politikerkollegen in Wien und Brüssel zum Handeln auffordern.

 
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Der Schock sitzt tief. Sehr tief. Und noch hat der Horror nach Erdbeben und Tsunami für die Japaner kein Ende. Täglich, nein beinahe stündlich, verschlimmern sich die Meldungen über außer Kontrolle geratene Kernreaktoren. Alte Ängste, Sorgen und Ohnmacht einer gefährlichen Technologie gegenüber werden wach.
 
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Schon lang hatte Strom aus Atomkraftwerken keinen so schlechten Ruf mehr wie jetzt - genauer gesagt seit 1986 und der Katastrophe in Tschernobyl. Wir sind heute stolz, kein Kernkraftwerk in Betrieb zu haben. Die Salzburg AG wirbt sogar damit, ihre heimischen Kunden ganz und gar atomstromfreie Energie zu liefern.
 
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Wer bisher Kontakt zum Justizministerium suchte, wurde nicht selten mit einer Warteschleifen-Walzermelodie verwöhnt. Nun soll die Telefonanlage  - „dem Vernehmen nach" - umgestellt werden. Ein neuer Melodievorschlag für die Warteschleife wäre: ein Riesenhit aus den 60-er Jahren, „The Sound of Silence" von Simon & Garfunkel.
 
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Die dramatischen Bilder aus Japan liefern Österreich abermals eine späte, traurige Bestätigung: Die vor 33 Jahren gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf getroffene Entscheidung war richtig.
 
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Hilfe für Japan ist dringend notwendig. Rasch und großzügig zu helfen, würde auch uns gut tun.
 
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Angela Merkel hat es soeben geschafft, einen neuen politischen Begriff zu erschaffen. Das Verbum „merkeln" umschreibt auf höchst einfache Weise einen unendlich komplizierten Vorgang.
 
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Es ist schon seltsam: Da vergeht kaum eine Woche, in der nicht die Diskriminierung der  Frauen beklagt würde.
 
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In der Wirtschaft hält nach Katastrophen rasch die Normalität Einzug. Für viele ist das zynisch. Aber es ist vor allem menschlich.
 
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Was sich derzeit in Japan ereignet, findet seinen dramatischen, globalen Widerhall rund um den Erdball. Der Traum, man könne die Urgewalten der Atomkerne mit technischen Mitteln  so weit zähmen, dass sie uns nur positiv dienen, statt uns zu bedrohen, ist unter den Stößen eines schweren Erdbebens zerborsten.
 
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Die „Leichtigkeit des Seins" ist im Sport oft eine abgedroschene Phrase. Irgendwie verwendet man sie mittlerweile ungern. Aber am Wochenende wurde sie auf den internationalen Skischauplätzen wieder wahr.
 
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Zuletzt war hier einer der größten gesellschaftspolitischen Skandale das Thema, der auch in Salzburg fortbesteht: die eklatante Benachteiligung von Frauen in Wirtschaft und Politik. Deren geringeres Einkommen und schlechtere Karrierechancen.
 
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Die Politiker der Eurozone suchen  irrlichternd einen Ausweg aus der Schuldenmisere. In Griechenland  gehen die Leute auf die Straße und protestieren mit dem Slogan „Ich zahle nicht" gegen den Sparkurs der Regierung.
 
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Noch kennen wir die zerstörerischen Auswirkungen des Erdbebens samt nachfolgendem Tsunami in Japan nicht in vollem Ausmaß. Erste Schlüsse aus dieser gewaltigen Katastrophe können wir aber bereits ziehen, ohne voreilig zu sein.

 
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Die Ombudsstelle weiß seit Langem von den Vorwürfen gegen den Ex-Domprediger. Exakt ein Jahr, nachdem der Erzabt von St. Peter wegen eines Sexualdelikts zurückgetreten ist, sieht sich die Kirche erneut mit schweren Vorwürfen gegen einen ihrer Würdenträger konfrontiert. Diesmal trifft es den ehemaligen Domprediger.

