Vor einigen Wochen hat es ihn von den Klatschseiten der Gazetten, wo er seit geraumer Zeit als Kristallgatte und Kitzbühelinventar aufhältig war, wieder auf die Politik- und Wirtschaftsseiten verschlagen: Karl-Heinz Grasser, einst Finanzminister, derzeit Bestandteil so gut wie jeder Affäre, die in diesen Tagen ans Licht kommt. Als solcher sorgt er täglich für neue Schlagzeilen.
Karl-Heinz Grasser ist die wandelnde Unschuldsvermutung, er hat, wie er im Fernsehen betonte, eine „supersaubere Weste". Aber jenseits aller Beweisverfahren kann man konstatieren: Der smarte Kärntner gehört zu jenen Politikern, welche die Politik reicher verließen, als sie sie betraten - wie auch immer er das angestellt hat. Eine Spezies, die wir ansonsten nur aus Ländern kennen, über die wir als angebliche „Bananenrepubliken" die Nase rümpfen. Lange schien es, als wäre Gras über Grassers Wirken gewachsen. Nun bricht alles wieder auf:
Grassers Freunde, die sich - es gilt die Unschuldsvermutung - bei der Privatisierung der Wohnbaugenossenschaft des Bundes (Buwog), für die Grasser zuständig war, schamlos bereichert haben.
Grasser, der sich die Frage gefallen lassen muss, ob er das - erstens - tatsächlich nicht gewusst hat; und ob er - zweitens - nicht vielleicht ebenfalls geldwerte Vorteile lukrierte.
Grassers Trauzeuge und Geschäftspartner, der bei der Buwog-Privatisierung zehn Millionen steuerfrei einstreifte und gleichzeitig dem damaligen Minister einen Traumurlaub zahlte (Grasser, ganz Unschuldsvermutung, behauptet, er habe das Urlaubsgeld zurückgezahlt).
Grasser, der laut „Format" durch eine eine gefinkelte Konstruktion beim Weiterverkauf der Kärntner Hypo im Jahr 2007 ein kleines Vermögen verdient haben soll (der Ex-Minister - es gilt die Unschuldsvermutung! - dementiert).
Grasser, der laut „Format" die selbe Liechtensteiner Briefkastenfirma benutzt haben soll wie sein Trauzeuge und Geschäftspartner, von dessen Geschäften - Unschuldsvermutung! - Grasser keine Ahnung gehabt haben will.
Und das sind nur die Schlagzeilen der vergangenen paar Tage. Über den Grasser, der knapp 300.000 Euro, die die Industriellenvereinigung steuerfrei überwies, für eine simple Homepage verbrauchte, verlieren wir hier kein Wort; ebenso wenig über den Grasser, der einen Freund um 2,4 Mill. Euro mit der Durchführung einer „Roadshow" zur höheren Ehre des Ministers beauftragte; ebenso wenig über den Grasser, der seinen Wahlonkel als Aufsichtsrat in Bundesgesellschaften installierte, während seine Freundin mit einem vom Wahlonkel finanzierten Porsche Cayenne durch die Stadt kurvte; ebenso wenig über den Grasser, dessen Freund eine Vermittlungsgebühr in sechsstelliger Höhe für die Übersiedelung eines Gerichts vom Gebäude A ins Gebäude B kassierte; ebenso wenig über den Grasser, der bei der „Meinl International Power" eine satte „Management Fee" kassierte, während die kleinen Anleger um ihr Geld umfielen; ebenso wenig über den Grasser, der (warum wohl? Unschuldsvermutung!) für die teuren Eurofighter lobbyierte, nachdem er sich zuvor monatelang als Abfangjägergegner hatte feiern lassen. Ein langes Register - und man muss die Unschuldsvermutung äußern, dass es noch gar nicht vollständig ist.
