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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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April 2010 Archive

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Nur schlechte Umfragewerte zwingen derzeit die Republikaner, auf Kompromisse einzugehen.


 
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Polizisten genießen in der Bevölkerung ein Höchstmaß an Akzeptanz. Mit ein Grund dafür ist das gesunkene subjektive Sicherheitsgefühl in Zeiten von umherziehenden Einbrecherbanden. 
 
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Welchen Unterschied ein Jahr macht! Im Frühjahr 2009 zitterte die Finanzwelt um Osteuropa. Es hieß, die Ukraine würde pleite gehen, und mit ihr Österreichs Banken,  am Ende sei auch der Bankrott Österreichs unvermeidlich. Nun, die Ukraine ging nicht pleite, die österreichischen Banken sind alle noch da, und vom Staatsbankrott Österreichs kann keine Rede sein.

 
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Der Tod eines de facto unbewaffneten 84-jährigen Pensionisten, der durch eine Polizeikugel starb, zeigt einmal mehr die Brisanz des Schusswaffengebrauchs durch Polizeibeamte. Jener, der in Krems einen 14-jährigen, flüchtenden  und unbewaffneten Einbrecher erschossen hat, wurde verurteilt. Im Fall von Laakirchen darf man gespannt sein, wie sich der Todesschütze verantworten wird. Vermutlich ähnlich wie jener in Krems. Auch wenn man im Nachhinein klüger erscheint, so wäre es allemal vernünftiger gewesen, die Situation nicht so eskalieren zu lassen. Nicht ohne Grund ist vor Jahren die Sondereinheit Cobra geschaffen worden, um gerade solche Bedrohungsszenarien unblutig zu meistern. Es gibt keinen einzigen Fall, in dem ein Cobrabeamter einen Menschen getötet oder lebensgefährlich verletzt hat. Schon das spricht für diese Einheit, die binnen einer Stunde von Linz oder Salzburg aus in Laakirchen zur Stelle gewesen wäre.
Aber vielleicht hätte zuvor schon ein Telefonanruf bei dem 84-Jährigen genügt, um die Situation aufzuklären.
 
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Schuld am Schlamassel ist der Schlendrian der Griechen. Aber Europa  muss  Athen  aus eigenem Interesse aus dem Sumpf ziehen.

In der Stunde der Not zeigt sich die Schwäche der Europäischen Union. Viel zu lange braucht der Verbund der 27 EU-Staaten, um die schon beschlossene Hilfe für das taumelnde Griechenland auf den Weg zu bringen. Diese Unentschiedenheit und Uneinigkeit hat jene Spekulanten geradezu eingeladen, die auf eine Staatspleite in Athen wetten.
 
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Das letzte Fenster

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Manchmal steht die Türe offen, manchmal ist sie geschlossen. Beim Bau der zweiten Rohren unter Tauern und Katschberg hat das Land Salzburg die finanziellen Chancen gerade noch rechtzeitig genützt. Im Jahr 2004 wurde der Vertrag geschlossen. Am Samstag wird der zweite Tauerntunnel feierlich eröffnet. Dann erfolgt die Sanierung der „alten" Röhre. Im Sommer 2011 soll der Verkehr aber zweispurig laufen - was die Stauzeit reduzieren wird, aber vor allem mehr Sicherheit bringt.
 
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Der Staatsbankrott zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des öffentlichen Finanzwesens. Im vergangenen Jahrhundert war  selbst Deutschland zwei Mal pleite. 
 
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Die Republik vom April 1945  ist eine Erfolgsgeschichte: Es geht uns gut wie nie. Aber wir fühlen uns schlechter denn je.


 
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Im vergangenen Sommer gab es viele negative Schlagzeilen für eine  eigentlich positive Einrichtung: Polizei und Rettung berichteten mit Schaudern von  Großeinsätzen auf Zeltfesten im Flachgau.  Die Ursache:  Außer Rand und Band geratene Randalierer, die sich zuvor exzessiv betrunken hatten.

 
 
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Es ist das wohl beliebteste Rezept für viele Politiker: „Wenn es ungemütlich wird, wenn es heikel wird, dann richte man eine Arbeitsgruppe ein, lasse ein Expertenpapier erstellen und warte ab, bis sich die Wogen glätten." Ein schönes Rezept, nur leider hat es einen Haken: Es lässt dem, der es anwendet, nur eine kurze Verschnaufpause.
 
