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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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November 2010 Archive

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Allen ein bisschen weh tun, die Finanzmisere ein bisschen lindern: das Budget 2011 ist ausgewogen, aber nur wenig ambitioniert. 
 
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Etwa ein halbes Jahr ist vergangen, seit beunruhigende Missstände im Salzburger Seniorenheim Itzling durch einen Prüfbericht amtlich wurden. Ein halbes Jahr, in welchem die Stadt versucht hat, das Problem innerhalb der Führung im Guten zu lösen.
 
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Vom Unfug zum Erfolg

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Selten traf der Spruch "Was lange währt, wird endlich gut" so ins Schwarze wie beim Nationalparkzentrum.
 
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Es erstaunt immer wieder, was die Medizin alles kann. "Paradefälle" beweisen es. Stets hört man, Patienten seien keine "Nummern", die Ärzte nähmen sie als "mündig" wahr.   
 
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Geht künftig ein Euroland pleite, dann werden private Investoren "von Fall zu Fall" zur Kasse gebeten. So weit, so unklar. Die EU-Politiker feiern die Einigung dennoch als Erfolg.
 
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Was Diplomaten über Politiker anderer Länder denken, sollte kein Anlass zu übertriebener Aufregung sein.
 
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Keine Kostenwahrheit

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Die Salzburger Landeskliniken verbuchen heuer einen Abgang von 83 Millionen Euro. Damit ist er gut doppelt so hoch wie bei der Gründung der SALK vor sieben Jahren.

 
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Was ist der Unterschied zwischen führen und managen? Führen bedeutet, sich auf die richtigen Dinge zu konzentrieren. Es geht um Effektivität. Managen zielt darauf ab, die Dinge richtig und schnell zu erledigen. Wir sprechen von Effizienz. In unserem Sprachgebrauch werden die beiden Begriffe gerne synonym verwendet. Sie sind es aber nicht.

 
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Roman Wallner hatte es nicht einfach, sich in Salzburg durchzusetzen. Dabei war er es, der in der vergangenen Saison traf, als um den Titelgewinn gezittert wurde. 
 
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Felix Gottwald treiben weder das Preisgeld, noch Ruhm und Ehre an.
 
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Welche Klimapolitik?

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Im Jahr eins nach Kopenhagen haben sich die Grundlagen nicht geändert. Der Klimawandel ist in Gang, die Gründe sind bekannt, die Rezepte dagegen ebenso. Kein ernst zu nehmender Politiker, kein ernst zu nehmender Wissenschafter bestreitet die Dringlichkeit des Handelns, um das Risiko unkontrollierbarer Klimaveränderungen zu begrenzen.
 
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Am mangelnden Angebot kann es nicht liegen, dass so wenig Männer in Karenz gehen: Gleich fünf Karenzgeld-Modelle stehen zur Auswahl, ein sechstes braucht es nicht. In diesem Bereich, das darf man auch einmal sagen, hat die Politik in den vergangenen Jahren etwas Sinnvolles zustande gebracht.
 
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Nordkorea spielt mit dem Feuer. Doch eine gespaltene Staatengemeinschaft findet kein Mittel, das  Regime in die Schranken zu weisen.

Die ohnedies problembeladene Weltmacht USA wird jetzt von einem Konflikt eingeholt, den sie    mit eigenen Kräften offenkundig nicht lösen kann. Präsident Barack Obama hat für den  Umgang mit Nordkorea die Parole ausgegeben: Keine Verhandlungen, solange das Regime in Pjöngjang sein  Atomprogramm nicht drosselt. Doch diese „strategische Geduld" hat nicht funktioniert.
 
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Presseaussendung am Dienstag: „ORF sucht neue Mitarbeiter". Presseaussendung am Mittwoch: „ORF baut weiter Personal ab". - So kurzlebig ist unsere heutige Zeit. Die einzige Konstante: Unsere Regierung hat, wir sagen es mit Bedauern, keine gute Nachred'.
 
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Claus Raidl, Vielflieger und ein Manager, der sich in seiner Karriere selten ein Blatt vor den Mund genommen hat, beklagte dieser Tage den traurigen Zustand des „verlotterten" Wiener Flughafens. Raidl sprach den baulichen Zustand des Airports an, da mag „verlottert" vielleicht etwas zu hart formuliert sein. Voll und ganz trifft diese Beschreibung aber auf die Sitten in den leitenden Organen des börsenotierten Unternehmens zu.

