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Neues in der Kategorie Kleingeld

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KHG sollte sein praktisch unmittelbar bevorstehendes Engagement in der internationalen Hochfinanz noch einmal überdenken. Englischer Teamchef, der Posten wäre ihm wirklich auf den Leib geschneidert. Vereint er doch alle Vorzüge des bisherigen und des nachfolgenden Amtsinhabers. So fesch gekampelt und ordentlich gesackelt wie es der abgetretene Fabio Capello (GEPA-Bild) war, ist unser Anlage-Genie schon lange. Und erst unser Wunschnachfolger für den "Three Lions"-Dompteurs-Posten, Harry Redknapp: Einerseits ein Profi im Umgang mit ausländischen Konten, zugleich so was von unschuldig, und das nicht mal vermutlich! 
 
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Kein Wirtschaftszweig ist so globalisiert wie der Fußball. Die Clubs haben vielleicht noch ihren Standort in Europa, aber ihre Arbeitnehmer kommen vorwiegend aus Afrika und Südamerika, ihre Besitzer aus arabischen Scheichtümern, und die größten Profiteure ihres sportlichen Treibens sitzen in südasiatischen Wettcafés. Nun fallen aber auch noch die letzten Bastionen. Das Stade de France, schon nominell der Nationalstolz der Franzosen, gehört bald dem Katar. Damit wir Europäer auch was davon haben, könnte doch zumindest 2022 ein Teil der WM in der QSI-Arena zu St. Denis stattfinden.
Bild: SN/GEPA   
 
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Ach, diese schnelllebige Sportwelt! Gestern beherrschte noch Thomas Vonn die Schlagzeilen, heute schon Thomas von Heesen. Der eine ging, der andere kommt. Wobei Happel-Schüler Herr von Heesen den Einstieg im brodelnden Fußball-Epizentrum Kapfenberg  durchaus nicht als Abstieg empfinden dürfte. Immerhin wurde er in einem richtigen Fußballstadion vorgestellt. Als der damalige Bundesliga-Starspieler anno 1994 als Sensationstransfer bei Drittligist Arminia Bielefeld aus der Wundertüte hüpfte, geschah die Präsentation "zwischen Kühlschränken, Elektroherden und Einbauschränken" (Zitat: "11 Freunde"), im Schauraum eines Küchenausstatters. 
 
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Sie Sau Sie!

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Unsere Forderung nach lebensnahen Strafen für sportbezogenes Fehlverhalten fällt schneller auf fruchtbaren Boden als gedacht. Wenn einer eine Sauerei anstellt, soll er doch auch mit Schweinen bezahlen. So gedacht, so gemacht im samoanischen Rugby-Team: Da hat sich doch der Manager Mathew Vaea bei der Weltmeisterschaft einfach einen Lenz gemacht und nebenbei seinen Promillestand auf beständig hohem Niveau gehalten.
Dafür gab's jetzt via Premierminister eine Echte-Sau-Strafe: 100 Schweine ans Heimatdorf für die Herabwürdigung eines Ehrentitels. Wenn so etwas im Sport Schule macht, wird das Spekulieren mit Schweinebäuchen an den Börsen auch wieder lukrativ. Wie heißt noch mal das Bergdorf, aus dem Sepp Blatter kommt?  
PS: Die Stelle des Team-Managers wäre jetzt neu ausgeschrieben.
Bild: SN/GEPA

 
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In Monty Python's "Sinn des Lebens", Episode "Das Wunder der Geburt, Teil 2", spricht der Vater zu seiner vielköpfigen Kinderschar: "Es bleibt mir keine andere Wahl, als euch alle zu verkaufen - für wissenschaftliche Experimente." An diese Szene fühlt man sich bei der Meldung erinnert, dass Bulgarien seine jungen Gewichtheber an Aserbaidschan verkauft, um Geld in die leere Verbandsschatulle zu bringen. 
 
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Und schon wieder ein Missverständnis. Carlos Tevez wollte gegen Bayern München sehr wohl eingewechselt werden. Er konnte bloß seine Moonboots nicht finden, mit denen nach alter ManCity-Tradition aufgewärmt wird. Sorgen über eine fußballerische Zwangspause muss sich der Argentinier jetzt aber keine machen, zumal der nordirische Zweitligaklub Limavady United ein Angebot gemacht hat, das City kaum ablehnen kann. Tevez soll leihweise auf die grüne Insel rübermachen, um fit zu bleiben. Das Gehalt möge aber bitteschön weiter der ManCity-Scheich überweisen.
 
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Dutzende Fußballer in Österreich haben keinen Club. Oft fehlt den arbeitslosen Kickern jede Perspektive abseits des Sports.
 
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...Europa entgegen und werfen ihre Kalenderjahr-Meisterschaft über Bord. Fußball im Pelzmantel wird es ab 2012 aber deshalb nicht geben: Der Meisterschaftsbetrieb geht in eine  dreimonatige Winterpause. In Österreich wurde - genau wegen dieser langen Nichtfußballzeit - immer wieder einmal über einen Wechsel in den russischen Rhythmus nachgedacht. Allein, das Klima bleibt ja trotzdem so, wie es ist. So wie auch der Wodka/Glühwein-Konsum in dem endlos langen, frostigen fußballfreien Winter.
Bild: SN/GEPA
 
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Irgendwie klappt das bislang nicht mit China und dem großen Fußball. Zur Verkaufsförderung für die vereinseigen Textilabteilung macht der imagebewusste europäische Klub einmal im Jahr freundliche Nasenlöcher bei den asiatischen Freunden. Die Fans finden Beckham und Messi cool, aber die übersiedeln eher nach Taschkent als nach Shanghai oder Shuzhou. Was tun? Der chinesische Staat kauft sich einfach einen Klub.
 
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Getarnt als Bautrupp, hat Nordkoreas Nationalelf als erstes der 32 WM-Teams schon Quartier in Südafrika bezogen. Mit der in etwas straffer geführten Ländern üblichen manischen Akribie studierten Kims Kicker dergestalt an der Fan-Basis, worauf es ankommt, um den gemeinen Südafrikaner bei den Titelkämpfen auf ihre Seite zu bringen.