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Kathi Wörndl in Salzburg und Kathrin Pilz in Hollywood auf den Fersen der Schönen und Prominenten

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September 2008 Archive

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Im Mittelpunkt einer  filmreifen Premiere im Schloss Fuschl stand ein Automobil: Der neue Opel Insignia  zog  Prominenz aus nah und fern an.

Es war eine große Premiere, die am Freitag zahlreiche Prominente ins Salzkammergut zog. Die Bühne: das Schloss Fuschl, der Hauptdarsteller: der Opel Insignia, eine mittelgroße Limousine, gehüllt in das sportliche Design eines Coupés. Zum Probesitzen kamen Schauspieler wie Ralph Herforth („Unter Strom", „Knockin' on heaven's door", „Irren ist männlich"), Zora Holt („Tierarzt Dr. Engel"), Gesine Cukrowski („Das Wunder von Berlin", „Ein Fall für zwei") Anna Thalbach („Der Untergang", „Krabat") oder auch die Grande Dame des Films, Christiane Hörbiger. „Ich fahre immer noch gerne selbst mit dem Auto. Wenn es um die Technik geht - und das vor allem beim Einparken - , vertraue ich lieber meinen eigenen Augen als den Geräten." Das Wichtigste bei einem Auto sei, dass sie sich beschützt fühle. 

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Satte 75 Dollar für falsch Parken - das war bitter. Dabei hatte die Polizei doch  während der Abholzeiten bisher  ein Auge zugedrückt.  Denn es war praktisch unmöglich, einen legalen Parkplatz vor der Schule meines Sohnes zu finden.  Ich fluchte und warf das Ticket auf den Nebensitz. Dabei kam die Rückseite zum Vorschein:  „1. April!",  stand da in dicken roten Buchstaben. Ich lachte laut auf. Wer hätte gedacht, dass die sonst so toughe Polizei von L. A.   so viel Sinn für Humor beweisen würde.

 
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Nobler Rahmen für eine nobles Gefährt: Im Foyer des Festspielhauses präsentierte BMW am Montag den neuen 7er. Nicht nur Medienvertreter wollten einen Blick auf das neue BMW-Flaggschiff werfen. Der 7er zog unter anderem Eugen Simma (Geschäftsführer Tschann Nutzfahrzeuge), Günther Radwanovsky (Geschäftsführer Dark Dog), Gerbert Schwaighofer (Direktor der Salzburger Festspiele) und Ursula Wirth (PLEON Publico) in seinen Bann.
 

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Sie haben einen zukünftigen Starregisseur und Produzenten vor sich!" Der junge Mann warf sich bedeutungsvoll einen Rucksack um.  Die junge  Verkäuferin trat hinter der Kassa hervor und ihre langen Beine in Hot Pants kamen zum Vorschein. Sie tauschte mit dem ambitionierten Mann Adressen aus, bevor sie meine Babyrasseln über den Scanner zog.

 
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Der Film „Alfred" - eine  fiktionale Biografie des Ex-Kanzlers - würde wohl in Österreich auf eher geringes Interesse stoßen.  Auch wenn der österreichische Wahlkampf ebenso auf Hochtouren läuft wie der  amerikanische.  Für den Film „W", der am 17. Oktober in die amerikanischen Kinos kommen soll und der auf George W. Bushs Lebensgeschichte basiert, rechnet Regisseur Oliver Stone  auf Grund der bevorstehenden Präsidentschaftswahl jedoch mit gesteigertem Interesse. 
Auch wenn Oliver Stone gleichzeitig die  Befürchtung  hat, dass Leute den Film nicht als einfaches Movie sehen, sondern als politisches Event  abwerten könnten.  „Und dann fällen sie möglicherweise  ein Urteil, ohne jemals den Film gesehen zu haben", so Stone zur L. A. Times.
Aber nicht nur Oliver Stone ließ sich von der Wahlkampfstimmung im Lande inspirieren.  Hollywood bringt in den nächsten Wochen gleich eine Reihe politisch inspirierter Filme heraus.
Am 3. Oktober soll die  Komödie „An American Carol" in die Kinos kommen. Die Zentralfigur ist ein liberaler Aktivist, der versucht, den amerikanischen Independence Day abzuschaffen.  Ähnlich wie in der Dickens'schen Vorlage, wird er daraufhin von drei Geistern heimgesucht - in diesem Fall den amerikanischen Ikonen und ehemaligen Präsidenten Washington  und  Kennedy sowie Militärikone Patton - welche ihn von seinem Irrweg abzuhalten versuchen. Regisseur David Zucker nutzte bereits die republikanische Convention, um den Film mehr als 2000 Gästen vorzuführen.

