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Kathi Wörndl in Salzburg und Kathrin Pilz in Hollywood auf den Fersen der Schönen und Prominenten

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April 2011 Archive

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Wie eine hoffnungsvolle Autorin, nämlich ich, lebensgefährlich ermutigt wird.
 
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Edle Überraschungen gibt es nicht nur in österlichen Verstecken, sondern auch in der Hofstallgasse. Ein Blick auf die Festspielmode.
 
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Auch Comedians haben nicht  leicht lachen und bekommen in L. A. nun gratis Therapie.
 
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Bei den Osterfestspielen dirigieren Kunst und Werke. Mittendrin verschlug es Eliette von Karajan beinahe die Sprache. 
 
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Wir brauchen eure Unterstützung, sonst können wir uns hier nicht einmal Klopapier leisten, geschweige denn Schreibpapier!" Amy Baer, Präsidentin und Geschäftsführerin von CBS Film, appellierte an die rund 100 Leute im Saal.
„Es ist in der Tat traurig", flüsterte mir Brian  - ein Hollywood-Agent - zu, dessen Klienten Terry Hatcher und Joan Allen sind.   „Wer wird noch diesen Beruf ergreifen wollen, wenn es keine Jobs gibt?"
„Jeder von uns muss finanziell beitragen, damit wir auch nur halbwegs über die Runden kommen",  erklärte nun Andie Horn, Controller der Academy for Motion Pictures, welche die jährlichen Oscars veranstaltet. „Die Spenden sind voll von der Steuer absetzbar."

Man hätte meinen können, es ginge darum, Hollywood vor der Finanzkrise zu retten. Doch in Wirklichkeit verband die Menschen im Raum weniger ihre Liebe zum Film, sondern die zu ihren schulpflichtigen Kindern. Ein Elternabend war kurzfristig ins Leben gerufen worden, um die öffentliche Volksschule unserer Kinder halbwegs funktionsfähig zu halten und jene Lehrer privat weiterzufinanzieren, die wegen Budgetkürzungen eben ihre Kündigung erhalten hatten.

Die Verfassung garantiert eine kostenlose Schulbildung für jedes kalifornische Kind. Doch dies entspricht schon seit Jahren nicht mehr der Realität. Ohne die Hilfe der Eltern, die nicht nur regelmäßig in den jährlichen „Enrichment Fund" einzahlen, sondern auch noch unzählige Stunden als freiwillige Helfer agieren sowie einen Fundraiser nach dem anderen veranstalten, würden die öffentlichen Schulen hier nicht überleben.
Und die Lage wird immer ernster. War es vor drei Jahren nur die Schulkrankenschwester, die in „Warner Avenue", der Schule meines Sohnes, eingespart werden sollte, so waren es letztes Jahr auch noch der Schulwart und zusätzlich drei Lehrer, deren Zahl sich dieses Jahr noch verdoppelte. Ohne den finanziellen Einsatz der Eltern verlieren sie alle ihre Arbeitsplätze.

Kann das Geld nicht rechtzeitig gesammelt werden, drohen extrem überfüllte Klassen sowie Mischklassen, in denen Zweit- und Drittklassler zusammen unterrichtet werden. Und wie  die Schule ohne Schulwart halbwegs sauber gehalten werden soll, bleibt eine offene Frage.
Glücklicherweise könnten sich die meisten Familien in unserem Schulsprengel im Notfall auch eine Privatschule leisten. Viele Eltern entscheiden sich - weniger aus finanzieller Notwendigkeit, sondern aus einem Anti-Elite-Denken und dem Wunsch nach kultureller Vielfalt heraus - für eine öffentliche Schule. Man wird  damit rechnen, dass auch dieses Jahr jeder der gekündigten Lehrer durch die großzügigen Spenden der Eltern zurückgeholt werden kann.
Für öffentliche Schulen in weniger schicken Stadtteilen von L. A.  sieht die Zukunft leider grimmig aus. Tausende Lehrer in Schulen von South L. A.  wurden letztes Jahr gekündigt und heuer wird es wohl noch schlimmer werden.