Der Staat darf auch bei den Familien sparen. Aber nur, wenn er den jungen Menschen nicht gleichzeitig ihre Lebenschancen raubt.
Natürlich ist es in einem Land, das einen großen Anteil seiner
Sozialausgaben den Familien widmet, nicht verboten, über Einsparungen
auch in diesem Bereich nachzudenken. Es wäre bloß fein, würde man auch
ein wenig darüber nachdenken, ob die Geld-, Ressourcen- und
Lebenszeitverschwendung tatsächlich bei den Familienleistungen
stattfindet. Oder nicht doch anderswo. Etwa im Bildungsbereich.
Österreich Studenten sind derzeit mit Universitäten konfrontiert, die immer mehr Institutstüren wegen Überfüllung schließen müssen. Sie sind mit Studienplänen konfrontiert, die sie mangels ausreichender Lehrveranstaltungen nicht erfüllen können. Sie finden am Ende ihres Studiums keinen Diplomarbeitsbetreuer. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie verlieren aufgrund des staatlichen Sparwahns in der Bildungspolitik wertvolle Lebenszeit. Zeit, in der sie Geld verdienen und Steuern zahlen könnten.
Lebenszeit kostet auch die Europäisierung der heimischen Studiengänge: Früher konnte, wer rasch studierte, in vier Jahren seinen Doktor machen. Heute ist man nach drei Jahren bestenfalls Bachelor mit ungewissen Berufsaussichten, man muss - so man einen Studienplatz findet - ein Master- und eventuell ein Doktoratsstudium anhängen und hat, wenn man endlich fertig ist, die Mitte der 20 überschritten. Dann beginnt die Zeit der schlecht bezahlten Praktika.
Der Staat hält diese jungen Menschen also in einer unfreiwilligen Abhängigkeit von ihren Eltern. Und geht nun daran, bei jenen Sozialleistungen, die diese Situation den Familien erst erträglich machen, herumzuschnipseln.
Ja: Der Staat darf durchaus an der Familienbeihilfe für junge Erwachsene sparen. Aber nur, wenn er es diesen jungen Erwachsenen ermöglicht, in vernünftiger Zeit ihre Ausbildung abzuschließen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Unser Staat vergeht sich gleich zweimal an seinen jungen Menschen. Das erste Mal jetzt, indem er ihnen Knüppel auf ihrem Weg ins Erwerbsleben zwischen die Beine wirft. Und das zweite Mal in vierzig Jahren, wenn den dann Alten mitgeteilt wird, dass sie - weil sie ja so lange nicht im Erwerbsleben standen - leider zu wenig Pensionsmonate und -ansprüche gesammelt haben. „Wir vernichten gerade die Zukunft einer ganzen Generation", urteilte am Dienstag im TV-„Report" ein Uni-Dozent. Das war nicht einmal übertrieben.
Österreich Studenten sind derzeit mit Universitäten konfrontiert, die immer mehr Institutstüren wegen Überfüllung schließen müssen. Sie sind mit Studienplänen konfrontiert, die sie mangels ausreichender Lehrveranstaltungen nicht erfüllen können. Sie finden am Ende ihres Studiums keinen Diplomarbeitsbetreuer. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie verlieren aufgrund des staatlichen Sparwahns in der Bildungspolitik wertvolle Lebenszeit. Zeit, in der sie Geld verdienen und Steuern zahlen könnten.
Lebenszeit kostet auch die Europäisierung der heimischen Studiengänge: Früher konnte, wer rasch studierte, in vier Jahren seinen Doktor machen. Heute ist man nach drei Jahren bestenfalls Bachelor mit ungewissen Berufsaussichten, man muss - so man einen Studienplatz findet - ein Master- und eventuell ein Doktoratsstudium anhängen und hat, wenn man endlich fertig ist, die Mitte der 20 überschritten. Dann beginnt die Zeit der schlecht bezahlten Praktika.