Was zur Frage führt: Wie konnte eine Person vom charakterlichen Zuschnitt Grassers jemals Minister werden? Wie kam es, dass ein Blender wie KHG jahrelang von breitesten Bevölkerungskreisen als kompetenter Politiker gefeiert wurde? Welcher Teufel hat die ÖVP geritten, dass sie diesen Mann 2006 allen Ernstes als Vizekanzler installieren wollte? Wie blind war die Öffentlichkeit, dass sie einem Mann, der im Hochkonjunkturjahr 2004 ein Budgetdefizit von 4,4 Prozent zustande brachte, seine Beteuerungen abkaufte, er habe das Budget saniert? Wie wahrnehmungsschwach muss ein Publikum sein, um nicht zu erkennen, welche charakterlichen und politischen Mängel sich hinter Grassers Fassade verbargen?
Über die fragwürdige Art und Weise, wie in diesem Lande Politiker rekrutiert werden, wurde bereits viel diskutiert - auch am Beispiel Grasser. Weniger gut beleuchtet ist die Art und Weise, wie Politiker von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Diese ist mitunter, wie das Beispiel Grasser zeigt, mindestens ebenso fragwürdig. Der schillernd-unseriöse Ex-Minister KHG hat heute noch seine Fans; der nüchtern-seriöse Wilhelm Molterer hingegen, der Grasser als Finanzminister ablöste, gilt heute als gescheiterter Politiker. Das ist rational nicht erklärbar, auch nicht durch den Umstand, dass natürlich auch Molterer schwere Fehler machte (dessen gravierendster die Sprengung der Koalition 2008 war). Rational ist auch nicht erklärbar, dass es Menschen gibt, die einen Stefan Petzner oder Peter Westenthaler ins Parlament wählen. Niemand würde sich einem Chirurgen anvertrauen, dessen einziger Befähigungsnachweis aus seiner gepflegten Frisur (Grasser), seiner Nähe zu Jörg Haider (Petzner), seinem großen Mundwerk (Westenthaler) besteht. In der Politik gelten andere Gesetze. Der Schein schlägt das Sein.
Und so kam es, dass ein Mann wie KHG sieben Jahre lang den Finanzminister geben durfte.
Karl-Heinz Grasser ist die wandelnde Unschuldsvermutung, er hat, wie er im Fernsehen betonte, eine „supersaubere Weste". Aber jenseits aller Beweisverfahren kann man konstatieren: Der smarte Kärntner gehört zu jenen Politikern, welche die Politik reicher verließen, als sie sie betraten - wie auch immer er das angestellt hat. Eine Spezies, die wir ansonsten nur aus Ländern kennen, über die wir als angebliche „Bananenrepubliken" die Nase rümpfen. Lange schien es, als wäre Gras über Grassers Wirken gewachsen. Nun bricht alles wieder auf:
Grassers Freunde, die sich - es gilt die Unschuldsvermutung - bei der Privatisierung der Wohnbaugenossenschaft des Bundes (Buwog), für die Grasser zuständig war, schamlos bereichert haben.
Grasser, der sich die Frage gefallen lassen muss, ob er das - erstens - tatsächlich nicht gewusst hat; und ob er - zweitens - nicht vielleicht ebenfalls geldwerte Vorteile lukrierte.
Grassers Trauzeuge und Geschäftspartner, der bei der Buwog-Privatisierung zehn Millionen steuerfrei einstreifte und gleichzeitig dem damaligen Minister einen Traumurlaub zahlte (Grasser, ganz Unschuldsvermutung, behauptet, er habe das Urlaubsgeld zurückgezahlt).
Grasser, der laut „Format" durch eine eine gefinkelte Konstruktion beim Weiterverkauf der Kärntner Hypo im Jahr 2007 ein kleines Vermögen verdient haben soll (der Ex-Minister - es gilt die Unschuldsvermutung! - dementiert).
Grasser, der laut „Format" die selbe Liechtensteiner Briefkastenfirma benutzt haben soll wie sein Trauzeuge und Geschäftspartner, von dessen Geschäften - Unschuldsvermutung! - Grasser keine Ahnung gehabt haben will.
