Kein Leben auf anderen Planeten möglich? Auf unserem fällt es auch nicht allzu leicht. Ich würd ja lieber an ein Leben vor dem Tod glauben. Dann schlag ich Zeitungen auf und lese: Opel, ORF, Post, Banken.
Und schon 30.000 Frühwarnungen vor Kündigungen, weil Entlassungen
anscheinend das einzige sind, was „Sanierern" einfällt - nach der
Forderung von „Lohnverzicht" (bei anderen). Der Wahnsinn nimmt zu, und
nur die Vernunft bleibt schlank, ja dürr. Dazu erklären
„Finanzexperten", also die, denen als Aufsichtsräte jeder Durchblick
fehlte: Wir wissen jetzt, wie der Hase läuft! Klärt sie irgendwann
jemand auf, dass Schildkröten weit mehr über den Weg erzählen können
als Hasen?
Denk ich an AUA oder ÖBB, befallen mich abwechselnd „Aviotophobie" und „Amakaphobie", also die Angst vorm Absturz oder um Eisenbahnen. Am meisten aber hab ich Angst vor „Angrophobie": wütend zu werden. Dagegen scheinen unsere Großkoalas immun, geh ich nach den Fernsehbildern, auf denen sie immer lächeln. Vielleicht ergänzen sie sich wirklich ideal? Pröll sagt: Ich verspreche nichts, aber das halte ich auch! Darauf kann Faymann wahrheitsgemäß das totale Gegenteil unterschreiben. Ich hingegen glaub nicht mal, dass man auf jeder Brille sitzen kann - geschweige denn, dass der Blick durch eine rosane problemlösend wäre. Hier gilt für unser Kabinett, was Kabarettkollege Jochen Malmsheimer über das Ruhrgebiet formulierte: Die Weigerung, an der Realität auch nur als Gast teilzunehmen, ist ein typischer Wesenszug der Menschen dort . . .
Manche glauben, dass Geld alles ist. Die haben offenbar Recht! Man muss die Dinge sehen, wie sie sind. Aber man muss sie garantiert nicht so lassen.
Denk ich an AUA oder ÖBB, befallen mich abwechselnd „Aviotophobie" und „Amakaphobie", also die Angst vorm Absturz oder um Eisenbahnen. Am meisten aber hab ich Angst vor „Angrophobie": wütend zu werden. Dagegen scheinen unsere Großkoalas immun, geh ich nach den Fernsehbildern, auf denen sie immer lächeln. Vielleicht ergänzen sie sich wirklich ideal? Pröll sagt: Ich verspreche nichts, aber das halte ich auch! Darauf kann Faymann wahrheitsgemäß das totale Gegenteil unterschreiben. Ich hingegen glaub nicht mal, dass man auf jeder Brille sitzen kann - geschweige denn, dass der Blick durch eine rosane problemlösend wäre. Hier gilt für unser Kabinett, was Kabarettkollege Jochen Malmsheimer über das Ruhrgebiet formulierte: Die Weigerung, an der Realität auch nur als Gast teilzunehmen, ist ein typischer Wesenszug der Menschen dort . . .
Manche glauben, dass Geld alles ist. Die haben offenbar Recht! Man muss die Dinge sehen, wie sie sind. Aber man muss sie garantiert nicht so lassen.


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