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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Dezember 2010 Archive

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13.600.000.000 Euro sind viel Geld. Nämlich so viel, wie die Autofahrer 2011 Steuern löhnen.
 
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Die Dominanz der österreichischen Skispringer ist größer denn je zuvor. Während die ÖSV-„Superadler" Sieg um Sieg feiern, werden die Konkurrenten von den Erfolgen regelrecht erdrückt. Nur ein einziges Mal in der laufenden Saison stand keiner aus dem rot-weiß-roten Springerteam auf der obersten Treppe des Siegerpodests. Allein Thomas Morgenstern gewann fünf Mal, sein Triumph in Oberstdorf war der achte Tournee-Tagessieg eines Österreichers in Folge.
 
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Ein Bollwerk der Demokratie

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Die Verurteilung des ehemaligen Staatspräsidenten Mosche Katsav wegen schwerer sexueller Delikte hebt Israels Position als einziger funktionierender Rechtsstaat im Nahen Osten hervor. Selbst in Westeuropa werden Staatsoberhäupter nur selten, wenn überhaupt, vor Gericht gestellt.
 
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Moderne Gesellschaften kämpfen immer öfter mit einer Erosion ihrer demokratischen Strukturen - oder damit, dass sich diese Strukturen noch nicht so richtig entwickelt haben. Es sind aber nicht nur Länder wie China, Russland oder Ungarn mit seinem jüngst erlassenen Mediengesetz, die mit einem Defizit an Demokratie leben.
 
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Militärisch ist der Krieg nicht zu gewinnen - weder für die NATO noch für die Taliban. Gerade darin liegt die Chance.
 
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Tote Hose. So bezeichnete jüngst ein ÖSV-Mitarbeiter hinter vorgehaltener Hand die Stimmung an zu vielen Weltcuporten.
 
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Ein Mal im Jahr lassen es die Menschen rund um den Erdball so richtig krachen. Allein in Österreich gehen zu Silvester mehr als zehn Millionen Euro buchstäblich in Rauch auf.
 
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Selten wird in der Politik so viel gelogen wie im Wahlkampf - und in der Zeit danach.
 
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Eigentlich kann man nur noch den Kopf schütteln:  Seit Jahren warnen Polizei, Medien und Arbeiterkammer mehr oder weniger „für die Katz'" vor der Teilnahme an betrügerischen Schenkkreisen oder Pyramidenspielen.
 
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Bei allem Verständnis für viele - auch notwendige - Einsparungsmaßnahmen, die das Justizressort für 2011 beschlossen hat: Einsparen auf Kosten von Justizopfern ist ein ebenso falscher wie beschämender Weg.
 
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Die Landwirtschaft zählt zu den Branchen mit den höchsten Produktivitätszuwächsen. Angesichts günstiger Lebensmittel freut das die Konsumenten, die Bauern freilich haben nichts davon. Sie sind Opfer ihrer eigenen Tüchtigkeit. Immer höhere Produktionsleistungen und immer niedrigere Preise halten sie einer Abwärtsspirale fest.
 
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Eine Verschärfung der Strafe heißt nicht automatisch, dass ein Umdenken erfolgt. Ein längerer Führerscheinentzug ist aber ein effizienteres Mittel, als lediglich Geldstrafen einzuheben.
 
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2011 und 2012 sind Jahre ohne Wahlen. Also planen SPÖ und ÖVP eine andere Art von Kräftemessen - auf Kosten des Heeres.
 
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Auf den ersten Blick unterscheidet sich das jüngste Urteil für Michail Chodorkowski kaum vom Schuldspruch aus dem Jahr 2005.
 
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Beim Glücksspiel bringt das neue Jahr einige Änderungen. Die Regierung kann nur hoffen, dass die angestrebten Verbesserungen vor dem Europäischen Gerichtshof halten.
 
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Flughäfen und Bahnbetreiber haben das Schneechaos nicht gut gemeistert.  Am strengen Winter sind sie aber nicht schuld.
 
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Den Rücktritt der Ministerin für Justiz kann nur fordern, wer in ihr die  "Oberrichterin" sieht.
 
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Man kann an ein und demselben Ort nicht beides haben: Der Nationalpark und eine Tunnelbahn, die Tausende Skifahrer Richtung Mölltaler Gletscher in Kärnten befördert, sind nicht vereinbar.

 
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Mit der Ratifizierung des START-Abkommens im Senat feiert Barack Obama ein politisches Comeback, das nach der Schlappe bei den Kongresswahlen wenige für möglich gehalten hätten.

 
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Nach der Budgetdebatte stellt sich die Frage: Was ist im Hohen Haus größer - die bauliche Tristesse oder die politische?
 
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Da hat er sich gern geirrt, der Insolvenzexperte vom Kreditschutzverband von 1870. Die für heuer vorhergesagte Pleitewelle auf einen neuen Rekordwert von 7500 Insolvenzen ist ausgeblieben, vielmehr sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um fast 8 Prozent. 
 
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Es ist ein politisches Trauerspiel gleich in doppelter Hinsicht. Ungarn, einst  ein Vorreiter von Ostmitteleuropas Wende zur Demokratie, bewegt sich heute, unter der Regie von Premier Viktor Orban,  wieder weg von der Demokratie. Anders lässt sich das neue ungarische Mediengesetz nicht interpretieren. 
 
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Dank einer vorbildlichen medizinischen Versorgung  rettet die Republik Österreich einer 36-jährigen Frau das Leben. Die Patientin erhält ein Spenderorgan. Operation und Nachversorgung kosten der Öffentlichkeit mehrere zehntausend Euro. In Österreich kommen Menschen auch dann in medizinische Behandlung, wenn sie kein Geld haben. Bis zu diesem Punkt könnte man eine Weihnachtsgeschichte verfassen.
 
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Jahre des Stillstands im Umgang mit jugendlichen Straftätern zeigen eine verhängnisvolle Wirkung. 
 
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Die Reform der Osterfestspiele behält das Potenzial für eine sinnvolle Neuordnung.
 
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Baustadträtin Claudia Schmidt hat dieser Tage wenig Gespür für Schnee und Schneeschaufler bewiesen. Ihre Drohung, Privatleute und Räumdienste anzuzeigen, die Schnee auf die Straße kippen, hat sie  Sympathien gekostet.
 
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Die Schule im Ort, die Kinder vom frühesten Alter an betreut, das Krankenhaus in unmittelbarer Nähe, die häusliche Pflege gesichert. So wünschen sich Bürger die Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen. Für immer mehr Gemeinden wird das freilich zum finanziellen Seiltanz ohne Netz. Zwei von drei Kommunen kommen mit ihrem Budget nicht aus, vielen geht die finanzielle Kraft zum Investieren aus.
 
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Die Vierschanzentournee kann kommen. Mit sieben Siegen in bisher acht Saisonbewerben setzen die ÖSV-Superadler im Weltcup neue Maßstäbe.
 
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Die EU will ihrem Treibstoffverbrauch zehn Prozent Biosprit beimengen. Der Kollateralschaden für das Klima ist gewaltig.
 
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Es hat sich herumgesprochen, dass die Leistungskraft des politischen Personals im Land nicht berauschend ist.
 
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Wohnen war in Stadt und Land Salzburg noch nie so teuer wie heute. Grundstücks- und Mietpreise verleiten den Laien zur naiven Frage: „Schilling oder Euro?" Es geht um Euro und um eine viel stabilere „Währung": Immobilien.

 
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Europas Demokratien sind in der Krise, und der wenig zimperliche Umgang der Mächtigen mit den Medien ist ein Indiz dafür. Die „vierte Gewalt" wird daran gehindert, strenger Kontrolleur der Regierenden zu sein.

 
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Die Bürger Europas sind aufgebracht. Gefährlich aufgebracht.

 
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Ein Wahlergebnis sollte unstrittig und damit unantastbar sein. Ist es aber nicht. In den vergangenen zwei Jahren gab es fast bei jedem Urnengang in Österreich Verdachtsfälle auf Manipulation.
 
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Das Redaktionsgeheimnis ist nicht ein Privileg der Journalisten, es ist ein Privileg der österreichischen Demokratie.
 
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Nein, der Flughafen Wien macht keine Verluste. Wäre auch ein Kunststück, wenn ein Infrastrukturunternehmen in geografisch idealer Lage und - trotz Übernahme der AUA durch die Lufthansa - mit noch immer Quasi-Monopol-Stellung Miese schriebe. Das haben nicht einmal diese Vorstände hinbekommen.
 
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Stadt und Land Salzburg laufen Gefahr, zwei große Chancen zu vergeuden.
 
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Ein Jahr lang hat der Olympia-Untersuchungsausschuss getagt, diskutiert, Zeugen vernommen, Akten gewälzt. Die gesamte, desaströs gescheiterte Salzburger Bewerbung noch einmal durchgekaut. Nach Fehlern gesucht, nach Lücken in der Kontrolle gefahndet, letztlich auch versucht, Verantwortung festzumachen.
 
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Die Debatte über die Abschaffung der Wehrpflicht wird dort enden, wo derzeit alles endet: beim fehlenden Geld.

Der österreichische Feldherr Raimondo Montecuccoli sagte einmal, zum Kriegführen brauche es drei Dinge: Geld, Geld und nochmals Geld. Genauso ist es beim Berufsheer.
 
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In zwei Bereiche lässt sich das Programm der Wiener Festwochen 2011 bündeln: Musik und Schauspiel. Stefanie Carp hat für das Schauspiel ein kluges, vielfältiges, gewichtiges Programm erstellt, das sie in der Pressekonferenz ideensprudelnd schilderte. Stéphane Lissner hingegen las einen englischen Text so streng vom Blatt, als hätte ein Sprachlehrer zuvor mit ihm geübt und ihm wegen seines französischen Akzents abgeraten, frei zu sprechen.
 
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Eigentlich hätte den 13 Angeklagten, die seit März in Wiener Neustadt vor Gericht stehen,  nichts Besseres passieren können, als dass ihr Verfahren als „Tierschützerprozess" apostrophiert wird. Allein dadurch genießen diese Aktivisten Sympathie weiter Kreise.
Liest man allerdings die Anklage, so geht es hier nicht um Ausflüge in den Streichelzoo,  sondern um die Organisation von Kampagnen gegen Bekleidungshäuser (Stichwort: Pelze),  Produzenten landwirtschaftlicher Produkte (Stichwort: Tierhaltung) und gegen die Jagd. Das sei der Hintergrund von Sachbeschädigungen, Brandstiftungen und Sabotageakten.
 
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Alles für PISA

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Heute steht „PISA" auf dem Programm. Alle Parteien im Salzburg Landtag werden ihre Vorschläge deponieren, wie die Schüler künftig ihre Lese- und Rechenschwäche ablegen können. 
 
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Menschen, die einem Anwalt Geld anvertrauen, tun dies gerade deshalb, weil sie davon ausgehen dürfen, dass es dort besonders sicher ist.     
 
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Die Karawane ist durstig

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Angebot und Nachfrage regeln den Preis - je größer die Nachfrage, desto höher der Preis. Mit diesem schlichten Grundsatz der Wirtschaftslehre lassen sich viele wirtschaftliche Zusammenhänge erklären. 
 
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Der stete Aufstieg Chinas gerät in die nächste Phase. War das Regime in Peking bislang vor allem bemüht, den friedlichen und freundlichen Charakter des Reichs der Mitte zu unterstreichen, so zeigt es sich zunehmend seiner Stärke bewusst. 
 
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Italien braucht dringend einen politischen Neuanfang. Aber das Land bekommt ihn nicht. Regierungskrise als Dauerzustand.
 
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Ivo Sanader sorgte für die EU-Annäherung seines Landes. Nun wurden ihm die Vorgaben aus Brüssel zum Verhängnis.  
 
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Das neueste Auto, die aktuellsten  Ski und die modernste Waschmaschine samt Sporttextilien-Programm im Keller. Wie machen das manche? Haben sie einen Goldesel? Nein, immer mehr Menschen mieten und leasen lieber statt zu kaufen.
Ein Skihersteller verkauft in Österreich bereits 60 Prozent seiner Ski in das Verleihgeschäft, ein Drittel aller neu zugelassenen Autos im Privatbereich sind geleaste Wagen. Statt die Schneefräse zu kaufen, mieten Private nicht nur das Gerät, sondern gleich die Dienstleistung dazu.
 
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Mehr Arbeitsstunden, mehr Verantwortung, mehr Probleme: So könnte man das Jobprofil eines Volks- oder Hauptschuldirektors zusammenfassen.
So ist es nicht überraschend, dass sich kaum noch jemand für das Direktorenamt zu interessieren scheint. Alarmierend ist jedoch das Ausmaß, in dem das Interesse von Jahr zu Jahr  weiter sinkt: Bei vier von fünf Ausschreibungen gibt es in Salzburg nur mehr einen oder überhaupt keinen Bewerber. In vielen Gemeinden ist es mittlerweile leichter, einen Schützenkommandanten zu finden als einen Leiter für die örtliche Volks- oder Hauptschule.
Ansetzen muss die Schulpolitik an mehreren Stellen: Wenn ein Lehrer, der ein paar Überstunden hält, heute mehr verdient als sein Direktor, sind zunächst einmal beim Gehaltsschema Nachbesserungen nötig. Dafür ist der Bund zuständig.
 
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Gratulation an Ried. Die Truppe von Coach Gludovatz ist nicht zufällig Spitze. Den Titel holt ein anderer.
 
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Stars zum Angreifen

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ÖSV-Sportdirektor Hans Pum hat eine gute Wahl getroffen. Dass der oberste heimische Skifunktionär das Wochenende in Hochfilzen und nicht in St. Moritz oder Val d'Isère verbrachte, war eine richtungweisende Wahl.
 
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Solange Politiker und Firmenchefs nicht klar sagen, was bei Geben und Nehmen erlaubt ist, bleibt der Eindruck des Schlawinertums.
 
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Batterien und Lawinen

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Wahrhaftig: Es ist a blöde G'schicht. Da wird mit Millionenaufwand eine Lawinenverbauung errichtet und dann klappt das Konzept nicht.
 
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Der Streit um das Brustzentrum am LKH Salzburg hatte viele Facetten. Dass zwei Primare offenbar nicht mehr miteinander konnten, ist nur die augenscheinlichste. In dem Konflikt manifestierte sich auch ein Ringen zwischen Gynäkologen und Onkologen um die Vorherrschaft in der medikamentösen Therapie - das gibt es nicht nur in Salzburg. 


 

 
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Alles nur Illusion?

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Erstmals wird ein Elektroauto mit der noblen Auszeichnung „European Car of the Year" bedacht. Der Nissan Leaf wird in einem Jahr auch in Österreich erwartet. Dass er später als in anderen Märkten eingeführt wird, hat eine Ursache:  Nissan Österreich wagt keine Preiskalkulation, ohne Klarheit über bundesweite Förderungen zu haben.

 
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London, ja ganz Großbritannien, ist schockiert: Demonstranten haben nicht nur gegen drastisch höhere Studiengebühren demonstriert, der Polizei wüste Straßenschlachten geliefert und erheblichen Sachschaden angerichtet. Sie haben auch noch den Wagen angegriffen, in dem Prinz Charles mit seiner Frau Camilla unterwegs waren. 
 
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Zum 16. Mal  versammelten sich die Vertreter von mehr als 190 UN-Ländern  mittlerweile,  unzählige  Vorbereitungstreffen nicht berücksichtigt. Stets ging es nur um Eines   - die Atmosphäre vor den Folgen  der immer rascheren Verbrennung von Erdöl, Kohle  und Gas zu schützen und eine verzögerte, aber weitgehend unumkehrbare Antwort der Natur zu verhindern, kurz gesagt: den Klimawandel zu stoppen.
 
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Der Sozialstaat am Ende, die Eurozone dem Untergang geweiht, die Bürger xenophob - und rechter Protest die einzige politische Alternative. Nicht nur Schwarzmaler zeichnen ein Bild in düsteren Farben.
 
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Und es gibt sie doch: Es gibt Lehrer, denen Unterricht Spaß macht. Die sich über den Lehrplan hinaus engagieren. Die schwächere Schüler fördern, und gute fordern. Die gerne vor der Klasse stehen. Es sind gar nicht so wenig.
 
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Wikileaks verweigert sich der Debatte über die Grenzen des Aufdeckens. Kritiker werden gnadenlos attackiert.
 
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Es überrascht nicht, dass nach dem jüngsten PISA-Test auch die Salzburger Parteien streiten,  wer denn schuld sei am schlechten Abschneiden der Schüler. Drängender ist aber eine andere Frage: Warum geht bei der Bildungsreform nichts weiter?
Die Antwort kennt niemand so gut wie die Salzburger Regierungsparteien. Nirgends weiß man besser, wie man jahrelang Reformen verschleppt.
 
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Während der Herminator zum Südpol marschiert, hetzen seine ehemaligen Kollegen von einem Weltcuprennen zum anderen. Erfolgreicher als im Vorjahr. Das freut natürlich auch den Hermann, der nach seiner aktiven Karriere eine neue Herausforderung sucht. Der beste Skifahrer aller Zeiten bleibt mit seiner Südpol-Mission in den internationalen Schlagzeilen - und damit auch das Wintersportland Salzburg. Zu Recht wird von heimischen Spitzenpolitikern stets betont, dass Sportler die besten Botschafter des Landes sind und weltweit unbezahlbare Werbung betreiben.
 
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Die größten Stars zahlen für ihre Berühmtheit oft einen hohen Preis. Die Umstände der eigenen Exponiertheit wirken zerstörerisch. Wie im Falle von John Lennon, der vor 30 Jahren einem Attentat zum Opfer fiel.
 
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Eurobonds sind eine gute Idee. Aber nur dann, wenn künftig auch die Finanzpolitik in der Eurozone stärker koordiniert würde.
 
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Eigentlich sollten die Dinge klar sein: SPÖ und ÖVP im Land Salzburg haben sich festgelegt: Keine Abschiebungen von Familien und Kindern, die in Salzburg gut integriert und unbescholten sind.
 
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Halb Europa will in einem Salzburger Skiort leben. Eine traumhafte Landschaft, hohe Lebensqualität, saubere Umwelt und Sicherheit: Wer es sich leisten kann, kauft sich eine Wohnung in Zell am See, Flachau oder St. Michael.

 
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Es darf bezweifelt werden, dass die richtigen Lehren aus dem schweren Unfall bei „Wetten dass . . ?" gezogen werden.
 
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Ungarn marschiert rechtsnational. Das geht die EU nichts an. Die Medienfreiheit aber ist ein gemeinsames Grundrecht. 
 
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Mit der Entwicklung immer besserer Computer, Kameras, Mikrofone, Speichermedien und internationaler Vernetzung und deren Nutzung durch staatliche Institutionen, die Ordnung und - Sicherheit garantieren sollen, schien besorgten Demokraten und Liberalen die wachsende staatliche Kontrolle eine der größten Gefahren für Freiheit, Privatleben und Individualrechte.
 
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Zuletzt gab es Hoffnung - und sie kam aus Salzburg. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer profilierten sich in ihren Parteien als Tabubrecher.
 
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Pikant ist es schon, dass  ausgerechnet jene zu den größten Gewinnern des Sparpakets zählen, die dieses zuvor in der Luft zerrissen haben - die Bundesländer. 
 
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Das Spendengeschäft ist ein Markt wie jeder andere auch: Angebot und Nachfrage bestimmen das Geschäft. Anbieter sind spendenwerbende Organisationen mit ihrem Versprechen, Gutes für Menschen, Tiere oder die Umwelt zu tun.
 
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Die Probleme des heimischen Bildungswesens sind auch ohne internationale Tests klar ersichtlich.
 
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Unternehmen verzweifeln an zu schwachen Jugendlichen. Das ist nicht Schuld der Lehrlinge.  Doch ihre Schwächen dürfen nicht tabu sein.  
 
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Die Bürger mitnehmen

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Gerade in Österreich kippte in den vergangenen Jahren die Stimmung. Die Bevölkerung beurteilt die Arbeit der Europäischen Union extrem kritisch und lehnt vieles ab, was aus Brüssel kommt.
Die Ursachen dafür sind vielfältig: mangelnde Transparenz der europäischen  Entscheidungsprozesse; eine aufgeblähte Bürokratie; für nationale Unzulänglichkeiten die Schuld leichtfertig auf die EU abschieben; Schwarz-Weiß-Malerei in manchen Medien, die der Wahrheit nie gerecht wird.
 
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Es gehört schon etwas dazu, mit Tarnanzug, Sturmhaube und Softguns in einen ehemaligen KZ-Stollen zu gehen, in dem 8745 Zwangsarbeiter elend umkamen, dort vor Besuchern einer Gedenkfeier Naziparolen zu brüllen und sie zu beschießen. Und das mit 16 Jahren.
Natürlich muss man die Frage nach schlechten Einflüssen stellen. Man kann Psychologen bemühen, die dann sagen, dass sich Jugendliche gern Antihelden suchen - der „Reiz des Verbotenen".  Diese Reize werden geschürt,  von Verharmlosern, auch von Scharfmachern, im Internet. Und im TV-Abendprogramm sind Hitler und Konsorten zu einer Art „Nazi-Doku-Soap" geworden. Zur „Aufklärung",  sagen die Macher. Oder doch zur Quote? Der mediale Nazi-Overkill bewirkt, dass die Zeitder Mörder oft nur mehr als Abendunterhaltung empfunden wird - eine andere Art von Action und gleichzeitig eine Art von Apathie. Erst wenn Tabus gebrochen werden, herrscht Bestürzung.   
 
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Bei den Politikergagen hat es der Landtag  schwer. Wie er es macht, ist es verkehrt: Einerseits wird gefordert, dass  bei den Amtsträgern aller Ebenen gespart werden soll - tut man  es, regen sich die Betroffenen auf und gehen gar zu Gericht.