 
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Ein Igel als Signal

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Wer Freude an heutiger Kunst sucht, der ist in der Stadt Salzburg in den vorigen Jahren ins Abseits gedrängt worden. Im Mozartjahr 2006 hätte das anders werden sollen: Ein neues Festival sollte alle zwei Jahre Kunst in die Altstadt bringen. Doch das dafür gegründete Festival „Kontracom" ist gescheitert.

 
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Scheinwerfer an. Die Tunesier hoffen in Europa auf Freiheit. Dort ist man so frei - und macht aus ihrer Flucht Realityshows.

 
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Salzburg erlebte 2006 sein eigenwilligstes und umstrittenstes Kunstfestival: Kontracom06.
 
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Wozu sind hochbezahlte Aufsichtsräte gut, wenn sie nicht sehen, dass der Vorstand den Laden an die Wand fährt? Diese Meinung sitzt mittlerweile fest in den Köpfen vieler Menschen.
 
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Wenig Gewicht, schnelle Ladezeiten: Kurzstrecken sind das Revier der Elektroscooter.
 
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Der erste Teil der neuen „Stromautobahn" ist nach jahrelangen Auseinandersetzungen gebaut und in Betrieb. Für den zweiten Teil gibt es noch nicht einmal eine Trasse. Zumindest keine offizielle.
 
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Blut ist ein ganz besonderer Saft. Erdöl auch. In normalen Zeiten sehen wir alle nur das Öl fließen und kümmern uns nicht darum, dass in den Herkunftsländern oft auch Blut fließt.
 
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Libyens Herrscher Muammar el-Gadafi tötet ohne Pause. Seit Beginn des Aufstands fährt der Tod reiche Ernte ein. Die Luftwaffe bombardiert Orte und Städte, die es gewagt haben, sich gegen ihn zu stellen. 
 
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Datenschutz ist wichtig. In Zeiten von Facebook und Co. interessiert er aber kaum jemanden.
 
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Bereits 2012 soll die Seilbahn auf den Gaisberg fahren. Er ist zwar der Hausberg der Salzburger, die Stadt aber scheint sich nicht zuständig zu fühlen.

 
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Bereits im Sommer 2009 hat die Salzburger Staatsanwaltschaft Ermittlungen in der Causa Olympia eingeleitet. Noch immer gibt es keine Anklagen - der Fall liegt im Justizministerium.

 
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Jahrelang hat sich Österreichs Arbeitsmarkt gegen den Osten abgeschirmt. Jetzt möchte er von dessen Potenzial profitieren. Elektroinstallateur müsste man sein.

 
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Die Zukunft der europäischen Energieversorgung steht auf dem Spiel. Wegschauen hilft nicht weiter.

 
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Männer, die im Fasching in Frauenkleider schlüpfen, sind im richtigen Leben souverän und erfolgreich. Das fand zumindest ein deutscher Psychologe heraus. Warum erfolgreiche Männer akkurat dieser Verkleidung verfallen, bleibt angesichts der Wirklichkeit ein Rätsel. Wahrscheinlich lockt sie der Gegensatz. Denn im realen Leben sind Frauen zwar auch souverän, aber im Berufoft weit weniger erfolgreich als Männer. Die Zahlen dazu sind deprimierend.
 
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Fast jeden Tag kommen neue Alarmmeldungen, die vor unerschwinglichen Nahrungsmittelpreisen, Knappheit, Hunger und Aufständen warnen. Die Situation ist angespannt. Unvermindert zeigt die Preistendenz nach oben.
 
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Gäbe es eine Quote für Frauen in Führungspositionen im Landesdienst, dann hätten wir in wenigen Tagen eine Primaria für Gynäkologie am Salzburger Landeskrankenhaus. Ein eigentlich ureigenes weibliches Fach, bisher aber von Männern dominiert. Zwei Frauen und fünf Männer sind in der engen Wahl, das letzte Hearing findet am Donnerstag statt. Es wäre ein Zeichen des Aufbruchs, würde sich hier eine Frau durchsetzen.
 
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Es ist ureigenste Aufgabe der Sozialpartner, für Ausgleich und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt zu sorgen. Deshalb ist es trotz manch nachvollziehbarer Gründe beschämend, wenn ausgerechnet Wirtschafts- und Arbeiterkammer bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung säumig sind. Sie müssten vielmehr mit gutem Beispiel vorangehen.
 