Der Staat hält diese jungen Menschen also in einer unfreiwilligen Abhängigkeit von ihren Eltern. Und geht nun daran, bei jenen Sozialleistungen, die diese Situation den Familien erst erträglich machen, herumzuschnipseln.
Ja: Der Staat darf durchaus an der Familienbeihilfe für junge Erwachsene sparen. Aber nur, wenn er es diesen jungen Erwachsenen ermöglicht, in vernünftiger Zeit ihre Ausbildung abzuschließen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Unser Staat vergeht sich gleich zweimal an seinen jungen Menschen. Das erste Mal jetzt, indem er ihnen Knüppel auf ihrem Weg ins Erwerbsleben zwischen die Beine wirft. Und das zweite Mal in vierzig Jahren, wenn den dann Alten mitgeteilt wird, dass sie - weil sie ja so lange nicht im Erwerbsleben standen - leider zu wenig Pensionsmonate und -ansprüche gesammelt haben. „Wir vernichten gerade die Zukunft einer ganzen Generation", urteilte am Dienstag im TV-„Report" ein Uni-Dozent. Das war nicht einmal übertrieben.



Sehr geehrter Herr Koller
Sie haben ein Feindbild und das sind Politiker, doch das Feindbild dürfen Sie nicht nennen.
Im Moment werden mit Hilfe der Banken der Besitz der Welt in immer größerer Geschwindigkeit in eine Richtung geschaufelt. Politiker müssen diese Banken bedienenn ihre Kreditschulden begleichen, können aber kaum die Zinslasten aufbringen und müssen deshalb das Staatseigentum verkaufen und zurückleasen. Politiker müssen da zu schweigen, wie Sie auch, doch hier wird etwas anderes passieren. Hier einen Brief an einen Unternehmerführer:
Sehr geehrter Herr
herzlichen Dank für den Hinweis, der natürlich doppelt zu verstehen ist. Wir steuern zu viel und werden zu viel gesteuert, das ist das Elend der westlichen Gesellschaften heute. Das geht nicht mehr lange so, wie Dr. Christoph Kardinal Schönborn uns schon am 23.11.2008 warnte: http://stephanscom.at/news/0/articles/2008/11/14/a15623/
So ist ein völliger Umbau der Wirtschaft zu erwarten. Wer Ziele hat, sollte diese auf die Maxime der Zukunft auslegen, somit wird es wichtig, solange es noch Geldmittel, gibt Projekte zu fördern, die den Ärmsten zu Gute kommen, im Interesse der Vorgaben, die Kardinal Schönborn vorgibt.
Da wir in Europa leben haben wir für die Welt eine Vorbildfunktion, was in der Europahymne sichtbar wird und was das Parlamentsgebäude in Wien andeutet, wie die Quadriga in Berlin: Alle Männer werden Brüder, wo ihr sanfter Flügel weilt, also die Auflösung aller Moden, die uns streng geteilt haben, durch das Heiligtum der Himmlischen MARIA-ATHENA oder auch Stella und Stilla Maris genannt.
Der Kardinal schlägt ganz schlicht vor, was zu tun ist. In Dialog mit den Ärmsten dieser Welt zu treten und dafür können wir uns den Torbokapitalismus der Ressourcenverschleuderung sparen, der absolut unökonomisch und unökologisch ist. Nur eine kleine Milchmädchenrechnung aus Deutschland. Als ehemaliges Mitglied in einem Stadtteilautoring haben sich 1000 Leute 30 Autos geteilt, das umgerechnet auf die BRD ergäbe bei 40 Millionen Autos eine Möglichkeit 1,2 Milliarden Menschen in dieser Art mit Autos auszustatten. Alleine an diesem Beispiel wird sichtbar, wo wie aufgehört haben zu sparen. Wir haben vergessen zu teilen. Und natürlich wissen wir heute, das geben die Spielregeln des herrschenden weltweiten Monopolyspiels vor, in immer kürzerer Zeit fließen die Zinseszinsen nur in eine Richtung. Und wir wissen, auch Sie sind in diesem Spiel nur ein Gefangener wie wir alle. Doch genau darum werden jetzt die Kartenhäuser der Lügen mehr und mehr offenbart.