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Jetzt ist es also fix. 16 kleine Postämter zwischen dem burgenländischen Andau und dem vorarlbergischen Haselstauden bleiben der Bevölkerung  erhalten.  Für die Post ist das bitter. 
 
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Im Paternoster nach oben

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Bill Gilligan hat es gerichtet. Österreichs Eishockey ist wieder oben.  Ob dafür ein Paternoster gebetet wurde, ist nicht bekannt, Fakt ist aber, dass das Paternosterdasein des ÖEHV-Teams (wie im Lift ständig von unten nach oben und wieder runter rotierend) weitergeht.

 
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Ein Land, dem der Internationale Währungsfonds zu Hilfe kommt, ist vergleichbar mit einem privaten Schuldner, der Besuch vom Gerichtsvollzieher erhält. Wenn der erst einmal seinen „Kuckuck" auf die Habseligkeiten des klammen Bürgers klebt, wird es eng.
 
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Nicht die Nichtwähler sind verantwortlich für die katastrophale Wahlbeteiligung, sondern die politische Kaste ist es. Gewonnen hat Heinz Fischer, verloren hat die Demokratie.
 
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Eine Wahl, die keine war

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Die Qual der Wahl. Tatsächlich, sie fand statt. Denn es waren quälende Umstände, von der die Wahl des Bundespräsidenten am Sonntag begleitet wurde. 78 Prozent stimmten in Salzburg für Heinz Fischer. Das Ergebnis der FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz blieb mit 16 Prozent hinter den FPÖ-Erwartungen von 35 Prozent. Es gibt wegen ihres schlingernden Kurses zum Thema Holocaust aber enorm zu denken. Rudolf Gehring von der Christlichen Partei spielte wie erwartet mit sieben Prozent eine Nebenrolle. Fast acht Prozent der Stimmen waren ungültig. Vor allem aber: Nicht einmal 50 Prozent verirrten sich in die Wahllokale.
 
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Anrainer der Tauernautobahn erinnern  an das feierliche Versprechen aus 2004. Was sind die  Unterschriften des Salzburger Landeshauptmanns, des Vizekanzlers der Republik Österreich und von Asfinag-Vorstandsdirektoren  wert? Das fragen sich vom Lärm geplagte  Anrainer in Zederhaus.


 
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Sensibel - bei Kind und Tier!

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Manches ist kurz gesagt:  1. Die Quälerei eines wehrlosen Tiers ist keine Bagatelle,    ein Rohling  verdient  Härte.  2. Dieselbe Strenge  sei Richtern aber auch anempfohlen, wenn es um die Quälerei eines  wehrlosen Kindes geht. Wer beim Tier sensibel ist, sollte das beim Menschen erst recht sein. 
 
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Von der Eingliederung der Einwanderer hängt Europas Zukunft ab.  Migranten als  Minister können Integration voranbringen.

 
 
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Der Wahlkampf war langweilig, lächerlich und traurig zugleich. Langweilig, weil die Themen fehlten und von vornherein klar war, wer morgen, Sonntag, die Mehrheit bekommen wird. Lächerlich und traurig zugleich, weil sich ein amtierender Bundespräsident phasenweise auf ein Niveau der Auseinandersetzung begeben musste, das seiner und des Amtes nicht würdig war. 
 
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Konrad Adenauer war ein  Mann, der große Worte gelassen aussprach. In der heutigen Politik im Mund geführt wird aber immer nur ein  (angebliches) Adenauer-Zitat: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?" Das passt halt sooo oft.
 
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Ein Jahr, eine Bilanz

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Ein Jahr ist es her, seit die neue Landesregierung  angelobt wurde. Ein Jahr, das es in sich hatte: Wirtschaftskrise, steigende Arbeitslosigkeit, hohe Defizite in den öffentlichen Haushalten - das  sind nur einige Schlagworte.

 
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Von Rosen und Dornen

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Die blumigen Beschwichtigungen, die am Donnerstag vom  Vorsitzenden des Theaterausschusses, LH-Stv. David Brenner (SPÖ), gekommen sind, besagen wenig - und doch mehr. Auffällig streut er der „bewährten Kaufmännischen Leiterin" und ihrem „umsichtigen Wirken" Rosen. Gibt es also keine Dornen?

