Kollers Klartext

Der stellvertretende Chefredakteur der Salzburger Nachrichten ist der beste Kenner der Innenpolitik. Hier schreibt er Klartext und zeigt die Hintergründe der österreichischen Politik auf.

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Die Beobachter

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Am Montag sind die OSZE-Vertreter eingetroffen, welche die österreichische Bundespräsidentschaftswahl beobachten werden. Sie finden vor: Einen Kandidaten, der durchblicken lässt, nicht so recht an die Evolutionslehre zu glauben. Eine Kandidatin, die einen Notariatsakt braucht, um glaubhaft zu machen, dass sie die Nazis nicht so toll findet. Einen roten Kandidaten, der auch von den Grünen unterstützt wird, was die Blauen zur messerschaften Analyse hinreißt, dass dahinter „kubanische Einflüsse" (so allen Bierernsts FPÖ-Kickl) stehen. Eine schwarze Regierungspartei, deren Spitzenrepräsentanten allen Ernstes die Abgabe einer ungültigen Stimme propagieren. Eine rote Regierungspartei, die ihre notorischen Misserfolge hinter dem populären Amtsinhaber zu verstecken sucht. Unsere Beobachter aus Kasachstan & Co können hier einiges lernen.

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  • Wichtiger wäre es, dass die österreichischen WählerInnen daraus lernten, das endlich zu durchschauen und die richtigen Schlüsse und Konsequenzen zu ziehen. Die Beobachter werden sich ein bezeichnendes Bild von Österreich machen und in die Welt hinaus tragen; keine schmeichelhaftes-

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    Die Analyse des Hr: Red.Koller sind richtig. Wichtiger wäre es allerdings auch zu hinterfragen, ob wir uns generell Politiker leisten können die Mehrfachbezüge in Summen erhalten die in Anbetracht einer Wirtschaftskrise all jenen die von geringem Einkommen und Bangen um Arbeitsplätze sind die Lust an einer Wahlbeteiligung vergehen lassen. Die Komentatre und Ziele der Präsidentenkanditaten sind ein einfach nur ein Palaver. Ich höre von keinem Verzicht auf Privilegien, nur Hr. Fischer hat auf die alte renovierungsbedürftige Dienstvilla in Döbling verzichtet, die übrigen Privilegien wurden aber gerne beibehalten. Also wo bleibt die Motivation zur Wahl eines Bundespräsidenten zu gehen der zu Weihnachten Begnadigungen von Strolchen unterschreibt, wobei die Polizei, die Gerichte, die Anwälte, die Gefängniswärter usw.zuerst einen Aufwand geführt haben der neben Zeit auch noch eine Menge Geld kostet. Kann dies der letzte Weise Schluss der Demokratie sein Unsummen für das Umfeld einer Präsidialkanzlei aus zu geben, die letztlich gelegentlich formelle Staatsakte durchführt. 'Es geht auch einfacher und billiger. Rotation - Parlamentsvoritzender u.ähnliche Möglichkeiten.
    Wenn Wahlspenden von Parteikassen zusätzlich den Kandidaten zur Verfügung gestellt werden kann man sich vorstellen, wer letztlich den Wahlkampf hier im Sinne der "Demokratie" bezahlt. Hier braucht Kazachstan von uns nichts zu lernen, die haben es bereits kapiert wie "Demokratie"
    gemacht wird.
    PS: Mein Schreiben an den Hr.Präsidenten Fischer blieb unbeantwortet, anscheinend sind die Fragen doch etwas unangenehm die gestellt wurden, nicht antworten ist zwar nicht demokratisch aber bequem.

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