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Chefredakteur Manfred Perterer liefert Interna und Diskussionsstoff aus der SN-Redaktion.

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Wie kommen Leserbriefe in die Zeitung?

| Kommentare (9)
Karin Kappacher ist die Schnittstelle zwischen der Zeitung und den Leserbrief-Schreibern, die sich teilweise als SN-Mitarbeiter sehen.

9 Kommentare | Kommentieren

  • Es sieht fast schon so aus, als hätte man sich bei den Salzburger Nachrichten Haus-Leserbrief-Schreiber engagiert. Bestimmte Namen tauchen immer wieder auf. Daher würde es sich lohnen, eine Statistik zu führen, um den Nachweis zu erbringen, dass es einige wenige sind, die die Leserbrief-Seiten beherrschen. Von Streuung der Meinungen kann da keine Rede mehr sein.
    Wenn es eine allgemein akzeptierte Voraussetzung für die Veröffentlichung eines Leserbriefes ist, dass dessen Schreiber kontroversiell argumentieren, sich um einen brillanten Stil bemühen und sich möglichst kurz fassen soll, dann erfüllen Ihre Berufs-Leserbrief-Schreiber diese Bedingungen nicht allzu oft.
    Als Frotzelei empfinde ich aber die ständige Aufforderung: Schreiben Sie uns. Kommt man ihr aber nach, dann kann man sich die Finger wund schreiben, und trotzdem findet kein Brief den Weg an die Öffentlichkeit. In den letzten drei Monaten habe ich vier oder gar fünf Leserbriefe geschrieben und keiner von ihnen wurde veröffentlicht. Der Vergleich hat mich jedoch sicher gemacht: An der Qualität der Briefe, was Inhalt und Stil betrifft, kann das nicht liegen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Franz Frühwirth, 3852 Gastern

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    Sehr geehrter Herr Frühwirth!
    Wir sind dankbar für jeden einzelnen Leserbrief, den Sie uns schreiben. Sie zeigen damit, dass Sie die "Salzburger Nachrichten" als Plattform für Ihre Meinung schätzen. Das freut uns. Leider ist es nicht möglich, jeden Brief zu veröffentlichen. Wir bekommen pro Jahr Tausende Leserbriefe und können im Prinz aus Platzgründen nur einen Bruchteil davon bringen. Dennoch kommt es vor, dass in einer gewissen Zeitspanne mehrere Briefe von einer Person veröffentlicht werden. Auch in Ihrem Fall war das schon so. Es kommt natürlich auf den Inhalt, den Schreibstil, die Länge und vor allem die Aktualität des Themas an.
    lg Manfred Perterer

  • ich schließe mich vollinhaltlich der meinung von herrn frühwirt an, da ich die gleiche erfahrung gemacht habe. wenn sie herr perterer schon so viele leserbriefe bekommen, warum geben sie diesen nich mehr raum, dann können sie auch kritische und kurze leserbriefe unterbringen. es wäre auch eine serviceleistung anstelles des wischi-waschi standardbrief, eine begründete rückmeldung zu bekommen. bei mir wurden schon kurze und aktuelle leserbriefe nicht gebracht. ihr verhalten zu ihren kunden hat monopolistische züge. als abonnent mehrerer zeitung hinkt ihre zeitung was serviceleistung betrifft anderen hinterher. günther steger

  • Wenn die SN ab 4. Oktober - nach dem Redesign - einen fixen Platz für Leserbriefe frei halten, folgen sie spät aber doch dem Konzept anderer Zeitungen. Natürlich kann immer nur ein Bruchteil abgedruckt werden - das ist bei allen Blättern so. Die Auswahl muss wohl oder übel der zuständige Redakteur, die zuständige Redakteurin treffen. Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass den SN diesbezüglich kein Vorwurf zu machen ist. Wenn ich mir dagegen ein auflagenstarkes Kleinformat - gerade jetzt vor der Wahl -anschaue, kann ich nur den Kopf schütteln...

    Alles Gute für den (realtiven) Neustart am 4. Oktober!

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    Danke Herr Steger, danke Rick!