 
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Augsburgs Bischof Mixa hat lang gebraucht, um das  einzig Richtige zu tun. Sein Rücktritt kommt spät. Viel zu lang hat er auf den Vorwurf, er habe einst als Pfarrer Kinder geschlagen, ja sogar brutal verprügelt, in altbekannter Manier reagiert: leugnen, lügen, mauern. Das war über viele Jahrzehnte hinweg die Praxis katholischer Amtsträger. So haben sich Priester, Bischöfe, Kardinäle über viele Jahre immer wieder an den Opfern von sexueller oder anderer Gewalt abgeputzt.
 
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Anreize statt Paragrafen

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Die Steirische Landesregierung ist vorgeprescht: Sie will ihren Bürgern vorschreiben, dass bei jedem Neubau eine Solaranlage installiert werden muss. So weit wollte sich die Salzburger Landesregierung nicht vorwagen. Sie koppelt jetzt aber die Wohnbauförderung an die Nutzung der Sonnenenergie.
 
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Allen gegenteiligen Beteuerungen  zum Trotz: die österreichischen Parteien haben den Rundfunk in der Hand. Fester denn je. 
 
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Videant Consules!  Mögen die Konsuln darauf achten, dass der Staat keinen Schaden nehme! -  Mit diesem Beschluss  konnte der Senat im Alten Rom die beiden Konsuln  zur Bewältigung eines Staatsnotstandes mit diktatorischen  Vollmachten ausstatten.
Angesichts des horrenden Budgetdefizits würde man  Österreich jetzt auch solche Konsuln wünschen (vielleicht zwei Sektionschefs aus dem Finanzministerium?), die ungehindert das Richtige tun können. Denn die  Regierung wird  - das muss man ganz nüchtern sehen - dazu nicht im Stande sein.
 
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Die Luftlinien fliegen zugegebenermaßen seit einiger Zeit mit Gegenwind. Zuerst die Terroranschläge vom 11. September 2001, dann die diversen Epidemien wie Vogel- und Schweinegrippe, die den Menschen das Reisen vergällen. Und jetzt auch noch die isländische Vulkanasche, derentwegen der Flugverkehr für vier Tage schlicht eingestellt wird. Zweifelsohne ein enormer Schaden für die trudelnden Luftlinien.
 
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Schon wieder müsste die Europäische Union wegen Demokratiegefährdung einschreiten. Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi  verteidigt nämlich nicht das Recht  auf Meinungsfreiheit, sondern möchte  den Vertretern unbequemer Meinungen am liebsten einen Maulkorb umhängen.

 
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Oberösterreich und die Steiermark haben 80 Prozent der Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) in Integrationsklassen. Salzburg knapp 50 Prozent. Der Grund sind schulpolitische Entscheidungen. Als der gemeinsame Unterricht von behinderten und anderen Kindern in der Regelschule eingeführt wurde, stellten ÖVP-Schulpolitiker in Oberösterreich und in der Steiermark die Weichen auf Integration. In Salzburg hat die damalige ÖVP-Schulpolitik den Erhalt der Sonderschulen als Sonderpädagogische Zentren (SPZ) an ihre Fahnen geheftet. Daher ist in Salzburg heute das Verhältnis von behinderten Kindern, die in SPZ und in Integrationsklassen unterrichtet werden, etwa 50:50. 
 
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Die internationale Luftfahrt leidet unter der  Vulkan-Katastrophe.  Das ist  dennoch kein Grund, ein  erhöhtes Risiko einzugehen.

 
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Erst hob Island Europas Finanzsystem fast aus den Angeln. Nun legt ein Vulkan Europas Alltagsleben lahm. Sind wir noch zu retten?

Als Kaiser Ferdinand I. im März 1848 die Nachricht überbracht wurde, dass nun auch in Wien das Volk revoltiere, soll er gesagt haben: „Ja, derfen s' denn des?". Jetzt, da auf Island der Vulkan Eyjafjallajökull ausgebrochen ist, vermeint man in halb Europa die gleiche Frage zu hören: „Ja, derf er denn des?"
 
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Schumi und die Bullen

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Es war nicht schwer zu erkennen, was Sonntag in Schanghai Michael Schumacher mit den Red-Bull-Stars verband: Maßlose Enttäuschung in Form langer Gesichter. Bei Vettel und Webber war klar: Wer aus der ersten Reihe startet und über ein Auto verfügt, das rundum als bestes gepriesen wird,  erwartet sich mehr als ein paar Pünktchen für die Plätze sechs und acht. Folgerichtig bezeichnete Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko den Sonntag in China als „einzige Katastrophe". Das Team ist noch lange nicht perfekt, wie Boxenstoppstrategie und Umsetzung bewiesen. Im Moment ist die Summe der „verschenkten" Punkte deutlich größer als die der tatsächlich gewonnenen. Auch für die Bullen gibt es weiterhin viel Arbeit.
 
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Wer gegen Red Bull Salzburg spielt, der versucht manchmal mit übertriebener Härte zum Erfolg zu kommen. So auch der LASK. Das brutale Foul von LASK-Youngster Lukas Kragl an Salzburg-Torhüter Eddi Gustafsson hatte mit aggressiver Spielweise nichts, aber auch überhaupt nichts zu tun. Sein Tritt gegen des Schienbein des Bullen-Torhüters war Körperverletzung und gehört im Nachhinein noch bestraft. Es war ein Foul der schlimmsten Sorte und  Referee Lechner muss man vorwerfen, mit der Gelben Karte eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Wo hat er nur hingeschaut? Ein Foul in der Hitze des Gefechtes? Unabsichtlich? Sicher nicht! Wie kann ein Spieler ohne Ball einen Berufskollegen mit gestrecktem Beim unabsichtlich niederstrecken, dass dieser nun um seine Karriere bangt? Kargl hat Gustafssons Gesundheit bewusst gefährdet, dafür gehört er für lange Zeit aus dem Verkehr gezogen. Auch seine Jugend, Kargl ist 20 Jahre alt, schützt ihn nur bedingt. Dass der Referee nach dem fatalen Angriff  dann den protestierenden Leitgeb, der nun gegen Rapid fehlt, verwarnte, passte zu den Fehlentscheidungen der Referees in den vergangenen Wochen. Und dass ein Teil der Linzer Fans, den auf der Tragbahre liegenden, sich vor Schmerzen windenden Gustafsson mit hämischen Gesängen verabschiedeten, war unterste Schublade.
 
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Nobel, aber nicht um jeden Preis

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Die SPÖ ist derzeit zu bedauern. Ernsthaft bemüht, die Steuerdebatte auf ein höheres Niveau zu bringen, fährt ihr der Koalitionspartner ständig mit populistischen Vorschlägen in die Parade.
 
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Wunder der Sparsamkeit

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St. Johann ist nach einer neuen Studie die finanziell gesündeste Stadt Österreichs, knapp gefolgt von Bischofshofen. Die beiden Gemeinden im Pongau sind mit dem Steuergeld ihrer Bürgerinnen und Bürger am besten umgegangen. Beide haben sich von der Konkurrenzsituation - wer ist der Erste im Pongau?! - nicht zu unsinnigen Prestigeobjekten verführen lassen. Im Gegenteil ist es St. Johann und Bischofshofen gelungen, die jeweiligen Stärken bestmöglich zu entwickeln.
 
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Auf der Bühne des Salzburger Landestheaters herrscht Wonne, hinter den Kulissen nicht.


 
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Leicht ließe sich den Latinos  vorrechnen, was sie in den zwei Jahrhunderten seit der Unabhängigkeit nicht geschafft haben. Vor allem ist  es  ihren Gesellschaften nicht gelungen, die sozialen Güter gerecht zu verteilen. Vielfach lebt  eine  kleine, reiche Oberschicht auf Kosten einer großen, armen Masse - ein Abbild von Verhältnissen, die heute kaum anders sind als in den Kolonialzeiten. Investitionen in Bildung und Infrastruktur werden sträflich vernachlässigt.

 
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Es gibt noch so etwas wie positive Umbrüche in politischen Landschaften. Die Fernsehdebatte der drei britischen Parteiführer Gordon Brown (Labour), David Cameron (Konservative) und Nick Clegg (Liberaldemokraten) hat das britische Parteiensystem auf den Kopf gestellt. Mit einem Schlag wurde aus dem ewigen Rennen der beiden Großen ein Dreikampf mit ungewissem Ausgang.


 
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Der isländische Vulkanausbruch greift jäh in unseren Alltag ein. Die Natur als wichtiger Faktor lässt sich nicht ausschalten.

 
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Eine Demokratie braucht, um lebendig zu bleiben,  Vielfalt,  Begeisterung und Debatte. Von all dem hat die Bundespräsidentenwahl herzlich wenig. 
 
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Wer die Demokratie ernst nimmt, muss auch wählen -  aktuell bei der  Bundespräsidentenwahl am 25. April. Das Wahlrecht ist ein hohes Gut. So tönt es seit Tagen und Wochen.
 
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Es gab Zeiten, da machten die Schulden des öffentlichen Sektors in Österreich nur 35 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, also die Hälfte des Wertes für 2010. Das war 1980, und dieser Blick in die Statistik räumt mit dem Mythos der ÖVP auf, dass Österreich noch immer an den Schulden der Kreisky-Zeit zu tragen habe. Der heimische Schuldenberg schillert in zwei Farben - rot und schwarz.

 
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Mit den Mitteln der Justiz wird man im Fall der nach langer Zeit angezeigten Übergriffe im kirchlichen Bereich kaum weiter kommen.
 
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Die Teilnehmer des Atom-Gipfels in Washington haben versprochen, mit Nachdruck für eine Sicherung nuklearer Anlagen, Forschungs-Einrichtungen und Waffen zu sorgen.



 
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Hochspannung im Ort

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Als im Spätsommer des Vorjahrs der Bau des ersten Teils der 380-kV-Freileitung im Flachgau ohne die von Gegnern angekündigten „Hainburg"-Aktionen begann, schien der Verbund auch für den zweiten Teil sehr gute Karten zu haben.
 
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Wer macht das Spiel?

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Um kaum ein Gesetz in Österreich wurde  so gezockt wie um das neue Glücksspielgesetz. Angesichts der Zahlen verständlich: die Österreicher über 15 geben pro Jahr und Kopf mehr als 2000 Euro für Lottoscheine, Roulette oder an einarmigen Banditen aus - der Umsatz mit dem Glücksspiel macht mehr als fünf  Prozent der Wirtschaftsleistung aus.

 
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Kaum verdiente  Erfolgsmeldung am Rande der konfusen und ziellosen Unizugangspolitik:  Der  EuGH lässt die Medizinerquote leben.


 
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Thailands Premierminister Abhisit Vejjajiva wehrt sich noch heftig. Aber es scheint wahrscheinlicher, dass er bald den Weg gehen wird, den fast alle Regierungschefs des Landes nehmen mussten, nachdem es unter ihrer Führung zu Gewaltausbrüchen kam: Sie traten ab. 
 
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Jetzt, wo klar ist, dass und vor allem wie den Griechen geholfen wird, wird gerechnet, was die Hilfsaktion jedes Land kosten würde. Manche finden, es sei falsch, dass die (Nach)-Lässigkeit, mit der Griechenland seinen Staatshaushalt geführt habe, damit belohnt werde, dass man bei der Sanierung helfe. 
 
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Garteln liegt im Trend

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Es gibt Branchen, die bleiben von Krisen unberührt. Eine davon ist offenbar das Geschäft rund um Garten und Material für Heimwerker. Nicht wenige Menschen haben in der Krise den Rotstift angesetzt: Der große Sommerurlaub fiel etwas kleiner aus - und der Kauf des neuen Autos wurde verschoben. Bei der Gestaltung der eigenen vier Wände - und dazu gehört offenbar auch der Garten - wurde jedoch kaum gespart.
 
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Die ungarischen Wähler haben das Land aus einer verzwickten Lage heraus- und in eine noch viel verzwicktere Lage hineingeführt. Das alte bipolare Parteiensystem gehört der Vergangenheit an,  und viele Ungarn, auch manche Intellektuelle, halten dies für einen Befreiungsschlag. Seit dem Ende der Herrschaft des totalitären Kommunismus lagen einander Konservative und Sozialdemokraten so in den Haaren, dass beide Seiten, wer immer in der Regierung und wer immer in der Opposition war, nur ein Ziel kannten: Den andern zu blockieren.

 
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Chancen zur Versöhnung

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Schlimmer hätte es  nicht kommen können, zumindest nicht in Friedenszeiten. Kein Horrorregisseur hat sich ausmalen mögen, dass praktisch am selben Ort nach 70 Jahren erneut eine polnische Elite ausgelöscht wird - als wären die Beziehungen zwischen Russland und Polen durch ihre meist unheilvolle Geschichte und viele Zukunftsängste nicht schon belastet genug. 
 
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 Die EU war gezwungen, Details ihres Notfallplans  für Griechenland zu nennen. Alternativen gab es keine.

 
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Die Sparstift wütet überall. Bei manchen Gruppen wird er rigoroser angewendet. Bei den Frauen und Familien, zum Beispiel.Was haben Gratiskindergärten, 13. Familienbeihilfe  und Hacklerpension gemeinsam? Sie erfreuen sich  größter Beliebtheit. Und sie  sind Wohltaten, die sich Österreich eigentlich nicht leisten kann. Wohltaten,  die in Vorwahlzeiten  beschlossen oder zumindest angekündigt wurden.

 
 
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Barack Obama und Dmitrij Medwedew haben einen Schritt gesetzt, der die Welt hoffentlich einem Ziel näher bringt: Den Einsatz von Atomwaffen auszuschließen.

 
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Auch vier Monate später ist  der Schrecken noch nicht  abgeklungen. Aus dem  bitteren Verlauf des mit so großen Erwartungen begonnenen Weltklimagipfels der Vereinten Nationen in Kopenhagen müssen nun die Lehren gezogen werden.

 
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Im Tourismus entwickelt sich ein neuer Trend. Zum Zimmer gibt es die Benützung von zahlreichen Freizeiteinrichtungen in der Region gratis dazu. Zutritt verschafft eine Plastikkarte, die beim Einchecken ausgefolgt wird.
 
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Der Ökosteuerreform-Schmäh

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 Eine ökologische Steuerreform, die das Wachstum ankurbelt, will die Koalition. Aber so, wie sich das derzeit anlässt, wird daraus wohl nichts werden. Denn es ist, wenn auch noch vage, bloß von höheren Belastungen für den unerwünschten Verbrauch natürlicher Ressourcen die Rede.
 
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Seit bald 100 Jahren ist der Islam anerkannte Religionsgemeinschaft in Österreich. Betont werden mehr denn je die Unterschiede.

Jeder zweite Österreicher fürchtet sich vor dem Islam - und drei von vier haben das Gefühl, die Muslime wollten sich nicht wirklich integrieren. Es ist nur eine Umfrage, die dieses Ergebnis zutage förderte. Als Stimmungsbarometer taugt sie aber allemal - und als weiterer Hinweis darauf, was selbst in einem Land, das einst Europas Vorreiter in Sachen Integration der Muslime war, durch Ignoranz (aller Beteiligten) schiefgehen kann.
 
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Wie jedes russische Abkommen dient der START-Nachfolgevertrag vor allem Moskaus Innenpolitik. Präsident Dmitrij Medwedew, der heute, Donnerstag,  in Prag das Dokument unterzeichnet, will seinen Bürgern gefallen. Gelingt dies mit Barack Obamas Schriftzug für gut 160 Seiten Vertragstext plus einem russischen Anhang?

 
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Halbe Lösung

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Toni Stooss bleibt also Direktor des Museums der Moderne. Er hat sich dem neuen Bewerbungsverfahren gestellt und gegen sechs andere Kandidaten gewonnen. Auch wenn es „auf eigenen Wunsch" gewesen sein mag, dass er nur  die Hälfte der möglichen fünf weiteren Jahre in Anspruch nimmt: Glanzvoll scheint diese Kür nicht verlaufen zu sein.

 
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Mutig durch die Krise

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Die Krise bescherte im Vorjahr auch Salzburg eine Rekordarbeitslosigkeit. Inzwischen geht es wieder leicht aufwärts. Die große Trendumkehr ist aber noch nicht in Sicht. In tourismusintensiven Gebieten wie dem Pongau hat die gute Wintersaison die Lage entschärft.
 
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Die Bürokratie erhält sich selbst. Zu diesem Schluss müssen in diesen Tagen viele Landwirte kommen, wenn sie ihre Förderanträge einreichen.
Die Antragsformulare sind kompliziert, die Vorschriften für viele Landwirte nicht nachvollziehbar. Nicht genug, kommen jedes Jahr neue Regeln dazu. Ohne Berater ist es für die meisten Landwirte heute de facto unmöglich, den Förderantrag entsprechend auszufüllen.
Nun haben strenge Vorschriften durchaus eine gewisse Berechtigung. Gerade in der Lebensmittelproduktion sind strenge Vorgaben und Kontrollen erwünscht. Zudem geht es um viel Steuergeld, das für die Agrarförderungen aufgewendet wird.
 