Leonardo di Caprio und Russel Crowe sind ab 10. Oktober in Ridley Scotts Terroristendrama „Body of Lies"  zu sehen. Ridley Scott hofft, sein Drama werde nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch beleuchten, wie schwierig und nahezu unmöglich  es sei, in diesen Zeiten die richtige Außenpolitik zu betreiben und dem Terrorismus beizukommen.
Die Komödie „The Lucky Ones" beschäftigt  sich mit einem an und für sich ernsten Thema. Sie beschreibt die Rückkehr dreier US-Soldaten aus dem Irak, die in der Heimat mit relativer Gleichgültigkeit empfangen werden. Der Film soll Ende des Monats in die Kinos kommen.
„Religious" ist eine Dokumentation über Politiker und deren Beziehung zur Religion. Talkshow-Host Bill Maher, der immer wieder in seiner Show betont, dass  Religionsfanatiker  eines der Grundübel unserer Welt darstellen, macht sich über diverse Politiker und deren religiöse Einstellung lustig.

In „Frost/Nixon" wird ein historisches Interview zwischen dem britischen Talkshow-Gastgeber  David Frost und dem in Ungnade gefallenen Präsidenten Nixon dramatisiert. Der Film soll am 5. Dezember in die Kinos kommen.
Und schließlich warten Michael-Moore-Fans ungeduldig auf seine neue Dokumentation, die man ab 23. September gratis aus dem Internet  herunterladen kann.  Der Film zeigt Moore im Jahre 2004, als er versuchte, gleichgültige junge Leute dazu zu bringen, ihre Stimme an den Wahlurnen abzugeben.

Gestern klopften eine Schauspielerin und ein Drehbuchautor an meine Türe. Beide Anfang zwanzig.  Sie  marschierten zu Fuß und bei 30 Grad Hitze durch die Hügel von Bel Air, um Geld für die Obama Kampagne zu sammeln. Zumindest in Hollywood will keiner mehr nur zusehen, wie das Land den Bach hinuntergeht. 

 
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Elvis lebt - dank Rusty

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Also doch: Elvis lebt! Er heißt Rudi Stumbecker und kommt aus St. Michael im Lungau. Der Beweis wurde Samstagabend im republic angetreten. Schon Tage zuvor stand auf den Plakaten „Sold out − ausverkauft". Keine Frage: Nicht nur äußerlich, sondern auch stimmlich konnte man fast meinen, dass Elvis Presley höchstpersönlich in seinen Glitzer-Outfits, mit Föhnfrisur und sexy Hüftschwung auf der Bühne stand. Aber es war eben doch „nur" Rusty, einer der weltbesten „Elvis-Impersonatoren". Er trat mit seiner Las-Vegas-Show inklusive seiner 13-Mann-Band auf. Und das Publikum schwelgte in Erinnerungen. Gesichtet wurden etwa Rechtsanwalt Robert Galler, der Künstler Günther Edlinger, Kabarettist Fritz Egger mit Sohn Maxi, Vizeolympia- und Weltcupsieger Reinfried Herbst mit seiner Manuela, Filmemacher Reinhard Schwabenitzky mit Gattin Elfi Eschke, Rudi und Katharina Quehenberger sowie Sonja Friedle.

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Wenngleich einige von ihnen noch üben wollten (und sollten): Alle outeten sich mit Hüftschwung nicht nur als Elvis, sondern zu guter Letzt auch als Rusty-Fans. Besonders stolz war Fritz Egger: „Ich bin bereits mit dem Rusty aufgetreten − leider halt nur in Rauris und nicht in Las Vegas!" „Ich habe den Rusty schon auf meiner Firmen-Weihnachtsfeier gehabt", sagte wiederum Galler nicht ohne Stolz. Immerhin holte er sich 1991 gegen 4000 Bewerber in Palm Springs als erster europäischer Elvis-Imitator den Sieg. Danach folgten zahllose Auftritte. Aber auch seine beiden allergrößten Fans waren an diesem Abend im Publikum. Seine Eltern, Rudolf und Berta Stumbecker: „Wir sind so oft es geht mit dabei um ihn zu unterstützen! Aber die Show überlassen wir ihm, da ist er eben wirklich einzigartig."