    Wir möchten so viele Leserbriefe wie möglich bringen. Das mit dem Service lasse ich nicht gerne auf mir sitzen. Wir bemühen uns, jeden Leserbriefschreiber direkt zu kontaktieren. Aber wie gesagt, es ist nicht einfach, Tausenden Menschen eine individuelle Begründung für die Annahme oder die Ablehnung eines Leserbriefes zu liefern. Ich selbst beantworte täglich viele Briefe. Mir ist die Meinung unserer Leserinnen und Leser wichtig. Auch deshalb, weil ich viel davon lernen kann. Wenn wir ab 4. Oktober täglich nicht nur im Lokalteil sondern auch im überregionalen Teil einen fixen Platz für Leserbriefe haben werden, steigen die Chancen jedes einzelnen Schreibers auf Veröffentlichung dramatisch.

    lg Manfred Perterer

  • danke herr perterer! es ist das erste mal, daß ich eine antwort bekomme. die hoffnung stirbt zuletzt. herzliche grüße günther steger

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    Ich erlaube mir bezüglich des Themas "Leserbriefveröffentlichung in den SN" ebenfalls einen kurzen Beitrag:
    Als nun schon langjähriger Bezieher der SN habe ich mich ab und zu bei einem mir wichtig erscheinenden Anlass mit einem Leserbrief zu Wort gemeldet. Bis auf einen Fall wurden meine Beiträge immer veröffentlicht. Da es sich in der betreffenden Sache um ein aktuelles Thema (Kommentar zu einer Veranstaltung über Vergangenheitsbewältigung) handelte und außer einem Standardschreiben über die Vielzahl der Einsendungen usw. keine Reaktion erfolgte, wandte ich mich an die Redaktion der Flachgauer Nachrichten, die meinen Beitrag sofort veröffentlichte.

    Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Leserbriefe in den SN nicht tendenziell selektiert werden. Eine einseitige Leserbrief-Wahlkampagne wie z. B. zuletzt in der Krone, erscheint in den SN nicht vorstellbar.
    MFG von Bergblick

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    Funpark für Freestyler
    zum Bericht "Mädchen durch Freestyler verletzt" ( SN - Lokalteil, 17.01.09 )
    Der Trend zu "Freeskis" wird unter jugendlichen Schifahrern immer größer. Leider gibt es in einigen Schigebieten noch immer keine geeigneten abgesperrten Bereiche für diese Art des Schisports. Viele Jugendliche führen daher ihre gewagten Sprünge und Drehungen auf oder unmittelbar neben den gesicherten Pisten aus. Dadurch passieren immer wieder Unfälle mit teils schweren Verletzungen. Diese Unfälle könnten jedoch vermieden werden, wenn für Freestyler und Snowboarder entsprechende Funparks, Tiefschneepisten und Buckelpisten angelegt würden.
    Nur leider scheitern diese Maßnahmen immer wieder am fehlenden Geld und Willen der Liftbetreiber.
    Wenn aber tatsächlich derartige Anlagen errichtet würden, könnte die Verletzungsgefahr für "normale" Schifahrer vermindert werden. Darüber hinaus würden mehr Sportler angelockt, was den Liftbetreibern zusätzliche Einnahmen bringen würde.
    Die Schüler der 4. Klasse HS Abtenau/Deutsch 2. Lg.

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    Die großen Internetprovider unter der Hand von Telekom

    Die Telekom hat Etel und vorher Etel viel andere Provider gekauft.
    Jetzt nutzt die Telekom diese Machtposition aus und kündigt die Server, was Rechtes aber für viele Kunden ein riesiges Problem ist.
    Aber wenn Kunden Probleme haben dürfte das der Telekom egal sein.

    Das ist sehr toll, den alle Visitenkarten kann man weg werfen, alle Geschäftspapiere ebenfalls.
    Alle Formulare am Computer umstellen.
    Es gibt immer mehr Firmen und Einrichtungen die als Benutzername die Mailadresse verwenden, alle umstellen.

    Alle die ich nicht erreichen kann um die Mailadressen Änderung bekannt zu geben schicken ab 15. Juni Ihre Emails in die grosse Internetwolke, und bekommen sie wieder zurück.

    Aber es ist alles Rechtens, die Kündigungszeiten könnten noch kürzer sein.

    Ob es den kundenfreundlich ist - lasse ich jeden einzelnen Entscheiden.

    Wenn ich so nachdenke wie viele frei Provider (GMX und so weiter ) seit Jahren am Markt funktionieren stellt sich die Frage ob man in öffentlich rechtliche Firmen keine Mitarbeiter hat die drüber nachdeneken wie man Kunden behält.
    Es scheint eher so zu sein das man drüber nachdenkt wie man sie vertreibt.

    So meinen Frust in die Tastatur getippt.
    Rudolf Gugler

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