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Die nordische Ski-WM auf dem Holmenkollen hat das Wesentliche ins Zentrum gerückt: den Sport.
Die 48. nordischen Weltmeisterschaften sind (Sport-)Geschichte. Mit sieben Goldmedaillen, zwei Mal Silber und ein Mal Bronze war Österreichs Skiverband so erfolgreich wie nie zuvor. Und auch Veranstalter Norwegen zieht eine mehr als positive Bilanz. Sagenhafte 575.000 Menschen haben in den vergangenen eineinhalb Wochen entlang der Langlauf-Loipe und in der Skisprung-Arena ein einzigartiges Sportfest gefeiert. Vergessen sind die Diskussionen darüber, dass die Stadt Oslo statt der geplanten 80 Millionen Euro über 200 Millionen an Steuergeldern in die Errichtung neuer Schanzen und die Verbesserung der Infrastruktur investiert hat, um ihrem Ruf als „Wiege des nordischen Skisports" gerecht zu werden.
 
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Seit der Rückkehr von Torhüter Eddie Gustafsson in die Mannschaft von Red Bull Salzburg steht in der Defensive wieder die Null. Zwei Mal blieben die Bullen in Folge ohne Gegentreffer. Das ist zwar erfreulich, sollte aber nicht überbewertet werden. Mit Kapfenberg und Mattersburg waren die Gegner nicht gerade große Kaliber. In Salzburg klammert man sich aktuell an jeden Strohhalm. Für diese ersatzgeschwächte, völlig verunsicherte Mannschaft ist es ja auch keine Selbstverständlichkeit, dass zwei Tabellennachzügler besiegt werden. Das ist erschreckend, aber Realität.
 
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Nüchtern betrachtet

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Steter Tropfen höhlt den Stein: Nach diesem Motto haben sich auch die Verkehrskontrollen der Salzburger Polizei bewährt. Beamte berichten zwar von betrunkenen Autoinsassen. Allerdings handelt es sich um die Beifahrer von nüchternen Lenkern.
Unter den Autofahrern hat sich längst herumgesprochen, dass Alkohol am Steuer kein Kavaliersdelikt (mehr) ist. Die nackten Zahlen verdeutlichen es: Lediglich 1,9 Prozent der Lenker sind unbelehrbar, bei allen anderen ist die Botschaft angekommen. Das ist auch an der Unfallstatistik ablesbar.
 
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Und wo sind die Jungen?

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Angenommen, Fußball-Teamchef Didi Constantini muss im nächsten Länderspiel auf die verletzten Stürmer Janko, Maierhofer, Hoffer und Arnautovic verzichten, und er muss mangels Alternativen den knapp 39-jährigen Christian Mayrleb nominieren. Das wäre vergleichbar mit der Aufstellung von Stefan Koubek im Daviscup gegen Frankreich. Wäre Koubek (Nr. 206 der Welt) Franzose, wären in der Weltrangliste 27 Landsleute vor ihm.
 
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Bussi aufs Bauchi

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Na, wie groß ist mein Mausilein? So groß? So ein großes Mausi bist Du schon? Blablablabla! Buh buh buh buh! Komm trink brav dein Flaschi, So bist du ein braves Mädi?"
Ein Großteil der Mütter ist sich wohl einig, dass es nicht nur peinlich und lächerlich ist, wenn Erwachsene in Babysprache auf ihre Kinder einplappern, sondern dass die Verniedlichung von Bauch (Bussi aufs Bauchi), Fuss (Ja, wo ist denn das Fussi?) oder Bub (Bubi) auch für den Intellekt eines Babys oder Kleinkindes sicher nicht förderlich ist. Schließlich spricht nichts dagegen, normal mit Babys zu sprechen, liebevoll, aber in ganzen Sätzen und mit korrekter Grammatik.
 
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Eine Zangenbewegung hat Karl-Theodor zu Guttenberg zuerst seinen Doktortitel und schließlich seinen Ministersessel gekostet. An der einen offenen Flanke ging es um die Glaubwürdigkeit von Politikerinnen und Politikern, die in Deutschland ungleich schärfer diskutiert wird als in Österreich. An der anderen Flanke trieb die plötzliche Selbsterkenntnis der wissenschaftlichen Zunft den Plagiatsdoktor in die Enge.
 
