Gutes Herz. Mit 400 Kindern besuchte Uschi Glas am Mittwoch Michael Aufhausers Tierparadies.
Gut Aiderbichl, Mittwochmittag - zwischen den Tieren wuseln 400 glückliche und aufgeweckte Kinder herum. Unter ihnen die deutsche Schauspielerin Uschi Glas. Heute nicht in ihrer Funktion als Mimin zu Besuch auf Gut Aiderbichl, sondern als Vorstandsmitglied von „brotZeit e. V.", einem Verein, der unter anderem von Glas und ihrem Mann Dieter Hermann gegründet wurde und sich um Kinder aus sozial schwachen Familien kümmert.
„Sie sehen, die Industriellenvereinigung hat gute Kontakte, auch nach oben", stellte Rudolf Zrost, Chef der Salzburger Industriellenvereinigung, Montagabend im M32 fest. Es ging ums Wetter. Noch zwei Stunden vor dem Empfang goss es in Strömen. Doch dann konnten die Gäste, unter ihnen Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung in Österreich, auf der Terrasse mit faszinierendem Blick auf das bunte Festspieltreiben feiern. Festspielpräsidentin Helga Rabl- Stadler geriet darob ins Schwärmen: „Nirgendwo gibt es dieses Repertoire an Schauspiel, Konzert und Oper bei einem Festival wie bei uns. Dazu all die Ausstellungen, die wirklich zu empfehlen sind. Würde man alle Schauplätze besuchen, hätte man eine Kulturwandernadel verdient." Und noch eine Neuigkeit bringt Rabl-Stadler zum Frohlocken: „Ich werde Zwillingsgroßmutter und habe schon Tipps bekommen, welcher Zwillingskinderwagen durch alle Türen passt."
Party. Die „Jedermann"-Crew war in Feierlaune: Nicholas Ofczarek brauchte vier Schläge, bis das Bier rann, und Ben Becker viel Seife.
Ein klein wenig nervös war er dann doch, der neue Jedermann Nicholas Ofczarek - allerdings nicht vor der Premiere am Sonntagabend, sondern danach im Gasthof Krimpelstätter: „Ich muss jetzt das Bierfass anstechen, habe das aber noch nie gemacht", erklärte er.
Herausgekommen sind bei dieser Premiere vier Schläge und eine nasse Buhlschaft, die zum Zapfen bereitstand. Das störte Birgit Minichmayr nicht im Geringsten. Im Gegenteil. „Ich finde Bierrunterlassen toll, ich glaube, ich sollte den Beruf wechseln, das macht ja richtig Spaß!
Das erste außerordentliche Konzert der Festspielsaison war vor allem berührend. Kinder waren die Stars des Abends im Mozarteum.
Der Abend begann mit einem persönlichen Gespräch über
das Glück, gesunde Kinder zu haben. Die zweifache Mutter und „Take
Five"-Betreiberin Julia Czernin-Chudenitz ist aber eine Frau, die nicht
nur redet, sondern auch handelt. Sie hatte als Initiatorin des Vereins
„Künstler für Kinder" einen Benefiz-Liederabend mit den Stars der
heurigen Festspiele organisiert.