 
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Vor exakt einem Jahr wurde ein gutes Geheimnis in der heimischen Party- und Lokalszene gelüftet: Nach einjährigen Umbauarbeiten eröffnete das „Take Five", zweites Wohnzimmer vieler bekannter Gesichter, in der Salzburger Dependance - und präsentierte sich erstmals mit schickem, edlem Interieur in Schwarz und Orange. Nun, ein Jahr später, luden Alexander und Julia Czernin-Chudenitz, mittlerweile selbst fester Bestandteil der Salzburger Gesellschaft, erneut in ihren Club, um zu feiern - denn ihr Baby ist ein Jahr alt geworden.

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Vielleicht liegt es  daran, dass Arnold Schwarzenegger aus dem Land der Berge stammt, dass er  den Erholungswert von grünen Wiesen und Bächen als überbewertet empfindet. Oder  es ist der künstlich bewässerte Rasen vor seiner Villa in Brentwood, der verhindert, dass den Gouverneur die Sehnsucht nach einem Picknick im Grünen befällt.
Für den Großteil der Los Angelinos jedoch ist ein Trip in einen der kalifornischen Nationalparks die einzige Möglichkeit, den Freeways und der  vorwiegend wüstenhaften Landschaft L. A.s zu  entkommen.  Allein am  letzten verlängerten Labor-Day-Wochenende strömten rund eine Million Menschen in die 279 Nationalparks Kaliforniens.
Ginge es allerdings nach Arnie, wären es nur mehr knapp über 200 Parks, denn Anfang des Jahres schlug er ernsthaft vor, gleich 48 Parks zu schließen, um das Budgetdefizit zu verringern. Doch die Öffentlichkeit reagierte empört, denn immerhin suchen jedes Jahr 80 Millionen Menschen Erholung in diesen Naturschutzgebieten.  Die Nationalparks sind überdies eine beliebte Touristendestination.
Arnold hätte mit diesem unpopulären Schritt auch nicht mehr als 13,3 Millionen Dollar eingespart, aber gleichzeitig Eintrittsgelder von 3,7 Millionen verloren.
 Anfang Mai gab Schwarzenegger schließlich seine radikalen Pläne auf, aber nicht, ohne zuvor seinen ehemaligen Schauspielerkollegen Clint Eastwood und sogar Schwager Bobby Shriver in einer ähnlichen Thematik zu verärgern.  Eastwood und Shriver  hatten sich in ihrer Funktion als Leiter der kalifornischen Nationalparkkommission dem Bau einer sechsspurigen Autobahn durch ein Naturschutzgebiet widersetzt. 
Schwarzenegger  hingegen befürwortet das Projekt, um die Verkehrssituation zwischen Orange County und San Diego zu verbessern. Und obwohl  es sich bei Bobby Shriver um den Bruder seiner Frau Maria  handelt und der mehrfach Oscarpreisträger Eastwood sonst politisch Schwarzenegger sehr nahe steht,  ließ sich der Gouverneur in seiner Einstellung zur Autobahn nicht nur nicht beirren, sondern enthob  seine Widersacher Eastwood  und Shriver  kurzerhand ihrer Funktionen. Die beiden hatten das Gremium seit 2001 geleitet.

Joe Reynolds, ein Senior Attorney des  Verteidigungskommitees für
  natürliche Ressourcen, meinte dazu zur Tageszeitung L. A. Times: „Ich persönlich weiß von keinem anderen Projekt, das so destruktiv für die kalifornische Küste sein wird wie diese Autobahn. Aber das ist ein Warnschuss des Gouverneurs an alle seine Abgeordneten: Macht was ich sage, egal wie dumm es ist."

 
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Ein ganz spezielles Geburtstagskind wurde am Wochenende im Kavalierhaus gefeiert: Seit 40 Jahren gibt es die Trachtenmesse in Salzburg. Vierzig Jahre ist es her, dass Trachtenlady Gexi Tostmann erstmals auf der Messe „Tracht & Country Classics" ausstellte. „Damals habe ich die Modenschau moderiert. Arnold Henhapl hat mich angerufen und gemeint, ob wir uns treffen könnten. Bei der Frage, wie wir uns erkennen, sagte ich: Ich bin groß und blond." „Und ich dunkel und klein", fügte Ex-Messe-Zar Henhapl hinzu. „Heute sind wir beide grau", so die beiden bei der Modenschau im Kavalierhaus Klessheim Freitagabend.

Bilder von der Veranstaltung finden Sie hier.