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Kathi Wörndl in Salzburg und Kathrin Pilz in Hollywood auf den Fersen der Schönen und Prominenten

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Warum Kinder in Los Angeles bisher auf dem Weg in die Schule gelegentlich umkehren, wenn die Gefahr besteht, dass sie zu spät kommen und zu hohen Geldstrafen  verdonnert werden, die ihre Familien belasten.
 
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Warum Hollywood seinen eigenen „God" hat und Harvey Weinstein trotzdem fehlbar ist.
 
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Wer die bestverdienenden verstorbenen Prominenten sind und warum Whitney Houston keine guten Karten hat, in diesem zweifelhaften posthumen Ranking an vorderer Stelle mitzuhalten.
 
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Hollywood pflegt eine schier endlose Faszination mit Polizisten auf der schiefen Bahn.
 
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Noch bis vor Kurzem wusste sie nicht, dass es zwei Koreas gibt, war überzeugt, Saddam Hussein steckte hinter den Attacken des 11. September, hatte noch nie von der US-Notenbank gehört und verkündete im Brustton der Überzeugung, dass die Queen politische Macht habe. Die Rede ist von Alaskas Ex-Gouverneurin Sarah Palin, die trotz ihrer Ignoranz 2008 von den Republikanern zur Vizepräsidentschaftskandidatin gemacht wurde. Diese fast absurde Tatsache scheint faszinierend genug, dass sich Hollywood der Geschichte angenommen hat.

„Game Changer" heißt das von HBO produzierte TV-Movie, welches am 10. März auf dem Kabelsender Uraufführung hat. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von John Heilemann und Mark Halperin, das einen Blick hinter die Kulissen des letzten Wahlkampfes bietet. Julianne Moore („The Hours") spielt Sarah Palin und sieht ihr in dem Film nicht nur verblüffend ähnlich, sondern schafft es auch, ihre Körpersprache und Diktion zu kopieren. 

Der Film beginnt, als Spitzenkandidat John McCain (Ed Harris) den Rat seines Wahlkampfberaters Steve Schmidt (Woody Harrelson) befolgt, Sarah Palin als „Game Changer" („Spielumdreher") einzusetzen, um Obamas Vorsprung einzuholen. Tatsächlich erscheint die Wahl auf ersten Blick als genialer Schachzug. Sarah Palin kann bereits in ihrer ersten Rede die Massen begeistern - zumindest die Konservativen.

Aber bald stellt sich für die Verantwortlichen der Kampagne heraus, dass Palins Wissenslücken selbst in der eigenen Partei als untragbar eingestuft werden. Palin beginnt sich im Rausch des Erfolgs selbst zu überschätzen. Sie ist sich ihres plötzlichen Celebrity-Status bewusst.

 
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Es gibt Momente im Leben, da sehen selbst die immer perfekt gestylten Celebrities erschöpft aus. Zum Beispiel nachdem man ein Kind zur Welt gebracht hat. Doch in Zeiten, in denen  Babys oft wie Fashion Accessoires präsentiert werden, müssen Wege gefunden werden, um schon kurz nach der Geburt wieder für ein Photo-Shooting bereit zu sein. Deshalb packen viele Stars nicht nur einen kleinen Spitalskoffer, sondern bringen ihre gesamte Beauty Entourage zum großen Ereignis. Vom Privatfriseur über den Make-Up-Spezialisten bis hin zum persönlichen Fotografen müssen alle in der Geburtssuite Platz finden.
Dies erklärt vielleicht, dass Sängerin Beyonce angeblich für 1,3 Millionen Dollar eine ganze New Yorker Krankenhausetage renovieren ließ, um mit ihrem Baby Blue Ivy, welches vor wenigen Tagen das Licht der Welt erblickte, von Anfang an im Edelambiente abgelichtet werden zu können.

Dass gleich eine ganze Etage abgesperrt wurde, führte zu Protesten von „normalen" Eltern, deren Kinder im gleichen Spital zur Welt kamen und die sich wegen der extremen Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr frei bewegen konnten. Der frischgebackene 25-jährige Vater Edgar Ramirez beschwerte sich, dass er drei  Stunden lang nicht zu seiner Frau konnte, die mit dem gemeinsamen Neugeborenen in einem anderen Spitalstrakt auf ihn wartete. Aber nicht alle Stars entscheiden sich für so eine Aufsehen erregende Geburt. Viele entfliehen den Paparazzi, indem sie sich in ihre privaten Häuser zurück ziehen und für eine Hausgeburt mit Hebamme entscheiden.

