Hauptsache Sport

Ansichten und Einsichten zum Sport jenseits von Tabellen und Medaillen.

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Neues in der Kategorie Rituale

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Drei Dinge muss der Mensch tun, wenn er heutzutage einen Meistertitel feiert.
1.) Den Titel einer wehrlosen Person seiner Wahl widmen (minderjähriger Nachwuchs/Lebensabschnittspartner/Physiotherapeut mit Wunderheilkräften o. ä.)
2.) Trainern und Funktionären mindestens 2 Liter Weißbier über den Kopf schütten.
3.) Sich eigens bedruckte Meister-T-Shirts überziehen.
Die unter 3.) erwähnten Textilien werden oft vorproduziert, bevor noch der Triumph feststeht. Wo landen dann eigentlich all die peinlichen Leider-doch-nicht-Meister-T-Shirts, mit denen man sich ja nie blicken lassen kann? 
 
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KHG sollte sein praktisch unmittelbar bevorstehendes Engagement in der internationalen Hochfinanz noch einmal überdenken. Englischer Teamchef, der Posten wäre ihm wirklich auf den Leib geschneidert. Vereint er doch alle Vorzüge des bisherigen und des nachfolgenden Amtsinhabers. So fesch gekampelt und ordentlich gesackelt wie es der abgetretene Fabio Capello (GEPA-Bild) war, ist unser Anlage-Genie schon lange. Und erst unser Wunschnachfolger für den "Three Lions"-Dompteurs-Posten, Harry Redknapp: Einerseits ein Profi im Umgang mit ausländischen Konten, zugleich so was von unschuldig, und das nicht mal vermutlich! 
 
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Jaja, die Geisterspiele. Bei der Vorstellung, in einem gespenstisch leeren Fußballstadion spielen zu müssen, werden Männer zu Memmen. Da sind dann auf einmal auch Frauen oder Kinder gut genug als Platzfüller auf den Rängen. Hauptsache, Mann ist nicht ganz allein beim Kicken. 
 
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Ergebnisorientierten Fußball kriegen wir eh genug zu sehen. "Hauptsache Sport" ist seit jeher auf der Seite der gepflegten Ballbehandlung und empfiehlt daher wärmstens das Gastspiel von Iya Traore am Donnerstag (1. Dezember, 17 und 19 Uhr) auf dem Salzburger Mozartplatz. Samt Kletteraktion, denn so schmucke Laternen wie in Paris gibt's bei uns ja auch.


 
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Sie Sau Sie!

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Unsere Forderung nach lebensnahen Strafen für sportbezogenes Fehlverhalten fällt schneller auf fruchtbaren Boden als gedacht. Wenn einer eine Sauerei anstellt, soll er doch auch mit Schweinen bezahlen. So gedacht, so gemacht im samoanischen Rugby-Team: Da hat sich doch der Manager Mathew Vaea bei der Weltmeisterschaft einfach einen Lenz gemacht und nebenbei seinen Promillestand auf beständig hohem Niveau gehalten.
Dafür gab's jetzt via Premierminister eine Echte-Sau-Strafe: 100 Schweine ans Heimatdorf für die Herabwürdigung eines Ehrentitels. Wenn so etwas im Sport Schule macht, wird das Spekulieren mit Schweinebäuchen an den Börsen auch wieder lukrativ. Wie heißt noch mal das Bergdorf, aus dem Sepp Blatter kommt?  
PS: Die Stelle des Team-Managers wäre jetzt neu ausgeschrieben.
Bild: SN/GEPA

 
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Ja, es ist Anfang Juli und draußen scheint die Sonne. Aber gerade jetzt wirken Meldungen aus der Welt des Wintersports wie eine kühlende Brise. Vor allem solche: Tonga wurde jetzt als ordentliches Mitglied vom Weltrodelverband FIL aufgenommen. Darüber jubelt vor allem Bruno Banani. Sie denken jetzt vielleicht an Mode und so. Tatsächlich ist das zufällig gleichnamige Label der Sponsor von Bruno. Der Spross einer Kokosnussfarmer-Familie wurde vom tongaischen Königshaus per Castingverfahren als aussichtsreicher Eiskanalflitzer ermittelt. Nach Trainingseinheiten auf einem Sandhügel wurde er dann aufs Glatteis geführt.
 
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Noch eine Reminiszenz an die Zeit, bevor in Linz die "Kräfte gebündelt" wurden und "Gugl" noch keine Suchmaschine war. Ein Highlight: Der Polizei-Einsatz im Stadion lange vor der Zeit der organisierten Platzstürme.
Angesichts mancher Akteure in den Führungsetagen von heute erscheint in der Rückschau sogar ein Rudolf Trauner sen. als Sympathiebolzen...

 
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Was genau meinen Sie mit "zu viel Fußball"? Gerade um Ostern kann es gar nicht genug der Kickerei sein. Englische Wochen, Nachtragspartien, eine eingeschobene Cuprunde, und Champions League ist ja auch schon wieder. Der niederländische Sportfreund Thomas Rensen durchreist gerade Europa mit dem Ziel, mit Interrail-Ticket an 31 Tagen 31 Spiele in möglichst vielen Ländern zu besuchen. Dass er dabei Österreich gleich zwei Besuche abstattet, könnte an der irrtümlichen Verortung von Altach in die Schweiz liegen. Umso mehr hat es ihm ganz offensichtlich auf der guten alten Hohen Warte bei der Vienna gefallen. "Hauptsache Sport" widmet Thomas den Stadionbierbecher in Gold mit Platin-Schaumkrone und wünscht auch für die letzten paar Partien gutes Steh-(Platz-)Vermögen.
 
 
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Ashley Cole spielte in der Chelsea-Kabine Tripolis, und das Interessante an dieser Meldung ist: Der Millionenklub beschäftigt Praktikanten, die in die Kabine dürfen! Mit welchen Tätigkeiten werden diese Leute wohl betraut? Schuhputzer? Handtuchhalter? Hofnarr?
 
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Wann haben Sie zuletzt ein Fax benützt? Für die Angehörigen der Generation Facebook: Mit dem so genannen "Telefax" konnte man schon bedeutsame Nachrichten um die ganze Welt schicken, da malte der kleine Mark Zuckerberg noch lustige Gesichter in seine Kinderbücher.