Hauptsache Sport

Ansichten und Einsichten zum Sport jenseits von Tabellen und Medaillen.

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Neues in der Kategorie Rasenballsport

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In unserer modernen Zeit kann jedermann irgendeiner abstrusen Forderung den Anschein von Bedeutsamkeit verleihen. Eine Facebook-Gruppe gegründet, und schon ist man wichtig. "Hauptsache Sport" überlegt ernsthaft, beim Soschlnetwörkn mitzumischen. Das Theater um den Austragungsort des ÖFB-Cupfinales - wir sagen nur: Hundeshow - schreit geradezu nach einer weiteren Facette. Wir fordern: Das ÖFB-Cupfinale muss und kann nur in der Sportanlage Finsterloch zu Straßwalchen stattfinden!!!
 
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Wie läuft das eigentlich in so einem Fußballer-Mannschaftsbus? Muss die millionenschwere Besatzung vor der Abfahrt noch einmal durchzählen wie eine Vorschulklasse? Oder fragt der Trainer: "Hat jeder seinen Sitznachbarn?" Bei Schalke 04 haben jedenfalls alle Systeme versagt, Torjäger Klaas-Jan Huntelaar wurde in Augsburg einfach vergessen.  
 
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Nur gut, dass in unseren Breiten geistig und körperlich zu kurz Gekommene ihre Defizite vergleichsweise selten mit Schusswaffen kompensieren. Sonst käme mancher Fußballklub auf die selbe Idee wie die WM-2014-Organisatoren in Brasilien: Waffe abgeben, dafür gibt's ein Ticket. So wird auch bei, sagen wir mal, Rumänien gegen Togo in der Vorrunde eine halbwegs ansehnliche Kulisse auf den Rängen geboten.   
 
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Fußball wäre so einfach, könnte man immer gegen sich selbst spielen. Aber den Witz namens ÖFB-Cup gibts halt nicht jeden Tag. Stattdessen - selbe Zeit, selber Konzern, anderer Standort - den Meuselwitz. Erzählen Sie den mal Peter Pacult. Oder besser doch nicht. Findet er nämlich gar nicht lustig. PP gibt sich außerdem zurzeit auch zum Thema Schwulenwitze bedeckt. Franco Foda wiederum kann über einen guten Witz lachen, aber nicht über einen Gludovatz. Wenigstens läuft bei Sturm Graz jetzt wieder der Schmäh. Wir hören von einem Trainer "Kristl", das garantiert schon mal Volksnähe. Zwo, drei vier:

 

Dafür wird den Moderatoren das Lachen vergehen. Günther Neukirchner is back.

 
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Treffpunkt Salzburg Airport: Ricardo Moniz zittert, ob nicht noch einem seiner Spieler überraschend eine Verletzung einfällt vor der Reise nach Charkiw. Mitreisende Fans haben jedenfalls vorsorglich ihre Fußballschuhe eingepackt und stellen sich mental auf einen Einsatz am Donnerstag ein. Die Ausfallserie, so wird kolportiert, sei möglicherweise auf eine allergische Reaktion auf die "U-Krainer" zurückzuführen. Weil auch alle immer brav ihren Trainer beim Wort nehmen. Wie hatte Moniz nach dem 0:4 im Hinspiel gesagt? "Ich erwarte  eine Reaktion der Mannschaft."
Bild: SN/GEPA

 
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Von Nacho bis Soriano: Das Land des Welt- und Europameisters stellt bereits 16 Legionäre in Österreich.
 
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Spricht es nun eher gegen die Sport(Schein-)Welt oder für die Toleranz unserer Bildungsgesellschaft, wenn ein sekundärer Analphabet jahrelang in Spitzenpositionen arbeiten kann? Harry Redknapp, Trainer bei den Tottenham Hotspurs, blickt meistens so drein, als könne er nicht bis drei zählen. Jetzt wissen wir: Er kann zumindest nicht "drei" schreiben.   
 
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Der Nachwuchs in Salzburg hat komplett auf Futsal, den Hallenfußball ohne Bande, umgestellt. Bei den Kampfmannschaften herrscht nach wie vor große Skepsis.

 
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Ein Jahr alt, die Geschichte, aber jetzt wieder aktuell. Warum jeden Winter 600 Fußballklubs an die türkische Riviera auf Trainingslager fahren.

 
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Kein Wirtschaftszweig ist so globalisiert wie der Fußball. Die Clubs haben vielleicht noch ihren Standort in Europa, aber ihre Arbeitnehmer kommen vorwiegend aus Afrika und Südamerika, ihre Besitzer aus arabischen Scheichtümern, und die größten Profiteure ihres sportlichen Treibens sitzen in südasiatischen Wettcafés. Nun fallen aber auch noch die letzten Bastionen. Das Stade de France, schon nominell der Nationalstolz der Franzosen, gehört bald dem Katar. Damit wir Europäer auch was davon haben, könnte doch zumindest 2022 ein Teil der WM in der QSI-Arena zu St. Denis stattfinden.
Bild: SN/GEPA