 
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Es war ein Einsatz wie aus dem Lehrbuch: Nach nur zwei Stunden wurden zwei mutmaßliche Bankräuber geschnappt. Die Polizei stellt zudem die Beute und das Fluchtauto sicher.
Einen wichtigen Teil machten dabei die Angaben der Bankangestellten sowie Zeugenhinweise aus. Noch wichtiger  war in diesem Fall allerdings die Zusammenarbeit zwischen der österreichischen und deutschen Polizei: Es wurde gemeinsam gefahndet und auch bei der Festnahme waren Beamte beider Staaten im Einsatz.
 
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Die Gehälter und Pensionen der EU-Beamten müssen auf den Prüfstand. Das wird nicht nur nach dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofs wieder klar, durch das eine Kürzung der Lohnerhöhung für 2010 als nicht rechtmäßig erklärt wurde.
 
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Wer auf die Bedrohung durch Terroristen mit dem Abbau des Rechtsstaats reagiert, hilft den Feinden unserer Lebensart.
 
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Schulmedizin und Komplementärmedizin sind noch immer nicht selbstverständlich zwei Seiten einer Medaille. Oft stehen sie einander sogar skeptisch gegenüber.
 
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Nein, es liegt kein Pflegeskandal in Itzling vor. Glaubt man vier Salzburger Ärzten, muss man jedoch hinzufügen: Noch nicht.
 
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Gesetze müssen bestimmt sein und dürfen weder von der Staatsgewalt noch gar von Gerichten so weit dehnbar sein, dass darunter „alles Mögliche" subsumiert werden kann. Gesetze müssen auch so formuliert sein, dass der Staatsbürger weiß, was er tun kann und was er lassen muss.
 
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Das Thema Schulen zeigt: Politik, die ausschließlich  Machtfragen erörtert, bringt unser Land nicht weiter.
 
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Das Politspektakel um Konsequenzen aus dem Baudesaster beim neuen Terminal Skylink am Wiener Flughafen geht also in die nächste Runde. Ob und wie viele Vorstände gehen müssen, hängt nicht davon ab, wie gut oder schlecht jemand seinen Job gemacht hat oder macht, sondern von politischen Tauschgeschäften zwischen den Kernaktionären Wien und Niederösterreich. Und es wird jedenfalls ziemlich teuer. 
 
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Nordkorea setzt das alte Erpressungsspiel fort, aber mit neuer Drastik. Die kriegerische Aktion gegen Südkorea dient wieder dem Zweck, die Außenwelt zu zwingen, dem Hungerleiderstaat Hilfe zukommen zu lassen. 
 
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Die Kirche hat die Wahl

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Wenn sich einfache Pfarrgemeinderäte an die Medien wenden, sich österreichweit vernetzen und sich bei ihren Forderungen mit der kirchlichen Obrigkeit anlegen, muss die Not schon groß sein.


 
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Der Papst ist nicht plötzlich ein Freund der Güterabwägung. Aber nicht jede Kritik an seinen Prinzipien ist wirkungslos.
 
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Boss. So stand es in orangen Buchstaben auf der roten Kappe, welche Heinz Schaden in den vergangenen Wochen in der Öffentlichkeit trug. Auch wenn der Bürgermeister jetzt wieder barhäuptig anzutreffen ist - in der Landeshauptstadt ist er der unumstrittene Chef.
 
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Das Gezerre, was Irland alles tun muss, um zig Milliarden aus dem europäischen Rettungsfonds beziehen zu dürfen, ist noch nicht zu Ende. Die Geberländer der Eurozone, die dafür haften, machen Druck auf Irland, an der Steuerschraube zu drehen. Eine interessante Entwicklung: Jene, die sonst der ausgabenseitigen Budgetsanierung das Wort reden, werden plötzlich zu Anhängern der Konsolidierung über die Einnahmenseite. Die niedrige Körperschaftsteuer ist vielen ein Dorn im Auge, die Zwangslage des Inselstaats eine willkommene Gelegenheit, die Iren unter Druck zu setzen.
 
