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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Februar 2011 Archive

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Um es ganz unmissverständlich zu sagen: Kunst kann nicht immer kostendeckend sein. Kultur ist nicht immer eine Massenveranstaltung, klassische Musik nicht automatisch ein Blockbuster. Und: Es ist recht und billig, dass hochwertige Veranstaltungen mit dem Geld der Steuerzahler unterstützt und ermöglicht werden. Das gilt überall, und besonders in Salzburg, das gut von seinen Festspielen lebt.
 
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"Das Museum bin ich"

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Wer im Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien wenige Tage nach dem Rücktritt von dessen Direktor Peter Noever eine Eintrittskarte kauft, bekommt um 7,90 Euro den dünnsten  und billigsten Kassabon, den man sich vorstellen kann. Das verwundert, war doch das MAK bisher gar nicht geizig mit exquisitesten Drucksorten.
 
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So wie sich Österreichs Skispringer in den ersten beiden Bewerben bei der nordischen WM präsentiert haben, besteht kein Zweifel, dass die rot-weiß-rote Bundeshymne  am Sonntagabend nicht zum letzten Mal in Oslo gespielt wurde.
 
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In der Haut der Mitglieder des EZB-Gouverneursrates möchte man derzeit nicht stecken. Im Wochenrhythmus gibt es Meldungen über steigende Öl- und Rohstoffpreise - und die Inflationsrate in der Eurozone ist deutlich über den eigenen Zielwert von zwei Prozent hinausgeschossen.
 
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Die man rief die Geister, wird man nun nicht los. So könnte man das Dilemma im Prozess gegen 13 Tierschutzaktivisten beschreiben. Oder drastisch: Der Karren steckt tief im Dreck.
 
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Österreich listet in einem neuen Papier seine möglichen Gefährdungen auf. Aber ist das schon die Gefahrenabwehr?
 
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Immerhin: Unterhaltsam ist es, was Salzburgs Regierungsparteien SPÖ und ÖVP einander zurzeit an den Kopf werfen. Wadelbeißereien und Provokationen sind das, verschickt an große Verteiler im ganzen Land.
 
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Für seine „Laxheit" in Fragen geistigen Eigentums hat sich einst Bertolt Brecht entschuldigt. Aber beim Autor der „Dreigroschenoper" ging es um Literatur. Mit fremden Federn hat sich auch der deutsche Verteidigungsminister Guttenberg geschmückt, als er seine Doktorarbeit verfasste. Aber bei ihm ging es um Wissenschaft, und in diesem Bereich ist Ideenklau ein grobes Fehlverhalten
 
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Da notorische Unterbesetzung; dort ans Bedenkliche grenzende Überforderung; da fallen immer wieder Mängel auf; dort ist bereits die Grenze zum Missstand überschritten: 20 Jahre nach „Lainz" kommen, so scheint es, immer häufiger Meldungen über Probleme in Alten- und Pflegeheimen daher; über Personalnot in Spitalsabteilungen;  über den Dauerstress, unter dem mobile Schwestern und Pfleger bei den täglichen Touren zu ihren betagten Patienten stehen. Einzelfälle, gewiss.
 
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Die SPÖ kommt aus den Personalquerelen nicht hinaus. Der Streit um die Führung des roten Landtagsklubs - Roland Meisl versus Walter Steidl - ist noch nicht entschieden, da tut sich intern der nächste Konflikt auf.

 
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Eine turbulente Woche für Kulturredaktionen geht zu Ende. Am Mittwochabend trat Peter Noever, Direktor des Museums für Angewandte Kunst (MAK), zurück. Das MAK-Kuratorium erstattete gegen ihn Strafanzeige. Als Ursachen werden genannt: „Malversationen" sowie „manipulierte Abrechnungen".

 
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Das kuriose Wettsingen lenkt so schön von echten Problemen ab. Endlich leistet auch Österreich dabei wieder seinen Beitrag. Heute wissen wir, wer zum Songcontest fahren wird. Der Name des Kandidaten tut aber nichts zur Sache. Es spielt keine Rolle, wer - wie die Patrioten der rot-weiß-roten Billigpopfront es formulieren - „unser Land Österreich in Düsseldorf vertreten wird".

