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Wie wichtig Klimaschutz ist, dürfte mittlerweile wohl jedem bekannt sein. Vom 20. bis 22. Juni 2012 findet in Rio de Janeiro die UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung "Rio20+" statt. Doch welchen Beitrag leistet jeder von uns dazu? Lasst ihr Geräte auf Standby laufen, trennt ihr euren Müll oder nutzt ihr häufiger das Rad? Sagt uns eure Meinung!
Immer wieder wird davon gesprochen, dass Tablets und Co das
klassische Buch verdrängen könnten. Das Buch, in dessen Einband sich viele
Seiten befinden, in denen man hemmungslos blättern, anstreichen und Esselsohren
machen kann. Das Buch, das ein großartiger Gelehrter sein kann. Das Buch, das
zum Nachdenken anregen kann. Das Buch, das zu einer Reise einlädt: zu einer
Reise in eine andere Welt.
Besonders Jugendliche werden verdächtigt, sich durch digitale Medien das Lesen
in herkömmlichen Büchern abgewöhnen zu lassen. Doch kann das stimmen? Immer
wieder gibt es Bücher, deren Inhalt nicht nur magisch ist, sondern die
Jugendliche ebenso magisch anziehen. Das Leseverhalten der Jugend ist wohl eher ein Spiegel des gesamtgesellschaftlichen
Leseverhaltens. Während manche Jugendliche eben nicht gerne lesen, lesen andere äußerst gerne: sie begeben sich auf
eine Reise, die damit beginnt, das man das Buch aufschlägt und mit dem Wegbegleiter
Phantasie eintaucht. Die Reise ist jedoch nicht beendet, wenn das Buch wieder
weggelegt oder ausgelesen ist: Inhalte begleiten noch länger. Mein Tag beginnt täglich mit dem
Lesen der Zeitung. In meinem Studium muss ich viel lesen: aber auch dabei lese und lerne ich
lieber mit Büchern, da das Lesen am PC viel schneller ermüdet. So wie ich mit
dem Lesen meinen Tag beginne, beende ich meinen Tag auch mit dem Lesen von
Büchern, die ich lesen will oder lesen muss und freue mich schon auf die
Sommerferien, in denen ich Stunden im Freien mit Büchern verbringen kann.
Marina Schlager, 20 Jahre
Grödig
In den vergangenen Jahren, und vor allem durch die Digitalisierung, hat sich vieles verändert. So auch - wahrscheinlich - das Leseverhalten der jungen Menschen. Ich persönlich lese heutzutage eindeutig mehr, auch wenn ein beträchtlicher Anteil daran im Internet - also auf Blogs, Facebook, in Onlinemedien oder Twitter - stattfindet.
Ich bin Abonnent einer Tageszeitung, liebe es in Wochenzeitschriften oder Monatsmagazinen zu blättern und greife auch regelmäßig zu klassischer Literatur und politischen Büchern. Warum? Weil ich damit aufgewachsen bin, weil die Geschichten, in die ich einzutauchen versuche, meine Fantasie immer noch sagenhaft anregen. Vielleicht bin ich mit diesem Konsumverhalten kein „klassischer junger Erwachsener", aber zumindest ich möchte nie auf all diese Geschichten, Berichte, Reportagen und Kommentare verzichten.
Außerdem glaube ich an die Zukunft des gedruckten Wortes. Nur wird sich dieses Medium, wie so vieles anderes, im Laufe der Zeit weiter entwickeln. Es gibt genügend Einsatzfelder für eBooks (z.B. Schulbücher oder Uniskripten), aber ich bevorzuge es lieber, tote Bäume in den Händen zu halten.
Dominik Leitner, 23 Jahre, St. Pölten
Gerade in der Natur stört es mich immer wieder, wenn ich
irgendwo Müll am Boden liegen sehe, wo keiner hingehört. Für mich ist es
unverständlich, wenn man, zum Beispiel bei Bergwanderungen, zwar die vollen
Essenspakete und Getränkeflaschen nach oben mitnehmen kann, aber auf dem
Heimweg, die leeren Verpackungen, die ja jetzt wesentlich leichter wären,
einfach irgendwo auf dem Weg zurücklässt. Gerade von Wanderern, von denen ich
eigentlich annehme, dass sie die Natur zu schätzen wissen müssten, hätte ich
mir ein anderes Verhalten erwartet.
Dagegen lässt sich allerdings kaum etwas unternehmen- man
stelle sich vor, es gäbe einen „Müllwärter" neben jedem Gipfelkreuz: Das klingt
sogar schon lächerlich.
Viel mehr sollte man das Bewusstsein für die Problematik
schärfen: So könnte sich vielleicht etwas an dieser Situation ändern. Obwohl:
Eigentlich weiß doch sowieso schon jedes Kind, wie Mülltrennung funktioniert.
Ich erinnere mich sogar, dass das (zu meiner Zeit) noch Teil des
Unterrichtsstoffs in der Volksschule war. Also liegt es wohl an jedem selbst,
das Wissen dann auch in der Praxis umzusetzen.
Andrea Grabner, 18 Jahre, Wien
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