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Verfahren vor dem „Weltgericht" in Den Haag: ein Beweis dafür, dass die Prinzipien von Nürnberg etwas bewirkt haben.
Es ist eine seltsame, aber  passende Koinzidenz, dass nur Stunden, nachdem man in Nürnberg des Beginns der NS-Kriegsverbrecherprozesse vor 65 Jahren gedacht hatte, in Den Haag ein Politiker unserer Zeit ebenfalls als Kriegsverbrecher vor Gericht kam. Der kongolesische Ex-Vizepräsident Jean-Pierre Bemba soll sich nicht persönlich die Finger schmutzig gemacht  haben - Massenvergewaltigungen, Massaker und Plünderungen seiner Horden werden ihm als Befehlshaber zugerechnet.
Juristisches Neuland, gewiss. Aber ohne Mut geht es nicht in einer Welt, in der Barbaren im  politischen Tarnanzug die gleichen bleiben, bloß das Gesicht wechseln.
 
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Weihnachten steht ins Haus. Da darf man  Wünsche haben. Ich wünsche  mir zum Beispiel ein  Stück Autobahn mit 100-km/h-Beschränkung, das nur mir gehört. Dann könnte ich dort bei jedem abkassieren, der zu schnell fährt.   
 
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Europa soll einen Schutzschirm  vor Raketen erhalten -    die Wiederentdeckung des Systems der kollektiven Sicherheit.  
 
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Es ist im Grunde absurd: Das überschuldete Irland wehrt sich lange mit Händen und Füßen gegen den Euro-Rettungsschirm. Die Euro-Länder müssen massiv Druck machen, um für ihren Partner zahlen zu dürfen. Und es  sind nicht, wie immer befürchtet wurde,  die Osteuropäer die großen Sorgenkinder der EU,   sondern neben den Iren vor allem die südeuropäischen Mitgliedsstaaten.
 
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Österreichs Regierung packt keine einzige Herausforderung  an und bleibt damit auf bestem Weg, unsere Zukunft zu versemmeln.
 
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Österreich - das ergeben alle internationalen Vergleichsstudien - steckt überdurchschnittlich viel Geld in sein Bildungswesen, erzielt damit aber weit unterdurchschnittlich gebildete Schüler. Der Grund: Das Geld versickert in der Schulverwaltung.


 
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Landeshauptfrau Gabi Burgstaller bezeichnet das Klima in der Salzburger Landesregierung als „vernünftig". Das beschreibt  die Koexistenz zwischen SPÖ und ÖVP ziemlich treffend: Man arbeitet nicht schlecht zusammen, aber eben auch nicht gut. 
 
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Die Regierung in Ankara will die Nachbarn im Iran nicht verprellen und trotzdem Teil der NATO-Raketenabwehr sein.
 
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Österreichs Fußballnationalteam hat sich in den vergangenen Monaten entwickelt - und zwar prinzipiell zum Positiven. In der Weltrangliste kletterte die Auswahl auf Position 49. Vor zwei Jahren, kurz nach der Heim-EM, dümpelte die Elf noch in den Bereichen von Platz 100 abwärts.

 
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Herr Doktor, was Sie mir gesagt haben, das hat mich gesund gemacht, berichtete der Patient. Der Herr Doktor wurde verlegen. Denn genau dieser entscheidende Satz, den der Patient zitierte, war in der Sprechstunde nie gefallen. Der Patient hatte etwas gehört, was der Arzt nie gesagt hatte. Im konkreten Fall ging es gut aus.
 
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Über Wolfgang Ruttenstorfer schwebt ein böser Verdacht. Er soll Informationen, die zwar ihm, aber der Öffentlichkeit nicht bekannt waren, genützt haben, um sich über den Erwerb von Aktien des von ihm geführten Unternehmens einen Vermögensvorteil zu verschaffen.
 
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Karriere mit Lehre. Der Spruch gilt in Salzburg weiterhin. Das war vor der Wirtschaftskrise so, währenddessen und auch heute. Ausgebildete Metallfacharbeiter, Tischler oder IT-Spezialisten sind immer gefragt.
 
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Der US-Kongress schiebt das Ja zum Abrüstungsabkommen mit Russland auf die lange Bank. Ein Rückschlag für Obama.
 
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Mit internen Flügelkämpfen kann die SPÖ in Hallein nicht an Boden gewinnen.
 
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Irland ist ein weiteres Beispiel für politische Defizite im Euroraum. Die Folge: Die Europäische Union zittert von Krise zu Krise. 
 
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Sie bedeutet einen harten Kampf, eine zermürbende Diskussion, ein Grummeln bei etlichen Beamten. Dennoch: Alle paar Jahre rafft sich der Koloss Salzburger Magistrat unter Schmerzen zu einer Verwaltungsreform auf.
 
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Die Skiregion Dachstein West hat im Land Salzburg nicht den Stellenwert, den sie verdiente.
 
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Die Rivalität zwischen Red Bull Salzburg und der Austria ist bekanntlich groß, fast uferlos. Und dennoch hat es zwischen den beiden Vereinen, deren Philosophien gegensätzlicher nicht sein könnten, am Samstag einige Berührungspunkte gegeben.
 
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Es war ein schönes Sommergeschenk, das der Salzburger Landtag einigen Politikern  gemacht hat: Wer noch Ansprüche aus der alten Politikerpension bis 1998 hat, muss dafür ab jetzt keine Pensionsbeiträge mehr einzahlen.
 
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Auch wenn die beiden WM-Titel in der Formel 1 für Red Bull derzeit die wichtigsten sportlichen Dinge zu sein scheinen: Die Hausaufgaben im Fußball dürfen nicht vergessen werden. Das schuldet Österreichs teuerstes Team allein schon seinen Anhängern.
 
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Aung San Suu Kyi ist frei, und damit verringert sich die Zahl der 2200 politischen Gefangenen Burmas um eine Person.
 
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Die Formel 1 schrieb heuer eine sensationelle Geschichte. Und sie boomt durch den Ehrgeiz in aufstrebenden, doch armen Regionen.
 
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Die Formel 1 schrieb heuer eine sensationelle Geschichte. Und sie boomt durch den Ehrgeiz in aufstrebenden, doch armen Regionen.
 
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Zum ersten Mal meldete sich dieses ungute Gefühl, als im Oktober über Nacht  Lebkuchen in die Supermärkte eingefallen sind. Wenig später verdarben einem die bei herbstlichem Schönwetter angelieferten Schokonikoläuse die Laune.
 
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Die Zeit vor Weihnachten ist wunderbar. Egal ob mit oder ohne kleinen Kindern: Weihnachten bleibt das schönste Fest des Jahres. Es geht um die Botschaft und den Zauber dieser Tage.

 
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Die Grünen haben die richtigen Themen. Sie treten trotzdem auf der Stelle.
 
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Es ist ein Ärgernis ersten Ranges: Afrikanische Herrscher plündern ihre Völker aus und schaffen die gestohlenen Gelder außer Landes, damit sie in Saus und Braus leben können. Frankreich versteht sich zwar traditionell als Land der Menschenrechte, aber seine Regierung hält seit jeher schützend die Hand über diese Kleptokraten des Schwarzen Kontinents.
 
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Schwarze Aussichten

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So schnelllebig und so hart ist Politik. Noch vor einem Jahr war Christine Marek Hoffnungsträgerin der Volkspartei, als Staatssekretärin das liberale Aushängeschild einer modernen Familienpolitik. Höhere politische Weihen nicht ausgeschlossen.
 
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In den Niederungen des AlltagsNach gemeinsamen Erfolgen im Kampf gegen die Finanzkrise müssen die G-20 jetzt einen Rückfall in die Kleinstaaterei verhindern.
 
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Aber Mama, der Alex hat auch eine Playstation und mindestens fünf Spiele dafür. Warum krieg ich keine?" Kennen Sie das? Der Nachwuchs läuft schniefend hinter einem her und will mit dem Klagelied nicht und nicht aufhören. Das Thema: Spielkonsolen.
 
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Die Geister, die der Wirtschafts- und Tourismuschef des Landes, Wilfried Haslauer, rief, wird er nicht so rasch loswerden. Die angekündigten sieben Millionen Euro für die Skiregion Dachstein West haben viele Begehrlichkeiten geweckt.
 
 
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Provokation, Erregung, mediale Parallelgesellschaft - diese Entwicklung ist für die Demokratie Gift.
 
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Der Küniglberg hat gekreißt - und erneut negative Schlagzeilen geboren: Der ORF beginnt, sich selbst zu enthaupten.
 
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Eine Talstation, zwei Welten. Während auf der einen Seite trotz Schlechtwetters unzählige  Skifahrer zur  Einstiegsstelle der Gletscherbahn Kaprun drängen, scharen sich in Sichtweite  Dutzende Trauergäste um eine außergewöhnlich gelungene Gedenkstätte. So geschehen am Donnerstag. Am zehnten Jahrestag des Unglücks, das 155 Opfer forderte.   
 
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Eine Talstation, zwei Welten. Während auf der einen Seite trotz Schlechtwetters unzählige  Skifahrer zur  Einstiegsstelle der Gletscherbahn Kaprun drängen, scharen sich in Sichtweite  Dutzende Trauergäste um eine außergewöhnlich gelungene Gedenkstätte. So geschehen am Donnerstag. Am zehnten Jahrestag des Unglücks, das 155 Opfer forderte.   

 
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Politik kommt nicht ohne Symbole und Rituale aus. Die Angelobung Tina Widmanns als neue ÖVP-Landesrätin bot reichlich Gelegenheit zu solchen Symbolen. Es geht nämlich oft nicht so sehr darum, was gesagt wird, sondern was gezeigt wird.
 
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Der türkische Botschafter hat sich mit manchem im Ton vergriffen. Aber völlig unrecht hat er nicht.

Diplomatie ist die Kunst, durch Gespräche Verständnis zu schaffen, auf dass Konflikte gar nicht erst entstehen. So betrachtet verstößt zwar das Interview, in dem der türkische Botschafter uns Österreichern sagt, was er von unserer Integrationspolitik - oder deren Fehlen - hält, gegen alle diplomatischen Gewohnheiten. Aber es ist auch durchaus hilfreich. Wie sehr, hängt von den Reaktionen ab, den Reaktionen der Österreicher und der hier lebenden Türken.
 
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Als Ablenkungsmanöver eines angeschlagenen amerikanischen Präsidenten ist Barack Obamas große Asien-Tour apostrophiert worden. Aber bereits zur Halbzeit von Obamas Besuchsprogramm in Fernost zeigt sich der weiterreichende Zweck dieser Reise klar.
 
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Ideen zum gesunden Leben sind immer lobenswert. Die Frage ist nur, ob man gesundes Leben verordnen kann.
 
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„Die Wiener halten uns als Kolonialtrottel." Dieser Satz des legendären Salzburger Landeshauptmanns Franz Rehrl ist heutzutage so gültig wie einst.
Er passt auf die Verteilung von Kultursubventionen des Bundes, die mehrheitlich in Institutionen in Wien fließen. Er passt auf das - vor allem in der Bundeshauptstadt - verbreitete Missverständnis, Bundesmuseen und Bundestheater seien primär Wiener Institutionen, obwohl sie mit beachtenswerten Beträgen von Kolonial-Steuerzahlern finanziert werden.
 
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Frauen, Senioren, Migranten und Arbeitslose müssen so rasch wie möglich in den Wirtschaftsprozess eingegliedert werden.
 
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Fund die Federal Reserve mit dem Anwerfen der Notenpresse nur bei jenen gemacht, die in Gold investiert haben. Die Ankündigung, die Märkte mit weiteren 600 Mrd. Dollar zu fluten, treibt den Preis für das edle Metall in die Höhe. 
 
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Gemeinhin wird Neulingen im politischen Amt eine Schonfrist von etwa 100 Tagen zugebilligt, bevor ihre Arbeit beurteilt wird.
 
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Die Einmischung des Papstes in die spanische Innenpolitik tut weder der Kirche noch den Spaniern gut.Papst Benedikt XVI. attackierte am Wochenende die spanische Regierung heftig und in beleidigender Form. 
 
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Die Idee ist immer die gleiche: Energie muss teurer werden, damit Unternehmen und Haushalte endlich sparsamer mit Strom und Gas umgehen. Energieabgabe, Mineralösteuer, Ökostromzuschläge - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Doch halt: Es gibt natürlich große Unternehmen, denen man diese Zusatzkosten  nicht in voller Höhe zumuten kann, weil sie sonst international nicht mithalten können. Daher müssen diese Zuschläge gedeckelt werden.

 
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Die Debatte „Geld- oder Sachleistung?" kreist um ein Randthema. Mut zum Kind macht sie niemandem.