 
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Tunesien war beinahe ein Fest. In Ägypten wurde es schon kritischer. In Libyen fließt nun erstmals Blut in Strömen.

 
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Der SPÖ-Gemeinderatsklub konnte nicht anders handeln, als sich vom langjährigen  Stadtrat und Vizebürgermeister Josef Huber zu trennen. Die Partei hat sich nun einmal ein Reinheitsgebot auferlegt. Es lautet: Keine doppelten Einkünfte aus politischer Tätigkeit. 
 
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Die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren, ist im Straßenverkehr äußerst schwierig. Das zeigt sich auch bei Biotreibstoffen. Selbst wenn der Anteil der Beimischung zu Benzin oder Diesel nur leicht erhöht wird, sind in Österreich gleich Hunderttausende Autofahrer - oder wie in Deutschland einige Millionen - betroffen. 
 
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Die Europäische Union ist im Krisenmanagement ein  behäbiger Tanker. Die Revolution in Nordafrika zeigt das wieder mehr als deutlich auf. Und dennoch gibt es in der jetzigen Situation keine Alternative dazu. Zu groß sind die Herausforderungen, die sich nicht nur stellen, um Länder wie Tunesien, Ägypten oder Libyen auf ihrem Weg der Demokratisierung zu unterstützen.

 
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Präsident Obama bezieht klar Position im Libyen-Konflikt. Jetzt können die USA und ihre Verbündeten entschlossen handeln.
 
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Gadafis Herrschaft steht vor dem Zusammenbruch. Das Regime ist auseinandergefallen, der überwiegende Teil der Armee zur Opposition übergelaufen. Unklar ist nur noch, wie lang sich das Ende Gadafis hinzieht; wie viel Blut noch vergossen wird, bis die Libyer ihren grausamen Diktator endgültig besiegt, die Kontrolle auch in der Hauptstadt Tripolis übernommen haben.
 
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Eigentlich ist es eine gute Nachricht, dass der Konjunkturmotors in China und anderen aufstrebenden Schwellenländern so stark brummt, dass auch dort Löhne und Preise steigen. Die Wirtschaft dürstet nach Öl, die Menschen wollen sich nicht mehr nur von Reis ernähren. Wenn steigende Nachfrage auf - wie bei manchen Agrarrohstoffen der Fall - ein sinkendes Angebot trifft, steigen die Preise. Dass die Medaille eine Kehrseite hat, bekommen die industrialisierten Länder über „importierte" Inflation zu spüren.
 
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Gauner sind Gauner und Opfer sind Opfer. Darüber kommt man nicht hinweg. Aber es gibt in der Beziehung zwischen Gauner und Opfer feine Unterschiede: Manche werden hinterrücks auf raffinierteste Art betrogen, andere laufen Betrügern sehenden Auges ins Messer. Zur letzteren Sorte gehören jene, die sich bei windigen „Anlegern" mit Geld in der Hand anstellen, weil sie allen Ernstes an Verzinsungen von 50, 60, 80, ja sogar - wie im Steirerland geschehen - von 100 Prozent glauben. Der Grazer Richter fand dafür die richtigen Worte: „Wie deppert sind die Leute? Das ist die Blödheit schlechthin." Gauner sind Gauner, mit großem „G". „Gutgläubigkeit" beginnt auch mit einem „G" - aber ebenso „Gier".
 
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Der Alltag in vielen Familien hat sich radikal geändert. Nicht jede Mutter oder jeder Vater kann am Nachmittag bei den Kindern zu Hause sein. Der Beruf zwingt viele Eltern, einen großen Teil der Betreuung an Kindergarten und Schule zu übertragen. Das ist ein Faktum und kann Müttern und Vätern nicht zum Vorwurf gemacht werden.
 
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Europa hat sich lang auf  unrühmliche Art mit Tyrannen arrangiert. Dieser Fehler darf nicht noch einmal passieren.
 
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Abschreiben ist nicht einfach nur ein Kavaliersdelikt. Mit einem akademischen Titel sind speziell in Österreich nach wie vor sehr viele Vorzüge verbunden.
 
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Hand aufs Herz: Auch wenn die Post morgen eine Aktion für einen Billig-Brief für fünf Cent oder eine Flatrate für 50 Postkarten pro Monat ins Leben riefe: Würden Sie mehr schreiben? Einmal abgesehen davon, dass im Geschäft mit Privatkunden keine Rabatte vorgesehen sind, darf das bezweifelt werden. 
 
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Libyen,  das den Aufstand gegen seinen Diktator mit so vielen Menschenleben bezahlen muss, braucht dringend Unterstützung - Feldlazarette etwa, Verbandsmaterialien und Medikamente. Oder technische Hilfe, um die Informationsblockade Gadafis zu durchbrechen, die viele Städte von der Außenwelt abgeschnitten hat.
 
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Man kann es jetzt für eine gute oder für eine schlechte Nachricht halten: Die rot-schwarze Koalition hat am Dienstag ein  Lebenszeichen von sich gegeben. Nach drei Monaten absoluten Stillstands wurden in der Regierungssitzung einige wichtige Gesetze beschlossen.
Das dabei geäußerte Selbstlob ist jedoch fehl am Platz. Die neuen Gesetze stellen das absolute Minimalprogramm dar. Die Änderungen im Asylrecht sind angesichts der drohenden Migrationsströme aus dem arabischen Raum ein Gebot der Stunde, die Vorratsdatenspeicherung ist ein EU-Auftrag.
 
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Eigentlich ist es ein Skandal: Jahrelang sitzt eine Salzburger Lehrerin schon zu Hause - und kann nicht gekündigt werden, weil sie pragmatisiert ist. Es sind Einzelfälle wie dieser, welche den Unmut der Bürger schüren und dem Ruf unserer Beamten schaden.
 
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Sechs Tage vor den Play-Offs: Ist der Eishockeymeister überheblich oder außer Form?
 
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Bei dem im März zu erwartenden Urteil im Fall des mutmaßlichen Kriegsverbrechers John „Iwan" Demjanjuk geht es um mehr als um die Frage, ob die deutsche Justiz einen 90-jährigen kranken Greis weiter in ihrer Obhut haben wird oder nicht.
 
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Gadafi droht seinem Volk mit Krieg - und keiner hört hin. Die Libyer haben nichts mehr zu verlieren.
 
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Wirtschaftsbeziehungen mit Autokratien sind ein Grenzgang, aber ein Mindestmaß ökonomischer Kooperation ist unerlässlich.
 
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Die Menschen haben genug von 42 Herrschaft Gadafi. Libyens Diktator aber lässt den Aufstand zusammenschießen.Der Umsturz in Tunesien und Ägypten hat die ganze arabische Welt in Aufruhr versetzt. Der Domino-Effekt ist da. Wie Osteuropas Volkserhebung 1989 wird auch der Araber-Aufstand 2011 zu einer „Ketten-Revolution".

 
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Wie attraktiv ist es, Arzt in Salzburg zu sein? Kommt auch darauf an, auf welcher Stufe der Karriereleiter man gerade steht.

 
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Ziemlich genau vier Monate ist es her, dass die Berufsheerdebatte begann. Was ist in diesem Dritteljahr geschehen? Nun: Der Generalstabschef wurde aus unerfindlichen Gründen gefeuert. Die Fragen werden immer mehr. Und Antworten gibt es keine.

 
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Sorgen haben die Deutschen! In Afghanistan sterben deutsche Soldaten. Die Regierung kann sich nicht und nicht einigen über die Art und Weise, wie sie mit den Ausgegrenzten und Ausgesteuerten der Gesellschaft umgeht (siehe Hartz IV). Das Land wurschtelt sich dank guter Weltkonjunktur aus der Krise heraus, nicht weil etwa strukturelle Probleme gelöst wären. Abgeordnete bezogen satte Schmiergelder von einem Glücksspielkonzern.
 
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Fegt die arabische Revolution auch Libyens Revolutionsführer Gadafi vom Thron? Jedenfalls hat auch das libysche Volk die Angst vor seinem Unterdrücker verloren.
 
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Zwei Bretteln und a g'führiger Schnee - darauf reimt sich immer öfter Au weh statt juchee. Es hat nicht erst des entsetzlichen Sturzes von Hans Grugger samt lebensgefährlicher Verletzungen bedurft, um festzustellen, dass der Skisport erstens ein massives Sicherheitsproblem hat und zweitens auf ein nicht minder großes Imageproblem zusteuert
 
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Die Zeiten, in denen die Grünen für Provokation standen, sind vorbei. Heute sitzen sie - glücklich, endlich mitreden zu dürfen - neben dem Wiener Bürgermeister und nicken; oder sie setzen auf kleine Akte mit Symbolcharakter.
 
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Die steigenden Zahlen bei den Privatkonkursen zeigen einerseits, dass das Instrument zur Entschuldung immer stärker angenommen wird. Zum Teil spiegeln sich darin auch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sowie das Scheitern, wenn sich Familien mit Ratenzahlungen übernommen haben. Extremfälle - etwa ein Salzburger, bei dem sich bei sieben Telefonanbietern insgesamt 8000 Euro Schulden angehäuft hatten - illustrieren aber auch eine gewisse Sorglosigkeit.
 
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Es waren 38 Tage, die das Leben von vier Menschen im Jahr 2010 für immer verändern sollten. 38 Tage, die zwei Großeltern, einen pensionierten Strafrichter und einen Architekten zu U-Häftlingen werden ließen. Weil sie ihre Enkelin jahrelang missbraucht, zum Opfer von Massenvergewaltigungen gemacht und an andere Männer verkauft haben sollen. Fast fünf Monate später haben sich die Vorwürfe in Luft aufgelöst. Der Opa kein Mittelsmann, die Oma nicht die Frau, die für Sex kassiert hat.
 
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Ein Räuber, der mit einem Messer eine Trafik überfällt und 750 Euro erbeutet, erhält sechseinhalb Jahre Haft (nicht rechtskräftig); demgegenüber bekommt der Finanzbetrüger Wolfgang Auer-Welsbach, der 12.500 Anleger um unglaubliche 450 Mill. Euro schädigte, acht Jahre. - Der Salzburger AK-Präsident Siegfried Pichler verglich diese zwei Urteile in einer Aussendung und tat als Überschrift erzürnt kund: „Hohe Strafen für kleine Ganoven, relativ niedrige für Finanzbetrüger"
 
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Der internationale Frauentag naht. Am 8. März jährt er sich zum hundertsten Mal. Zum sprichwörtlich tausendsten Mal werden Frauen das Wort ergreifen und einfordern, was ihnen trotz der rechtlichen Gleichstellung noch immer verwehrt wird: gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation.
 
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Drei Millionen Österreicherinnen und Österreicher leisten in irgendeiner Form freiwillig und unentgeltlich Dienst für die Gemeinschaft. Das sind 43 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahren. Der EU-Durchschnitt liegt bei 23 Prozent. Wir sind damit in Europa das Land der Ehrenamtlichkeit.
 
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Das Image der Zivildiener in der Öffentlichkeit hat sich gewandelt: Einst waren sie als langhaarige Quasi-Wehrdienstverweigerer und Drückeberger verschrien. Heute  sind sie  gern gesehene und wichtigen Stützen  für den  Rettungsdienst oder die Arbeit mit Menschen, die wegen  Alters, Krankheit oder Behinderung besondere Bedürfnisse haben.   



 
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Von wegen Er-&-Sie-Lauf

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Die Witze über den ambitionierten „Er-&-Sie-Lauf" sind vorerst verstummt. Der Teambewerb in seiner neuen Form entpuppte sich am Mittwoch als die große Überraschung dieser laufenden Ski-WM. .
 
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Fast 35.000 Stunden  standen freiwillige Feuerwehrleute im Sommer 2009 im Flachgau im Einsatz - ein schwerer Hagelsturm hatte die Region verwüstet. 35.000 Stunden, die zum erheblichen Teil in der Arbeitszeit der Helfer abgeleistet wurden. Deren Chefs hätten also allen Grund zum Jammern gehabt, als die Reparaturen länger und länger dauerten. Doch sie jammerten nicht.
 
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 Die EU muss endlich begreifen, dass das, was am südlichen Rand des Mittelmeers geschieht, auch uns unmittelbar betrifft.
 
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Die Idee, auch im alpinen Skirennsport einen Teambewerb ins Leben zu rufen, ist 1993 von Toni Sailer im Gespräch mit dem SN-Reporter geboren worden. Sailer, damals SN-Kolumnist und Vorsitzender im Alpinkomitee der FIS, hatte immer eine Vorliebe für Mannschaftsbewerbe - ob bei den Nordischen (Langlauf, Springen, Biathlon), im Tennis (Daviscup, Fed Cup), in der Leichtathletik (Staffel). Ergo: Warum nicht auch bei den Alpinen?
 
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Die Fördermillionen für die thermische Sanierung freuen die Bauwirtschaft, könnten aber auch höhere Mieten zur Folge haben. 
 
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Grüße aus Andorra

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Nicht einmal in Zeiten des Internets ist es einfach, Informationen über Kevin Esteve Regail zu finden.

 
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Zum Jahreswechsel lebten 6,93 Milliarden Menschen auf der Erde, die Zahl der Mobilfunkanschlüsse lag bei 5,3 Milliarden.

 
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Wenn Europa Ägyptern und Tunesiern helfen will, dann sollte es Ben Alis und Mubaraks Vermögen nach Kairo und Tunis schicken.

 
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Gesetze sind dazu da, um Gerechtigkeit herzustellen - so sagt man. Das ist manchmal einfach, sehr oft aber schwierig - und manchmal sogar fast unmöglich. Wie etwa bei folgender Frage: Wie sehr soll man alte und kranke Menschen für ihr Leben im Pflegeheim zur Kasse bitten? Jede Lösung hat große Nachteile und ist in gewissem Sinn ungerecht.

 
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Keine Frage. Die meisten Pädagoginnen in den städtischen Kindergärten geben ihr Bestes, um die Kinder gut zu betreuen. Sie leisten enorm viel - trotz des Personalmangels und der zusätzlichen Aufgaben, die sie in den vergangenen Jahren übernehmen mussten. Viele rackern sogar mehr denn je, um die fehlenden Fachkräfte zu ersetzen.
 
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Wie viel Sport tatsächlich mit Psychologie zu tun hat, sieht man bei der laufenden Ski-WM.
 
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Die Stadt Salzburg verdankt ihren widerständigen Bürgern viel: Den Schutz der Altstadt, die Grünlanddeklaration,  ein breites Bewusstsein  für den Wert einer intakten Umwelt.  Bürgerinitiativen haben das erkämpft. Deren Veteranen sind es, die jetzt wieder mobilmachen - mit einem Salzburger Modell direkter  Bürgerbeteiligung. 
 
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Zum Tanken verdammt

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An sich hat Verkehrsministerin Doris Bures nichts mit Benzinpreisen zu tun. Die Steuererhöhung geht auf das Konto ihres Kollegen Josef Pröll, um mehr Preistransparenz kümmert sich das Wirtschaftsministerium.

 
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Dass es überhaupt zu einer gerichtlichen Überprüfung im Fall Silke Schnabels kam, ist schon für sich genommen ein Signal: Es beweist eine entscheidende Änderung im Umgang der Justiz mit Opfern und deren Angehörigen.

 
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Mit einem Tag Verspätung kann die Volksbewegung in Ägypten ihren großen Sieg feiern: Hosni Mubarak, der Diktator, ist gestürzt. Mit der Formel „Ich oder das Chaos" hatte der Präsident bis zuletzt seine Position zu behaupten versucht.

 
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Vielleicht ist es ein Glück, dass der nicht mehr zu übersehende demografische Wandel zum Umdenken zwingt. Jeder vierte über 40-Jährige wünscht sich bereits in Pension.

 
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Fassungslos sitzen wir seit Tagen vor dem Fernseher, sehen uns Videos online und Bilder in Zeitungen und Zeitschriften an: Der friedliche Aufstand der Bürger von Ägypten entspricht so ganz und gar nicht unserem üblichen Bild vom gefährlichen, dem militanten Islam verfallenen Araber.

 
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Präsident Mubarak klammert sich an die Macht. Aber Ägypten kommt nur zur Ruhe, wenn er endlich zurücktritt.

 
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Es soll natürlich nicht sein, dass man Sportlerinnen und Sportlern einen Maulkorb umhängt. Mündige Athleten müssen ihre Meinung sagen dürfen. Im Moment gibt es hier bei der WM ein beherrschendes Thema: die Kritik an der vereisten Piste.
 
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Beim Skifliegen in Vikersund hat das olympische Motto keine Gültigkeit. Die Gier nach einem neuen Weltrekord ist groß.
 
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Bei der Lehrlingsförderung gibt es gut zwei Jahre nach der Neuausrichtung bereits Probleme. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner argumentiert, er sei nur für die rechtliche Umsetzung zuständig und habe wie ein ordentlicher Kaufmann die Notbremse ziehen müssen.
 
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Kinder und Jugendliche aus sogenannten schwierigen Verhältnissen zu betreuen und deren Familien zu beraten, ist kein Traumjob. Magistrat und Bezirkshauptmannschaften finden kaum Personal. Auf der anderen Seite explodiert die Zahl der zu Betreuenden.
 
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Das Verbannen der materiellen Armut aus dem Sichtfeld der Wohlstandsbürger ist ein Armutszeichen für die Politik.
 
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Kaum etwas erschüttert eine Gesellschaft mehr, als wenn ihre kleinsten und schwächsten Mitglieder Opfer von Verbrechen werden. Weil sie sich dann die Frage stellen muss, warum sie nicht in der Lage ist, ihre Kinder vor Missbrauch und Gewalt zu schützen. Ins Blickfeld gerät dabei stets die Jugendwohlfahrt: Hat sie zu spät reagiert? Ist sie Hinweisen nicht nachgegangen? Wusste die eine Behörde nicht von der anderen?
 
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Manchmal gibt es Dinge, die sind gesetzlich zwar wohl in Ordnung, moralisch aber trotzdem problematisch. In der Verwaltung, in der Politik und in der Wirtschaft scheint diese uralte Wahrheit aber manchmal in Vergessenheit zu geraten.
 
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Das geplante Volksbegehren für eine Bildungsreform setzt auf allen Ebenen an. Notwendig ist der Blick auf vier große Linien.
 
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Es war im Juni 2010, als nach langem und zähen Ringen der Nichtraucherschutz in Kraft trat. Schon damals prophezeite der Präsident der Österreichischen Hoteliersvereinigung, Sepp Schellhorn: „Verkrüppelte Gesetze machen verkrüppelte Lokale." Das klang hart. Aber es kam noch schlimmer: Nicht nur die Gastronomen sind seitdem verwirrt.
 
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Ist der Super G nicht ein spektakulärer Bewerb? Natürlich, sagt die Mehrheit der Rennläuferinnen und Rennläufer. Auch die Zuschauer bei den jüngsten Rennen in Kitzbühel, Hinterstoder und jetzt im  WM-Rennen der Damen  in Garmisch-Partenkirchen waren hellauf begeistert. Und dennoch, man glaubt es kaum, keimt jedes Jahr die Diskussion auf, die Disziplin Super G aus dem Wettkampfprogramm zu eliminieren.
 
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Die Nase über Tierschlachtungen rümpfen und zugleich einen Bissen Braten in den Mund schieben gilt nicht. 
 
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Ein Fall regt Salzburg auf. Drei junge Türken sollen einen 19-Jährigen aus Wagrain schwer verprügelt und dann über eine drei Meter hohe Mauer geworfen haben. Das Opfer ist seither auf einem Auge blind. Die Gewalttat ereignete sich im September. Die SN haben exklusiv darüber berichtet.
 
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Der Laureus-Award der gleichnamigen Stiftung bringt alljährliche Weltstars des Sports zusammen. In Abu Dhabi gab es dieser Tage wohl kaum einen Ort, wo der Satz „das ist doch der . . ." so vollkommene Gültigkeit hat.Man weiß, was man wert ist 
 
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Präsident Barack Obama muss den Druck auf Hosni Mubarak aufrechterhalten, den Sessel des Staatschefs zu räumen. Andernfalls riskiert die US-Regierung ihren Einfluss auf die Entwicklung in Ägypten ganz zu verlieren. Der Rücktritt des Diktators ist keine Nebenfrage, zu der einige in den USA die starre Weigerung Mubaraks herunterzuspielen versuchen. Für die Ägypter repräsentiert der bedrängte Machthaber das verhasste Regime, das sie loswerden möchten.
 
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So mancher Konsument hat es diesen Winter schon selbst zu spüren bekommen. Er hat vergeblich auf bestimmte Sportartikel gewartet oder wurde auf später vertröstet. Das hat einen Hintergrund. Ein Großteil der Wintersportartikel, vor allem die Bekleidung, wird in China produziert. Doch die Chinesen werden immer unzuverlässiger.
 
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Sicherheit hat Vorrang. Und dass Radfahrer gerade auf einer Bergstraße ohne Fußgänger die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind, die man bestmöglich schützen sollte, liegt auf der Hand. Aber ein schaler Beigeschmack bleibt doch, wenn jetzt gerade die Radfahrer benachteiligt werden.

 
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Was man sich früher vielleicht gewünscht hätte, wird bei den heute beginnenden Titelkämpfen für den ÖSV wahr. Bodenständig, verlässlich und solid. Was man für gewöhnlich deutschen Autobauern nachsagt, gilt in den nächsten zwei Wochen wohl auch für die Titelkämpfe im alpinen Skisport. Mit der Wahl der bayerischen Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen als Austragungsort ging der Weltverband FIS allen Schwierigkeiten aus dem Weg, die man mit Wetter (Morioka), Organisation (Bormio) oder arktischen Temperaturen (Aare) schon hatte oder haben kann.

 
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Billigere Blumenerde für Bauernbündler, Saunarabatt für SPÖ- wie ÖVP-Mitglieder, günstigeres Zugfahren für Grüne. Mancher Marketing-Gag, den die Parteien aufbieten, um ihre lichten Reihen zu füllen, regt auf den ersten Blick zum Schmunzeln an.

 
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Der Wind des Wandels weht durch die arabische Welt. Nach Tunesien hat er Ägypten erfasst. Auch in anderen Nationen am südlichen Rand des Mittelmeeres kommen die Tage des Zorns.

 
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Mehr statt weniger Europa: Deutschland und Frankreich preschen vor, aber nicht alle ziehen sofort begeistert mit.

 
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Das Nein zur Gletscherbahn war vernünftig. Der Tourismus ist auch ohne sie erfolgreich.

 
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Es gibt wohl kaum ein emotionell aufgeladeneres Thema als die Frage des Besuchsrechts und der Obsorge über gemeinsame Kinder nach der Trennung oder Scheidung.
 
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Es ist schon fast gespenstisch, wie ruhig es um die Post geworden ist. Okay, die Schließung von Postämtern regt noch immer viele Ortschefs auf, auch wenn die Postkunden schon willig zum Postpartner pilgern. Aber sonst? Stille.
 
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Die Hoffnung auf einen zumindest weitgehend friedlichen Machtwechsel in Ägypten schwindet.
 
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Regionen, die abseits der großen Siedlungszentren liegen, verlieren an Bevölkerung.
 
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Quizfrage: Was ist der Chiemseehof? A: Ein Badehotel in Bayern. B: Ein landwirtschaftlicher Betrieb im Nonntal. C: Der Sitz des Salzburger Landtages.
 
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Der Machtkampf in Ägypten verschärft sich ein neues Mal. Präsident Hosni Mubarak hat zwar einen Rückzug auf Raten angekündigt. Doch das kann einer Volksrevolution, die die Ablösung des Autokraten erzwingen will, nicht genug sein.
 
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Die Politik verzettelt sich in kleinen Dingen. Am Beispiel, wie die Finanz die Bierkäufer ausspionieren wollte, wird viel sichtbar.
 
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Sage noch einer, dass in der öffentlichen Verwaltung keine modernen Wege beschritten werden. Die ÖIAG ist dafür ein gutes Beispiel. Dort hat man einen neuen Vorstand bestellt, und der darf sich jetzt überlegen, wie groß sein künftiges Betätigungsfeld sein soll.

 
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Die Ära Mubarak ist zu Ende. Was kommt, ist unklar. Nur eines ist sicher: Die Armee wird eine dominante Rolle spielen.
 
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In den vergangenen Tagen sorgten die Querelen im SPÖ-Landtagsklub für viel Gesprächsstoff. Manche Kluft in der Partei wurde sichtbar.