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Vicky Leandros machte die Rocklänge zum Thema

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Festspiele. Bei „Moïse et Pharaon" dominierte „lang" - mit einer prominenten Ausnahme.

Was ist denn da nur passiert? Sängerin Vicky Leandros steuert im kurzen Rock das Große Festspielhaus an und wird von Fotografen sofort umlagert. „Ich habe gerade in Kitzbühel an meiner neuen CD gearbeitet und mich spontan entschieden, diese wunderbare Oper anzusehen", verriet sie. So weit, so gut. Dass man bei der Premiere von Rossinis „Moïse et Pharaon", die am Samstagabend in Salzburg gefeiert wurde, eher lange Kleider trägt, dürfte bei diesem Spontanentschluss wohl übersehen worden sein.
Bianca Jagger (sie kam mit Thaddaeus Ropac), die bei einer vergangenen Auffahrt aufgrund ihrer Schuhe von der Presse kritisiert wurde, hat daraus gelernt und zeigte sich perfekt gestylt - und blieb die glamouröse Diva. Welch Glück - der erneute Rummel um ihre Person war selbst für sie eine Überraschung. Elegant wie eh und je: Fürstin Manni zu Sayn-Wittgenstein-Sayn. Ob sie sich auf das vierstündige Erlebnis vorbereitet habe? „Nein, ich habe mich nicht eingelesen", erklärte sie. „Vier Stunden sind lange, da muss man in erster Linie schauen, dass man das gut durchhält", erklärten andere Gäste. Ein Glück, dass sie Rossini und nicht Wagner ansehen „mussten". Mit im Premierenpublikum: Die Schwester der holländischen Königin, Prinzessin Margriet, Hotel-Erbin Bettina Steigenberger mit Ronnie Leitgeb, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in Begleitung von Prinzessin Alessandra Borghese. Auch die heimische Politik war vertreten: Innenministerin Maria Fekter einmal mehr im auffallenden Kleid („Das habe ich schon mehrmals getragen!"), Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden oder Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Letztere war von der Musik und der Aufführung begeistert. Jürgen Flimm inszenierte die selten gespielte Rossini-Oper, die von der Liebe der Nichte Moses und dem Sohn des Pharao erzählt.

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