 
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Führen wir sie doch endlich ein, diese Frauenquote. Erfüllen wir sie dort, wo es sie schon gibt,  mit Leben. Debattieren wir nicht noch länger darüber! Denn mittlerweile scheint das weibliche Geschlecht ja schon mehr Angst vor der „Quotenfrau" zu haben als die  Männer. Frauen befürchten,  mit diesem Wort abgestempelt zu werden - denn die Leistung solle zählen, nicht das Geschlecht.


 
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Zweikampfschwach und ohne Torgefahr: Salzburg ohne Power.
 
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Es ist heuer 15 Jahre her, dass ein damals noch relativ kleines Unternehmen namens Red Bull sein bis dahin aufwendigstes Sportengagement begann: als Miteigentümer und Namensgeber des Formel-1-Teams Red Bull Sauber.
 
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Ohne Reform des Bundesstaats Österreich wird es bei den jetzigen Steuererhöhungen nicht bleiben. Es werden weitere folgen. 
 
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Bei allen wirtschaftlichen Problemen und trotz bedenklicher Armutszahlen: Im Großen und Ganzen muss es dem Bundesland Salzburg und seinen Menschen gut gehen.
 
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Der Preis dafür, dass man den Familien in die Tasche greift, ist hoch. Auch in Salzburg.
 
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Nach der Katastrophe vom Kitzsteinhorn lag ein ganzer Ort am Boden. Doch die Kapruner sind wieder aufgestanden.
 
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Eigentlich müsste man all jene beneiden, die zum Mittelstand gehören, oder sich zur Mittelschicht zählen dürfen. Erstens verfügen sie über ein auskömmliches Einkommen und sind daher vermeintlich nicht vom sozialen Abstieg bedroht. Zweitens gibt es keine andere Gruppe, die heftiger umworben und mit Versprechen umgarnt wird als diese. In der Politik orientiert sich jedenfalls alles hin zur Mitte. Frei nach Goethe könnte man sagen: „Nach der Mitte drängt, an der Mitte hängt doch alles."
 
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Nach den jüngsten Kongresswahlen gibt es keinen Grund für Optimismus, weder für Präsident Barack Obama noch für die USA. Amerika ist derzeit in keiner guten Verfassung, und das bekommt auch die übrige Welt zu spüren.
 
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Gäste, die im schönen Salzburger Land übernachten, und Besitzer von Zweitwohnungen sollten in Zukunft höhere Abgaben zahlen. Damit hätten die Tourismusverbände mehr Geld für Projekte und die Gemeinden würden entlastet.
 
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Fed-Chef Ben Bernanke setzt auf die Macht des Gelds. Durch das Fluten der Märkte mit frischen Dollarnoten versucht er zu erreichen, was die Wirtschaft bisher aus eigener Kraft nicht geschafft hat: Den Arbeitsmarkt in den USA wachzurütteln.
 
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Die Delogierung einer Familie wegen ihres autistischen Kindes wirft ein böses Licht auf unsere Gesellschaft.
 
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Ein mutiger Schritt

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Die Salzburg AG, der  Zementhersteller Leube, die Geschützten Werkstätten Salzburg, die Salzburger Landeskliniken,  der Salzburg Airport - und jetzt die hiesige Stadtverwaltung. Die renommierten Firmen haben eines gemeinsam:  Sie haben der Alkoholsucht den Kampf angesagt - ohne es  an die große Glocke zu hängen.   Bei  gefährdeten Mitarbeitern soll nicht mehr weggesehen  werden,  sondern mit einem Mix aus Druck und Hilfsangeboten eine Änderung  erreicht werden.  

 
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Der US-Präsident hat über den zwei großen Reformen zentrale Bedürfnisse der Wähler ignoriert - dafür wurde er jetzt bestraft.
 
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Den Letzten beißen die Hunde. Die Gemeinden stehen ganz am Ende der politischen Entscheidungskette. Wie viel oder - treffender - wie wenig vom großen Steuerkuchen in Ramingstein im Lungau oder in  Weißbach im Pinzgau ankommt, wird größtenteils in Wien und ein bisschen in Salzburg entschieden. Die eigenen, geringen Steuereinnahmen der kleinen Gemeinden würden kaum zum Notwendigsten reichen.
 
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Das mediale Schlachtschiff dieses Landes steuert auf den Untergang zu. Schuld daran sind seine eigenen Kapitäne und die Politik.
 
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Die Nation hat  ihren Traum verloren. Angst und Hass breiten sich aus. Die Wut richtet sich gegen das Establishment.