Und das sind nur die Schlagzeilen der vergangenen paar Tage. Über den Grasser, der knapp 300.000 Euro, die die Industriellenvereinigung steuerfrei überwies, für eine simple Homepage verbrauchte, verlieren wir hier kein Wort; ebenso wenig über den Grasser, der einen Freund um 2,4 Mill. Euro mit der Durchführung einer „Roadshow" zur höheren Ehre des Ministers beauftragte; ebenso wenig über den Grasser, der seinen Wahlonkel als Aufsichtsrat in Bundesgesellschaften installierte, während seine Freundin mit einem vom Wahlonkel finanzierten Porsche Cayenne durch die Stadt kurvte; ebenso wenig über den Grasser, dessen Freund eine Vermittlungsgebühr in sechsstelliger Höhe für die Übersiedelung eines Gerichts vom Gebäude A ins Gebäude B kassierte; ebenso wenig über den Grasser, der bei der „Meinl International Power" eine satte „Management Fee" kassierte, während die kleinen Anleger um ihr Geld umfielen; ebenso wenig über den Grasser, der (warum wohl? Unschuldsvermutung!) für die teuren Eurofighter lobbyierte, nachdem er sich zuvor monatelang als Abfangjägergegner hatte feiern lassen. Ein langes Register - und man muss die Unschuldsvermutung äußern, dass es noch gar nicht vollständig ist.
Was zur Frage führt: Wie konnte eine Person vom charakterlichen Zuschnitt Grassers jemals Minister werden? Wie kam es, dass ein Blender wie KHG jahrelang von breitesten Bevölkerungskreisen als kompetenter Politiker gefeiert wurde? Welcher Teufel hat die ÖVP geritten, dass sie diesen Mann 2006 allen Ernstes als Vizekanzler installieren wollte? Wie blind war die Öffentlichkeit, dass sie einem Mann, der im Hochkonjunkturjahr 2004 ein Budgetdefizit von 4,4 Prozent zustande brachte, seine Beteuerungen abkaufte, er habe das Budget saniert? Wie wahrnehmungsschwach muss ein Publikum sein, um nicht zu erkennen, welche charakterlichen und politischen Mängel sich hinter Grassers Fassade verbargen?
Über die fragwürdige Art und Weise, wie in diesem Lande Politiker rekrutiert werden, wurde bereits viel diskutiert - auch am Beispiel Grasser. Weniger gut beleuchtet ist die Art und Weise, wie Politiker von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Diese ist mitunter, wie das Beispiel Grasser zeigt, mindestens ebenso fragwürdig. Der schillernd-unseriöse Ex-Minister KHG hat heute noch seine Fans; der nüchtern-seriöse Wilhelm Molterer hingegen, der Grasser als Finanzminister ablöste, gilt heute als gescheiterter Politiker. Das ist rational nicht erklärbar, auch nicht durch den Umstand, dass natürlich auch Molterer schwere Fehler machte (dessen gravierendster die Sprengung der Koalition 2008 war). Rational ist auch nicht erklärbar, dass es Menschen gibt, die einen Stefan Petzner oder Peter Westenthaler ins Parlament wählen. Niemand würde sich einem Chirurgen anvertrauen, dessen einziger Befähigungsnachweis aus seiner gepflegten Frisur (Grasser), seiner Nähe zu Jörg Haider (Petzner), seinem großen Mundwerk (Westenthaler) besteht. In der Politik gelten andere Gesetze. Der Schein schlägt das Sein.
Und so kam es, dass ein Mann wie KHG sieben Jahre lang den Finanzminister geben durfte.



Koller hat vollkommen Recht, aber er untersucht nicht warum und ab wann KHG so wurde.
Bis zur Bekanntschaft mit der Glasperlenprinzessin konnte man ihn durchaus schätzen!
Denken Sie nach und erinnern Sie sich! Stimmt's?
