Da sieht man wieder, was für ein Skandal dieser Eurofighter-Kauf war: Wird Rapid Wien einfach Meister! Und warum? Na, wegen dieser verflixten Eurofighter. Denn alle Experten der Sportart, die wir hier nicht nennen, haben analysiert, dass Rapid den Meistertitel nicht zuletzt seinen grandiosen Nachwuchsspielern zu verdanken hat. Und wer sponsert seit Jahren die Nachwuchsarbeit von Rapid? Wie wir seit dem Eurofighter-Untersuchungsausschuss wissen: Eurofighter-Hersteller EADS!
Da konnte Red Bull Salzburg ja nicht Meister werden. Wären wir Peter Pilz, würden wir in diesem Meistertitel Rapids einen klaren Ausstiegsgrund aus dem Eurofighter-Vertrag sehen. Aber Pilz ist ja nicht nur ein Grüner, sondern auch ein Grün-Weißer. Und schweigt daher zum ersten und einzigen Mal. Wieder mal typisch.
Da die Paarung Rapid-EADS auch für die nächste Saison nichts Gutes verheißt, muss daher jetzt unbedingt Verteidigungsminister Darabos ran. Nur er kann Salzburg für die Zukunft den Meistertitel retten, indem er einen neuen Sponsorvertrag zwischen Rapid und EADS aushandelt.
Dieser Vertrag sollte drei Punkte enthalten. Erstens: Reduktion der Stückzahl von elf auf sieben Rapid-Spieler („Damit ist die Strafraumüberwachung weiterhin garantiert“). Zweitens: Ersatz der hochgerüsteten Tranche-2-Spieler wie Steffen Hofmann durch gebrauchte Spieler der abgespeckten Tranche 1 (Wir nennen keine Namen). Und drittens: Abbestellen der Nachtsichtfähigkeit der Rapid-Spieler (Dann ist die Mannschaft wenigstens bei Abendspielen verwundbar).
Und wenn das alles nichts nutzt, muss Darabos den Rapidlern in einer Neuauflage des letzten Wahlkampfes dringend einreden, dass es in Österreich überhaupt keine Luftraumüberwachung braucht, weil wir nur von befreundeten Mannschaften umgeben sind. Dann müsste es doch möglich sein, den Hütteldorfern in der nächsten Saison das eine oder andere Kopftor zu schießen.
Leider ist zu erwarten, dass das alles nicht passiert, denn auch Norbert Darabos ist Rapid-Anhänger. Ebenso sein Regierungschef und sein Oberbefehlshaber. Wir sind umzingelt!
Somit bleibt uns als letzter Ausweg nur ein Appell an EADS, sich ein anderes Sponsor-Objekt zu suchen. Wärmstens könnten wir da das österreichische Nationalteam empfehlen. Denn wie heißt es doch so schön: EADS verleiht Flügel. Oder haben wir da jetzt etwas durcheinander gebracht?


Welch ein halblustiger "Artikel"! Gute Nacht, Salzburger Nachrichten!
Mehr fällt mir zu dieser Art von "Journalismus" nicht ein, und das kommt selten genug vor.
@ seppal du bist sicher rapidler
der artikel ist wirklich gelungen
der seppal hat keine ahnung von guten,pointenreichen journalismus.