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Fußball wäre so einfach, könnte man immer gegen sich selbst spielen. Aber den Witz namens ÖFB-Cup gibts halt nicht jeden Tag. Stattdessen - selbe Zeit, selber Konzern, anderer Standort - den Meuselwitz. Erzählen Sie den mal Peter Pacult. Oder besser doch nicht. Findet er nämlich gar nicht lustig. PP gibt sich außerdem zurzeit auch zum Thema Schwulenwitze bedeckt. Franco Foda wiederum kann über einen guten Witz lachen, aber nicht über einen Gludovatz. Wenigstens läuft bei Sturm Graz jetzt wieder der Schmäh. Wir hören von einem Trainer "Kristl", das garantiert schon mal Volksnähe. Zwo, drei vier:

 

Dafür wird den Moderatoren das Lachen vergehen. Günther Neukirchner is back.

 
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Salkan Samardzic ist der große Rückhalt bei Paris Lodron Salzburg in der Wasserball-Bundesliga. Auf ihn haben auch ausländische Clubs schon ein Auge geworfen.

Warum geht ein Wasserballer ins Tor? Dorthin, wo es weh tun kann, wo gebrochene Finger oder „Veilchen" am Auge Berufsrisiko sind? Salkan Samardzic (23), Torhüter  von Bundesligist Paris Lodron Salzburg, erinnert sich mit  einem Schmunzeln: „Ich wollte die anderen ärgern." Tatsächlich war es so, wie es im Sport oft läuft: Der eigentliche Tormann im Nachwuchsteam hatte aufgehört, die  anderen stellten sich abwechselnd zwischen die Pfosten.

 Salkan blieb dort, obwohl er vor den  heranflitzenden Bällen anfangs durchaus Respekt hatte. Das legte sich aber rasch und bereits mit 15 Jahren stand er erstmals im Juniorennationalteam. Mit 18 folgte das Debüt im A-Team. Von Anfang an war Paris-Lodron-Trainer Mike Fasching sein großer Förderer: „Er ist stets die Antriebskraft in meiner Karriere gewesen", betont Samardzic.

Das Erfolgsgeheimnis besteht darin, den gegnerischen Stürmer zu „lesen". „Das ist wie ein Pokerspiel, man versucht ihn, in eine Ecke einzuladen", erklärt der Informatik-Student. Im Lauf der Zeit hat er sich die  Gewohnheiten aller Stürmer in der Liga gemerkt  und nützt sie regelmäßig zu seinem Vorteil.  
Seine starken Leistungen blieben selbst jenseits der Grenzen nicht unbemerkt. Eine Einladung  aus Duisburg zu einem Probetraining gab es bereits. „Profi zu werden würde mich reizen", gesteht Salkan. Zuerst aber will er sein Studium an der FH Urstein abschließen, und die Zeit läuft ihm nicht davon: „Der Tormann des deutschen Nationalteams ist Mitte 40."
Auslandserfahrung hat Salkan Samardzic auch so schon gesammelt - den Familienurlaub in Kroatien nützte er, um dort bei Teams mitzutrainieren.  Sprachbarrieren gibt es keine, denn der gebürtige Bosnier, der  mit fünf Jahren infolge des Kriegs in seiner Heimat nach Hallein kam, parliert perfekt zweisprachig.
Weiterentwickelt hat sich Samardzic auch durch das Training, das die Wasserballer mit Mentalcoach Hannes Duller absolvieren (die SN berichteten).  „Es hat mir geholfen, meine Intuition zu nützen", betont der Torhüter. Umsetzen kann er es, wenn es am Samstag,  14. April, in Innsbruck im Schlager gegen den großen Kontrahenten WBC Tirol geht. Derzeit liegt Tirol in der Bundesliga mit elf Punkten aus einem Spiel mehr vor Salzburg (acht Punkte) in Front.

