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Algerien kriegt seinen Zidane zurück

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Um fußballerisch begabte Migrationskinder wird heute erbittert gekämpft zwischen den Nationen. Da wird schon mal ein Schweizer Nachwuchs-Nationalspieler über Nacht plötzlich zum Kroaten. Bei Zinedine Zidane war das noch anders. Der Sohn algerischer Eltern entschied sich für Frankreich. Und Algerien war trotzdem stolz auf ihn.
Die Algerier sollen seinetwegen bei Weltmeisterschaften sogar für die gar nicht so geliebte ehemalige Kolonialmacht die Daumen gedrückt haben. Jetzt wirbt der algerische Präsident persönlich um Zidane als künftigen Nationaltrainer. Er wäre auch als Botschafter zwischen den beiden Ländern gefragt. Am ungelösten Problem der Einwanderer enzündete sich einst ein Konflikt, der zum Abbruch des einzigen Länderspiels der beiden Teams gegeneinander führte. Fraglich ist nur: Gilt Zidanes Drei-Spiele-Sperre vom Kopfstoß gegen Materazzi auch für die Trainerbank?

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