So freue ich mich, wenn wir darüber in Dialog treten können, doch dazu bedarf es einer Grundlage und die hat der wunderbare Dialogphilosoph und Jude Martin Buber vorgegeben:
Vor allen Dingen, lieber Gegner, wenn wir uns miteinander und nicht aneinander vorbei unterhalten sollen, bitte ich Sie zu beachten, dass ich nicht fordere. Dazu habe ich keine Berufung und nicht einmal eine Befugnis. Ich versuche nur zu sagen, dass es etwas gibt, und anzudeuten, wie das beschaffen ist; ich berichte. Und wie vermöchte man überhaupt das Dialogische fordern! Zwiesprache gibt man keinem auf. Antworten wird nicht gewollt, aber es wird gekonnt.
Es wird wirklich gekonnt. Das Dialogische ist kein Vorrecht der Geistigkeit wie das Dialektische. Es fängt nicht im oberen Stockwerke der Menschheit an, es fängt nicht höher an, als es anfängt. Begabte und Unbegabte gibt es hier nicht, nur „ Sich Hergebende“ und „Sich Vorenthaltende“. Und wer sich morgen hergibt, dem ist es heute nicht anzumerken, auch er selber weiß noch nicht, das er es in sich hat, dass wir es in uns haben, er wird’s eben finden, „und wenn er findet, wird er staunen“. . Martin Buber: Zwiegespräche, Traktat vom dialogischen Leben in „Gespräch mit dem Gegner“ Heidelberg 1978, S.69
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Mit freundlichen Grüßen
Axel Tigges
Seit Jahren wird gejammert, dass in Österreich zu wenige Kinder geboren werden, es an berufstätigen Personen fehlen wird und der Generationenvertrag (Rente) nicht aufrecht erhalten werden kann. Sind diese "Überlegungen" der Regierung wirklich ein Anreiz für junge Paare/Familien an dieser Situation etwas zu ändern?
Sg Herr Koller,
nachdem ich vor kurzem - nach einem Leitartikel Ihres Chefredakteurs, der sich für einen verpflichtenden Sozialdienst von allen jungen Menschen ausgesprochen hatte - begonnen habe, mein bereits langjähriges SN-Abo zu überdenken, so haben Sie mich mit Ihrem heutigen "Standpunkt" wieder versöhnt und mir aus der Seele gesprochen. Danke.
Vielleicht schadet es so machen mit dem goldenen Löffel geborenen Söhnen und Töchtern aus dem Bürgertum nicht, zu wissen, wo "der Bartel den Most herholt", ein Großteil der jungen Menschen leidet aber bereits heute unter den von Ihnen beschriebenen verlorenen Lebensjahren. So ist es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, dass man ab Mitte/Ende Zwanzig monatlich für eine private Pensionsvorsorge einzahlt mit dem Wissen, dass man bis zum 70. Lebensjahr arbeiten wird müssen. Das zeigt auch auf, dass es heute erst recht als Akademiker mit langer Ausbildung schwierig ist, bis zum 40. Lebensjahr (Grenze für die Wohnbauförderung, biologisches Alter der Frauen) ein Eigenheim zu finanzieren, eine Familie zu gründen usw. Spätestens die Forderung, dass junge Menschen auch noch freiwillig Sozialdienst leisten sollen, würde das Fass zum Überlaufen bringen. Der Konflikt Alt gegen Jung wäre eröffnet, zum Teil ist es den immer noch optimistischen jungen Menschen zu Gute zu halten, dass es ihn nicht schon längst gibt.
bis jetzt vertrat ich gerne die meinung, dass ein volk die politiker hat die es verdient.