Supermodel Gisele Bündchen gebar Sohn Benjamin ganz natürlich zu Hause mit ihrem Mann Tom Brady, einer Hebamme und ihrer Mutter zur Seite. „Es hat gar nicht wehgetan. Ich habe einfach meinen Job als Mama gemacht und das war atmen, entspannen und auf meinen Körper zu vertrauen",  so Bündchen in dem Dokumentarfilm „The Business of Giving Birth" von Rikki Lake.
Auch Demi Moore, Cindy Crawford und Davina McCall bekamen ihre jeweils drei Kinder zu Hause.
Pamela Anderson gebar ihre zwei Jungs, Brandon und Dylan, auf ihrer Ranch. „Ich habe meine Kinder zu Hause auf die Welt gebracht, mit einer Hebamme und mit Wasser. Sonst nichts",  so Anderson.

Wer es privat möchte, aber dennoch nicht das Risiko einer Hausgeburt auf sich nehmen will und nicht das nötige Kleingeld hat, um  eine ganze Spitalsetage zu mieten, kann immer noch die privaten Geburtssuiten des L. A. Spitals Cedar Sinai in Anspruch nehmen. Sonnendurchflutet und mit Parkettböden und für einen Preis von 3,800 Dollar pro Tag sind die Suiten geradezu ein Schnäppchen. Vergleichsweise.

 
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Vorschau. Salzburg dreht sich wieder -  im Dreivierteltakt. Damit Ihnen bei dem Angebot nicht schwindlig wird, hier einige Ballhighlights. 
 
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Wenn in Hollywood ein Gewaltakt passiert, denken alle zunächst einmal an einen Filmdreh. Auch bei dem jüngsten Amoklauf auf offener Straße war das nicht anders.
 
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Bei der Produktion der Zeichentrickserie „Simpsons" wird nichts dem Zufall überlassen, jede Folge wird vor Fertigstellung auf die Hälfte komprimiert und neun Monate bis in kleinste Details überarbeitet. 
 
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Die legendäre Gruppe Pink Floyd trat fünf Mal in der L. A. Sports Arena auf. Michael Jackson gab dort ebenfalls zahlreiche ausverkaufte Konzerte und Bruce Springsteen bezeichnete die Arena bei seinem Konzert vor zwei Jahren als „The Joint that does not disappoint" (Diese Bude enttäuscht nicht).
Enttäuscht wurden auch die meisten der rund 5000 Menschen nicht, welche letzte Woche zum Teil die ganze Nacht vor der Arena campierten. Doch statt von Rockmusik war die Luft vom Lärm hunderter Zahnbohrgeräte erfüllt. Denn diesmal  warteten die Leute nicht Stunden in der prallen kalifornischen Sonne, um ein Konzert oder Ballspiel zu besuchen, sondern um eine kostenlosen Arztbehandlung zu ergattern.
Vier Tage lang war die L.A. Sports Arena in eine Art Lazarett umgewandelt wordem. Vier Tage lang schlängelte sich eine schier endlose Warteschlange rund um das gigantische Gebäude. Ein Jahr, nachdem der US-Kongress Obamas Gesundheitsreform verabschiedet hat, sind immer noch Millionen von Amerikanern gar nicht oder nicht ausreichend krankenversichert.
Mit Hilfe von 800 Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen organisierte die non-profit Hilfsorganisation CareNow zum vierten Mal das viertägige Event.
Die Menschen kamen, um sich ihre Zähne reparieren zu lassen, einen Augenarzt zu konsultieren, aber auch für Mammogramme oder andere medizinische Tests.
Ein Großteil der Patienten hatten eine gute Ausbildung und regelmäßige Jobs. Ihr Einkommen reichte aber dennoch nicht, um sich eine gute Versicherung zu leisten. Seit 2009 profitierten mehr als 150.,000 Patienten von den Gratisbehandlungen im Wert von rund 7 Millionen Dollar die durch CareNow angeboten wurden.
Dieses Jahr ging die Organisation sogar einen Schritt weiter und tat sich mit 40 Spitälern zusammen, welche den Patienten für eventuell notwendige Nachfolgebehandlungen gratis zur Verfügung stehen werden.

Auch die medizinische Vorbeugung hat sich CareNow auf die Fahnen geheftet. In der ganzen Arena gab es Stände für die Impfungen, Krebsabstriche und Ernährungsberatung. „Wir machen das solange, bis wir überflüssig geworden sind", so der Präsident der Organisation in einem Interview. „Es gibt zwei  Millionen Unversicherte allein in L. A. county und wir tun was wir können."
Obamas Gesundheitsreform, unter der es wesentlich erschwinglichere Krankenversicherungen geben soll, wird frühestens im Jahr 2014 greifen. Solange können die Zahnschmerzen leider nicht warten. . .