Unübertrefflich, brillant! Die Antwort auf die vielen Fragen kann eigentlich nur lauten, dass die überwiegende Mehrheit der Österreicher/innen nun halt doch blitzdumm ist und dass derjenige, der diese Flasche groß gemacht hat - Wolfgang Schüssel - eben der Blitzdümmste von allen ist. Khol (den ich ansonsten keineswegs schätze!) sei Dank, dass er diese Kreatur (als Witzfigur kann man KHG nicht bezeichnen - dafür ist seine kriminelle Energie zu gefährlich und zu ernst zu nehmen!) als Vizekanzler verhindert hat!
Auch die Anmerkungen zu Petzner und Westenthaler (die ja nun wirklich Witzfiguren sind!) treffen den Nagel auf den Kopf (auch einen Dörfler, der ja amtlich als geistig minderbemittelt eingestuft wurde, kann man hier mit hereinnehmen!).
Herr Koller, bitte machen Sie nie Urlaub - oder wenn doch schon, so versorgen Sie uns Leser doch von Ihrem Urlaubsort aus mit geistiger Nahrung!
Besten Dank für alles!
Raimund Holztrattner, Peking
Ich sag' nur: http://www.youtube.com/watch?v=95Y-ezDYs7A
Chefredakteur Kollers Artikel ist Balsam auf die geschundene Seele jeden/r Österreichers/in. Es gibt allerdings einige Wunder. Nämlich jenes, dass er sich traut, so mutig zu berichten. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis man ihn oder die Salzburger Nachrichten an die Henker ausgeliefert hat. meine Hoffnung, es möge nie passieren. Und als nächstes muss ich auch jenen Leuten eine gewisse Schuld zuschieben, die Dr. Grasser so mächtig werden ließen. Es besteht dazu aber der Verdacht, dass so manche mitgenascht haben und sich nur eines mächtigen Gehaltes erfreuen. Ich denke da nicht nur an Beamte, sondern auch an Politiker. Als kleines Würmchen darf man sich aber nicht aufmuksen, denn die Justiz und die Polizei haben eine zu große Macht und es gibt praktisch keinen Kontrollfaktor. Es ist nur bittere Wahrheit, wie konnte so ein Mann Minister werden. Die Lüge ist zur Wahrheit geworden. Es lebe die Pressefrreiheit, sie ist wirklich das kostbarste Gut.
Herr Dr. Koller, SIe können versichert sein, dass Ihnen der Dank aller aufrechten Österreicher Gewissheit ist. Wenn es Gott gibt, so soll er Sie allezeit beschützen. Sie sprechen auch die ÖVP an und daran ist zu erkennen, dass Sie ihr im bürgerlichen Sinne nahe stehen (so wie ich), aber des Teufels Fratze hat ihre Seele zerfressen. Im Moment, tut man sich mit Parteien äußerst schwer, ich kann nur die "Die Christen", die "Monarchisten (Dr. Felix Habsburg-Lothringen) und echte Karl Marx Anhänger als brauchbar bezeichnen. Freue mich auf Ihren nächsten Artikel und ich habe große Hoffnung, dass Sie noch lange Zeit zum geistigen Gut der Salzburger Nachrichten (auch die anderen Redakteure!) gehören.
MfG
Karl Winkler
Möge die Übung gelingen! Irgendwann müssen doch die diversen Suppen so eingedickt sein, dass nicht mehr wir sie auslöffeln müssen, sondern dass sie Staatsanwaltschaft und Richtern als ausreichend nahrhaft für eine erfolgreiche Klage erscheint.
Ein derart ausführlicher Artikel über die Protagonisten einer höchst schädlichen und auch blamablen Politik-Kultur(losigkeit) macht Mut und Hoffnung, dass sich auch im Bewusstsein der tumben "Fans" was ändert. Mit KOLLER und RAUSCHER haben wir zwei gewappnete und fundierte Journalisten im Land, denen man für ihr Engagment in Sachen Geistes-Armuts- und Dreistigkeitsbekämpfung nur danken kann.
