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Kathi Wörndl in Salzburg und Kathrin Pilz in Hollywood auf den Fersen der Schönen und Prominenten

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Oktober 2011 Archive

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Die legendäre Gruppe Pink Floyd trat fünf Mal in der L. A. Sports Arena auf. Michael Jackson gab dort ebenfalls zahlreiche ausverkaufte Konzerte und Bruce Springsteen bezeichnete die Arena bei seinem Konzert vor zwei Jahren als „The Joint that does not disappoint" (Diese Bude enttäuscht nicht).
Enttäuscht wurden auch die meisten der rund 5000 Menschen nicht, welche letzte Woche zum Teil die ganze Nacht vor der Arena campierten. Doch statt von Rockmusik war die Luft vom Lärm hunderter Zahnbohrgeräte erfüllt. Denn diesmal  warteten die Leute nicht Stunden in der prallen kalifornischen Sonne, um ein Konzert oder Ballspiel zu besuchen, sondern um eine kostenlosen Arztbehandlung zu ergattern.
Vier Tage lang war die L.A. Sports Arena in eine Art Lazarett umgewandelt wordem. Vier Tage lang schlängelte sich eine schier endlose Warteschlange rund um das gigantische Gebäude. Ein Jahr, nachdem der US-Kongress Obamas Gesundheitsreform verabschiedet hat, sind immer noch Millionen von Amerikanern gar nicht oder nicht ausreichend krankenversichert.
Mit Hilfe von 800 Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen organisierte die non-profit Hilfsorganisation CareNow zum vierten Mal das viertägige Event.
Die Menschen kamen, um sich ihre Zähne reparieren zu lassen, einen Augenarzt zu konsultieren, aber auch für Mammogramme oder andere medizinische Tests.
Ein Großteil der Patienten hatten eine gute Ausbildung und regelmäßige Jobs. Ihr Einkommen reichte aber dennoch nicht, um sich eine gute Versicherung zu leisten. Seit 2009 profitierten mehr als 150.,000 Patienten von den Gratisbehandlungen im Wert von rund 7 Millionen Dollar die durch CareNow angeboten wurden.
Dieses Jahr ging die Organisation sogar einen Schritt weiter und tat sich mit 40 Spitälern zusammen, welche den Patienten für eventuell notwendige Nachfolgebehandlungen gratis zur Verfügung stehen werden.

Auch die medizinische Vorbeugung hat sich CareNow auf die Fahnen geheftet. In der ganzen Arena gab es Stände für die Impfungen, Krebsabstriche und Ernährungsberatung. „Wir machen das solange, bis wir überflüssig geworden sind", so der Präsident der Organisation in einem Interview. „Es gibt zwei  Millionen Unversicherte allein in L. A. county und wir tun was wir können."
Obamas Gesundheitsreform, unter der es wesentlich erschwinglichere Krankenversicherungen geben soll, wird frühestens im Jahr 2014 greifen. Solange können die Zahnschmerzen leider nicht warten. . .

 
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"Ich  bin im TV Business. Gott sei Dank. Da will augenblicklich jeder in Hollywood sein," so Ted, ein mächtiger Literary-Agent, der die Erfinder von Erfolgsserien wie „Lost" oder „Dexter" vertritt, als er sich bei Freunden von mir vorstellte. Ted, der sich glücklicherweise auch um mein englischsprachiges Pilotscript annimmt, übertreibt nicht. War es noch vor nicht allzulanger Zeit ein Armutszeichen und Abstieg, wenn ein Filmstar sich von der Kinoleinwand in eine TV-Serie verirrte, so beweisen Hit-Serien wie „Damages" -  wo Movie Star Glenn Close eine durchtriebene Anwältin portraitiert -dass TV Serien mittlerweile oft komplexere Charakter Rollen zu bieten haben, als die immer formelhafter werdenden Hollywood Kino Filme.

Viele in Hollywood sprechen von einem neuen Goldenen TV- Zeitalter, welches 2000 mit Serien des Kabelsenders HBO angebrochen sei. „Sopranos", „Six feet under", „Sex and the city" waren die ersten Serien, die mit einem sogenannten „Storyarch" arbeiteten, also einem Erzählbogen, der sich vom Pilotfilm bis zum Ende der letzten Staffel zieht. Vielleicht könnte man sogar weiter zurückgehen zu  „Twin Peaks", wo es darum ging über zwei Staffeln einen mysteriösen Mord aufzuklären.

Mittlerweile haben Serien wie „Lost", „24" oder „Mad Men" so komplizierte durchgehende Erzählstränge, dass es fast unmöglich ist, sich erst bei Folge 3 einzuklinken. Wahre Serien-Junkies warten, bis die auf DVD erscheinen, um sich in Marathon Sessions ganze Staffeln in wenigen Tagen 'reinzuziehen. Auch die ältere Generation erkennt die neue Kreativität in der TV-Welt: "Vielleicht ist Tony Soprano der spannendste Charakter seit Hamlet", so der 70 jährige Drehbuch-Guru Robert McKee in seiner Vorlesung. Wir haben diesem Charakter acht Jahre zugesehen, bis es nichts mehr über ihn zu sagen gab."

 
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„Love Me Tender": Er schaut aus wie Elvis, bewegt sich wie er, wollte aber nie wie er sein. Das Phänomen Rusty begeisterte im Republic.

 
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Wer Zutritt erhält in die „Kunst-Scheune" des Schauspielers und Non-Konformisten, bekommt einen faszinierenden Einblick in die private Welt des im Vorjahr verstorbenen Exzentrikers.