Heinz Fischer ist für seinen Tick, Körperkontakte herzustellen, nicht nur bei Phobikern, die zwanghaft auf 50 cm Intimzone bestehen, gefürchtet. Klinischer Terminus für die Unterhaksucht ist Haptomanie (griech. „haptein“, berühren).
Diese führte zu Aufregung beim Türkei-Besuch, da Fischer gegen die dortige Haklerregelung verstieß. Derlei fremd-Berührung gilt als unschicklich. Dass Präsident Gül zur Ohrfeige ausholte, um die Ehre seiner umarmten Gattin zu retten, ist trotzdem eine Zeitungsente.
Das traute sich auch George W. nicht, als Fischer die haptisch besonders ergiebige Bihander-Handkussvariante anwandte, die stets ein wenig so anmutet, als wollte man in eine Wurstsemmel (oder Hand) beißen.
Dabei trainiert Fischer korrektes Unterhaken täglich an naturgetreuen Knochenmodellen.
Manchmal muss er sich zu Nutze machen, dass selbst Päpste hinten keine Augen haben.
Die Türken hätten allerdings auch gleich für klare Verhältnisse sorgen können. Bei vielen Fischer-Staatsbesuchen, wie hier in Ägypten bzw. Rumänien, wurden einfach überall Statuen aufgestellt, die Fischer dezent darauf hinwiesen, dass Umarmen und Unterhaken nicht erwünscht sind.
SN /APA(9),EPA







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