So eine bodenlose Frechheit, einfach eine Unverschämtheit, wie man mit mir umgeht. Gott sei Dank gibt es noch Leute, die zu schätzen wissen, was ich alles für dieses Land getan habe !!! @ Herrn Koller: Meine Freunde wissen, wo Ihr Auto steht...
Ja , ja !
Reich und schön.
Das genügt allemal weil es vielen Leuten sehr gefällt.
bubo
die ganze BUWOG sache gehört rückverkaug gemacht und es muss neu ausgeschrieben werden aber da darf die Buwog oder jeder der mit dieser geselschaft zusammen arbeitet nicht an der neuen versteigerung bzw verkauf teillnehemen .die buwog ist einer der grössten betrugsfirmen die es seit der Bawag gibt der und dem grasser gehört das handwerk gelegt den wenn uns einer nur € 10.- unterschlagt kommt es kleich zum grossen prozess also das gesetz sagt alles zählen zu dem was jemand gemacht hatt und muss nach dem gesetz bestraft werden und da gibt es keine ausnahmen .
alle Buwog bewohner sollen sich für den rückkauf auf Statatlich starkmachen ansonsten soll dies der staat selbst machen .
graaser sol sein schmiergeld alles versteuern oder in den knast gehen auch die die mit der sache buwog zutun haben .
dumm in allem ist die justitz den die lassen sich verarschen und hin und her ziehen .an die justitz handelt wie bei den normal bürgern strafe muss sein die buwog und der grasser gehären ins gefängniss für 5 jahre , was glaubt ihr wer den der schuldige ist , rein die buwog die hat ja sonst kein geld aber für betrüge schmiergeld und bestechungen haben sie geld .
DER STAAT SOLL DIE WOHNUNGEN DER BUWOG ZURÜCK KAUFEN UNTER DEM PREIS DEN DAS SIND DIE WOHNUNGEN NICHT WERT DANN KOMMT RUHE HINEIN UND ALLES ANDERE SOLL OHNE DES LEIDEN DER MIETER VORTGESETZT WERDEN :
BUWOG - ÖVP - GRASSER INS GEFÄNGNISS UND ALLE DIE DARAN BETEILIGT SIND :
DANN IST RUHE :
Im Zusammenhang mit KHG stellt sich vor allem die Frage: wer hält die schützende Hand über KHG? Die Justiz stellt sich blind, taub und stumm, wenn es um die Macheloikes des Herrn Finanzministers a.D geht. Nach der Diktion der BMJ ist alles bestens und es besteht kein Bedarf, gegen KHG zu ermitteln, obwohl dies in Wirklichkeit dringend erforderlich wäre. Jeder kleine Hühnerdieb wird sofort verhaftet und ins Loch geworfen, aber KHG geht immer noch fröhlich spazieren und geniesst sein Vermögen und jeden Luxus. Es gilt die Unschuldsvermutung, die Mutter aller Unschuldsvermutungen!
Hr. Koller hat Hr. Grasser so beschreiben, wie er ist .............
Ich habe KHG mehrmals frühmorges am Flughafen Salzburg gesehen ( getroffen kann ich nicht behaupten ) und möchte ihn so beschreiben wie ich ihn erlebt habe.
Ein Mann in Designeranzug, mit Designeruhr, Designerschuhen, Designerfrisur , Designergeruch, Designergesicht - v erbirgt sich hinter einer Zeitung und wartet bis zum 3. Aufruf seines Fluges um ja nicht mit dem profanen Volk in Kontakt zu kommen.
Betritt als letzter die Maschine - würdigt niemanden eines Blickes und wirkt angeekelt wegen der Tatsache, dass er so weit gesunken ist in der 1. Klasse einer Linienmaschine von A n ach B fliegen zu müssen.
Ich hoffe, das über KHG nicht über einen parlametarischen Untersuchungsauschuß ( wie von ihm gewünscht ) überprüft wird, sondern dass die Staatsanwaltschaft( en ) ohne Weisungsgebundeheit die volle Wahrheit über seine hemmungslosen Machenschaften ermitteln können und dann Urteile im Namen des Volkes ergehen.