Bild: SN/Daniel Krug
 
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Seine eigene hoffnungsvolle Karriere endete früh. Nun begleitet Michael Steiner Red-Bull-Talente auf ihrem Weg zum Profi.
Der Stammgast im Café hatte viel Zeit. Zwangsweise. Eine langwierige Verletzung hatte den Fußballprofi außer Gefecht gesetzt. Er freundete sich mit dem Kellner an, der sich als fachkundiger Gesprächspartner erwies. Irgendwann fand der Gast heraus, dass er es mit einem früheren Profi zu tun hatte. Er fragte ihn: „Warum machst du eigentlich nichts mehr im Fußball?"

 
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Kein Wunder, dass es kein Wunder in Charkiw gab. Es hätte eine ganze Menge Tore Salzburgs dafür gebraucht, aber in der Ukraine wurde Donnerstag der "Tag der Verteidiger des Vaterlandes" begangen. Weil das eine Art nationaler Männer-Feiertag ist, war das Stadion auch nur halb voll. Das Heimspiel der nächsten Runde findet am 8. März statt. Frage eines Reporters an Metalist-Trainer Myron Markewitsch: "Werden Sie den Damen am internationalen Frauentag auch wieder ein so schönes Spiel bieten?"
 
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Strafexpedition Charkiw? Die mitgereisten Medienvertreter macht jedenfalls die letzte Zeile im Terminplan etwas nervös. Entfernung Charkiw - Salzburg: 2100 Straßenkilometer.
 
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Winterzeit, Minustemperaturen, Schnee auf dem Spielfeld. Da steigt der Fußballprofi dann auch mal in eine Strumpfhose oder ähnlich Wärmendes für die Beine. Alles Weicheier. Herbert Ilsanker, Tormanntrainer von Red Bull Salzburg, schoss seine Keeper auch beim Abschlusstraining in der Metalist-Arena von Charkiw bei minus fünf Grad wie gewohnt in der kurzen Adidas ein.
Bild: SN/GEPA
 
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Am Flughafen  von Charkiw begrüßt einen der alte Terminal, ein kathedralenartiges Gebäude im Zuckerbäckerstil der Stalin-Ära. Hammer und Sichel sind an der Turmspitze vergessen worden. Oder bewusst oben behalten worden? Auch der alte Lenin steht noch auf dem Freiheitsplatz im Stadtzentrum. "Er ist Teil unserer Geschichte, also hat er auch ein Denkmal verdient", erklärt die Reiseführerin die Haltung der Ukrainer in dieser Frage.
Offen für Neues ist das Land dafür im Fußball. Metalist ist mit einer fast überwiegend südamerikanischen Mannschaft das beste Beispiel. Als Ricard Moniz gefragt wird, warum keine niederländischen Trainer ins Land kommen, sagt er: "Ihr braucht keine Niederländer mehr."

 
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"Ich bin kein Hellseher", sagt Ricardo Moniz bei der Pressekonferenz auf die Frage, wie das Spiel ausgehen wird. Und schon ist die Schlagzeile "Der Mentalist vs. Metalist" wieder gestorben. Trotzdem kann der Salzburg-Trainer bei gleicher Gelegenheit demonstrieren, wie man die Ukrainer psychologisch fertig macht: Seine kreative Auslegung der deutschen Sprache bringt gleich zwei Dolmetscher an den Rand der Verzweiflung. Was sie wohl übersetzt haben? Gleich darauf erklärt Neo-Kapitän Martin Hinteregger auf kärntnerisch: "Die Sproch ist übahaupt koa Problem."
Bild: SN/GEPA

 
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Von Nacho bis Soriano: Das Land des Welt- und Europameisters stellt bereits 16 Legionäre in Österreich.
 
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100 Meter in 9,58 Sekunden - und aus? Auf der Suche nach den endgültigen Limits im Sport müssen die Prognosen revidiert werden.Wissenschafter sind überzeugt, dass die Menschheit ihr Leistungspotenzial noch längst nicht voll ausgeschöpft hat.