Das ist doch einmal eine niedliche Idee: Anstatt das tribünenumkränzte Rasenviereck namensmäßig im Drei-Jahres-Rhythmus einem potenten Partner aus der Wirtschaft zu verscherbeln, hat bei Westfalia Herne jetzt der kleine Fan die Chance, sich zu verewigen. Hat er einen Funken Anstand, belässt er es beim zeitlos schönen Namen "Stadion am Schloss Strünkede".
Andererseits könnte der Gewinner selbstlos auf sein Recht verzichten, zugunsten einer Persönlichkeit der Fußballgeschichte, die uns Wikipedia als Ex-Herner vorstellt. Werner Lorant beispielsweise. "Werner-Beinhart-Kampfbahn"? Oder, um auch gleich dem Ruhrgebiets-Genitiv ein sprachliches Denkmal zu setzen, "Dem-Lorant-Werner-seine-Arena".
Dann ist da Hans Tilkowski, der Unglücksrabe vom "dritten Tor" 1966. "Wembley-Tor-Stadion" oder "Der-war-niemals-drin-Park", das wäre doch schön. In Anlehnung an Regisseur Sönke Wortmann plädieren wir auch noch für "Sommermärchen-Arena". Das hätte fast schon die Qualität der Rieder "Keine-Sorgen-Arena".
Dann ist da Hans Tilkowski, der Unglücksrabe vom "dritten Tor" 1966. "Wembley-Tor-Stadion" oder "Der-war-niemals-drin-Park", das wäre doch schön. In Anlehnung an Regisseur Sönke Wortmann plädieren wir auch noch für "Sommermärchen-Arena". Das hätte fast schon die Qualität der Rieder "Keine-Sorgen-Arena".



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