Ob die politischen Parteien das jedoch zulassen - möchte ich jedoch aktuell bezweifeln.
Die einzige Erklärung für die Tatsache, dass KHG bis heute ungeschoren geblieben ist, liegt darin verborgen, dass er über die wirklich großen Sauereien Bescheid weiß, etwa über die Schmiergelder, die im Zusammenhang mit der Eurofighter-Beschaffung an die Partei und die höchsten Funktionäre geflossen sind. Dann kann man sich auch denken, wer die Hand über ihn hält, nämlich der, der ihn installiert hat. Findet das Geld und ihr findet die Lösung. Denn es geht immer nur um schwarzes Geld.
Das Volk sieht nur die perfekte Fassade, die ihm vorgegaukelt wird. Den Unrat, der geschickt hinter der Fassade verborgen wird sieht man erst, wenn die Fassade zusammenbricht.
Großartige Beurteilung!
Es ist erschütternd, wie teilnahmslos die Justiz bei diesem Politkrimi zu- respektive wegschaut. In der BRD wurde eine Kassiererin im Supermarkt nach 10 Dienstjahren wegen einer " unterschlagenen " Pfandflaschen-Quittung entlassen. Ein Irrwitz.
Die Politik wird immer unerträglicher. Warum geht eigentlich niemand demonstrieren?
Guter Klartext und gute Kommentare.
Darum geht ja auch keiner mehr zur Wahl. Man kann sich nur mehr das kleinere Übel aussuchen. Und man wählt eine Partei und nicht deren einzelne Personen.
Bewährt sich ein Minister nicht, wird er plötzlich zB. Verteidigungsminister. Hat er von dieser Materie so urplötzlich auch eine Ahnung oder zählt das sowieso nicht?
So kann man nur sagen, BITTE weiter berichten. Positiv und negativ, ob EU oder Österreich!!
Ich möchte nur sagen: Ein großes Kompliment und einen Riesen-Respekt an Herrn Koller für diese brillante Analyse!
Ein wirklich guter Artikel, für den ich Ihnen danken möchte. Ich hoffe, dass der Druck in der Öffentlichkeit so weit geht, dass dieser Herr endlich zur Rechenschaft gezogen wird. Es ist unterträglich, wie lange die regierenden Institutionen zuschauen, dass das Land an der Nase herumgeführt wird. Ich habe zu der Zeit, als dieser Herr Finanzminister war, fleißig die ÖVP gewählt, mit dem Erfolg, dass so viele unfähige Minister kamen und gingen, dass man sich an ihre Namen gar nicht mehr erinnert. Dass da aber nicht nur Unfähige, sondern auch Kriminelle am Werk waren, kann den Mitgliedern der damaligen Schüssel-Regierung nicht verborgen geblieben sein. Ob das der Grund ist, dass heute so fleißig gemauert wird?
Bravo Herr Koller. Bitte weiter so!!!!!!!!!!!!!!
Wie viel Angst müssen die politischen Kräfte in Österreich vor einen politischen Comeback von Karl-Heinz Grasser haben um ständig irgend welche alten Vorwürfe aus den Ecken hervorzukehren.
Noch dazu wenn man keine besseren Vorwürfe findet als die von der Klatschpresse, welche teilweise bereits durch Gerichtsurteile und Untersuchungsausschüsse widerlegt wurden.
Oder ist das die größte Werbeaktion um den Namen Grasser wieder ins öffentliche Bewustsein zu hämmern. "Der guten alten Zeit wegen." Da war doch mal eine Zeit, da ging's uns wirtschaftlich gut und wir sprachen statt von Bankenpleite und Staatsbankrott vom Nulldefizit. Egal ob die jeweiligen Personen dazu beitrugen, Marketinggag wär's ein guter, in wirtschaftlichen schlechten Zeiten.
Beides sollte für eine qualitative Zeitung nicht wirklich seitenfüllend über Wochen sein, man sollte den Illustrierten schon auch noch ein Geschäft lassen.