aber nach dem bekanntwerden der neuesten ideen zum sparen bei den familien revidiere ich meine meinung gründlich, endgültig und zu 100 %: so schlechte, einfallslose, abgehobene, arrogante, weltfremde, lieblose, skrupellose politiker hat kein volk der welt verdient. wir müssen sie abwählen, verjagen, degradieren, aller ämter entheben, zum ewigen schweigen verurteilen.
so satt können wir menschen österreichs nicht sein, dass uns das sinn- und ziellose gemurkse dieser vermeintlichen "volksvertreter" noch länger egal ist. tun wir endlich etwas dagegen!
es geht um die zukunft unserer jungen menschen, denen man einst eingeredet hat, dass man als bürger eines staates im gleichgewicht lebt zwischen geben und nehmen - das stellt sich immer mehr als große lüge heraus, wohl gar als bewusste verdummung.
nehmen vom volk und nichts zurückgeben außer hilflosem gestammel und inhaltsloser versprechungen, so agiert die kaste der politprofis in österreich, wen wundert da die schon so lange diagnostizierte politikerverdrossenheit?
mich nicht, schon lange nicht mehr, und jetzt reicht es mir!
ich lasse mich nicht mehr verdummen, einlullen, für blöd verkaufen, abspeisen:
für das sinnvolle leben unserer jungen menschen, und damit auch für uns ältere, lohnt es sich tausend mal, auf die barrikaden zu steigen, laut die meinung zu sagen, meinen unmut hinauszuschreien, den politikern klarzumachen, dass sie einen furchtbar schlechten job machen.
es ist zeit, aus der lethargie zu erwachen, zu erkennen, dass die politiker nicht für "uns" arbeiten.
ansonsten machen wir uns in jeder sekunde mit schuld an dieser tatsache: " wir vernichten gerade die zukunft einer ganzen generation".
die zukunft ist jetzt!!!
Die Zukunftschancen der jüngeren Generation wurden von der Politik vollständig beseitigt. Viele der bis 40 Jährigen sind sich dessen noch nicht bewusst. Die Altersabsicherung dieser Generation wurde spätestens durch die Pensionsreform 2003 abgeschafft. Auch die Gewerkschaften haben diese in völlig unverständlicher Weise mitgetragen. Die Bemessungsgrundlage unserer staatlichen Alterabsicherung wird auf Basis des durchschnittlichen Einkommens von 40 Jahren ermittelt. Es droht der heute jüngeren Generation bis 40 eine Altersarmut deren Ausmasse erschreckend sein wird. Ein brutaler Konsumverzicht in sämtlichen Lebensbereichen wird erforderlich sein um einer desaströsen Altersarmut nur ansatzweise entgegenwirken zu können. Man bedenke es wird für die Berechnung der Alterspension das Duchschnittseinkommen von 40 Berufsjahren herangezogen werden. Einkommensschwächere Zeiten (Arbeitslosigkeit, Krankheit) führen automatisch zu einer horrenden Absenkung der Bemessungsgrundlage. Von dieser Bemessungsgrundlage wiederum wird bei Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters und bei allenfalls ausreichend vorhandenen Versicherungsmonaten lediglich 80% pensionswirksam. Das bedeutet lediglich 80% des durchschnittlichen Lebenseinkommens wird bestenfalls die Altersabsicherung darstellen. Viele der jungen Generation werden die erforderlichen Versicherungsmonate nicht erreichen und wird dieser Umstand zu weiteren Abschlägen bei der Bemessungsgrundlage führen. Das Erreichen der erforderlichen Versicherungsmonate ist gerade für Akademiker beinahe unmöglich. Auch diese Bevölkerungsgruppe wird zukünftig von Altersarmut empfindlich betroffen sein. In dieser unausweichlichen Entwicklung sind aber die ebenfalls sich abzeichnenden Kostensteigerungen im Bereich Gesundheit und Pflege, welche diese Generation im Alter durch hohe Selbstbehalte selbst finanzieren wird müssen nicht berücksichtigt. Dieser Generation wurde die gesellschaftlich notwendige positive Perspektive beraubt. Es sind auch keine politischen Zeichen erkennbar, die eine Änderung dieser prekären Situation erkennen lassen. Es ist an der Zeit die Mindeststudienzeiten erfolgreich absolvierter mittlerer und höherer Schulen sowie der Universitäten und Fachhochschulen als Verischerungszeiten voll anzurechen um eine kleinen Ausgleich für den 40 jährigen Durchrechnungszeitraum zu schaffen.
