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Kathi Wörndl in Salzburg und Kathrin Pilz in Hollywood auf den Fersen der Schönen und Prominenten

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Marylin Monroe spielt eine der Hauptrollen

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Salzburger Festspiele: Wenn Rudolf Budja zur Ausstellungseröffnung lädt, dann schlagen die Herzen seiner Gäste höher: Schuld an der guten Laune in der Galerie Budja waren nicht nur das schöne Wetter und der prickelnde Champagner, der den Kunstliebhabern traditionell serviert wird.
Die Exponate der aktuellen Festspielausstellung, die am Montagvormittag eröffnet wurde, lassen aufhorchen.
Gleich mehrere Künstler sind in der Ausstellung „wholesale (Limited Edition Portfolios)" vertreten. Die Namen der Kreativen und ihre Werke sprechen für sich: Andy Warhol, Frank Worth (der schon Marilyn Monroe vor der Linse hatte), Helmut Koller (mit Nacktfotos von Frauen als Hommage an Egon Schiele),  Lawrence Schiller, Helga Vockenhuber, AES+F und Christian Pölzler alias Heidi Popovic (der bei den Osterfestspielen mit einem Palast für zwei Mäuse den Hasen Konkurrenz machte).
Außer den anwesenden Künstlern ließ sich auch Fürstin Manni Sayn-Wittgenstein-Sayn feiern: von Kunstliebhabern wie Wolf-Egon Baron von Schilgen und Gattin Eva - sie ließen sich schon einmal portraitieren - oder dem Immobilienexperten Alexander Kurz. Die Werke der Fürstin gehören ohnehin zum fixen Inventar der Galerie.
 Und auch an diesem Tag konnte sie es nicht lassen und knipste mit ihrer kleinen Kamera, die, um eine Verwechslung auszuschließen, mit einem roten „M" beschriftet ist, wild drauflos. Zu ihren Fotomotiven gehörten nicht nur die anwesenden Künstler, sondern auch Sohn Peter und Enkel Constantin.
Keine Zeit für Fotos hatte Eva Maria Baronin von Schilgen. Sie hatte es eilig. „Ich muss schnell zu meinem Liebling", erklärte sie und meinte ausnahmsweise nicht ihren Mann, sondern ihr Lieblingsbild von Marilyn Monroe. „Zu dieser Zeit durfte man eben  noch Bauch, Busen und Po haben."
Auch der Salzburger Unternehmer Alfons Schneider war angetan: „Diese Bilder wirken so natürlich, auch das von Liz Taylor. Die Aufnahmen haben eine super Qualität." Was die heurigen Festspiele angeht, hat Schneider noch Großes vor: auf seinem persönlichen Programm stehen Figaro, Cosi und der Liederabend von Anna Netrebko, das Zuckerl in der Festspielsaison 2009. „Darauf freue ich mich ganz besonders und sollte sie russisch singen, verstehe ich sogar etwas. Ich lerne seit drei Jahren diese Sprache", fügte er lachend hinzu. Vorerst musste er sich mit Marilyn begnügen.
Die Bilder der Festspielausstellung in der Galerie Budja verstand man, Gott sei dank, ganz ohne Sprachkenntnisse. Und wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann das noch bis
31. August tun.

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