Hoffentlich können sich die Wählerinnen und Wähler in Dorfbeuern am 28. September entscheiden, wenn sie in der Wahlzelle stehen. Denn immerhin haben die 1092 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Flachgauer Gemeinde etwas nicht, was andere Salzburger im Überfluss haben: die Wahlplakate.
Die Dorfbeurer müssen auf ihrem Gemeindegebiet ohne die Information
leben, dass Werner Faymann „Sozial. Entschlossen. Zuverlässig" ist.
Sie können sich höchstens denken, „sozial" sei für einen
Sozialdemokraten selbstverständlich. Dass die ÖVP „Steuern runter"
plakatiert, würde für die Dorfbeurer, könnten sie das Plakat sehen,
auch nicht überraschend sein. Der grüne Van der Bellen wiederum wird
hoffentlich nicht eigens betonen müssen, dass es mit ihm kein
„Verhetzen" gibt.
Die Beispiele zeigen: der Informationswert der riesigen Wahlplakate ist äußerst dürftig. Vermutlich werden daher auch die meisten Wahlberechtigten in Dorfbeuern, so wie in ganz Österreich, keinen leeren Stimmzettel abgeben. Die Flachgauer Gemeinde liefert den empirischen Beweis, dass es auch ganz ohne Plakate geht.
Wie in den USA. Dort wird auch gewählt. Eine flächendeckende Plakatflut ist aber nicht zu sehen. Nicht, dass wir den US-Amerikanern alles nachmachen sollten. Aber im Punkt Wahlplakate sind sie uns voraus.
Zum Artikel: Plakatflut regt Wähler auf
Die Beispiele zeigen: der Informationswert der riesigen Wahlplakate ist äußerst dürftig. Vermutlich werden daher auch die meisten Wahlberechtigten in Dorfbeuern, so wie in ganz Österreich, keinen leeren Stimmzettel abgeben. Die Flachgauer Gemeinde liefert den empirischen Beweis, dass es auch ganz ohne Plakate geht.
Wie in den USA. Dort wird auch gewählt. Eine flächendeckende Plakatflut ist aber nicht zu sehen. Nicht, dass wir den US-Amerikanern alles nachmachen sollten. Aber im Punkt Wahlplakate sind sie uns voraus.
Zum Artikel: Plakatflut regt Wähler auf


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