Erstaunlich ist jedenfalls, dass diese generationsvernichtende Pensionsreform mit Zustimmung auch der sogenannten "sozialen" Parteien anstandslos beschlossen wurde. Diese beharren weiterhin auf eine Hacklerregelung, welche lediglich den männlichen Angestellten von Nutzen ist. Die Arbeiter und insbesondere die Arbeiterinnen haben von der Hacklerregelung größtenteils gar keinen Nutzen, da sie die erforderlichen 40 bzw. 45 Beitragsjahre in ihren Berufen keinesfalls erreichen. Die Hacklerregelung ist keine effektive Regelung.
Jüngere Generation erwache, sonst ist es für uns zu spät!
Ein Sparpaket wäre in dem Moment akzeptal, wenn die Politiker vielleicht einmal ihre eigenen-in Österreich sehr hohen-Einkünfte reduzieren und auch die Parteienförderungen drastisch senken würden, also eigenen Sparwillen bekunden würden! Es wäre auch denkbar, die Familienbeihilfen nicht per Gießkannenprinzip auszuschütten. sondern sie dem Familieneinkommen anzupassen. Und - warum sind Wohnungskosten für Studierende nicht abschreibbar, wenn der Nachwuchs in der selben Stadt studiert, aber nicht zu Hause wohnt?
Sehr geehrter Herr Dr. Koller,
ich bin mit Ihren Aussagen vollständig einverstanden; jedoch eine Bemerkung:
Unsere Regierung, rekrutiert aus mangelhaft befähigten Parteifunktionären ist nicht in der Lage das zu tun, was ein tüchtiger Manager in einem Betrieb tun muss, um den Bestand des Unternehmens zu sichern:
1.Unnötige oder nicht ausgelastete Abteilungen und Stellen auflassen: Für Österreich: Parlament verkleinern, 100 statt 183 Abgeordnete, Bundesrat auflösen, Parteiakademien auflösen und Parteiförderungen verringern. Die Stelle des 3. NR-Präsidenten auflassen.
2. Gehälter ordnen: Keine Mehrfacheinkommen für Staatsdiener. Gehälter der Abgeordneten an EU-Schnitt anpassen!
3. Zahl der Beamten reduzieren (Beispiel: Erste Republik). Zweigleisigkeiten im Schulbereich sofort beseitigen!
4. Investitionen für Bildung erhöhen etc.etc.
Diese Liste kann man fortsetzen vielleicht bis zum 100. Punkt. Die Forderungen haben aber alle schon einen Bart, weil sie schon vor Jahrzehnten erhoben wurden. Es geschieht aber nichts.
Ursache:
Die fahrlässige Rekrutierung unserer Politiker nach anderen Kriterien als nach Leistungsfähigkeit und Charakter. Wir Bürger wählen Parteien; was die Parteien jedoch mit unseren Stimmen machen ist in personeller Hinsicht ein Skandal. Es kommen meist Leute ans Ruder, die ohne Partei nichts sind, für ihre Aufgaben mangelhaft ausgebildete Parteiapparatschiks, unterwürfige Schwächlinge und aufgeblasene Wichtigtuer, die sich von einer Legislaturperiode zur nächsten durchfretten, ohne das zu tun, was für das Land notwendig wäre, auch wenn sie dadurch ihre Wiederwahl gefährden würden.
Sie betreiben ihre Geschäftigkeit auf Nebenschauplätzen, weil Ihnen für das Notwendige und das Wichtige das Rüstzeug und der Mut fehlt.
Mit besten Grüßen
Scriptor