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Trotz aller gegenteiligen Versicherungen haben viele Menschen Angst, dass uns die Teuerung  in den nächsten Jahren davongaloppieren wird.
 
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Ob Präsidentschaftswahlkampf, Budgetsanierung oder Klubklausur:  Die Volkspartei  schweigt sich durch das Jahr 2010.

 
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Es war ein Glücksfall für den  Fußball, als sich vor fünf Jahren der Weltkonzern Red Bull dafür entschied, in das Geschäft einzusteigen. Nicht nur, weil damit in Salzburg auf lange Sicht Spitzenfußball garantiert ist, sondern weil das Engagement eines Dietrich Mateschitz der gesamten Liga einen  Flair von internationalem Format verleiht.
 
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 Man kann Umfragen so oder so auslegen. Jeder Fünfte wolle den EU-Austritt, lautet der Titel eines Berichtes auf  Seite 2 dieser Ausgabe, der sich mit der Bilanz der Österreicher über 15 Jahre Mitgliedschaft in der Europäischen Union beschäftigt. Genauso gut könnte man die Schlagzeile auch umdrehen: „80 Prozent gegen Austritt aus der EU."
 
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Salzburg noch besser machen. Das wollen die „Salzburger Nachrichten" und ihre Leserinnen und Leser mit dem Zukunftsprojekt 2020. Der Wettbewerb um die besten Ideen für Stadt und Land ist eröffnet.

 
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Diese unsägliche Art von Verteidigung macht es noch schlimmer. Alles nur „Geschwätz", was in diesen Tagen diskutiert und ans Licht gefördert wird?

 
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Es geht auch ohne Kirche und Religion. Der schlagende Beweis dafür sind die deutschen Bundesländer in der ehemaligen DDR. Dort hat das christliche Leben seit dem Fall der Mauer 1989 bei weitem nicht jene Auferstehung gefeiert, die sich die Kirchen erhofft hatten.
 
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Rettung vor dem Kollaps

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Die vom Land geplante Öffnung der Busspur für den Pkw- und Lkw-Verkehr sorgt in Eugendorf für gehörigen Wirbel. Am Donnerstag gingen die Eugendorfer deswegen sogar auf die Straße und forderten, dass „ihre" Busspur Busspur bleibt. Die Autofahrer standen wieder einmal im Stau. Aber das sind sie ohnehin gewöhnt, wenn sie durch Eugendorf müssen.
 
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Waltraud Klasnic hat mit ihrer Arbeit als Opferbeauftragte der katholischen Kirche  noch nicht einmal begonnen,  da wird sie schon von einigen  gerade  in Gründung befindlichen Opfervereinen als „Täterbeauftragte" abgestempelt.  
 
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Das Regime in Teheran hat eine Hilfsexpedition ins Reich der Mitte entsandt. Der iranische Chefverhandler im Atomstreit  Said Jalili  eilte nach Peking, um sich   weiterer Unterstützung  zu versichern.   China ist  das einzige Land von Rang und Namen, das in dieser Frage noch hinter Teheran steht.  


 
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Sündenfall und Auferstehung

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Nein, hier einmal kein Wort von allfälligen Malversationen oder kriminellen Machenschaften. Darüber soll anderswo zu Gericht gesessen werden. Wer die erste Opern- und Konzertserie der Salzburger Osterfestspiele 2010 miterlebt hat, weiß, dass Kunst ganz gut auch heilen kann. 
 
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Wir würden ja gerne der Statistik glauben,  die  für März  erstmals seit vielen Monaten einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen ausweist.  Es wäre ja auch ein schönes Ostergeschenk, wenn es  endlich zu einer  Trendwende auf dem Arbeitsmarkt   kommt.

 
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Nagelprobe kommt rasch

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Es gibt noch erfreuliche Meldungen in diesem weltweiten Karwochen-Jammertal: Die Geberkonferenz von 140 Staaten zum Thema Haiti-Erdbebenhilfe erbrachte am Donnerstag Zusagen von fast zehn Milliarden Dollar, mehr als doppelt so viel wie noch Tags zuvor vermutet.