Jahrelang wollten alle nach China, jetzt ist Russland in aller Munde. China hat einen unvorstellbar großen Markt und billige Arbeitskräfte, doch Russland könnte ein viel lukrativerer Markt werden. Während etwa in China und Indien Billigstautos eine große Zukunft vorausgesagt wird, wollen die Russen Premiummarken. Und die sind längst nicht mehr nur für die reichen Russen realistisch, sondern immer stärker für eine rasch wachsende Mittelschicht.
Dass österreichische Unternehmer nun in zunehmendem Maße in Russland
aktiv werden, ist logisch. Die Österreicher haben historisch bedingt
gute Beziehungen zu Russland und pflegten als neutraler Staat auch in
Zeiten der Sowjetunion stets gute Kontakte.
Außerdem mögen die Russen die österreichische Mentalität. Sie schätzen die Flexibilität, das Abweichen können vom Weg, wenn es nötig ist. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass Russen sehr gerne in Österreich Urlaub machen.
Eitel Wonne ist trotzdem nicht alles. Eine langsame Bürokratie, Korruption, fehlende Fachkräfte sowie mangelnde Infrastruktur können ausländische Unternehmen stark belasten, vor allem, wenn es sich, wie im Fall Österreichs, oft um Klein- und Mittelbetriebe handelt.
Wer allerdings glaubt, die politische Situation - Stichwort Kaukasuskrise - würde Investoren und Unternehmer verschrecken, täuscht sich. In den meisten aufkommenden Märkten sei die politische Situation nicht einfach, sagt ein Manager gelassen und erinnert an China.
So zieht die österreichische Karawane von den Nachbarländern nun weiter in den Osten. Immerhin liegt Russland viel näher als China oder Indien. Und es ist über weite Strecken so verdammt europäisch, was das Geschäftemachen sehr erleichtert.
Außerdem mögen die Russen die österreichische Mentalität. Sie schätzen die Flexibilität, das Abweichen können vom Weg, wenn es nötig ist. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass Russen sehr gerne in Österreich Urlaub machen.
Eitel Wonne ist trotzdem nicht alles. Eine langsame Bürokratie, Korruption, fehlende Fachkräfte sowie mangelnde Infrastruktur können ausländische Unternehmen stark belasten, vor allem, wenn es sich, wie im Fall Österreichs, oft um Klein- und Mittelbetriebe handelt.
Wer allerdings glaubt, die politische Situation - Stichwort Kaukasuskrise - würde Investoren und Unternehmer verschrecken, täuscht sich. In den meisten aufkommenden Märkten sei die politische Situation nicht einfach, sagt ein Manager gelassen und erinnert an China.
So zieht die österreichische Karawane von den Nachbarländern nun weiter in den Osten. Immerhin liegt Russland viel näher als China oder Indien. Und es ist über weite Strecken so verdammt europäisch, was das Geschäftemachen sehr erleichtert.


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