Bis zuletzt gab es Zweifler, die befürchteten, die Europäische Zentralbank würde erneut zaudern. Sie wurden eines Besseren belehrt. Mit der Rücknahme des Leitzinses um einen Dreiviertelprozentpunkt setzten die Währungshüter ein kräftiges und eindeutiges Zeichen. Den Notenbankern ist nicht nur der Ernst der Lage bewusst, es ist ihnen auch ernst mit dem Kampf gegen die Krise. Selbst wenn die Inflation noch immer klar über dem Zielwert der EZB liegt. Aber die Geldentwertung ist derzeit die geringste Sorge der Menschen.
Wenn die Wirtschaft in der Klemme steckt, ist es nötig, Geld billiger zu machen. Das verschafft den Kreditnehmern Luft. Zudem schwingt die Hoffnung mit, dass sinkende Einlagenzinsen die Menschen dazu bewegen können, ihr Geld lieber auszugeben als es zu horten.
Noch wichtiger ist jetzt, dass das billige Geld auch dort ankommt, wo es dringend benötigt wird. Bei den Unternehmen und privaten Konsumenten, die bereit sind, Geld aufzunehmen, um es zu investieren oder in den Konsum zu stecken. Dazu müssen die Banken ihre Zurückhaltung aufgeben, ohne deshalb fahrlässig Kredite zu vergeben.
Die Zinsen sind nur ein Rad, an dem gedreht werden muss. Die Notenbanken allein können die Wirtschaft nicht retten. Nur das Zusammenwirken aller Akteure der Wirtschaftspolitik kann verhindern, dass aus einer kurzen Rezession ein langer und tiefer Abschwung wird.
Noch wichtiger ist jetzt, dass das billige Geld auch dort ankommt, wo es dringend benötigt wird. Bei den Unternehmen und privaten Konsumenten, die bereit sind, Geld aufzunehmen, um es zu investieren oder in den Konsum zu stecken. Dazu müssen die Banken ihre Zurückhaltung aufgeben, ohne deshalb fahrlässig Kredite zu vergeben.
Die Zinsen sind nur ein Rad, an dem gedreht werden muss. Die Notenbanken allein können die Wirtschaft nicht retten. Nur das Zusammenwirken aller Akteure der Wirtschaftspolitik kann verhindern, dass aus einer kurzen Rezession ein langer und tiefer Abschwung wird.


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