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Die Welt schaut auf den blutigen Kampf in Libyen. Aber die Vorreiter Tunesien und Ägypten dürfen nicht aus dem Blick geraten.
Nach dem Diktatorensturz erfahren Tunesien und Ägypten, wie schwierig der Übergang zu einer demokratischen Ordnung ist. Die Revolution ist noch nicht zu Ende, der Wandlungsprozess steht erst am Anfang.
 
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Die Abwärtsspirale

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Eigentlich ist es ganz einfach: Die Bürger erwarten von der Regierung, dass sie regiert. Steckt die Regierung jedoch ihre Energie in Streit und Intrigen, wendet sich der Wähler mit Grausen ab. Das ist der Grund, warum SPÖ und ÖVP bundesweit derzeit so unten durch sind, dass die FPÖ bei Wahlen am nächsten Sonntag gute Chancen hätte, zumindest zur Nummer zwei zu werden.
 
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Der Satz der Woche (was heißt der Woche? des Jahres!) stammt vom Fernsehschauspieler Harald Krassnitzer. Und zwar sagte er in einem Interview: „Gott sei Dank, ich bin nicht religiös!"
 
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Nachdem die Europäische Zentralbank durch die unverhohlene Kritik und in der Folge den überraschenden Abgang von Bundesbank-Präsident Axel Weber unter Druck geriet, setzte sie nun einen Paukenschlag.
 
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Sie sind erfolgreich, sie sind beliebt - und sie sind auf dem besten Weg, die alten Hierarchien im Österreichischen Skiverband neu zu ordnen.
 
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Der Umgang mit Lebensmitteln lässt sich nicht von der in den Industriestaaten gepflegten Lebensweise abkoppeln.
 
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Zwei Jahre nach der Krise fährt die Autoindustrie auf höchster Drehzahl. Doch es ist nicht alles nur eitel Wonne.
 
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Entweder ein Spitzenjob mit Spitzengehalt in der Privatwirtschaft oder die Sicherheit als Beamter. Das mag sich der normale Salzburger denken. Ist aber nicht so. In der Stadt Salzburg kann man beides sein: Geschäftsführer und pragmatisierter Beamter - inklusive regelmäßiger Vorrückungen und der Sicherheit einer Beamtenpension, auch wenn man schon lang nicht mehr im Magistrat arbeitet.
 
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Der Betrugsfall bei Osterfestspielen und Salzburger Festspielen gibt ein Beispiel dafür, wie viel Geduld die Bürger mit ihrem Staat aufzubringen haben. Im Dezember 2009 wurde der damalige Geschäftsführer der Osterfestspiele entlassen, Ende Jänner 2010 flog der Skandal um den damaligen Technischen Direktor der Salzburger Festspiele auf. Wenig später waren gegen beide Strafanzeigen erstattet.
 
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Der Notstand der Frauenhäuser ist seit langem bekannt. Bisher haben die Regierungsparteien noch nichts getan, um ihn zu beheben. Derweilen müssen nach wie vor Frauen abgewiesen werden, weil die Häuser überfüllt sind.
 
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Die gute Nachricht: Die Erholung auf dem heimischen Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die schlechte Nachricht: Aber nicht alle merken etwas davon, für manche hat sich die Situation im Februar gegenüber dem Vorjahr sogar verschlechtert.
 
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gepokert. Wider besseres Wissen hat sie einen Minister im Amt gehalten, der bei der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit nachweislich unwissenschaftlich gearbeitet hat.
 
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Verschiedentlich wird behauptet, die Schuld am schwindenden Vertrauen in die Politik trügen die Journalisten. Weil sie nämlich die Politiker schlechter darstellen würden, als diese in Wahrheit sind. Das führt uns a) zu der Frage, ob das überhaupt möglich ist, aber b) zur uneingeschränkten Bereitschaft,  unsere Berichterstattung sofort zu ändern. Wir nehmen alles zurück: