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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Januar 2011 Archive

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Es sind 22 altersschwache Häuser im Stadtteil Lehen, welche derzeit die Salzburger Politik beschäftigen. 22 Häuser mit rund 500 Wohnungen und 1000 Bewohnern.
 
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Jetzt liegt er also schwarz auf weiß da, der Rechnungshofbericht zum wohl größten Bauskandal seit dem AKH.
 
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Das Geständnis im letzten Moment ersparte dem Betrüger Wolfgang Auer-Welsbach rund ein Jahr Haft, der Justiz gibt es Auftrieb.
 
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Hilfe, die Neue Mittelschule kommt! Und zwar lieber schon heute als morgen. Doch leider fehlen jede Menge Lehrer.
 
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Die USA müssen den Protest in Ägypten stützen - schon allein, um die Islamisten in Schach zu halten.
 
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Die Zeit heilt alle Wunden. Diesen Satz bekam man früher oft zu hören, wenn man  ungeduldig wurde.  Aber wer hat heute noch Zeit? Zeit, um sich auszukurieren, um sich von Rückschlägen zu erholen? Wenn früher kranke Menschen in den mondänen Luftkurort Davos kamen, um hier wieder gesund zu werden, wussten sie, dass das sehr lang dauern könnte. Wie auch die Frau des Schriftstellers Thomas Mann, die sich im Jahr 1912 dort zur Kur aufhielt.
 
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Es wirkt wie ein Befreiungsschlag. Noch verwehrt das unansehnliche, baulich ohnehin verkorkste Mesnerstöckl den Durchblick zwischen Furtwänglergarten und Universitätsplatz. Er würde einen doppelt offenen Blick schaffen: vom Festspielbezirk auf den Grünmarkt (und umgekehrt) und - vielleicht sogar noch wichtiger - den Blick auf den gesamten barocken Baukörper der Kollegienkirche Fischers von Erlach.

 
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Gerechtigkeit für Politiker: Sie haben pauschale Verachtung und Häme nicht verdient. Zu viel Stress, zu viele Konflikte, zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung und eine weitgehend fremdbestimmte Zeiteinteilung: Das sind die unerwünschten Nebenwirkungen, die der Beruf des Politikers mit sich bringt.

 
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Unangenehme Gratwanderung

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Die Führungskräfte von börsenotierten Unternehmen befinden sich in der Zwickmühle: Einerseits verlangen ihre Aufsichtsräte und große Investoren, eigene Aktien zu kaufen. Was Sinn ergibt, weil auch signalisiert wird, an die positive Entwicklung der Firma zu glauben.

 
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Internationale Großkonferenzen stehen in der Kritik. Aber wer an die Kraft des Wortes glaubt, muss den Dialog pflegen. Der Verbesserung des Zustands der Welt verpflichtet. So lautet die Leitlinie des World Economic Forum, das seit nunmehr 40 Jahren in Davos abgehalten wird.

 
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Die Tunesier haben das arabische Bewusstsein verändert. In diesem Sinne gibt es längst einen "Dominoeffekt".

 
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Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren. Ein Trinkspruch, der hierzulande gerne angewandt wird.
 
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Der kritische Konsument, der Fairtrade-Bananen kauft und die Produktionsbedingungen seiner Turnschuhe hinterfrägt, macht im Urlaub geistig Ferien.
 
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Es gibt drei Reizworte in der Salzburger Museumsszene. Das eine bringt einen zum Lachen: „Sound of Music"-Museum. So wie Regierungspolitiker von Stadt und Land seit Jahren einen Standort nach dem anderen vorstellen, dies mit Studien belegen, doch diese später wieder ad acta legen, ist ein schlechter Witz.
 
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Der Aufruhr in Ägypten hat die politischen Schwergewichte in der Opposition des Landes noch nicht erreicht.
 
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Eigentlich war Norbert Darabos schon vor seinem ersten Amtsantritt rücktrittsreif. Der damalige Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hatte den überzeugten Antimilitaristen erst fünf Minuten vor der öffentlichen Bekanntgabe beiseite genommen und zu ihm gesagt: „Du wirst Verteidigungsminister."
 
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Gabi Burgstaller sucht Konflikte nicht. Wahrscheinlich mag sie diese auch nicht besonders. Sie trägt sie aber aus, wenn sie das für nötig hält - auch mit Härte. Zuletzt konnte sich etwa der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll davon überzeugen, dass ihm die Kollegin öffentlich Paroli bot: In der Debatte um Bildung und Verwaltung sah der wohl mächtigste Mann der ÖVP gar nicht gut aus.
 
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Österreich hält nicht nur den Weltrekord bei Frühpensionen wegen Invalidität, sondern auch bei Pensionierungen wegen psychischer Probleme.
 
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Neue alte Lehren

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Beim jüngsten Großeinkauf im Supermarkt fiel der Blick wieder einmal bewusster über das Warensortiment, das im Einkaufswagen landete. Es gibt fast keine Lebensmittel mehr, die nicht in Plastik eingeschweißt, umwickelt oder in Kunststoffbehältern abgefüllt sind.

 
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Junge Trendsetter erfinden den bereits in die Jahre gekommenen Vegetarismus neu und setzen damit einen ethischen Trend. Birkenstocksandalen, Jutesackerl und ein gräuliches Tofu-Schnitzel, das verschämt als Jause mit in die Arbeit genommen wurde. Das waren früher die Versatzstücke, mittels derer man einen Vegetarier problemlos erkennen konnte.

 
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Es ist so wie bei einem exklusiven Klub: Alle wollen hinein, viele können nicht. Der Mythos Top Ten, also der elitäre Kreis der zehn besten Tennisspieler der Welt, ist seit Kurzem für Jürgen Melzer abgehakt
 
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Auf den ersten Blick ist natürlich die Enttäuschung für das ÖHB-Team groß. Ein Sieg, vier Niederlagen - das ist weit unter den Erwartungen. Wichtig wird aber sein, wie man die Erfahrungen aus diesem Welt-Handballturnier mitnehmen wird können. Die EM-Qualifikation steht weiter an.
 
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An der Universität ist es wie in der Politik: Durch Schweigen lässt sich ein Problem nun mal nicht aus der Welt schaffen.

 
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Es bleibt dabei: In den letzten fünf Jahren gab es einen einzigen ÖSV-Sieg am Hahnenkamm (Klaus Kröll im Super G 2009). Diese nicht wirklich gute Bilanz im Vergleich zu 19 ÖSV-Hahnenkammsiegen zwischen 1996 und 2003 wäre normal Anlass für ein paar kritische Fragen, ebenso wie der Umstand, dass heuer nur noch sieben heimische Abfahrer beim bedeutendsten aller Skirennen am Start waren.
 
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Die Tunesier sind enttäuscht von Europa. Vor allem von Frankreich sehen sie sich im Stich gelassen. Das Volk in Tunesien habe seine Revolution nicht mit, sondern gegen das offizielle Europa gemacht, bemerkt bitter die Menschenrechtsaktivistin Sihem Bensedrine.
 
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Bei der Debatte um die Heeresreform liegen die Nerven blank. Verteidigungsminister Norbert Darabos hat Militärs mit Konsequenzen gedroht, falls sie seinen Plan, die Wehrpflicht abzuschaffen, nicht unterstützen. Eine Vorgangsweise, die nicht akzeptabel ist.
 
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Braucht es denn immer gleich Gesetze, um Frauen und Männer in der Arbeitswelt gleichzustellen? Ja. Sonst ändert sich nichts.
 
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„Wer Visionen hat, der braucht einen Arzt." Dieser Satz wird dem früheren österreichischen Bundeskanzler Franz Vranitzky zugeschrieben. Er beteuert, ihn nie gesagt zu haben, dennoch klebt er an ihm wie Pech. Gesagt hat den Satz ein anderer sozialdemokratischer Bundeskanzler -  Helmut Schmidt. Wenn es so ist, was braucht dann jemand, der Euro-Visionen hat? Sehr gute Nerven.
 
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Chinas Aufstieg vollzieht sich schneller als erwartet. Das weckt Amerikas Argwohn. Zwei Konkurrenten müssen die Kooperation üben.

 
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Gabi Burgstaller muss der Landespartei Beine machen. Da hat sie viel zu tun. Roland Meisl hatte im Olympia-Untersuchungsausschuss arg gepatzt, sodass die Opposition SPÖ und ÖVP überstimmen konnte. Das war eine peinliche Panne. Aber sie allein wird nicht der Grund dafür sein, dass Meisl demnächst wohl als Klubchef den Hut nehmen wird müssen.

 
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Respektieren Erwachsene die Rechte von Kindern? „Zu wenig", sagt die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Salzburg. Wenn man sie denn fragt. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft hat das getan.

 
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Wieder liegt ein Läufer nach einem Sturz auf der Streif im Koma - und wieder wird die Show weitergehen.
 
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Heftige Reaktionen des Boulevards hat die  Kostenschätzung  für die   Sanierung des Parlamentsgebäudes  hervorgerufen. Eines der durch Regierungsinserate hoch subventionierten Blättchen verstieg sich sogar zu einem Vergleich mit  dem skandalösen Millionengrab Skylink in Wien-Schwechat.
Dazu ein einfaches Rechenexempel: Wenn die Sanierung des denkmalgeschützten Hohen Hauses an der Ringstraße 300 Millionen Euro kostet, ist das etwa  die Summe, die wir in zwei Wochen  an Zinsen für unsere Staatsschulden  bezahlen müssen.  In zwei Wochen!
Über dieses verlorene Geld regt sich niemand auf. Im Gegenteil: Politiker, die immer weiter Schulden machen, stehen am Boulevard hoch im Kurs. Die Rettung eines der für die Geschichte und die Politik Österreichs zentralen Bauwerke  wird hingegen skandalisiert. Was für ein seltsames Land.
 
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Der öffentliche Diskurs, die  freie Meinungsäußerung und die gemeinsame Suche  nach Lösungen sind elementare Grundpfeiler der Demokratie.  Die EU muss deutlich machen, dass an diesen Grundpfeilern nicht gerüttelt werden darf.
 
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Armes Italien

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Silvio Berlusconi sei geschwächt vom ausschweifenden Lebenswandel, erleide Ohnmachtsanfälle, sei ansonsten „inkompetent" und „aufgeblasen", lauten die Berichte von US-Diplomaten, veröffentlicht von Wikileaks.
 
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Von großen Erwartungen und kleinen Eingeständnissen: Österreichs erfolgloser Auftritt bei der Handball-WM.
 
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Fünf Jahre ist es her, dass mit dem Museumsleitplan für Gebäude um den Domplatz ein Rundgang mit dem Motto „Himmel und Erde in einer Hand" angekündigt worden ist. Auf dem Weg durch Dom, Franziskanerkirche, St. Peter und Residenz sollten die Erzbischöfe „als geistliche und weltliche Herren" vorgestellt werden.


 
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Das waren sie also, die Herbstferien. Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg.
Man könnte meinen, das sei typisch für die heimische Bildungspolitik: Ein Schritt vor, einer zurück. Und die Frage ist berechtigt: Wie soll jemals etwas weitergehen im Schulsystem, wenn nicht einmal ein Minireförmchen namens Herbstferien gelingt?



 
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Knapp 60 Prozent der Lehrer, Eltern und Schüler in Salzburg haben Herbstferien abgelehnt. So erhellend kann Bürgerbeteiligung sein.
 
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Der allgemeine Frust über den Stillstand in Österreich bezieht sich in erster Linie auf die handelnden - oder besser gesagt nicht handelnden - Politiker und auf die politischen Parteien. Er bezieht sich nicht auf die Politik insgesamt.
 
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Steve Jobs ist eine Ikone der Computerszene. Als der Mac, der erste Computer mit grafischer Oberfläche, 1984 auf den Markt kam, revolutionierte Jobs damit den Markt. Seit damals haftet ihm das Image des Revoluzzers an, der sich gegen die Riesen der Branche - erst gegen IBM und später auch gegen Microsoft - und auf die Seite der User stellt.
 
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Ein Risiko, das sich lohnt

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Die Salzburger Mozartwoche hat profilierte Kontur gewonnen, die auch ein Auftrag für die Zukunft ist.
 
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Beim Militär wird Gehorsam meist als Tugend angesehen, in der Politik als notwendiges Übel, wenn man nach oben kommen will. Nur nennt sich Gehorsam gegenüber der Parteiführung dann lieber Loyalität. Im Laufe einer militärischen wie einer politischen Karriere kann es geschehen, dass irgendwann Gewissen mit Gehorsam kollidiert.
 
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In Wien toben derzeit ideologische Stellungsgefechte zwischen SPÖ und ÖVP - es geht um die Frage, ob die Wehrpflicht abgeschafft wird, und was das für das Bundesheer bedeutet.  SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos ist jedenfalls für ein Freiwilligenheer, und so muss  auch Parteikollegin Gabi Burgstaller dafür sein. Das hat sie bereits öffentlich kundgemacht.
 
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Das Vorjahr war in der Eurozone von hektischen Rettungsaktionen gekennzeichnet, um finanzmarode Staaten vor dem Zusammenbruch zu retten. 2011 gilt es nun, wieder Handlungsspielraum und Vertrauen in die europäische Wirtschaftspolitik zurückzugewinnen.
 
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Die Einführung einer Berufsarmee würde energische politische Schritte erfordern. Also wird es nicht passieren.
 
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Die katholische Kirche kämpft derzeit an zwei Fronten: Sie muss verhindern, dass noch mehr Katholiken der Kirche den Rücken kehren, und sie will mit einer Schwerpunktaktion jene zurückholen, die bereits ausgetreten sind.
 
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Die Hoffnung, mit der Flucht des Kleptokraten Ben Ali beginne für die Tunesier eine Zeit des politischen Aufbruchs, trügt. Noch haben die Anhänger der bisherigen Herrscher nicht völlig aufgegeben. Vielmehr sollen jene neue politische Verhältnisse schaffen, die seit Jahren an den Schalthebeln der Macht saßen. 
 
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Im Slalom hat der ÖSV nicht erst seit heuer das stärkste Team der Welt. Denn jeder aus dem Quintett, das bei der WM in Garmisch am 20. Februar antritt, kann Weltmeister werden. Von Hirscher über Raich, Herbst, Matt bis Titelverteidiger Pranger.
Aber: Warum wohl sind Österreichs vorige Saison sieglose Abfahrer wieder zu Siegläufern geworden?
 
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Immer auf Empfang

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Hastig ein paar letzte Sätze. Der Mann geht auf engem Radius vor und zurück.  Vor dem Zugfenster  keucht  er Notwendigkeiten über den Bahnsteig,  atmet pure Dringlichkeit aus, spuckt sie ruhelos ins Handy. Er war noch einmal raus auf den Bahnsteig gesprungen. Im Zug, sagt er, als er wieder eingestiegen war, telefoniere  er ja nicht. Aus Frust, weil es eh keine g'scheite Verbindung gibt, wenn du im Zug sitzt. Und neuerdings auch aus Prinzip.
 
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 Zwei Freunde im Café. Der eine lässt die Zeitung sinken (seufzt): „Das neue Jahr beginnt wie das alte geendet hat?" Wuchterl: „Inwiefern?" Simperl: „In Großbritannien hat die Regierung vor den Banken kapituliert." Wuchterl: „Wieso?" Simperl: „Es wird jetzt doch keine Begrenzungen für die Boni von Bankern geben." Wuchterl: „Gut so." Simperl: „Du scherzt?"
 
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Die lang aufgestaute Wut über das tunesische Unrechtssystem ist inzwischen größer als die Angst vor Polizei und Militär.
 
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In der Debatte über die Beibehaltung oder Abschaffung der Wehrpflicht wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Die Frage, ob junge Männer auch in Zukunft sechs Monate zum Heer müssen, sollte nämlich am Ende einer intensiven Diskussion über die Verteidigungspolitik des Landes stehen und nicht deren Anfang bilden.
 
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Entmündigt und unter Fürsorge: Ein Jahr nach dem Erdbeben ist Haiti fest in den Händen der internationalen Hilfsindustrie.
 
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Es schmeichelt der Eitelkeit, in der „ZIB 2" interviewt zu werden, vom Magazincover zu lachen und zu jenen zu gehören, deren Wort stets Gehör findet.  Politiker streben nach Öffentlichkeit und nach Geltung. Darin lediglich eine Profilierungsneurose zu sehen, wäre höchst ungerecht.
Denn ohne Öffentlichkeit und Vernetzung  mit den Mächtigen ist keine Politik zu machen. 
 
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Schier Unglaubliches trägt sich in diesen Tagen in der Landeshauptstadt zu: Der Bus und die S-Bahn haben von einem Tag auf den anderen enorme Zuwächse bei Fahrgästen verzeichnet. Wie das? An einem einzigen Punkt, am Nelböck-Viadukt am Bahnhof, wurde eine wichtige Verkehrsachse für Pkw gekappt.
 
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Bei der „Besetzungsposse" rund um den Präsidentenposten am Landesgericht Wiener Neustadt ging es möglicherweise um mehr als bloß den „unrunden" Wechsel einer bewährten LG-Präsidentin von einem Gericht an ein anderes.
 
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Es ist gut und richtig, sich darüber zu empören, dass die EU-Kommission um fünf Millionen Euro Kalender für Schulen drucken lässt und dabei die christlichen Feiertage vergisst. Solche Schlampereien sollten nicht vorkommen, wenn gleichzeitig sehr wohl die Festtage anderer Religionen eingetragen werden.
 
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Tunesiens Machthaber hat in den Augen der Bürger jede Glaubwürdigkeit verspielt. Das  Herrschaftssystem von Ben Ali ist am Ende.
 
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Eigentlich bietet das 20er Haus im Schweizergarten in Wien viele Gründe zur Freude: Da wird ein österreichisches Architekturjuwel nach jahrelangem Verfall gründlich saniert. Da wird diese Keimzelle der Moderne mit unterirdischen Räumen und nebenstehendem Turm großzügig ausgebaut. All dies erfolgt zugleich mit dem Abriss des Südbahnhofs zum Neubau des Hauptbahnhofs, sodass am Treffpunkt großer Verkehrsadern auch Geist und Kunst pulsieren werden. Und doch ist Schlimmes zu befürchten. Auch wenn der Bau bis September 2011 fertig wird, fehlt es, glaubt man Agnes Husslein, der Herrin über Belvedere und 20er Haus, an Subvention und somit an Budget für den Betrieb. Was wird die erste Ausstellung? „Wir wollen dem Publikum die Möglichkeit geben, das Haus selbst zu erleben", sagte Husslein am Mittwoch. Es wird also bloß das Haus vorgestellt.
 
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Das Ende des Zivildienstes brächte riesige Probleme. Diese sind nicht unlösbar. Das SPÖ-Konzept jedoch löst sie noch nicht.
Die SPÖ hat sich am Mittwoch erwartungsgemäß nicht zu der Entscheidung durchringen können, die Wehrpflicht über Bord zu werfen. Und - in diesem einen Fall - darf man froh sein, dass die Kanzlerpartei zögert. Für einen Schnellschuss, wie sie ihn im Wiener Wahlkampf abgefeuert hat, steht zu viel auf dem Spiel.
 
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Schneller als erwartet ist er gekommen, der Lehrermangel, der Pflichtschulen, mittlere und höhere Schulen gleichermaßen trifft.
Gründe gibt es mehrere. Durch die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl und die Einführung der Neuen Mittelschule stieg in den vergangenen Jahren der Personalbedarf. Das war vor zehn Jahren noch nicht absehbar.
 
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Die Lunte auf der anderen Seite des Mittelmeers, vor der südlichen Haustür Europas, glimmt schon ziemlich lang. Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Pulverfass in Nordafrika explodiert. Auch Diktatoren wie Tunesiens Staatschef Ben Ali können irgendwann nicht mehr die jahrelang angestaute Frustration des Volks in Zaum halten. Denn sie wird bis zum Explosionspunkt angefacht durch den Zorn über mangelnde Bürgerfreiheiten, über die Korruption der Mächtigen und über fehlende wirtschaftliche wie politische Perspektiven.
 
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Regierung und Landeshauptleute steuern Österreich immer tiefer in die Bredouille. Trotz Wirtschaftskrise, die den Energieverbrauch und damit die Emissionen teilweise massiv dämpfte, liegt unser Land auch im zweiten Jahr der Kyoto-Periode weit neben seinem selbst gewählten Ziel. Es behält seine Position als europäisches Schlusslicht.
 
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Lebende Litfaßsäulen

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Nein, es ist kein neuer Modetrend, den die Postbediensteten vorleben. Ein Großkunde, der einst abgesprungen ist und nun in die Arme des Unternehmens  zurückkommt, hat es nach Auffassung der Konzernleitung verdient, dass sich die Mitarbeiter darüber freuen und das auch zeigen. 
 
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Sehr schön! Die Stadt möchte ihre Bürger dazu bewegen, weniger Müll zu verursachen. Dagegen kann man kaum etwas haben - ist doch der jährliche Abfallberg binnen eines Jahrzehnts um ein Fünftel gewachsen.
 
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Er habe schon auf Beerdigungen eine bessere Stimmung erlebt, hatte im Jänner 2009 ein mächtiger US-Autohändler  gesagt. Der Branche wurde eine schreckliche Zukunft vorausgesagt. In der Tat gingen mit Chrysler und General Motors zwei Giganten in Konkurs, um keine zwei Jahre später besser als in den „goldenen Autozeiten" dazustehen.   
 
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Waffenlieferungen sind beim Wettlauf der Welt um Afrikas Rohstoffe das Schmiermittel für gute Geschäfte. 
 
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Lange wird sich die katholische Kirche nicht mehr um ernsthafte Reformen drücken können. Tatsächlich sind sie überfällig.
 
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Die Wetterprognose unserer Salzburger Meteorologen stimmte für den trüb-grauen Montag haargenau - die für den Tag der Nelböck-Viadukt-Sperre prognostizierte Verkehrskatastrophe hingegen fand nicht statt. Im Gegenteil: Im Vergleich zu normalen Werktagen war rund um die  Bahnunterführung paradiesisch wenig los.
 
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Justizministerin Claudia Bandion-Ortner schlittert dahin. Bei ihrem Bawag-Urteil, das vom OGH korrigiert wurde, konnte man noch sagen: „So ist es halt im Richterleben." Und dass mit einem schöngeredeten Mangelbudget keine Wunder zu wirken sind, sei konzediert.
Dazu kommen aber immer wieder: schlechtes Timing, taktische Fehler und - wie die Turbulenzen in Wiener Neustadt zeigen - peinliche Kommunikationsprobleme.
 
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Das neue Jahr - es bringt nichts Neues. Also wird, kaum ist 2011 ein paar Tage alt, hurtig über den bevorstehenden finanziellen Untergang Portugals spekuliert.
 
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Lächerlich ist Zensur wegen politischer Korrektheit oder Prüderie. Man nehme „Moby Dick".
 
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Die Gier nach billigen Lebensmitteln sorgte dafür, dass man sich weltweit vor einem einzigen Futtermischer fürchten muss.

 
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Empört euch! So heißt eine  30-seitige Broschüre, Überraschungsbestseller in Frankreich. Autor ist der in Berlin geborene Résistance-Kämpfer Stéphane Hessel. „Wir, die Veteranen der Widerstandsbewegung, rufen die jüngeren Generationen dazu auf, das Erbe der Résistance und ihre Ideale zu leben und weiterzugeben. Wir sagen ihnen: Nehmt das Steuer in die Hand und empört euch", schreibt der 93-jährige frühere UNO-Botschafter. Mehr als 500.000 Mal ging die Anleitung zum Aufbegehren  über den Ladentisch.  
 
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Österreichs Slalomtruppe präsentiert sich vor den Klassikern in Wengen und Kitzbühel in Superform, allen voran die beiden Salzburger Marcel Hirscher und Reinfried Herbst.

 
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Der Generalstab des Bundesheeres hat vergangenes Jahr im Auftrag von Verteidigungsminister Norbert Darabos die Kosten eines Berufsheeres errechnet. Das Ergebnis: Wenn die Profiarmee die gleichen Aufgaben erfüllen soll wie die heutige Wehrpflichtigenarmee, müsste das Verteidigungsbudget auf vier Milliarden Euro verdoppelt werden.

 
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Oft sind die Themen, bei denen doch alles klar sein müsste, die heikelsten. Wie bei der Frage, wann und wo die Rechnungshöfe von Bund und Land nachbohren dürfen und wo nicht. Die logische Antwort wäre: Je mehr Kontrolle, desto besser. Einschau überall, wo Steuergeld im Spiel ist. Transparenz aber auch dann, wenn private Geldgeber und öffentliche Hand gemeinsam Projekte planen.

 
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Monatelang heizte die politische Rechte das Klima in den USA auf. In dieser vergifteten Atmosphäre griff ein junger Mann zur Waffe.

 
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Mehr Geld für die Ausbildung von Pflegekräften ist gut, das allein reicht aber nicht. 
 
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Bei der Aufsicht über den Finanzmarkt hat Österreich Nachholbedarf. Noch laboriert man aber an der Aufarbeitung von Altfällen. 
 
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Und sie bewegt sich doch: Die Große Koalition beginnt das neue Jahr mit kleinen Fortschritten in der Bildungspolitik.
 
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Das war kein Befreiungsschlag, wie ihn viele erwartet hatten. Sicher, Westerwelle hat sich angriffslustig gezeigt wie in seinen besten Tagen. Er hat den politischen Gegner attackiert. Er hat Erfolge Revue passieren lassen. Doch vor allen Dingen hat er um den heißen Brei herumgeredet: um den Zustand seiner eigenen Partei.
 
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Mehrmals hatten die Behörden einen Steirer schon bestraft, weil er betrunken mit dem Auto gefahren war. Geholfen hat es nichts. Nach durchzechter Nacht und drei Stunden Schlaf - wohl um sein Gewissen zu beruhigen - setzte sich der 23-Jährige wieder hinters Steuer - die Freundin auf dem Beifahrersitz. Mit 1,6 Promille Restalkohol kam er von der Straße ab - Frau und Lenker wurden schwer verletzt. Jetzt muss der unbelehrbare Alkosünder ein halbes Jahr ins Gefängnis. Auch wenn die Gerichte unbedingte Haft über Alkolenker bislang eher nur dann verhängten, wenn ein Mensch sterben musste, ist das Urteil ein richtiges Signal: Wenn Führerscheinentzüge und Geldbußen keine Wirkung zeigen, dann vielleicht der Freiheitsentzug. Im Gefängnis hat man viel Zeit zum Nachdenken. Und zum Umdenken.
 
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Wer erfolgreich sein will, der muss nicht nur weit springen, sondern auch den richtigen Zeitpunkt für die Pointe kennen.

Erfolgreich sind Österreichs Skispringer schon immer gewesen. Der Tourneesieg von Thomas Morgenstern war der zwölfte für den heimischen Skiverband. Dass sie dabei so sehr im Blitzlichtgewitter stehen wie in den vergangenen Tagen, ist aber neu.
 
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Es darf den Bürgern nicht verübelt werden, wenn sie sagen, den Großen passiere doch ohnehin nichts. Sie kommen zu der Meinung, weil sie beinahe täglich neue haarsträubende Details über üble Machenschaften in Banken und Wirtschaft serviert bekommen, aber selten etwas von Konsequenzen für die Akteure lesen. Da fließen so nebenbei mal eben 50 Mill. Dollar an einen ohnehin fürstlich bezahlten Bankmanager einer Bank, für deren Unvermögen in Bayern wie in Österreich die Steuerzahler gerade  bluten. Da gefriert einem schon mal das Blut.
 
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Ob der Rückzug der Wirtschaftskammer aus der Österreich Werbung sinnvoll ist oder nicht, bleibt dahingestellt. Auch, ob es sich hierbei nur um die Pflege von Eitelkeiten handelt oder  die Vertragskündigung  eine Trotzreaktion darstellt,  wird ein Geheimnis bleiben.  Eines  aber steht fest: Eine Punktlandung für die  österreichische Tourismuswerbung  wird der Absprung der Wirtschaftskammer sicher nicht.   


 
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Für Präsident Barack Obama beginnen heute andere Zeiten in Washington. Er muss sich mit einem Kongress herumschlagen, der seine Politik nicht nur blockieren, sondern rückgängig machen will. Realistisch gesehen dürfte es bei symbolischen Schlachten bleiben: Die Republikaner im Repräsentantenhaus müssen sich die Macht im Kapitol mit der demokratischen Mehrheit im Senat teilen.
 
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Was vor allem fehlt, ist der gesellschaftliche Konsens, dass Behinderung als Teil des Lebens zu akzeptieren und Hilfe selbstverständlich ist.
 
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Mangel an Alternativen

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Beinahe sang- und klanglos wurde in Deutschland ein Ersatz für die Zivildiener gefunden: das freiwillige soziale Jahr. Seit Jahren ist in der Bundesrepublik eine gesetzliche Regelung dafür vorhanden. Die  absolvierte Zeit  wird für die Pensionsvorsorge angerechnet,  das Kindergeld wird ausbezahlt, die Einsätze können teils im Ausland absolviert werden. Und 35.000 Freiwillige haben sich für ein Soziales Jahr entschieden. Warum? Weil es  nicht an Attraktivität mangelt.
 
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Es ist alles nur geklaut. Auch dieses Zitat. Denn "Leise kriselt der Schnee" fiel den Kollegen des "trend" ein. Ach, was für ein schönes Wortspiel ist das nur! Allerdings: Von Krise ist nichts zu merken. In den Skiorten "brummt" es wie lange nicht.
 
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Keine Ankündigung wurde so oft gemacht und so oft nicht eingehalten wie jene von der "Verwaltungsreform".
 
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Sie heißen Aktuare, Finanz- und Versicherungsmathematiker und sind weitgehend fremde Wesen. Dabei müssten die Experten, die mit mathematischen Methoden der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Statistik finanzielle Unsicherheiten bewerten, gerade in unsicheren Zeiten in Unternehmen gefragte Leute  sein.
 
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Der Machtkampf im Staat Elfenbeinküste ist für ganz Afrika ein schlechter Start ins neue Jahr.
 
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Mit einem hat Beamtengewerkschafter Neugebauer recht: Selten kamen Einschnitte im Pensionsrecht so übergangslos.
 
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Einfach ernüchternd. So beschreibt Planungsstadtrat Johann Padutsch den Graben, der sich zwischen verkehrsplanerischem Wunsch und der Wirklichkeit auftut. Diese Wirklichkeit sieht so aus: Immer mehr Menschen fahren Auto, immer weniger gehen zu Fuß. Geradelt wird gerade noch im Sommer, der Bus fristet eher ein Nischendasein.